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Wie ein Diebstahl Leben rettete: Bergführer beklaut Touristen - und bewahrt sie vor Erdbeben

Eine vorzeitige Rückkehr nach Hause hat einer Gruppe griechischer Bergsteiger das Leben gerettet. Eigentlich wollten sie am Mount Everest sein. Aber dann wurden sie von ihrem Sherpa bestohlen.

Das zerstörte Basislager am Mount Everest

Das zerstörte Basislager am Mount Everest

Weil sie von ihrem Bergführer bestohlen wurden, sind neun griechische Bergsteiger dem verheerenden Erdbeben in Nepal entgangen. "Wir sind vergangene Woche in Kathmandu angekommen und haben dort festgestellt, dass unser Sherpa mit dem Geld verschwunden war, das wir ihm gegeben hatten", sagte Nerit Sophokles Paitis, einer der Bergsteiger, am Sonntag dem griechischen Fernsehen. Seine Gruppe habe den Vorfall den nepalesischen Behörden gemeldet und schließlich beschlossen, am Freitag nach Griechenland zurückzukehren.

"Am Ende hatten wir Glück"

Einen Tag später ereignete sich das Erdbeben der Stärke 7,8, durch das nach neuen Angaben mehr als 3200 Menschen ums Leben kamen. "Am Ende hatten wir Glück", so Paitis. Allerdings hätten er und seine Kameraden Freunde in den Camps des Mount Everest, "die sehr schwere Zeiten durchleben".

Das Basislager des Mount Everest, wo zum Start der Klettersaison zahlreiche Bergsteiger versammelt waren, war infolge des Bebens von einer Lawine getroffen worden. 18 Menschen kamen bei dem Unglück ums Leben.

tim/AFP / AFP