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News des Tages: "Dallas"-Star Ken Kercheval mit 83 Jahren gestorben

Schottische Regierungschefin will neues Referendum +++ Arbeiter an Notre-Dame haben Rauchverbot missachtet +++ Frank Elstner macht Parkinson-Erkrankung öffentlich +++ Die News des Tages im stern-Ticker.

"Dallas"-Star Ken Kercheval

"Dallas"-Star Ken Kercheval ist mit 83 Jahren gestorben

DPA

Die wichtigsten Meldungen im Kurz-Überblick:

  • Deutsche Mutter mit Sohn tot auf Teneriffa (17.44 Uhr)
  • Neues Schottisches Unabhängigkeitsreferendum? (16.08)
  • Russische Pässe für Menschen in Ostukraine (15.47 Uhr)
  • Frank Elstner spricht über Parkinson-Erkrankung (14.37 Uhr)
  • Busunfall auf Madeira: Viele Todesopfer aus NRW (11.36 Uhr)
  • Rauchverbot an Notre-Dame missachtet (11.15 Uhr)

Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker:  

+++ 23.50 Uhr: Militärrat im Sudan: Einigung über "meiste Forderungen" der Protestbewegung +++ 

Der Militärrat im Sudan hat nach eigenen Angaben eine weitgehende Einigung mit der Protestbewegung erzielt. "Wir haben eine Einigung über die meisten Forderungen" der oppositionellen Allianz für Freiheit und Wandel, sagte Militärratssprecher Schamseddine Kabbaschi nach einem Treffen mit Vertretern der Protestbewegung. Außerdem gab der Militärrat den Rücktritt von drei seiner zehn Mitglieder bekannt. Der Militärrat regiert den Sudan übergangsweise seit dem Sturz des jahrzehntelang autoritär herrschenden Staatschefs Omar al-Baschir. Die Protestbewegung fordert eine sofortige Übergabe der Macht an eine Zivilregierung. Am Wochenende waren Gespräche zwischen beiden Seiten vorerst ergebnislos abgebrochen worden.

+++ 22.56 Uhr: Facebook rechnet mit Milliardenstrafe wegen Datenskandals in den USA +++ 

Wegen gravierender Datenschutzverstöße rechnet Facebook in den USA mit einer Strafe von bis zu fünf Milliarden Dollar (4,5 Milliarden Euro). Im zurückliegenden Quartal habe der Konzern deshalb vorsorglich bereits drei Milliarden Dollar zur Seite gelegt, teilte das Unternehmen mit. Hintergrund sind Ermittlungen der Verbraucherschutzbehörde FTC zu einem möglichen Verstoß des sozialen Internetnetzwerks gegen eine im Jahr 2011 geschlossene Verpflichtung zu mehr Datenschutz. Ausgelöst worden waren die Ermittlungen der FTC gegen den Internetkonzern durch den Skandal um den Missbrauch von Facebook-Nutzerdaten durch die Datenanalysefirma Cambridge Analytica. Die britische Firma hatte heimlich die Daten von rund 87 Millionen Nutzern abgefischt. Sie wurden unter anderem für den Wahlkampf von US-Präsident Donald Trump benutzt.  

+++ 21.37 Uhr: CNN: Deutsche Bank händigt Finanzunterlagen Trumps an Behörden aus +++ 

Die Deutsche Bank hat einem Bericht des US-Senders CNN zufolge Finanzunterlagen von US-Präsident Donald Trump an die Strafverfolgungsbehörden in New York übergeben. Die Deutsche Bank machte auf Anfrage keine Angaben zu der Sache. Die Bank hatte aber bereits zuvor im Grundsatz erklärt: "Wir bekennen uns zur Kooperation mit autorisierten Ermittlungen." Auch die Staatsanwaltschaft in New York kommentierte den Sachverhalt auf Anfrage nicht. Auch mehrere Ausschüsse des US-Abgeordnetenhauses verlangen Unterlagen von der Deutschen Bank, die Trump Kredite im Milliardenvolumen gegeben haben soll. Es geht unter anderem um den Verdacht zweifelhafter Geschäfte in Russland.

+++ 21.35 Uhr: "Dallas"-Star Ken Kercheval mit 83 Jahren gestorben +++ 

Ken Kercheval, besser bekannt als Cliff Barnes aus der US-Fernsehserie "Dallas", ist tot. Der amerikanische Schauspieler ist im Alter von 83 Jahren gestorben, wie die US-Branchenblätter "Hollywood Reporter" und "Variety" berichteten. Der Manager des Schauspielers und eine Sprecherin eines Bestattungsunternehmens bestätigten demnach seinen Tod. Berühmt wurde Kercheval durch seine Rolle als der Öl-Tycoon Cliff Barnes, der ewig unterlegene Gegenspieler von J. R. Ewing (Larry Hagman), aus der 80er Jahre Hit-Serie "Dallas". In den USA lief die Serie 14 Jahre lang ununterbrochen. Kercheval spielte in allen Staffeln mit. Kercheval war starker Raucher. In den 90er Jahren erkrankte er an Lungenkrebs und musste sich einer Operation unterziehen.

+++ 21.05 Uhr: Trump: Fortschritte im Kampf gegen Drogen-Epidemie +++ 

US-Präsident Donald Trump sieht nach eigener Darstellung erste Fortschritte seiner Kampagne zum Kampf gegen Drogenmissbrauch in den USA. "Wir machen großartige Fortschritte", sagte Trump in Atlanta. Landesweit sei die Zahl der Drogentoten durch Überdosierungen in den vergangenen zwölf Monaten um fünf Prozent zurückgegangen, heißt es in einem Papier des Weißen Hauses. Der Missbrauch von Opioiden - meist verschreibungspflichtigen Schmerzmitteln - und anderen harten Drogen ist eines der größten gesellschaftlichen Probleme in den USA. Millionen Menschen sind betroffen. Die Trump-Regierung stellt für zwei Jahre allein sechs Milliarden Dollar zur Bekämpfung der Krise bereit. 

