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Nach Unglück der "Costa Concordia": Brand auf weiterem Kreuzfahrtschiff von Costa Crociere

Keine zwei Monate ist es her, dass die "Costa Concordia" vor der italienischen Insel Giglio auf Grund gelaufen und gekentert ist. Jetzt hat sich erneut auf einem Schiff des Kreuzfahrtunternehmens Costa Crociere ein Zwischenfall ereignet - es hat gebrannt.

Rund anderthalb Monate nach der Havarie des Kreuzfahrtschiffs "Costa Concordia" ist auf einem weiteren Luxusschiff des Unternehmens Costa Crociere ein Brand ausgebrochen. Die "Costa Allegra" mit rund 1000 Menschen an Bord treibe derzeit vor den Seychellen im Indischen Ozean, teilte die italienische Küstenwache am Montag mit. Das Feuer sei aber inzwischen gelöscht, es gebe weder Tote noch Verletzte.

Die "Costa Allegra" war demnach auf dem Weg von Madagaskar zu den Seychellen, als der Brand am Montagmorgen im Maschinenraum ausbrach. Das Schiff habe sich zu dem Zeitpunkt in der Nähe des Alphonse-Atolls befunden, rund 200 Seemeilen von den Seychellen entfernt. Die Behörden der Seychellen seien über den Zwischenfall informiert. Zwar hätten Einsatzkräfte an Bord das Feuer gelöscht, dennoch habe der Luxusliner einen Notruf abgesetzt und um Hilfe von Frachtschiffen gebeten, die sich in der Nähe aufhielten. An Bord sei in Folge des Brandes der Strom ausgefallen.

Nach Angaben der Reederei Costa Crociere machten sich bereits Schleppboote auf den Weg zu dem Unglücksschiff. "Die Maschinen der 'Costa Allegra' sind außer Betrieb, aber die Kommunikation funktioniert", hieß es von dem Kreuzfahrtanbieter. Derzeit würden Tests im Maschinenraum vorgenommen, um die Instrumente wieder in Gang zu bringen.

Alle Passagiere bei bester Gesundheit

Nach Ausbruch des Feuers seien sofort alle notwendigen Sicherheitsmaßnahmen getroffen worden und speziell ausgebildete Feuerwehrteams seien eingeschritten, teilte das Unternehmen mit. Der Brand habe gelöscht werden können, bevor er sich auf andere Teile des 1992 gebauten Schiffes ausbreiten konnte. "Es gab weder Tote noch Verletzte", erklärte der im italienischen Genua ansässige Kreuzfahrtanbieter.

Alle 636 Passagiere und 413 Besatzungsmitglieder seien "bei guter Gesundheit und wurden sofort über die Situation informiert". Die Passagiere würden über den aktuellen Stand der Entwicklungen auf dem Laufenden gehalten, hieß es. Als Vorsichtsmaßnahme seien alle Passagiere aufgefordert worden, sich an den Notfall-Sammelpunkten an Bord einzufinden.

Der Zwischenfall auf der "Costa Allegra" ereignete sich zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt für die Betreibergesellschaft Costa Crociere, der Tochterfirma des US-Unternehmens Carnival. Erst am 13. Januar war die "Costa Concordia" vor der italienischen Insel Giglio mit mehr als 4200 Menschen an Bord auf einen Felsen gelaufen und gekentert. Bei dem Unglück kamen 32 Menschen ums Leben. Derzeit sind in verschiedenen Ländern zahlreiche Klagen anhängig. Allein in den USA fordern 39 Passagiere Schadensersatzsummen im dreistelligen Millionenbereich.

kgi/AFP / AFP
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.