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Von Berlin bis NRW: Kriminelle Großfamilien: Wo in Deutschland welche Clans das Sagen haben

Miri, Abou-Chaker oder Rammo – kriminelle Clans haben es in Deutschland zu beachtlicher Bekanntheit gebracht. Aber wo genau agieren sie, und wie sehen illegale Geschäfte von Mitgliedern solcher Großfamilien aus? Ein Überblick.

Ein Polizeibeamter in Uniform

Juli 2017: Ein Polizist steht in Berlin-Neukölln vor einem Haus, in dem ein Mann dreieinhalb Monate nach dem spektakulären Diebstahl einer 100-Kilo-Goldmünze aus dem Berliner Bode-Museum festgenommen wurde. Der Diebstahl gilt als ein Fall von Clan-Kriminalität.

DPA

Mit der Abschiebung eines führenden Bremer Clan-Mitglieds in den Libanon in dieser Woche rückt das Thema kriminelle Großfamilien wieder in den Fokus. Wie ist die Lage in ganz Deutschland - und in welchen Regionen ist das Phänomen der Clan-Kriminalität verbreitet? Eine Übersicht über einige dieser Großfamilien und Polizeiaktionen gegen Mitglieder solcher Clans:

Wenn von  Clan-Kriminalität in Deutschland die Rede ist, dann kommen schnell zwei besonders dreiste Taten aus diesem und dem vergangenen Jahr in der Sinn: Als in diesem Mai aus einer Berliner Grundschule ein Kunstwerk gestohlen wurde, hatte das Landeskriminalamt schnell eine bekannte Großfamilie im Verdacht, die "Familie R.", wie die "Berliner Morgenpost" berichtete. Das gestohlene "Goldnest" sollte etwa 80.000 Euro wert gewesen sein. Noch lohnender war der Diebstahl einer 100 Kilo schweren Goldmünze aus dem Bode-Museum in Berlin-Mitte im März 2017. Der Materialwert der "Big Maple Leaf" soll damals 3,75 Millionen Euro betragen haben. Wo die Münze heute ist, weiß die Polizei nicht. Eingeschmolzen und zu Geld gemacht, vermutet man. Geld, das man prima investieren kann – in Immobilien zum Beispiel.

Doch solche spektakulären Fälle machen nicht das Gros der illegalen Geschäfte von kriminellen Mitgliedern der Großfamilien aus – zumeist bestehen sie nach Angaben von Ermittlern aus Betrug, Erpressung, Einbrüchen, Diebstählen, Drogenhandel und Prostitution.

Polizei-Aktionen gegen kriminelle Großfamilien

Mit illegalen Geschäften haben es solche Großfamilien in vielen Regionen Deutschlands zu Macht und Reichtum gebracht. Der Staat hat sich angeschickt, diese Macht zu brechen und machte jüngst auch mehrere Anläufe dazu: Dazu gehörte die Abschiebung eines der führenden Köpfe eines libanesischen Clans aus Bremen Mitte der Woche. Die Person sei "ausreisepflichtig" gewesen, sagte eine Sprecherin der Bremer Innenbehörde am Donnerstag. Aus Medienberichten geht hervor, dass diese "Ausreisepflicht" schon seit gut 13 Jahren bestand.

Einen anderen spektakulären Einsatz gab es vor gut einem Jahr in Berlin. Dort wurden bei einer groß angelegten Aktion Immobilien im Millionen-Wert beschlagnahmt. Auch dies gilt als bedeutender Schlag gegen die Clan-Kriminalität in Deutschland.

Doch um welche Großfamilien handelt es sich, und in welchen Gegenden Deutschlands gehen Familienmitglieder kriminellen Geschäften nach? Eine Sprecherin des Bundeskriminalamts gibt auf stern-Nachfrage Berlin, Nordrhein-Westfalen und Bremen als Schwerpunkte der Clan-Kriminalität an – eine generelle Übersicht für ganz Deutschland hat die Behörde nicht. Wie alle Polizei-Zuständigkeiten ist auch die Clan-Kriminalität Ländersache. Und die Anzahl der Personen, die zu diesen Netzwerken gezählt werden, sind meist Schätzwerte. 