+++ 18.31 Uhr: WHO empfiehlt mehr Bewegung und weniger Bildschirm-Zeit für Kleinkinder +++

Weniger Fernsehen, mehr Bewegung, ausreichend Schlaf: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat erstmals eine umfassende Empfehlung für die körperliche Betätigung von Kindern unter fünf Jahren herausgegeben. Es gehe insbesondere darum, den Übergang von Phasen der Ruhe hin zu Spielzeiten zu gestalten, erklärte die WHO-Beauftrage für Kindergesundheit, Juana Willumsen, in Genf. Wachsende gesundheitlichen Gefahren durch Übergewicht und Bewegungsmangel hatten die Veröffentlichung nach WHO-Angaben nötig gemacht. Für Babys empfiehlt die UN-Behörde tägliche körperliche Aktivität im Umfang von mindestens einer halben Stunde. Dazu zählt auch die Zeit, in der das Baby auf dem Bauch liegt - eine Position, die in diesem Alter mit großen Anstrengungen verbunden ist. Zudem sollten Babys nicht länger als eine Stunde am Stück in einem Kinderwagen oder einem Hochstuhl verbringen. Die empfohlene Schlafenszeit beträgt zwischen zwölf und 17 Stunden.

+++ 17.53 Uhr: Selenskyj fordert schärfere Sanktionen gegen Russland wegen Pass-Streits +++

Der designierte ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat eine Verschärfung der Sanktionen gegen Russland gefordert. "Die Ukraine zählt auf die Unterstützung der internationalen Gemeinschaft (...) und auf eine Verschärfung des diplomatischen Drucks sowie der Sanktionen gegen Russland", hieß es in einer Erklärung Selenskyjs. Anlass sind von Moskau zuvor erlassene Regeln, durch die Bewohner der Ostukraine leichter die russische Staatsbürgerschaft erhalten sollen. Russlands Präsident Wladimir Putin hatte früher am Tag ein Dekret unterzeichnet, durch das Menschen in den selbsterklärten Republiken Donezk und Luhansk im Osten der Ukraine künftig in einem vereinfachten Verfahren russische Pässe erhalten können. Demnach soll die Entscheidung der russischen Behörden über einen entsprechenden Antrag nicht länger als drei Monate dauern. Dem Dekret zufolge gehe es darum, "die Rechte und Freiheiten" der Bürger zu "schützen". Es handle sich um eine "humanitäre" Maßnahme. Der Schritt Moskaus erfolgte wenige Tage nach der Wahl des Politikneulings Selenskyj zum neuen Staatschef der Ukraine. 

+++ 17.44 Uhr: Deutsche Mutter mit ihrem Sohn tot in Höhle auf Teneriffa aufgefunden +++

Eine Frau aus Deutschland und ihr zehn Jahre alter Sohn sind in einer Höhle auf der spanischen Kanaren-Insel Teneriffa tot aufgefunden worden. Die Leichen der seit Dienstag als vermisst gemeldeten Deutschen seien im Rahmen einer großen Suchaktion mit mehr als 100 Einsatzkräften gegen 16.30 Uhr in der Höhle nahe der Gemeinde Adeje entdeckt worden, teilte die Guardia Civil mit. Die Todesursache sei noch unklar, eine Beteiligung des festgenommenen Familienvaters am Tod der beiden werde nicht ausgeschlossen, sagte ein Justizsprecher auf Anfrage.

Der Deutsche war nach Polizeiangaben schon am Dienstagabend in einer Wohnung in Adeje festgenommen worden, nachdem kurz zuvor ein zweites Kind des Ehepaars von Passanten weinend und unter Schock aufgegriffen worden sei. Der Fünfjährige habe anschließend der Polizei erzählt, dass der Vater die ganze Familie zur Höhle gebracht und dort sowohl die Mutter als auch die beiden Kinder brutal attackiert habe, berichtete die Online-Ausgabe der Zeitung "El País" unter Berufung auf die zuständigen Behörden in der Inselhauptstadt Santa Cruz de Tenerife. Dem Kleinen sei nach eigenen Angaben die Flucht gelungen.

+++ 16.46 Uhr: Gericht begrenzt Flotte von Hamburger Sammeltaxi auf 200 Autos +++

Der neue Hamburger Sammeltaxi-Dienst Moia kann seine Flotte nach einem Gerichtsbeschluss zunächst nicht wie geplant ausbauen. Bis zur rechtlichen Klärung eines Widerspruchs gegen die Betriebsgenehmigung darf das Unternehmen in Hamburg zunächst nur 200 Fahrzeuge einsetzen und nicht wie geplant bis zu 500 Sammeltaxis. Ein Taxiunternehmen hatte den Widerspruch gegen Moia eingelegt. Der neue Mobilitätsdienst ist nun nicht gestoppt, aber doch behindert. Moia kündigte Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht gegen die vorläufige Entscheidung des Verwaltungsgerichts an. Mit 200 Fahrzeugen sei kein stadtweiter Service möglich.

+++ 16.08 Uhr: Schottische Regierungschefin fordert neues Unabhängigkeitsreferendum bis 2021 +++

Die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon hat ein zweites Referendum über eine Unabhängigkeit Schottlands von Großbritannien gefordert. Ihre Regierung werde "in Kürze" einen entsprechenden Gesetzesentwurf für ein neues Referendum bis 2021 vorlegen, sagte Sturgeon am Mittwoch vor Abgeordneten in Edinburgh. Sie erhoffe sich grünes Licht vom Parlament bis Ende des Jahres.

Schottlands Regierungschefin Nicola Sturgeon

Schottlands Regierungschefin Nicola Sturgeon

DPA

Bei einem ersten Referendum über die Unabhängigkeit im Jahr 2014 hatte eine knappe Mehrheit der Schotten (55 Prozent) gegen eine Loslösung vom Vereinigten Königreich gestimmt. Noch deutlicher sprachen sich die Schotten jedoch beim Brexit-Referendum im Jahr 2016 für einen Verbleib Großbritanniens in der EU aus (62 Prozent).

+++ 15.47 Uhr: Menschen in Ostukraine sollen einfacher russische Staatsbürger werden +++

Die Menschen in den von den Separatisten kontrollierten Gebieten in der Ostukraine sollen einfacher russische Pässe erhalten. Ein entsprechendes Dekret unterzeichnete Russlands Präsident Wladimir Putin, wie der Kreml am Mittwoch in Moskau mitteilte. Damit baut Russland seinen Einfluss in den Gebieten weiter aus.

