In Geesthacht bei Hamburg bestaunen Schaulustige am Ufer der Elbe teils meterhohe Eisberge. Seit Tagen sind Eisbrecher unterwegs, um den Fluss vom Eis zu befreien. Dieses fließt nur langsam ab und türmt sich am Ufer auf.
Vor Kurzem war er so groß wie Mallorca, nun löst sich der Eisberg A23a rapide auf und könnte in wenigen Wochen ganz verschwunden sein. Forscher zeigen sich dennoch überrascht.
Er galt lange als einer der ältesten und größten Eisberge der Welt. Nun fällt der A23a in sich zusammen und könnte innerhalb von Wochen ganz verschwinden. "Das Wasser ist viel zu warm, als dass er sich halten könnte", sagte Andrew Meijers von der britischen Forschungsorganisation British Antarctic Survey (BAS) der Nachrichtenagentur AFP.
Viermal so groß wie Berlin ist der Eisberg A23a, der jahrelang in der Antarktis festhing. Nun driftet er in Richtung Norden und seinem Schicksal entgegen.