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Tote in der Silvesternacht: Weiterer Toter - drei junge Männer sterben durch Böller

In Deutschland sind drei junge Männer bei der Silvesterknallerei ums Leben gekommen. Sie erlitten jeweils tödliche Verletzungen durch Böller. Bei Bränden gab es zudem zwei Tote und Dutzende Verletzte.

Nicht immer endet die Silvesterknallerei so harmlos wie mit diesem Böller (Symbolbild)

Nicht immer endet die Silvesterknallerei so harmlos wie mit diesem Böller (Symbolbild)

Böller und Silvesterknaller haben in der Neujahrsnacht in Deutschland mindestens zwei Menschen das Leben gekostet und mehrere verletzt. Ein 18-Jähriger starb in Alveslohe in Schleswig-Holstein an einer schweren Kopfverletzung nach der Explosion eines Feuerwerkskörpers.

Im mittelsächsischen Striegistal wurde ein 19-Jähriger beim Böllern tödlich verletzt. Er starb kurz nach Mitternacht noch vor Ort an seinen schweren Verletzungen, wie ein Polizeisprecher am Donnerstag in Chemnitz sagte.

Ein 18-Jähriger kam zudem mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. Die gezündete Pyrotechnik sei vermutlich nicht zugelassen gewesen.

Auch in Rommerskirchen im Kreis Neuss endete die Neujahrsnacht für einen 33-Jährigen tödlich. Wie die "Bild-Zeitung" berichtet, soll der Mann mehrere Stunden lang auf der Straße gelegen haben ehe ihn Passanten fanden. Ein Sprecher der Polizei Düsseldorf wollte dies gegenüber stern nicht bestätigen. "Aktuell können wir noch nichts Genaues zu dem Fall sagen", so der Sprecher. "Die Ermittlungen laufen."

In dem Bericht heißt es, Anwohner hätten um kurz nach zwei Uhr eine ohrenbetäubende Explosion gehört. Mehrere Personen seien darufhin auf die Straße gelaufen, wo sie den stark blutenden Mann fanden. Dieser habe zu dem Zeitpunkt zwar noch geatmet, sei wenig später aber an seinen schweren Kopfverletzungen gestorben, heißt es weiter.

Vorfall in Hessen: Durch das Projektil einer Schreckschusswaffe wurde ein neunjähriger Junge in Alsfeld leicht am Hals verletzt. Ein Mann habe mit der Pistole eine Leuchtrakete abfeuern wollen, sagte ein Polizeisprecher. Gegen ihn wird nun wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.

Frau stürzt von Partyschiff in den Rhein

In Köln stürzte in der Silvesternacht unterdessen eine Frau vom zweiten Oberdeck eines Partyschiffs in den Rhein. Ein 28 Jahre alter Mann sprang hinterher, um sie zu retten. Die Wasserschutzpolizei fischte beide aus dem Wasser. Die 32 Jahre alte Frau aus Kevelaer am Niederrhein musste reanimiert werden und schwebte auch am Donnerstag noch in Lebensgefahr. Der Mann wurde ebenfalls schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. "Zurzeit gehen wir von einem Unfallgeschehen ohne Fremdverschulden aus", sagte eine Polizeisprecherin. Der Sturz ereignete sich um kurz vor 1.00 Uhr in der Nacht auf Höhe der Kölner Altstadt.

In Sachsen-Anhalt wurde ein 23-Jähriger bei der Explosion einer Feuerwerksbatterie schwer an den Händen verletzt. Der Mann verlor bei der Explosion in Gardelegen vier Finger, wie die Polizei mitteilte.

Rakete flog durch geöffnetes Fenster

Vor einer Bar im Berliner Stadtteil Wedding gab es eine Schießerei: Zwei Männer wurden schwer verletzt. Ein Opfer wurde lebensgefährlich im Bauch getroffen und notoperiert, wie eine Polizeisprecherin sagte. Der andere Mann erlitt eine Schussverletzung im Bein. Die Hintergründe seien noch völlig unklar.

Eine Feuerwerksrakete verursachte in Pforzheim einen Brand mit einem Schaden von mindestens 100.000 Euro. Die Rakete flog durch ein geöffnetes Fenster in eine Wohnung, die ist jetzt unbewohnbar.

Bei einem Wohnhausbrand in der Gemeinde Niedere Börde in Sachsen-Anhalt entstand ebenfalls ein Sachschaden von rund 100.000 Euro. Das Feuer wurde vermutlich durch Feuerwerk ausgelöst, wie ein Polizeisprecher sagte. Die Flammen seien an einem Carport ausgebrochen. Ein Bewohner erlitt einen Schock.

Sieben Verletzte in Thüringen

Bei Silvesterfeiern in Thüringen wurden mindestens sieben Menschen verletzt. In Altenburg erlitt ein 45-Jähriger nach Angaben der Polizei schwere Verletzungen, als ein Böller in seiner Hand explodierte. Er wurde noch in der Nacht zu Donnerstag operiert. In Erfurt wurde ein neunjähriges Kind verletzt, weil ihm jemand einen bereits gezündeten Böller in die Hand drückte.