Demnach können Einwohner mit ständigem Wohnsitz in "einzelnen Kreisen" der Gebiete von Donezk und Luhansk in einem "vereinfachten Verfahren" russische Staatsbürger werden. In der Mitteilung ist von einer schnellen Prüfung der Unterlagen die Rede.

Zuvor hatte Moskau bereits von den Separatistenbehörden ausgegebene Dokumente wie Geburtsurkunden oder Fahrzeugscheine anerkannt, was international kritisiert wurde. Über den Erlass war seit geraumer Zeit in russischen und ukrainischen Medien spekuliert worden.

Einwohner mit ständigem Wohnsitz in "einzelnen Kreisen" der Gebiete von Donezk und Luhansk können laut einem russischen Dekret in einem "vereinfachten Verfahren" russische Staatsbürger werden

Einwohner mit ständigem Wohnsitz in "einzelnen Kreisen" der Gebiete von Donezk und Luhansk können laut einem russischen Dekret in einem "vereinfachten Verfahren" russische Staatsbürger werden

stern

+++ 15.27 Uhr: Autofahrer im Gotthardtunnel von losem Rad erschlagen +++

Ein loses Rad hat einen 65 Jahre alten Autofahrer im Gotthardtunnel in der Schweiz erschlagen. Wie die Polizei mitteilte, hatte sich das Rad rund zwei Kilometer vor der Tunnelausfahrt in Göschenen von einem Sattelschlepper gelöst. Der Reifen touchierte zunächst auf der Gegenfahrbahn einen Bus, wurde von dort zurückgeschleudert und durchschlug dann die Windschutzscheibe des Autos. Der 65-Jährige starb noch an der Unfallstelle. Die Fahrer des Lastwagens sowie des Busses blieben unverletzt. Der Gotthard-Straßentunnel wurde für rund drei Stunden gesperrt.

+++ 15 Uhr: Große Anteilnahme bei Beisetzung von Journalistin McKee in Nordirland +++

Führende Politiker aus Großbritannien und Nordirland haben am Mittwoch an der Trauerfeier für die getötete Journalistin Lyra McKee in Belfast teilgenommen. Die 29-Jährige war am vergangenen Donnerstagabend bei gewaltsamen Ausschreitungen in der Stadt Londonderry erschossen worden.

+++ 14.59 Uhr: Verschwundener chinesischer Ex-Interpol-Chef formell festgenommen +++

Der in China seit Monaten verschwundene ehemalige Interpol-Chef Meng Hongwei ist formell festgenommen worden. Meng wurde "wegen des Verdachts auf Annahme von Bestechungsgeldern" festgenommen, wie die chinesische Staatsanwaltschaft am Mittwoch erklärte. Der Fall werde "weiter bearbeitet", hieß es. Dies deutet in China meist auf eine bevorstehende Anklage hin.

Meng war Ende September 2018 während eines Besuchs in China verschwunden. Später teilten die chinesischen Behörden mit, er sei der Korruption beschuldigt worden. Die regierende Kommunistische Partei Chinas geht derzeit massiv gegen Korruption in den eigenen Reihen vor.

+++ 14.37 Uhr: Frank Elstner spricht erstmals über seine Parkinson-Erkrankung+++

Showmaster Frank Elstner hat in einem Interview mit der Wochenzeitung "Die Zeit" erstmals darüber gesprochen, dass er an Parkinson erkrankt ist. In dem Artikel mit dem Titel "Dann zittere ich halt" (hier, hinter einer Bezahlschranke) erzählt der beliebte Entertainer, dass er erstmals vor fünf Jahren bemerkt habe, dass etwas mit ihm nicht stimme. Vor gut drei Jahren habe ein Besuch bei einem Neurologen dann die schlimme Gewissheit gebracht. "Außer meiner Familie und meinem besten Freund habe ich es bislang niemandem erzählt", sagte Elstner der Hamburger Zeitung. Der beliebte Entertainer und Journalist  wurde vor ein paar Tagen 77 Jahre alt. Er ist der Erfinder der TV-Sendung "Wetten, dass ...", die erstmals 1981 ausgestrahlt wurde und als eine der erfolgreichsten TV-Shows Europas gilt.

+++ 13:24 Uhr: Schüler schlägt Lehrer in Frankreich - Kiefer gebrochen +++

Im Streit um seine Mütze hat ein 18-Jähriger in der Nähe von Paris einen Lehrer geschlagen und ihm den Kiefer gebrochen. Der Pädagoge einer französischen Fachoberschule habe den Schüler zuvor aufgefordert, die Mütze abzusetzen, berichtete die Zeitung "Le Parisien". Der 62-Jährige wurde in einem Krankenhaus behandelt. Die Akademie in Amiens bestätigte den Vorfall in Beauvais rund 80 Kilometer nordwestlich von Paris, äußerte sich aber nicht im Detail zum Anlass der Attacke während einer Pause. Der Schüler einer Architektur-Abschlussklasse wurde nach dem Angriff am Dienstag festgenommen und kam in Polizeigewahrsam.

+++ 13:21 Uhr: Ausbreitung der Masern: EU und WHO werben für das Impfen +++

Wegen der Ausbreitung der Masern in Europa trommeln die EU und die Weltgesundheitsorganisation WHO gemeinsam für das Impfen. Bei 8o.000 Maserninfektionen in Europa habe es 2018 mehr als 70 Todesfälle gegeben, erklärten die WHO und das EU-Präventionszentrum ECDC zum Start der Europäischen Impfwoche. Die Daten für die ersten Monate 2019 deuteten darauf hin, dass der Trend sich fortsetze.

+++ 12.42 Uhr: Vier Tote nach Autobahn-Unfall in den Niederlanden +++

Bei einem Autobahn-Unfall in der Nähe von Den Haag sind vier Menschen ums Leben gekommen. Das Auto war in der Nacht zum Mittwoch aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen und gegen die Leitplanke geprallt, wie die Polizei mitteilte. Nach Berichten niederländischer Medien handelte es sich bei den Opfern um vier junge Männer aus derselben türkischstämmigen Familie. Die Polizei machte zunächst keine Angaben zur Identität der Toten. Polizeifotos zeigten, dass der Pkw durch den Aufprall völlig zerstört wurde.

