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News am Wochenende: Benzinleitung in Mexiko explodiert: Zahl der Toten steigt auf über 70

Prinz Philip fährt wieder Auto - ohne Gurt +++ Pipeline-Brand in Mexiko: über 70 Tote  +++ Markus Söder neuer CSU-Chef +++ Die Nachrichten des Wochenendes im Ticker.

Benzinleitung in Mexiko explodiert: Zahl der Toten steigt auf über 70

Streitkräfte der Armee arbeiten an dem Ort, an dem am Freitag eine Benzinleitung explodiert ist und hohe Flammen in die Luft schlagen

DPA

Die Meldungen im Kurz-Überblick:

  • Zahl der Toten nach Explosion an Benzinleitung in Mexiko gestiegen (So., 15.17 Uhr)
  • Ältester Mann der Welt mit 113 Jahren gestorben (So., 10.28 Uhr)
  • Prinz Philip fährt wieder Auto - ohne Gurt (So., 3.24 Uhr)
  • Rettung von Jungen in Bohrloch dauert bis Montag (Sa., 16.20 Uhr)
  • Markus Söder zum neuen CSU-Vorsitzenden gewählt (Sa., 12.26 Uhr)

Die Nachrichten des Wochenendes im stern-Ticker:

+++ 15.38 Uhr: Flaschenpost eines deutschen Jungen an Israels Küste aufgetaucht +++

Die Flaschenpost eines fünfjährigen deutschen Jungen ist nach vier Monaten im Meer an Israels Küste gefunden worden. Die 14-jährige Israelin Roni Aharon erzählte dem TV-Sender Aruz 12, ihre Eltern hätten die Flasche mit dem Briefchen nahe Akko entdeckt, wie eine Sprecherin bestätigte. Die Hafenstadt liegt nahe der Nordgrenze Israels.

"Der Brief war auf Deutsch und auf Englisch", sagte die Jugendliche. "Es stand darin, dass der fünfjährige Noah und seine Eltern in Griechenland im Urlaub sind", erzählte sie. "Er wollte versuchen, ob die Flasche irgendwo ankommt."

Die israelische Familie schrieb an eine Email-Adresse in dem Brief. "Sie haben eine sehr emotionale Antwort geschrieben", sagte das Mädchen. "Der kleine Noah war total begeistert, dass die Flaschenpost angekommen ist." Die Eltern - ein Ärztepaar aus Berlin - hätten Bilder geschickt und die Israelis nach Deutschland eingeladen. "Es ist ein schöner Gedanke, nach Berlin zu fliegen", sagte die 14-Jährige lächelnd.

+++ 15.20 Uhr: Weiteres Boot mit Migranten in Schwierigkeiten +++

Vor Libyen ist ein weiteres Boot mit Migranten nach Angaben von Hilfsorganisationen in Schwierigkeiten geraten. 100 Menschen auf dem Boot hätten um Hilfe gebeten, twitterte der Sprecher der Internationalen Organisation für Migration (IOM), Flavio Di Giacomo. 

Er bezog sich auf einen Tweet der Hilfsorganisation Alarm Phone, die Seenotfälle meldet. Demnach war das Schiff 60 Seemeilen vor der libyschen Stadt Misrata, als es den Notruf absetzte. 

Ein Sprecher von Alarm Phone sagte der Deutschen Presse-Agentur, das Boot laufe mit Wasser voll. Ein Kind sei bewusstlos oder tot. Italien habe mitgeteilt, man solle sich an Malta wenden. Malta habe auf Libyen verwiesen, von wo bisher keine Antwort gekommen sei.

+++ 15.17 Uhr: Zahl der Toten nach Explosion an Benzinleitung in Mexiko gestiegen +++

Die Zahl der Todesopfer nach der Explosion einer Benzinleitung in Mexiko ist auf 79 gestiegen. 66 Verletzte würden noch in verschiedenen Krankenhäusern behandelt, teilte der mexikanische Gesundheitsminister Jorge Alcocer mit. Nahe der Pipeline hatten sich zum Zeitpunkt des Vorfalls am Freitag nach Medienberichten mehrere Hundert Menschen befunden. An der Leitung in der Stadt Tlahuelilpan war zuvor ein Leck entstanden, Anwohner näherten sich, um das Benzin in Eimern oder Kanistern mitzunehmen. Lokale Medien berichteten, die Flammen nach der Explosion seien bis zu 20 Meter hoch gewesen. Rund um die Pipeline bleib nur verkohlte Erde.

