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Nasa-Transporter "Cygnus": Raumfrachter explodiert: ISS-Besatzung wartet auf Lebensmittel

Astronaut Alexander Gerst und seine fünf Kollegen auf der ISS warten auf Lebensmittel und anderen Nachschub. Doch der Raumfrachter "Cygnus" explodiert aus bisher ungeklärten Gründen beim Start.

Die "Cygnus"-Versorgungsmission für die internationale Raumstation ISS ist am Dienstagabend zum spektakulären Fiasko geraten: Wenige Sekunden nach dem Start explodierte im US-Bundesstaat Virginia eine Trägerrakete, die den unbemannten Raumtransporter ins All hätte schießen sollen. Laut der US-Raumfahrtbehörde Nasa gab es keine Verletzten, dafür entstand erheblicher Sachschaden. "Absolut dringend" benötigter Nachschub für die ISS-Besatzung sei durch das Flammeninferno nicht zerstört worden. "Die Mannschaft ist in keiner Gefahr", sagte der Nasa-Topmanager William Gerstenmaier Die Antares-Rakete war um 18.22 Uhr Ortszeit (23.22 Uhr MEZ) gezündet worden und Augenblicke später infolge einer "katastrophalen Unregelmäßigkeit" zerborsten, wie die Nasa-Kontrollstation mitteilte. Die genaue Ursache blieb zunächst unklar.

Die Explosion ließ über dem Weltraumbahnhof auf Wallops Island vor der Küste Virginias einen riesigen Feuerball in den Abendhimmel steigen. Die Trümmer stürzten zurück auf den Boden, wo die Flammen noch lange nach dem Unfall weiter loderten. Das Gelände wurde weiträumig abgesperrt.

Raumfahrt nicht ohne Gefahren

Die "Cygnus"-Versorgungskapsel des privaten Unternehmens Orbital Sciences hätte etwa 2,2 Tonnen Material zur Raumstation ISS bringen sollen. "Irgendetwas ist schief gelaufen", sagte der stellvertretende Generaldirektor der Firma, Frank Culbertson. Ganz offensichtlich seien die Triebstofftanks der Rakete explodiert.

Ermittler würden nun die Trümmer und Telemetriedaten der Rakete untersuchen, um den Ablauf zu rekonstruieren. Ingenieure berichteten, dass es vor dem Start keinerlei Anzeichen für technische Probleme gegeben habe.

"Wir sind sehr enttäuscht", sagte Gerstenmaier. Das Unglück beweise erneut, "dass Raumfahrt ein harter Job ist", der nicht ohne Gefahren sei. Man sei aber optimistisch, die Ursachen des Unglücks herauszufinden und wieder zu fliegen.

Die Kosten der Rakete und des Versorgungsmaterials wurden auf mehr als 200 Millionen Dollar beziffert. Nicht enthalten sind in dieser Summe die Schäden an den Bodeneinrichtungen des Weltraumbahnhofs durch die Explosion.

Gerst soll in zwei Wochen auf Erde zurückkehren

Auf der ISS sind zurzeit sechs Raumfahrer stationiert. Drei von ihnen, darunter der Deutsche Alexander Gerst, sollen in zwei Wochen nach 165 Tagen auf der ISS zur Erde zurückkehren. Ihre Nachfolger, ein russischer Kosmonaut und zwei US-Astronauten, sollen zwei Wochen später auf der Raumstation eintreffen.

Private Unternehmen führen seit mehreren Jahren im Auftrag der Nasa Versorgungsflüge zur ISS aus, während die Astronauten mit russischen Sojus-Kapseln ins All gebracht werden. Die US-Raumfahrtbehörde stellte ihr eigenes Shuttle-Programm im Sommer 2011 nach drei Jahrzehnten vor allem aus Kostengründen ein, will aber wieder einsteigen - nicht zuletzt, um die derzeitige Abhängigkeit von Russland in der bemannten Raumfahrt zu beenden.

Orbital Sciences hat einen Vertrag im Umfang von 1,9 Milliarden Dollar (rund 1,5 Milliarden Euro) mit der Nasa geschlossen, der insgesamt acht Versorgungsmissionen vorsieht. Der Flug am Dienstag hätte der vierte im Rahmen des Programms werden sollen.

Der Frachter sollte über zwei Tonnen Material zur ISS bringen

Der Frachter sollte über zwei Tonnen Material zur ISS bringen

tob/DPA/AFP / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.