+++ 12.40 Uhr: Hannovers Oberbürgermeister Schostok wegen schwerer Untreue angeklagt +++

Die Staatsanwaltschaft Hannover hat Oberbürgermeister Stefan Schostok (SPD) wegen schwerer Untreue angeklagt. Schostok soll spätestens seit April 2017 von unzulässigen Gehaltszuschlägen für zwei Spitzenbeamte gewusst haben, die dann mit seinem Einvernehmen weiter gezahlt wurden, wie die Anklagebehörde mitteilte. Auch der bisherige Bürochef des Oberbürgermeisters sowie der suspendierte Kultur- und frühere Personaldezernent der niedersächsischen Landeshauptstadt wurden wegen schwerer Untreue angeklagt.

+++ 11.55 Uhr: Mindestens 15 Tote und zahlreiche Verletzte bei Explosion in Syrien +++

Bei einer Explosion in der syrischen Provinz Idlib sind mindestens 15 Personen getötet und 35 weitere verletzt worden. Die Explosion habe sich inmitten eines Wohngebiets in der Stadt Dschisr al-Schughur ereignet, hieß es aus Kreisen des örtlichen Zivilschutzes. Unklar war zunächst, ob die Explosion durch eine Bombe oder durch Raketenbeschuss verursacht wurde.

Die Provinz Idlib wird größtenteils von der islamistischen Gruppe Haiat Tahrir al-Scham (HTS) kontrolliert. Die Provinz ist die letzte Region Syriens, die noch überwiegend in der Hand von Rebellen ist.

+++ 11.53 Uhr: Hilferuf wegen Trockenheit: Straßenbäume gießen - "Jeder Liter zählt" +++

Wegen der anhaltenden Trockenheit sind Berliner Bürger jetzt aufgerufen, beim Gießen von Straßenbäumen und jungem Grün mitzuhelfen. Das Grünflächenamt allein schaffe das mit seinen personellen Möglichkeiten nicht, sagte der Baustadtrat des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg, Florian Schmidt. "Besonders viel Wasser brauchen die neu gepflanzten Bäume und andere Pflanzen am Straßenrand", ergänzte er. Eine zweite Trockenperiode nach dem Sommer 2018 könnten weder junge Pflanzen noch der Altbestand gut überstehen. "Jeder Liter zählt", betonte die Behörde.

+++ 11.51 Uhr: Litauen verhängt Einreiseverbot gegen Holocaust-Leugner Irving +++

Litauen verbietet dem britischen Holocaust-Leugner David Irving (81) die Einreise. Der umstrittene Publizist darf bis zum 15. April 2024 nicht in das baltische EU- und Nato-Land einreisen. Die Entscheidung sei auf Grundlage von Informationen des Außenministeriums getroffen worden, sagte eine Sprecherin der zum Innenministerium gehörenden Migrationsbehörde in Vilnius  der Agentur BNS.

Litauen reagierte damit auf Berichte über eine von Irving im Herbst geplante Reise zu Schauplätzen des Zweiten Weltkrieges und der Judenverfolgung in Polen und den baltischen Staaten. "Die Verbreitung seiner Ansichten, die den Holocaust leugnen und Adolf Hitler preisen, ist ein Verbrechen in Litauen und wir können nicht zulassen, dass solche Verbrechen begangen werden", sagte Außenminister Linas Linkevicius. 

+++ 11.43 Uhr: Bundeswehr-Helikopter soll Moorbrand in Goldenstedt weiter eindämmen +++

Mit Hilfe eines Helikopters der Bundeswehr soll der Moorbrand im niedersächsischen Goldenstedt bei Vechta weiter eingedämmt werden. Die Maschine werde noch heute aus dem nahe gelegenen Hartenbergsee jeweils bis zu 5000 Liter Wasser aufnehmen und über das Brandgebiet fliegen, sagte Landkreissprecher Jochen Steinkamp. Der See sei dafür von der Polizei gesperrt worden. Der Brand war am Ostermontag ausgebrochen. Hunderte Rettungskräfte waren eingesetzt.

+++ 11.36 Uhr: Buskatastrophe: Rund ein Dutzend Todesopfer aus NRW +++

Nach dem Bus-Unglück von Madeira muss das Land Nordrhein-Westfalen mit rund einem Dutzend Todesopfer aus seinen Städten und Kommunen rechnen. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Polizeikreisen erfuhr, stammt die größte Gruppe der insgesamt 29 Todesopfer aus NRW. Betroffen sind demnach alle Landesteile, darunter Köln, Langenfeld, Euskirchen, Paderborn, Elsdorf, Pulheim und Minden.

Der Bus war am Mittwochabend nahe der Inselhauptstadt Funchal einen Abhang hinuntergestürzt und auf ein Haus gekracht. Bei dem Unfall starben 29 Touristen, die nach bisherigen Erkenntnissen alle aus Deutschland stammten. 27 weitere Menschen erlitten Verletzungen.

+++ 11:15 Uhr: Arbeiter an Notre-Dame missachteten Rauchverbot +++

Vor dem Großbrand von Notre-Dame haben Arbeiter auf dem Dach der Pariser Kathedrale das strikte Rauchverbot missachtet. Das räumte die Gerüstbaufirma Le Bras Frères gegenüber der Nachrichtenagentur AFP ein. Einige ihrer Mitarbeiter hätten "sich ab und zu über das Verbot hinweggesetzt", erklärte die Firma. "Wir bedauern das." Das Unternehmen bestritt aber einen Zusammenhang mit dem verheerenden Feuer.

Mitarbeiter der Firma hatten auf dem Dach der Kathedrale für Renovierungsarbeiten ein Gerüst um den gut 90 Meter hohen Spitzturm aufgestellt, der bei dem Brand einstürzte. Firmensprecher Marc Eskenazi warb um Verständnis für die Arbeiter, die das Rauchverbot missachtet hätten. Es sei "ein bisschen schwierig gewesen, von dem Gerüst hinabzusteigen, weil das Zeit braucht".

