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Bergisch Gladbach: Neue Festnahmen, Hunderte Chat-Teilnehmer, Fesselmaterial: Kindesmissbrauchsfall weitet sich aus

Im Kindesmissbrauchsfall von Bergisch Gladbach hat die Polizei weitere Verdächtige festgenommen. Es wurden unter anderem Chats mit Hunderten Teilnehmern, Sex-"Spielzeug" und weitere Datenträger sichergestellt.

Kölns Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer und Polizeipräsident Uwe Jacob informieren über Kindesmissbrauchsfall von Bergisch Gladbach

Informierten in Köln über neue Details und Festnahmen im Kindesmissbrauchsfall von Bergisch Gladbach: Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer (l.) und Polizeipräsident Uwe Jacob

DPA

"Es ist das eingetreten, von dem wir alle gehofft haben, dass es nicht eintreten wird: Dass weiter sexueller Missbrauch an Kindern in massivster Form vorgenommen wird." Kölns Polizeipräsident Uwe Jacob war die Bestürzung über das, worüber er bei der Pressekonferenz zu berichten hatte, anzumerken.

Der Fall massenhaften Kindesmissbrauchs in Bergisch Gladbach und weiteren Orten in Nordrhein-Westfalen und Hessen weitet sich aus – und wird aller Voraussicht nach noch größer werden. Die letztendlichen Dimensionen sind noch vollkommen unklar, erste Information lassen aber Schlimmstes vermuten.

Haus in Bergisch Gladbach erneut durchsucht

Nachdem in den vergangenen zweieinhalb Wochen bereits vier Männer wegen des Verdachts des schweren sexuellen Missbrauchs sowie des Besitzes und der Verbreitung kinderpornografischer Schriften festgenommen wurden (der stern berichtete), sind den Beamten zwei weitere mutmaßliche Täter ins Netz gegangen, die Kinder sexuell misshandelt und die Taten gefilmt oder fotografiert haben sollen.

Eine Festnahme sei am Dienstagabend im Bereich Krefeld erfolgt, teilte der Kölner Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer mit. Der Mann war im Beisein eines Opfers: seines eigenen Kindes. Die Staatsanwaltschaft will noch im Laufe des Mittwochs Haftbefehl beantragen. Der Mann sei geständig, sagte Polizeipräsident Jacob, und habe die Ermittler mit seiner Aussage zu einem weiteren Verdächtigen aus dem Bereich Mönchengladbach geführt. Er wurde noch in der Nacht ebenfalls festgenommen. Weitere Angaben zur Identität der Beschuldigten machten die Behörden nicht.

Die Wohnungen der beiden Festgenommen wurden durchsucht. Auch im Wohnhaus und in einem Gartenhaus des 42-jährigen Verdächtigen aus Bergisch Gladbach habe es erneut eine Durchsuchung gegeben, auch mithilfe von sogenannten Datenträgerspürhunden. Dabei seien weitere Speichermedien entdeckt worden, die nach erster Durchsicht "in nicht unerheblichen Ausmaß" Beweismittel, sprich Missbrauchsdarstellungen, enthalten sollen, hieß es auf der Pressekonferenz.

Inzwischen acht Opfer bekannt – gibt es weitere?

Die Ermittler stehen in dem Fall vor einer "Mammutaufgabe", wie Staatsanwalt Bremer beschrieb. In der Besonderen Aufbauorganisation (BAO) "Berg" der Kölner Polizei arbeiten inzwischen mehr als 130 Polizeibeamte aus ganz Nordrhein-Westfalen im Schichtdienst, allein vier spezialisierte Staatsanwälte sind für den Komplex abgestellt. 

Polizeipräsident Jacob sprach von einer "besonderen Belastung" für die eingesetzten Mitarbeiter. Sie müssen die Dateien auf USB-Sticks, Handys oder Festplatten sichten, jedes einzelne Video, jedes einzelne Bild. Exemplarisch führte der Polizeipräsident aus, dass sich alleine auf einem Handy rund 130.000 Bilder und 1300 Videos befinden. "Ein Auswerter beschrieb mir, dass er 100 Tage zur Überprüfung bräuchte, wenn er Tag und Nacht nichts anderes machen würde."

Die Beamten würden unter anderem durch Gespräche und Supervisionen aufgefangen. Sollten einer der Ermittler die Aufgabe aufgrund der Belastung nicht mehr wahrnehmen können, "ist es selbstverständlich, dass er sofort herausgenommen wird", so Jacob.

+++ Lesen Sie hier die Reportage: "Die furchtbaren Bilder, das Leid der Opfer, die Ausreden der Täter – Menschen im Kampf gegen Kinderpornos" +++

Die bedrückende Arbeit wird der BAO "Berg" auf lange Sicht nicht ausgehen: Zu den bislang sechs Verdächtigen könnten schon in Kürze zahlreiche weitere kommen. Die Verdächtigen kommunizierten, teils auch anonymisiert, über Messengerdienste untereinander sowie mit Dritten und haben darüber auch Fotos und Videos von sexuellen Misshandlungen der Kinder ausgetauscht.

Auf dem genannten Smartphone seien beispielsweise fast 500 Chats mit weit mehr als 100.000 Nachrichten entdeckt worden, dazu eine Pornografie-Chat-Gruppe. Sie hat rund 1800 Mitglieder. "Das heißt jetzt nicht, dass jeder Teilnehmer ein Straftäter ist, aber wir müssen natürlich jeden einzelnen überprüfen", erklärte Polizeipräsident Jacob und kündigte an, "dass die Polizei in absehbarer Zeit weitere Identifizierungen vornehmen wird". Dass es neue Beschuldigte geben wird, kann nicht ausgeschlossen werden.

"Wir müssen schnell handeln"

Auch die Opferzahl von derzeit acht könnte sich in Zukunft noch erhöhen. Es soll sich jeweils um die leiblichen oder die Stiefkinder der Verdächtigen handeln. Das älteste Opfer sei elf Jahre alt, das jüngste nicht einmal ein Jahr – ein Säugling.

Die bisher bekannten sexuell missbrauchten Kinder haben offenbar unvorstellbares Leid über sich ergehen lassen müssen: "Wie perfide die Taten im Einzelnen sind, mögen Sie daran erkennen, dass wir umfangreich Sex-'Spielzeug', Fesselmaterial und Liebesbriefe in Kinderhandschrift sichergestellt haben", beschrieb Jacob. 

Oberste Priorität für die Ermittler sei es, die bekannten und mögliche weitere Opfer zu schützen. Sollten im Zuge der Ermittlungen neue Taten bekannt werden, werde die Polizei sofort einschreiten, versprach der Polizeipräsident: "Wir müssen schnell handeln, um weitere Missbräuche zu verhindern."

Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?