+++ 14.59 Uhr: Mindestens acht Blauhelmsoldaten bei Angriff auf UN-Stützpunkt in Mali getötet +++

Bei einem Angriff auf einen UN-Stützpunkt im Nordosten Malis sind am Sonntag mindestens acht Blauhelm-Soldaten aus dem Tschad getötet worden. Wie die UN-Mission Minusma mitteilte, wurde der Stützpunkt in Aguelhok von zahlreichen bewaffneten Angreifern attackiert. Die Soldaten setzten sich demnach gegen den "komplexen Angriff" zur Wehr. Bei den Kämpfen seien mindestens acht tschadische Soldaten getötet und mehrere weitere verletzt worden. Minusma-Chef Mahamat Saleh Annadif sprach von einem "schändlichen und verbrecherischen Angriff".    

Das westafrikanische Mali ist seit 2012 Aufmarschgebiet für islamistische Gruppierungen, die damals die Kontrolle über den Norden des Landes übernahmen. Die ehemalige Kolonialmacht Frankreich griff 2013 militärisch ein und drängte die Islamisten zurück. Doch trotz der Präsenz tausender internationaler Soldaten herrscht weiterhin Instabilität.

+++ 14.18 Uhr: Union fordert Verschärfung des IT-Sicherheitsgesetzes +++

Als Konsequenz aus dem jüngsten Datendiebstahl hat die Unionsfraktion im Bundestag eine Verschärfung des IT-Sicherheitsgesetzes 2.0 gefordert. Der innenpolitische Sprecher von CDU/CSU, Mathias Middelberg (CDU), sagte der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung": "Wir müssen das Strafmaß für Datenausspähung und Datenhehlerei überdenken."    

Gegenwärtig werde das Ausspähen von Daten lediglich als Vergehen mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe geahndet. "Der Einbruch in den intimsten privaten Datenbestand und die Bloßstellung von Menschen im Netz ist aber mindestens so schwerwiegend wie ein Einbruch in die private Wohnung, wenn nicht schwerwiegender." 

+++ 13.45 Uhr: Experte: Viele Jobs werden vor künstlicher Intelligenz sicher sein +++

Die Ausbreitung von künstlicher Intelligenz in der Arbeitswelt wird nach Ansicht eines der führenden Experten bei all ihrer Wucht auch viele Jobs verschonen. In den kommenden 15 Jahren würden zwar viele Arbeitsplätze entweder eins zu eins durch Maschinen mit künstlicher Intelligenz besetzt - oder als Folge des strukturellen Wandels diverser Branchen wegfallen, sagte der KI-Forscher Kai-Fu Lee auf der Innovationskonferenz DLD in München. "Aber es gibt auch viele Gründe für Hoffnung."

Denn künstliche Intelligenz sei nicht gut in kreativen, strategischen Aufgaben, die Planung oder den Umgang mit Ungewissheit erforderten, betonte Lee. Sie sei eher ein Werkzeug, um auf Datenbasis Aufgaben in einem klar definierten Bereich zu lösen. "Wenn sie kreativ sind und etwas Neues aufbauen - diese Jobs sind sicher, künstliche Intelligenz kann das nicht." Sicher seien aber auch Arbeitsplätze, in denen Beziehungen zwischen Menschen im Mittelpunkt stünden. Lehrer, Krankenschwestern, Altenpfleger, Ärzte oder Reiseführer - bei solchen Jobs werde es sogar Zuwächse geben. "Denn künstliche Intelligenz kann nicht Vertrauen, Empathie und Mitgefühl im zwischenmenschlichen Umgang vortäuschen." Außerdem würden im KI-Umfeld auch ganz neue Arbeitsplätze entstehen. Aus diesen Gründen sehe er keine Gefahr von Massenarbeitslosigkeit.