+++ 10.55 Uhr: Studie: Neun von zehn Deutschen würden elektronische Gesundheitsakte nutzen +++

Trotz Datenschutzbedenken würden einer aktuellen Studie zufolge mehr als 90 Prozent der Deutschen eine elektronische Gesundheitsakte nutzen. Dies ergab eine repräsentative Online-Befragung des Meinungsforschungsinstituts Toluna im Auftrag der Krankenkasse pronova BKK. Nur neun Prozent der Bevölkerung lehnen demnach die Nutzung einer elektronischen Gesundheitsakte ab.

Wie die Befragung von 1000 Menschen ab 18 Jahren im März weiter ergab, halten 71 Prozent eine zentrale Datenspeicherung im Notfall für hilfreich. 68 Prozent begrüßen die Zeitersparnis, weil Befunde nicht erst angefordert werden müssen. 66 Prozent schätzen den besseren Informationsaustausch zwischen Ärzten und Krankenhäusern, den die virtuelle Akte ermöglicht.

+++ 10.48 Uhr: Verkehr an deutschen Flughäfen wächst weiter +++

Der Verkehr an den deutschen Flughäfen ist auch im ersten Quartal dieses Jahres weiter stark gewachsen. An den 22 Verkehrsflughäfen hierzulande wurden nach Angaben des Branchenverbands ADV vom Mittwoch 50,4 Millionen Passagiere gezählt. Das waren 4,3 Prozent mehr und ein stärkeres Wachstum als im Vorjahreszeitraum.

+++ 10.14 Uhr: Neuseeland bietet Christchurch-Opfern dauerhafte Aufenthaltserlaubnis an +++

Neuseeland hat den Überlebenden der Anschläge von Christchurch und ihren Angehörigen eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis in Aussicht gestellt. Die eigens eingerichtete Visumskategorie "erkennt die Auswirkung der Tragödie auf die Leben" der Betroffenen an und gebe Menschen mit zeitlich begrenzten Visa "ein bisschen Gewissheit", erklärte die neuseeländische Einwanderungsbehörde. Menschen, die in Neuseeland wohnen und sich während der Anschläge in einer der beiden Moscheen aufhielten, können demnach ebenso ein solches Visum beantragen wie ihre engsten Angehörigen. Die Anträge müssen innerhalb der nächsten zwei Jahre gestellt werden. Die Definition der "engsten Angehörigen" schließt die Familie des Partners sowie die Großeltern von unter 25-Jährigen ein.

Ein australischer Rechtsextremist hatte am 15. März in zwei Moscheen in Christchurch auf Gläubige geschossen und 50 Menschen getötet. Der 28-jährige Australier wurde wegen 50-fachen Mordes angeklagt.

+++ 9.44 Uhr: Passant findet VW-Polo auf zwei anderen Autos liegend +++

In einer ungewöhnlichen Lage hat ein Passant im mittelhessischen Büdingen am Morgen ein Auto vorgefunden. Der VW-Polo habe schräg auf zwei anderen Fahrzeugen gelegen, teilte die Polizei mit. Vom Fahrer fehlte zunächst jede Spur. Er hatte offenbar auf der nahen Bundesstraße die Kontrolle über das Auto verloren, war auf einen Radweg gefahren, gegen eine Schutzplanke geprallt und dann über den Weg auf den tieferliegenden Parkplatz geschleudert.

"Nach dem Unfall machte sich der Fahrzeugführer davon und nahm dabei auch die Kennzeichen seines Autos mit, wohl in der Hoffnung so nicht so schnell ermittelt werden zu können", sagte eine Polizeisprecherin. Doch man habe den Halter, der vermutlich auch am Steuer saß, ermittelt und ihn am Morgen mit einer halbleeren Schnapsflasche in der Hand in der Innenstadt gefunden. Der 24-Jährige aus Büdingen sei bereits am Abend zuvor aufgefallen, als er mit einem Holzkeil ein geparktes Auto beschädigt habe. Die Polizei stellte seinen Führerschein sicher und ermittelt wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, Unfallflucht und Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz - der Polo habe vermutlich keinen Versicherungsschutz mehr gehabt. Der Schaden beträgt 8500 Euro.

+++ 9.28 Uhr: Israels Armee zerstört Attentäter-Wohnung +++

Israels Armee hat die Wohnung eines mutmaßlichen palästinensischen Attentäters im nördlichen Westjordanland zerstört. Das Militär bestätigte den Einsatz in einem Dorf westlich der israelischen Siedlerstadt Ariel. Der Palästinenser hatte den Angaben zufolge bei einem Anschlag vor mehr als einem Monat nahe Ariel einen israelischen Soldaten und einen Rabbiner getötet. Der Palästinenser selbst war zwei Tage später bei einem Festnahmeversuch ums Leben gekommen. Bei der Zerstörung der Wohnung setzte die Armee Sprengstoff ein.

+++ 9.14 Uhr: USA bestreiten Vorabkenntnis von Anschlagserie in Sri Lanka +++

Die USA hatten nach Angaben ihrer Botschafterin in Sri Lanka keine vorherige Kenntnis von der tödlichen Anschlagserie in Sri Lanka. "Wir wussten nichts von diese Anschlägen", sagte Alaina Teplitz dem US-Fernsehsender CNN. "Ich weiß nicht, welche anderen Informationsquellen die Regierung Sri Lankas hat. Ich kann ihnen nur sagen, dass wir keine vorherige Kenntnis hatten." Die Regierung von Sri Lanka habe Fehler beim Sammeln und Weitergeben von Geheimdienstinformationen zugegeben, fügte sie hinzu.

Bei den Bombenanschlägen auf drei Kirchen und drei Luxushotels in dem südasiatischen Inselstaat waren am Ostersonntag 359 Menschen getötet worden, darunter mindestens vier US-Bürger. Ein Minister Sri Lankas hatte Anfang der Woche gesagt, Indien und die USA hätten seiner Regierung vor den Anschlägen Informationen zukommen lassen.