Berlin: Die Hauptstadt der Clans in Deutschland

Die deutsche Hauptstadt gilt hierzulande als der Hauptstandort für kriminelle Großfamilien. Es soll dort laut Medienberichten bis zu 20 solcher Clans geben. Besonders bekannt sind die Abou-Chakers – auch wegen der Freundschaft und der späteren Feindschaft zwischen dem Rapper Bushido und Clan-Chef Arafat Abou-Chaker, gegen den Ermittler in den vergangenen Jahren mehr als 30 Verfahren angestrengt haben.

Die Abou-Chakers stammen ursprünglich aus dem Libanon und wanderten in den 80er Jahren nach Deutschland ein. Sie sind in Berlin der bekannteste Clan – der größte sind sie aber nicht.

Größer soll der Rammo-Clan sein, manchmal auch Remmo-Clan geschrieben - mit geschätzten 500 Mitgliedern etwa doppelt so groß wie die Abou-Chakers. Bekannt ist dieser Familienverband auch durch sein Engagement in der Rapper-Szene. Bushido macht nach eigener Aussage im stern nach seinem Bruch mit Arafat Abou-Chaker nun mit Familienmitglied Ashraf Rammo Geschäfte.

Doch das Musik-Business, wozu auch das Management von Künstlern gehört, macht offenbar nur einen Teil der Geschäfte von Mitgliedern dieser Familie aus: Ein LKA-Bericht listete im vergangenen Jahr 1146 Vorgänge auf, bei denen Mitglieder der Familie Rammo als Tatverdächtige galten.

Im Sommer 2018 kam es zu jenem schon erwähnten Einsatz in Berlin: Ermittler beschlagnahmten 77 Immobilien dieser Großfamilie im Wert von mehr als neun Millionen Euro: Verdacht auf Geldwäsche. Laut LKA wird der Clan verdächtigt, kriminelle Gewinne in Höhe von 28 Millionen Euro ergaunert zu haben. Geld, das die Familie in jene Immobilien investiert haben soll.

Und schließlich stehen gerade drei Clan-Mitglieder derzeit wegen des Einbruchs im Bode-Museum vor Gericht, bei dem jene gigantische Goldmünze gestohlen wurde. Nach aktueller Planung soll laut Auskunft einer Gerichtssprecherin Ende September ein Urteil fallen.

Auch die Rammo-Familie wanderte in den 80er Jahren während des libanesischen Bürgerkriegs nach Deutschland ein. Sie waren, so ist es immer wieder in Medien zu lesen, staatenlos und stammten ursprünglich aus dem Gebiet der heutigen Südosttürkei. Angekommen in Deutschland, waren sie zwar sicher vor Krieg und Gewalt, bekamen aber damals zunächst keine Arbeitserlaubnis in der Bundesrepublik, und auch die Kinder unterlagen in der neuen Heimat zunächst nicht der Schulpflicht. Beide Umstände gelten als eine der Ursachen dafür, dass eine ganze Reihe der damaligen Einwanderer aus dem Libanon ins kriminelle Milieu einstieg – und für die Entstehung krimineller Parallelgesellschaften in Deutschland.

Ein weiterer in Berlin bekannter Clan-Name in Berlin sind die Miris - eine in Deutschland weit verzweigte Familie mit laut "Welt.de" geschätzten 2500 Mitgliedern. Allerdings sollen die Miris ihren Schwerpunkt in Bremen haben.

