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+++ Wetter-Ticker +++: Massive Schäden an Bahnstrecken

In weiten Teilen Deutschlands blieb es nachts ruhig. Nicht aber im Süden, wo es Sturmböen und Starkregen gab. In NRW müssen Bahnreisende Verspätungen einplanen. Die Ereignisse im stern-Ticker.

Passagiere warten an einem Gleis am Berliner Hauptbahnhof auf einen Zug. Nach Hitzegewittern in Deutschland sind noch mehrere Bahnstrecken unterbrochen.

Passagiere warten an einem Gleis am Berliner Hauptbahnhof auf einen Zug. Nach Hitzegewittern in Deutschland sind noch mehrere Bahnstrecken unterbrochen.

+++ 10.52 Uhr: Im Süden weiter unwetterartige Gewitter möglich +++

Nach einer Prognose des Deutschen Wetterdienstes sind vor allem im Süden noch kräftige, auch unwetterartige Gewitter möglich. Tagsüber sollen sich in der Südhälfte wieder einzelne Schauer und Gewitter entwickeln. Vom Bayerischen Wald bis zum Schwarzwald sein vereinzelt kräftige Schauer und Gewitter mit Sturmböen, Starkregen und Hagel zu erwarten. Auch lokale Unwetter mit extremem Starkregen und größerem Hagel seien möglich.

Im Norden und der Mitte Deutschlands soll das Wetter ruhig und trocken werden. An Ober- und Hochrhein und im Südosten Bayerns soll es wieder eine erhöhte Wärmebelastung geben.

+++ 10.27 Uhr: Verheerende Schäden an Bahnstrecken in Rhein-Ruhr-Region +++

Nach Angaben der Deutschen Bahn sind die Schäden am Schienennetz an Rhein und Ruhr verheerend und verhindern einen geregelten Bahnverkehr. Weiterhin sind viele Strecken in Nordrhein-Westfalen blockiert. Streckenerkundungen sollen teilweise nur mit Hubschraubern möglich sein.

Immer noch sollen 16 Züge auf offener Strecke feststecken. Große Bahnhöfe wie Düsseldorf und Essen seien weitgehend vom Zugverkehr abgeschnitten. Wann die Züge wieder fahrplanmäßig verkehren, sei noch nicht absehbar.

+++ 7.45 Uhr: Bahn gibt einige Strecken wieder frei +++

Reisende können laut Informationen der Deutschen Bahn wieder im ICE von Berlin nach Dortmund oder nach Köln fahren. Auf diesen Strecken waren die Loks zuvor noch in Hamm gestoppt worden. Auch München-Dortmund funktioniert der Bahn zufolge wieder, allerdings fallen einige Halts im Rhein- und Ruhrgebiet aus. Auch die Verbindung von Frankfurt nach Amsterdam soll wieder nach Fahrplan fahren.

Aktuelle Informationen zu Einschränkungen im Fahrplan finden Sie hier.

+++ 7.15 Uhr: Ab Vormittag kräftige Gewitter im Süden +++

In Bayern ist laut Deutschem Wetterdienst auch heute mit einzelnen Gewittern, nahe der Alpen sogar mit lokalen Unwettern zu rechnen. Vor allem in Südbayern sollen ab dem späten Vormittag einzelne, zum Teil kräftige Gewitter aufziehen, die mit Starkregen zwischen 15 und 25 Litern pro Quadratmeter in einer Stunde, Sturmböen bis 85 km/h und kleinkörnigem Hagel einhergehen.

+++ 4.51 Uhr: Bahnverkehr weiterhin stark beeinträchtigt +++

Im Bahnverkehr kehrt nach den #link;http://www.stern.de/panorama/schwere-unwetter-ueber-deutschland-hier-wueteten-die-gewitter-2116104.html;schweren Unwettern über Deutschland# auch am Donnerstag keine Normalität ein. Vor allem in Nordrhein-Westfalen können viele Züge aufgrund der Schäden nicht planmäßig die Bahnhöfe ansteuern, was sich auch bundesweit auswirkt. Der Bahnverkehr sei immer noch sehr stark beeinträchtigt, sagt ein Bahnsprecher - auch wenn einige Strecken seit der Nacht wieder befahrbar seien.

Am Mittwoch hatte die Bahn die Fernverkehrsstrecke Hamburg-Berlin gesperrt, weil umgestürzte Bäume auf den Gleisen lagen. Nach Angaben der Bahn können die Züge heute aber wieder zwischen beiden Städten verkehren. Es käme nur noch zu leichten Verspätungen, da an zwei Stellen eingleisig gefahren werden müsse.

+++ 6.55 Uhr: Wetterberuhigung in der Nacht - außer im Süden +++

In der gestrigen Nacht sei es in großen Teilen Deutschlands ruhig am Himmel geblieben, sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach. Kräftige Gewitter zogen allerdings mit viel Regen und Sturmböen über Bayern auf.

+++ Mittwoch, 11. Juni, 21.36 Uhr: Warnung vor Unwettern im Südwesten +++

Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Unwettern im Südwesten. In der Nacht werde es teils kräftige Gewitter geben, teilen die Meteorologen mit. Dabei bestehe auch die Gefahr von Starkregen und Hagelschauern. Vereinzelt seien schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten um 100 Stundenkilometer möglich.

Ältere Entwicklungen und Informationen zu den schweren Gewittern über Deutschland können Sie hier nachlesen.

mod/DPA / DPA