+++ 8.33 Uhr: Müll und Altpapier in Flammen - Brand mit Millionenschaden +++

Ein Brand in einem Abfallbetrieb in Delmenhorst bei Bremen hat in der Nacht einen Millionenschaden angerichtet. Eine etwa 30 mal 50 Meter große Halle - gefüllt mit Sperrmüll und Altpapier - brannte komplett aus. Die Ursache ist noch unklar. Mehr als 100 Feuerwehrleute kämpften gegen die Flammen. Erst am frühen Morgen war das Feuer gelöscht. Die Rauchentwicklung war zwischenzeitlich so stark, dass Anwohnern geraten wurde, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Der Schaden wurde auf rund drei Millionen Euro geschätzt.

+++ 8.19 Uhr: Grünen-Chef nennt Bayerns Verhalten bei Atommüll-Endlager-Suche "unverantwortlich" +++

Grünen-Chef Robert Habeck hat Bayerns Verhalten bei der Suche nach einem Atommüll-Endlager in Deutschland als "unverantwortlich" kritisiert. Es sei schwer, Bürgern und Kommunalpolitikern den Prozess zu vermitteln, wenn München von vornherein die Haltung 'Wir bestimmt nicht' vertrete, sagte Habeck im ZDF-"Morgenmagazin".  "So geht es nicht in der Politik. Man muss halt der bayerischen Landesregierung mal klarmachen, dass das jetzt eine nationale Angelegenheit ist." Das jetzige Verfahren beruhe "allein auf wissenschaftlichen Kriterien". Dieser Prozess müsse den Menschen durch "Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit" vermittelt werden, sonst werde er scheitern.

Nachdem es in Deutschland lange eine Vorfestlegung auf den niedersächsischen Salzstock Gorleben als Endlagerstätte gab, gilt seit zwei Jahren das Prinzip der "weißen Landkarte": Bis 2031 soll in ganz Deutschland nach einem geeigneten Wirtsgestein für den Atommüll gesucht werden.

+++ 7.45 Uhr: Vier mutmaßliche Islamisten auf Philippinen getötet +++

Auf den Philippinen hat die Armee vier mutmaßliche Islamisten erschossen. Die mutmaßlichen Mitglieder der Terrorgruppe Abu Sayyaf seien bei einem Feuergefecht in der Provinz Basilan getötet worden, etwa 900 Kilometer südlich von der Hauptstadt Manila, teilte ein Militärsprecher mit. Abu Sayyaf hatte mit Entführungen von Ausländern - darunter auch Deutsche - in den vergangenen Jahren weltweit Schlagzeilen gemacht. Die Gruppe ist nach eigenen Angaben mit der Terrormiliz Islamischer Staat verbündet.

+++ 7.43 Uhr: Afghanische und US-Truppen töten erstmals mehr Zivilisten als die Taliban +++

Zum ersten Mal seit Erfassung der Daten sind in Afghanistan mehr Zivilisten durch US-Truppen und ihre Verbündeten getötet worden als durch die Taliban und andere Rebellengruppen. Während der ersten drei Monate 2018 seien internationale und regierungstreue Truppen für den Tod von 305 Zivilisten verantwortlich gewesen, erklärte die UN-Mission in Afghanistan (Unama) in ihrem vierteljährlichen Bericht. Aufständische töteten demnach im selben Zeitraum 227 Menschen. Die meisten Tötungen erfolgten laut Unama durch Luftangriffe oder Suchaktionen am Boden. Die von den USA unterstützten afghanischen Truppen schienen dabei in einem rechtsfreien Raum zu agieren, konstatiert der Bericht.

Seit US-Präsident Donald Trump im Jahr 2017 die Bombardierung von Taliban durch US-Kampfjets erleichterte, erhöhte das US-Militär den Einsatztakt. Der jüngste Bericht zeigt jedoch auch, dass die Zahl der zivilen Opfer im Vergleich zum Vorjahreszeitraum insgesamt um 23 Prozent gesunken ist. Grund ist laut Unama vor allem der Rückgang an Selbstmordanschlägen.

+++ 7.34 Uhr: Playoff-Aus für Deutschlands NBA-Star Dennis Schröder +++

Basketball-Nationalspieler Dennis Schröder hat mit den Oklahoma City Thunder den Einzug in das Playoff-Viertelfinale der nordamerikanischen Basketballliga NBA verpasst. Die Thunder unterlagen im fünften Spiel der Erstrundenserie bei den Portland Trail Blazers knapp mit 115:118 (60:61). Der 25-jährige Schröder erzielte bei der Auswärtsniederlage 17 Punkte.

Portlands Allstar Damian Lillard verwandelte bei ablaufender Spielzeit den entscheidenden Dreier zum Sieg der Gastgeber. Der 28-jährige Lillard war mit 50 Punkten der überragende Akteur auf dem Parkett. In der Best-of-Seven-Serie musste sich OKC am Ende mit 1:4 geschlagen geben. Portland trifft nun auf den Gewinner der Serie zwischen den Denver Nuggets und den San Antonio Spurs.

+++ 6.41 Uhr: 24-Jähriger Amerikaner gewinnt Mega-Jackpot +++

Ein 24-jähriger Mann aus dem US-Bundesstaat Wisconsin hat 768 Millionen Dollar (rund 685 Millionen Euro) bei der Lotterie Powerball gewonnen. Der Glückspilz sagte, er habe an dem Tag, an dem er das Ticket kaufte, gefühlt, dass er Glück haben werde. Es ist der drittgrößte Jackpot in der US-amerikanischen Lottogeschichte. Den größten Jackpot von 1,6 Milliarden Dollar teilten sich 2016 Gewinner in Kalifornien und Tennessee. Der zweitgrößte Jackpot von 1,5 Milliarden US-Dollar wurde im Oktober vergangenen Jahres in South Carolina ausgeschüttet.

Wie "NBC News" berichtet, hatte der 24-Jährige das Ticket für zehn Dollar noch am Tag der Ziehung an einer Tankstelle gekauft. Als er dann zu Hause die Zahlen kontrollierte, begann sein Herz zu rasen. "Ich habe ungefähr fünf oder zehn Minuten geschrien. Gut, dass meine Nachbarn nichts gehört haben", wird er zitiert. Er habe ein Team von Anwälten und finanziellen Beratern engagiert, um sein Vermögen nicht für Luxusartikel zu verschwenden. Er wolle reisen, das Schulgeld für Familienmitglieder bezahlen und für wohltätige Zwecke spenden. "Es fühlt sich an, wie ein Traum."

