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Royals Blumen und Kanonenschüsse: So trauert das Königreich um Prinz Philip

Sehen Sie im Video: So trauert das Vereinigte Königreich um Prinz Philip






Blumen für den verstorbenen Prinz Philip am Schloss Windsor. Hier war der Ehemann der britischen Königin Elizabeth der II. am Freitagmorgen im Alter von 99 Jahren gestorben. Obwohl die Königsfamilie darum bat, die Coronaregeln zu befolgen und Besuche bei ihren Residenzen zu yvermeiden, legten die Menschen die ganze Nacht über Karten und Blumensträuße vor dem Schloss nieder. Einwohner von Windsor dachten am nächsten Tag über das Vermächtnis von Philipp nach, der der Queen während ihrer gesamten bisherigen Regentschaft über 69 Jahre eine Stütze war. "Jeder, der in der heutigen Zeit 70 Jahre lang verheiratet ist, verdient eine Art von Belohnung und ich denke, dass er darüber hinaus sein Leben aufgegeben hat, das wir alle aus dem einen oder anderen Grund ein besseres Leben haben können [...] Ich denke einfach, dass es wirklich positiv ist und ich denke, dass der Kerl gestorben ist und ein großes Vermächtnis hinterlassen hat." "Wir fühlten uns traurig, deshalb hatten wir das Gefühl, dass wir Respekt zollen müssen, obwohl im Fernsehen gesagt wurde, dass man keine Blumen mitbringen, sondern für eine Wohltätigkeitsorganisation spenden soll, aber vor allem hatte sie das Gefühl, dass wir kommen müssen." "Es ist einfach sehr traurig, aber ich denke, er hatte ein wundervolles Leben, er hat wundervolle Dinge getan, wie wir gestern im Fernsehen und in den Nachrichten gehört haben, und es ist sehr traurig für die Queen und für seine Familie, aber er war 99." Kanonenschüsse zu Ehren von Prinz Philip. Im ganzen Land wurde ihm die Ehre erwiesen. Am Buckingham Palace in London ereigneten sich ähnliche Bilder wie am Schloss Windsor. Was die Menschen über Prinz Philip denken: "Was für ein loyaler Kerl, ich meine, der hatte eine Spitzenkarriere in der königlichen Marine und die gab er auf, um die Nummer zwei zu sein, Sie wissen schon, für seine Frau. Netter Kerl, ich mochte ihn immer." "Ich denke, man wird sich an ihn als einen öffentlichen Diener erinnern, als eine Inspiration. Und Sie wissen schon, eine wunderbare Liebesgeschichte, die sie 73 Jahre lang hatten, als sie verheiratet waren." An Regierungsgebäuden im ganzen Königreich wurden die Fahnen auf halbmast gesetzt. Auf mehreren Bildschirmen der Hauptstadt wurde dem Verstorbenen die Ehre erwiesen. Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärte, Philips Tod erfülle sie mit großer Trauer. Seine Freundschaft zu Deutschland, seine Geradlinigkeit und sein Pflichtbewusstsein blieben unvergessen, so Merkel. US-Präsident Joe Biden kondolierte aus dem Weißen Haus in Washington: "Jill und ich und die gesamte Verwaltung senden Ihrer Majestät Königin Elizabeth der Zweiten unser Beileid zum Verlust von Prinz Philip. Er war ein großartiger Kerl. Er, wissen Sie, sein lebenslanger Dienst für das Vereinigte Königreich und das gesamte Commonwealth war für jeden für eine lange, lange Zeit sichtbar. Seine Tapferkeit, mit der er im Zweiten Weltkrieg diente, ebenso wie sein Einsatz für die Umwelt, ebenso wie die Wohltätigkeit - die wohltätigen Dinge - wir sprechen also unser Beileid aus für das außergewöhnliche Leben, das der Prinz geführt hat." Der am 10. Juni 1921 auf Korfu als Prinz von Griechenland und Dänemark geborene Philip war seit 1947 mit Elizabeth verheiratet, die 1952 den Thron bestieg. "Er war mir all die Jahre Kraft und Stütze", sagte die Queen 1997 anlässlich ihrer Goldenen Hochzeit. Zwanzig Jahre später zog sich der damals 95-Jährige weitgehend aus der Öffentlichkeit zurück und nahm keine Verpflichtungen mehr für das Königshaus wahr. Nur gelegentlich nahm er noch an Terminen teil, zuletzt im Juli. Der ausgebildete Marineoffizier, der den Zweiten Weltkrieg als Leutnant zur See im Mittelmeer und in Südostasien erlebte, hatte mehr als 400 Ehrenpräsidentschaften inne. Unter anderem engagierte er sich für den Umweltschutz. So war Philip jahrelang Präsident des "World Wildlife Fund for Nature" (WWF).
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Im Vereinigten Königreich wurden am Tag nach dem Tod von Prinz Philip Blumen an den Residenzen der Queen und ihres verstorbenen Ehemannes niedergelegt. Die Armee schoss mit Kanonen und Joe Biden kondolierte aus dem Weißen Haus.

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