Bremen: Heimatbasis des Miri-Clans

Der Bremer Miri-Clan ist eine Familie, die ebenfalls in den 80er Jahren aus dem Libanon nach Deutschland einwanderte. Familienmitgliedern der Miris wird Organisierte Kriminalität in den unterschiedlichsten Bereichen vorgeworfen. Doch auch in der Hansestadt versuchen die Behörden, das kriminelle Treiben der Clans einzudämmen. So wurde am Donnerstag zunächst durch die "Bild"-Zeitung bekannt, dass einer der führenden Köpfe dieser kriminellen Großfamilie und Chef des Bremen verbotenen Chapters des Motorradklubs Mongols MC am frühen Morgen gegen 3.40 Uhr in seinem Zuhause festgenommen wurde. Anschließend wurde der 46-Jährige in den Libanon abgeschoben und, begleitet von Elitepolizisten, dorthin ausgeflogen. Die Aktion sollen Behörden aus Bremen, Berlin und dem Bund gemeinsam und im Geheimen über Monate geplant haben.

Nordrhein-Westfalen: Über Hundert Großfamilien und Tausende Straftaten

Nordrhein-Westfalen mit seinen zahlreichen Metropolen ist das erste Bundesland, das jüngst ein umfassendes Lagebild zur Clan-Kriminalität vorlegte – und mit spektakulären Daten von sich reden machte. Nach der Mitte Mai vorgestellten Untersuchung waren in den vergangenen zwei Jahren 104 türkisch-arabischstämmige Großfamilien in dem Bundesland für 14.225 Straftaten verantwortlich, vor allem Essen gilt als Schwerpunkt der Clankriminalität, gefolgt von Recklinghausen, Gelsenkirchen, Duisburg und anderen Ruhrgebietsstädten.

Auch ins Ruhrgebiet kamen viele dieser Menschen in den 80er und 90er Jahren über den Libanon. Und auch sie stammen ursprünglich aus dem Osmanischen Reich, der heutigen Türkei. Clan-Namen listet das Lagebild nicht auf – die Polizei in Deutschland nennt aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes generell keine solchen Namen, von denen es zudem alle möglichen Schreibweisen gibt. Doch Beobachter der Szene werden wissen, wer gemeint ist, wenn in der NRW-Auflistung Abkürzungen von Familiennamen genannt werden wie "Clan O", "E", "A.", "K", "S", "I", "F", "Ta", "R" oder "T".

Als eine der größeren Clanfamilien gilt die Familie Al-Zein, manchmal auch El-Zein geschrieben. Sie hat laut Medienberichten Verbindungen nach Berlin, soll aber vor allem in Essen und Duisburg weit verbreitet sein. Auch der Name Omeirat gilt als ein Begriff im Ruhrgebiet, ebenso wie die ebenfalls in Bremen und Berlin ansässigen Miris.

Insgesamt wurden den 104 Clans in NRW 6449 Tatverdächtige in dem untersuchten Zeitraum zugeordnet. Man habe es nicht mit "Eierdieben oder Tabakschmugglern" zu tun, sagte damals Innenminister Herbert Reul (CDU) bei der Vorstellung des Lageberichts. Mehr als ein Drittel der ermittelten Straftaten waren Bedrohung, Nötigung, Raub oder gefährliche Körperverletzung. Zu den legalen und illegalen Geschäftsfeldern, in denen Familienmitglieder aktiv sind, zählen laut dem Bericht der Kfz-Handel und -Verleih, Schlüsseldienste ebenso wie das Drogen- und Rotlichtmilieu. Oft werden nach Polizeiangaben Shisha-Bars für kriminelle Geschäfte genutzt.

Abgestempelt durch den Nachnamen

Allerdings – natürlich ist nicht jeder, der einen der berüchtigten Nachnamen trägt oder aus einer dieser großen und weit verzweigten Familien stammt, ein Clan-Krimineller. Auch darauf weisen Artikel zum Thema immer wieder hin. Der Grüne Essener Ratsherr Ahmad Omeirat, der als Kind aus dem Libanon nach Deutschland kam, sollte eigentlich ein Musterbeispiel für Integration sen. Doch er wird nach eigenem Bekunden immer wieder angefeindet – weil er den Nachnamen Omeirat trägt.