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+++ 6.12 Uhr: Demokratie-Aktivisten in Hongkong zu Haftstrafen verurteilt +++

Wegen ihrer Beteiligung an Massenprotesten in Hongkong sind zwei prominente Anführer der Demokratie-Bewegung zu 16 Monaten Haft verurteilt worden. Ein Richter verhängte die Gefängnisstrafen am Mittwoch gegen den Soziologieprofessor Chan Kin Man und den Juraprofessor Benny Tai. Das Gericht hatte vor zwei Wochen insgesamt neun Anführer und Aktivisten der Demokratie-Bewegung der Anstiftung und Verschwörung zur Störung der öffentlichen Ordnung schuldig gesprochen. Tai, Chan und der Baptistenpfarrer Chu Yiu Ming hatten 2013 die Bewegung Occupy Central für politische Reformen in der chinesischen Sonderverwaltungszone gegründet. Im folgenden Jahr schlossen sie sich den Studentenprotesten der sogenannten Regenschirm-Bewegung an. Bei den Protesten hatten zeitweise zehntausende Menschen mehr Demokratie und freie Wahlen in Hongkong gefordert.

+++ 5.20 Uhr: Opferzahl steigt weiter: 359 Tote in Sri Lanka +++

Die Zahl der Todesopfer nach den Selbstmordanschlägen vom Ostersonntag in Sri Lanka ist auf 359 gestiegen. Darunter waren 38 Menschen, die in der Nacht zum Mittwoch in Krankenhäusern ihren Verletzungen erlagen, wie die Polizei mittelte. Mehr als 400 wurden noch behandelt - manche seien in kritischem Zustand. Sieben sri-lankische Selbstmordattentäter hatten sich am Ostersonntag nahezu zeitgleich in drei Kirchen in mehreren Städten und drei Luxushotels in der Hauptstadt Colombo in die Luft gesprengt. Einige Stunden später gab es zwei weitere Explosionen in einem kleinen Hotel und einer Wohngegend in Vororten Colombos. 

+++ 4.12 Uhr: Experte: Auch Kurznachrichten schuld an schlechter Rechtschreibung +++

Keine Bücher, dafür täglich Hunderte von Kurznachrichten auf dem Handy - die veränderten Lesegewohnheiten von Schülern sind nach Ansicht eines Bildungsexperten einer der Gründe für die schlechtere Rechtschreibung. So spiele das zusammenhängende Lesen nur noch eine geringere Rolle bei Kindern, sagte der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, der Deutschen Presse-Agentur (dpa). "Sie lesen halt keine Bücher mehr." Stattdessen würden täglich Hunderte Kurznachrichten gelesen. "In sozialen Netzwerken spielt die Rechtschreibung keine Rolle", sagte Meidinger.  "Da wird eher der schief angesehen, der eine korrekte Rechtschreibung hat und sich die Mühe macht, Großbuchstaben zu schreiben." 

+++ 3.05 Uhr: Drei Tote nach Explosion von Chemiewerk in China +++

Bei der Explosion eines Chemiewerks sind im Norden Chinas mindestens drei Menschen getötet worden. Fünf weitere Verletzte wurden gerettet, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Mittwoch berichtete. Die Explosion ereignete sich demnach in der Stadt Ulanqab (Provinz Innere Mongolei). Informationen zur Ursache der Explosion lagen zunächst nicht vor. In China kommt es immer wieder zu schweren Industrieunfällen, weil Arbeitsvorschriften zu lasch sind oder nicht eingehalten werden. Erst im März waren bei der schweren Explosion in einem Industriepark der ostchinesischen Stadt Yancheng mindestens 78 Menschen ums Leben gekommen. Hunderte wurden verletzt.

+++ 2.55 Uhr: Feuerwehrverband fordert mehr Löschhubschrauber +++

Angesichts der andauernden Trockenheit und der hohen Waldbrandgefahr fordert der Deutsche Feuerwehrverband mehr Löschhubschrauber in Deutschland. Helikopter mit Außenlastbehältern seien für die Brandbekämpfung sinnvoll, sagte Verbandspräsident Hartmut Ziebs der "Neuen Osnabrücker Zeitung". "Das ist ein vielfach praktiziertes Verfahren, scheitert aber manchmal an der Zahl der verfügbaren Hubschrauber." Die größten Wasserbehälter fassen nach seinen Angaben 5000 Liter und können nur von Helikoptern der Bundeswehr vom Typ CH-53 geflogen werden. "Die sind aber nicht immer verfügbar. Hier müsste die Bundeswehr ein paar mehr Hubschrauber vorhalten", sagte Ziebs. Löschflugzeuge sind aus Sicht des Funktionärs allerdings nicht erforderlich.

+++ 2.35 Uhr: Geschworene beraten in US-Prozess gegen deutsche Hochstaplerin +++

Im Prozess gegen die deutsche Hochstaplerin Anna Sorokin in New York haben die Geschworenen ihre Beratungen aufgenommen. Die 28-Jährige, die sich eine falsche Identität als reiche Erbin zugelegt hatte, ist in zehn Punkten des Betrugs und Diebstahls angeklagt. Sie soll ihre Opfer laut Anklage um insgesamt 275.000 Dollar betrogen haben, um einem luxuriösen Lebenswandel zu frönen. Nun droht ihr eine Haftstrafe von bis zu 15 Jahren. Die in Russland geborene und mit 16 Jahren nach Deutschland gezogene Frau kam 2016 in die USA und schleuste sich unter dem Namen Anna Delvey in wohlhabende Kreise ein. Laut Anklage gelang es ihr durch geschickte Lügen und ein selbstbewusstes Auftreten, von verschiedenen Banken Kredite in Höhe von zehntausenden Dollar zu erhalten, umsonst in Privatflugzeugen zu reisen und Monate in Luxushotels in Manhattan zu leben, ohne die Rechnungen zu begleichen.