Einen Schaden von rund 500.000 Euro verursachte ein Brand in einer Gärtnerei in Wiesmoor (Niedersachsen) am frühen Neujahrsmorgen. Hier vermutet die Polizei Feuerwerkskörper als Brandauslöser. Ebenfalls Feuerwerk verursachte einen Dachstuhlbrand in Kassel in einem Dreifamilienhaus - geschätzter Schaden: 200.000 Euro.

Zwei Tote bei Hausbrand

Bei einem Hausbrand in Nordrhein-Westfalen kamen in der Silvesternacht zwei Menschen ums Leben. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, brach eine Stunde vor Mitternacht in einem Wohnhaus in Vlotho-Steinbründorf aus noch ungeklärter Ursache ein Feuer aus. Eine 16-Jährige und ein 79-Jähriger konnten demnach nur tot geborgen werden. Eine zunächst leblos gerettete Frau habe vor Ort reanimiert werden können und sei in eine Spezialklinik gebracht worden.

Der Einsatz der Rettungskräfte verlief dramatisch: Laut Polizei schlugen beim Eintreffen der Feuerwehr bereits Flammen aus dem Dach des Hauses. Kurz darauf habe es komplett gebrannt. Ein Rettungstrupp der Feuerwehr sei beim Versuch, im Haus nach Menschen zu suchen, vorübergehend selbst eingeschlossen worden. Ein Feuerwehrmann sei leicht verletzt worden. Die große Hitzeentwicklung habe den Einsatz erschwert.

Warum das Feuer ausbrach, war zunächst offen. Bei den beiden Toten handelte es sich laut Polizei um zwei Bewohner des Hauses. Das Gebäude sei komplett zerstört worden, es bestehe Einsturzgefahr. Es entstand nach Angaben der Polizei ein Sachschaden in Höhe von mindestens 150.000 Euro.

40 Verletzte nach Tiefgaragen-Brand

Bei einem Feuer in einer Tiefgarage in Stuttgart wurden am Neujahrsmorgen 40 Menschen verletzt, 10 von ihnen schwer. Zwei Motorräder waren nach ersten Ermittlungen in Flammen aufgegangen und hatten Autos in Brand gesetzt, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Dichter Qualm stieg durch geöffnete Türen und verteilte sich über Treppenhäuser. Es sei unklar, ob Feuerwerkskörper den Brand ausgelöst hatten, sagte ein Polizeisprecher.

Feuerwehrleute retteten 92 Bewohner aus der Wohnanlage über der Parkgarage. Neun von ihnen wurden mit schweren Rauchvergiftungen in Kliniken gebracht. Die übrigen Menschen kamen vorrübergehend in einer Turnhalle unter, 30 Leute wurden am Ort behandelt. Die Feuerwehr hatte zunächst von zehn Schwerverletzten berichtet. 160 Einsatzkräfte kämpften bis in die frühen Morgenstunden gegen die Flammen. In der Garage wurden nach Angaben eines Feuerwehrsprechers mindestens zehn Fahrzeuge zerstört.

Nach dem Brand besteht für die Garage und ein darüberliegendes Wohnhaus Einsturzgefahr. Der Verdacht habe sich bei einer ersten Inspektion der Parkgarage ergeben, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. In ein weiteres Gebäude über der Tiefgarage konnten einige Bewohner indes noch am Donnerstag zurückkehren. Es ist den Angaben zufolge nicht einsturzgefährdet.

Trennungsdrama in Frankreich

In Nordfrankreich erschoss ein Mann in der Neujahrsnacht drei Menschen und dann sich selbst. Zwei Menschen seien bei der Bluttat verletzt worden, einer davon lebensgefährlich, teilte die Präfektur in Arras mit. Der etwa 30-jährige Täter war kurz nach Mitternacht mit einem Jagdgewehr in ein Haus eingedrungen, wo eine siebenköpfige Gruppe Silvester feierte. Er tötete seine Ex-Freundin und zwei etwa 50 Jahre alte Männer, die eingreifen wollten. Anschließend sei er in einem Auto geflohen und habe sich dann selbst getötet, hieß es. Anscheinend habe er die Trennung von seiner Partnerin nicht ertragen, hieß es zur Begründung.

Ein Toter und ein Verletzter in Tschechien

Bei Silvesterfeiern in Tschechien sind mindestens ein Mann getötet und mehrere Menschen verletzt worden. In der südböhmischen Bezirksstadt Trebic (Trebitsch) wurde ein 36-Jähriger im Streit vor einem Nachtclub von einem anderen Mann niedergestochen. Er starb an seinen Verletzungen. In Brno (Brünn) fiel ein 15-Jähriger betrunken aus einem Fenster im zweiten Stock eines Wohnhauses. Nach Polizeiangaben wurde er schwer verletzt, war aber nicht in Lebensgefahr. Bei der Explosion eines Feuerwerkskörpers in Bochov im Bezirk Karlovy Vary (Karlsbad) verlor ein Zwölfjähriger zwei Finger.

tkr/DPA/AFP / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(