Quellen: "Berliner Morgenpost",  "Bild-Zeitung",  "WAZ",  Ralf Ghadban: "Sind die Libanon-Flüchtlinge noch zu integrieren?",  "Clankriminalität - Lagebericht NRW 2018", "Welt.de"

Ich brauche dringend Hilfe bei der EM rente
Guten Tag mein Name ist Carsten Langer ich bin 46 Jahre alt und Versuche seit März 2015 die EM Rente zu beckommen meine Ärzte sagen ich kann nicht mehr Gutachten der Kranken Kasse sieht das auch so nur die Gutachter der Rentenkasse Sehens anders war schon vor sozial Gericht 1 Instanz Richterin sagt ich kann nicht am Gutachten vorbei entscheiden ihre Empfehlung ich sollte in die 2 Instanz weil sie meint das ich auch nicht mehr Arbeits fähig bin die 2 Instanz sagt laut Gutachten könnte ich noch arbeiten aber ihre Meinung nach könnte ich auch nicht mehr arbeiten ich sollte doch auf ein Urteil verzichten und ich sollte neu Rente beantragen und der zwischen Zeit wurde ich zur Berufs Findung geschickt die nach sechs Wochen von der Rentenkasse abgebrochen wurde habe auch erfahren das die Rentenkasse mir keine Umschulung mehr zutraut auf den Rat ich sollte noch Mal EM Rente beantragen bin ich in Reha gegangen damit ich auch neue Arzt berichte habe die Reha hat den Aufenthalt von 4 auf drei Wochen verkürzt und mich entlassen als nicht arbeitsfähig für den allgemeinen Arbeits Markt und ich kann keine 3 Stunden arbeiten das hat der Rentenkasse wieder nicht gereicht hatich wieder zum gutachter geschickt der mir 45 Minuten fragen gestellt hat und jetzt heißt es ich kann wieder voll arbeiten auf den allgemeinen Arbeits Markt Meine Erkrankungen sind Ateose in beiden knieen und mehreren Finger Gelenken Verschleiß in beiden Fuß, Hüft, Schulter und elebogen Gelenken dazu Gicht im linken Daumen satel Anhaltende Schmerzstörungen Wiederkehrende Depressionen Übergewicht Hormonstörungen Wirbelsäulenleiden Bandscheibenschädigung Schlaf Atem Störung Schlafstörungen eine ausgeprägte lese und rechtschreib Schwäche Panick Attacken ( Zukunftsangst) Suizidale Gedanken 1 Suite Versuch Laut aus Zügen einiger Befunde Bin ich nicht mehr Stress resistent Darf keinen akort machen keine Schicht Arbeit keine gehobene Verantwortung überaschinem oder Personen tragen usw Aber al das reicht nicht für die EM Rente Mittlerweile bin ich von der Kranken Kasse ausgesteuert das Arbeitsamt hat mich nach 9 Monaten abgemeldet und seit April wäre die Renten Kasse nicht mehr für mich zuständig aber da ein laufendes verfahren ist hmm keine Ahnung Da ich Mal gut verdient habe habe ich eine bu abgeschlossen aber da die über 900 euro mir zählt und das schon fast 3 Jahre habe ich kein Anspruch auf Harz 4 Grundsicherung Wohngeld oder sie Tafel für essen nein ich darf dafon mich noch mit 260€ freiwillig Kranken versichern Deswegen konnte ich meine Wohnung mir nicht mehr leisten und bin auf einen Campingplatz gezogenitlerweil habe ich eine Freundin und wir teilen uns die Wohnung Bitte ich brauche dringend Hilfe mir wird das alles zuviel werde mich parallel zu ihnen auch an den svdk wenden aber vielleicht können sie unterstützend helfen ich weiß echt nicht weiter und meine schlechten Gedanken werden wider sehr stark Mfg