+++ 1.50 Uhr: Frist zur Vorlage von Trumps Steuerunterlagen verstrichen +++

Die US-Regierung hat am Dienstag eine Frist verstreichen lassen, die Steuerunterlagen von Präsident Donald Trump an den Kongress zu übergeben. Ein von den US-Demokraten dominierter Ausschuss im Repräsentantenhauses hatte Finanzminister Steven Mnuchin aufgefordert, die Unterlagen bis Dienstag, 17 Uhr, bereitzustellen. Diese Frist verstrich. Finanzminister Mnuchin teilte dem Ausschussvorsitzenden Richard Neal einem Bericht der "Washington Post" zufolge mit, er werde erst am 6. Mai entscheiden können, ob er die Unterlagen der ihm unterstellten Steuerbehörde IRS zur Verfügung stellen werde. Der Entscheidung lägen schwierige rechtliche Fragen zugrunde, die unter anderem mit dem Justizministerium geklärt werden müssten. 

+++ 1.20 Uhr: Erdbeben der Stärke 6,1 erschüttert Nordosten Indiens +++

Der Nordosten Indiens ist in der Nacht auf Mittwoch von einem Erdbeben der Stärke 6,1 erschüttert worden. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS befand sich das Epizentrum des Bebens rund 40 Kilometer entfernt von der Stadt Along im Bundesstaat Arunachal Pradesh. Die Wahrscheinlich sei gering, dass Menschen verletzt worden seien oder es größere Schäden gebe. Arunachal Pradesh ist der am wenigsten besiedelte Bundesstaat Indiens. Die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, das Erdbeben sei auch im benachbarten Tibet zu spüren gewesen.

+++ 0.11 Uhr: Richter senken Haftstrafe für brasilianischen Ex-Präsidenten Lula +++ 

Ein brasilianisches Gericht hat die Haftstrafe des wegen Korruption verurteilten früheren Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva abgesenkt. Die Richter in der Hauptstadt Brasília verminderten die Haftstrafe am Dienstag von zwölf Jahren und einem Monat auf acht Jahre und zehn Monate. Damit könnte der 73-Jährige ab Herbst von Hafterleichterungen profitieren. Er dürfte dann beispielsweise einer Arbeit nachgehen, müsste aber für die Nacht ins Gefängnis zurückkehren.     Der Linkspolitiker und Ex-Staatschef (2003 bis 2010) sitzt seit rund einem Jahr im südbrasilianischen Curitiba in Haft. Er war im Zuge des Korruptionsskandals um den staatlich kontrollierten Erdölriesen Petrobras verurteilt worden. Lula wurde schuldig gesprochen, im Gegenzug für Verträge mit Petrobras von einer Baufirma eine Luxuswohnung in der Küstenstadt Guarujá im Bundesstaat São Paulo geschenkt bekommen zu haben.

Erdbeben lässt Pool überlaufen
jek/anb / rw / DPA / AFP
Ich brauche dringend Hilfe bei der EM rente
Guten Tag mein Name ist Carsten Langer ich bin 46 Jahre alt und Versuche seit März 2015 die EM Rente zu beckommen meine Ärzte sagen ich kann nicht mehr Gutachten der Kranken Kasse sieht das auch so nur die Gutachter der Rentenkasse Sehens anders war schon vor sozial Gericht 1 Instanz Richterin sagt ich kann nicht am Gutachten vorbei entscheiden ihre Empfehlung ich sollte in die 2 Instanz weil sie meint das ich auch nicht mehr Arbeits fähig bin die 2 Instanz sagt laut Gutachten könnte ich noch arbeiten aber ihre Meinung nach könnte ich auch nicht mehr arbeiten ich sollte doch auf ein Urteil verzichten und ich sollte neu Rente beantragen und der zwischen Zeit wurde ich zur Berufs Findung geschickt die nach sechs Wochen von der Rentenkasse abgebrochen wurde habe auch erfahren das die Rentenkasse mir keine Umschulung mehr zutraut auf den Rat ich sollte noch Mal EM Rente beantragen bin ich in Reha gegangen damit ich auch neue Arzt berichte habe die Reha hat den Aufenthalt von 4 auf drei Wochen verkürzt und mich entlassen als nicht arbeitsfähig für den allgemeinen Arbeits Markt und ich kann keine 3 Stunden arbeiten das hat der Rentenkasse wieder nicht gereicht hatich wieder zum gutachter geschickt der mir 45 Minuten fragen gestellt hat und jetzt heißt es ich kann wieder voll arbeiten auf den allgemeinen Arbeits Markt Meine Erkrankungen sind Ateose in beiden knieen und mehreren Finger Gelenken Verschleiß in beiden Fuß, Hüft, Schulter und elebogen Gelenken dazu Gicht im linken Daumen satel Anhaltende Schmerzstörungen Wiederkehrende Depressionen Übergewicht Hormonstörungen Wirbelsäulenleiden Bandscheibenschädigung Schlaf Atem Störung Schlafstörungen eine ausgeprägte lese und rechtschreib Schwäche Panick Attacken ( Zukunftsangst) Suizidale Gedanken 1 Suite Versuch Laut aus Zügen einiger Befunde Bin ich nicht mehr Stress resistent Darf keinen akort machen keine Schicht Arbeit keine gehobene Verantwortung überaschinem oder Personen tragen usw Aber al das reicht nicht für die EM Rente Mittlerweile bin ich von der Kranken Kasse ausgesteuert das Arbeitsamt hat mich nach 9 Monaten abgemeldet und seit April wäre die Renten Kasse nicht mehr für mich zuständig aber da ein laufendes verfahren ist hmm keine Ahnung Da ich Mal gut verdient habe habe ich eine bu abgeschlossen aber da die über 900 euro mir zählt und das schon fast 3 Jahre habe ich kein Anspruch auf Harz 4 Grundsicherung Wohngeld oder sie Tafel für essen nein ich darf dafon mich noch mit 260€ freiwillig Kranken versichern Deswegen konnte ich meine Wohnung mir nicht mehr leisten und bin auf einen Campingplatz gezogenitlerweil habe ich eine Freundin und wir teilen uns die Wohnung Bitte ich brauche dringend Hilfe mir wird das alles zuviel werde mich parallel zu ihnen auch an den svdk wenden aber vielleicht können sie unterstützend helfen ich weiß echt nicht weiter und meine schlechten Gedanken werden wider sehr stark Mfg