+++ 13.27 Uhr: Israel und Tschad nehmen nach Jahrzehnten diplomatische Beziehungen wieder auf +++

Nach mehr als vier Jahrzehnten nehmen Israel und der Tschad wieder diplomatische Beziehungen auf. Das verkündete das Büro des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu nach einem Treffen mit dem tschadischen Präsidenten Idriss Deby in N'Djamena. Der Tschad hatte die diplomatischen Beziehungen zu Israel 1972 abgebrochen.

+++ 13.17 Uhr: Intensive Luftangriffe im Jemen - Mindestens drei Tote +++

Die von Saudi-Arabien angeführte sunnitische Militärkoalition im Jemen hat nach eigenen Angaben mehrere Luftangriffe auf Drohneneinrichtungen der schiitischen Huthi-Milizen durchgeführt. Wie das von den Huthis kontrollierte jemenitische Gesundheitsministerium mitteilte, wurden dabei mindestens drei Menschen getötet und mehrere weitere verletzt. Die Militärkoalition hat demnach mehr als 24 Angriffe auf die Hauptstadt Sanaa geflogen. 

Ein Sprecher der saudischen Koalition sagte, dass sich die Angriffe vor allem auf Drohneneinrichtungen in Sanaa konzentriert hätten. Mehrere Lager und Werkstätten zur Ausstattung mit Bomben seien zerstört worden. Die von Saudi-Arabien angeführte Koalition kämpft aufseiten der international anerkannten Regierung des Jemens gegen die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen. Diese kontrollieren große Teile des Nordjemens inklusive der Hauptstadt Sanaa.

+++ 12.25 Uhr: Tote und Verletzte bei Explosion in Syrien +++

Bei der Explosion eines Busses in der nordsyrischen Stadt Afrin sind mindestens zwei Zivilisten getötet und mindestens zehn weitere verletzt worden. Die Explosion habe sich im Stadtzentrum ereignet, teilte die Zivilschutzorganisation Weißhelme mit. Vor einem Jahr waren türkische Truppen in die Region um Afrin einmarschiert. Die Hintergründe der Explosion seien noch unklar. 

Auch in der Hauptstadt Damaskus ereignete sich nach einem Bericht der staatlichen syrischen Nachrichtenagentur Sana eine schwere Explosion. Es habe allerdings keine Opfer gegeben, berichtete Sana. Ein "Terrorist" sei in Verbindung mit der Explosion festgenommen worden. Eine oppositionelle Gruppe, die immer wieder Anschläge in Syrien verübte, reklamierte die Tat im Anschluss für sich. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte sprach von mehreren Opfern.

Anwohnern berichteten der Deutschen Presse-Agentur von einer schweren Explosion an einer Schnellstraße im Süden von Damaskus. Sicherheitskräfte hätten anschließend alle Straßen in der Umgebung einer Militäreinrichtung gesperrt.

+++ 11.15 Uhr: Zwei Tote und vier Schwerverletzte bei Brand in französischem Skiort +++

Bei einem Hausbrand in dem französischen Skiort Courchevel sind zwei Menschen ums Leben gekommen, vier weitere wurden schwer verletzt. Das Feuer sei aus bislang noch ungeklärter Ursache gegen 4.30 Uhr ausgebrochen, wie französische Medien berichteten. Das mehrstöckige Gebäude war den Informationen zufolge vor allem von Saisonarbeitern des beliebten Skigebiets in den französischen Nordalpen bewohnt. Etwa 60 Personen wurden evakuiert. Die rund 70 Feuerwehrleute hatten das Feuer demnach gegen 8.00 Uhr unter Kontrolle gebracht.

+++ 10.28 Uhr: Ältester Mann der Welt mit 113 Jahren gestorben +++

Der älteste Mann der Welt, der Japaner Masazo Nonaka, ist im Alter von 113 Jahren gestorben. Das teilte seine Familie japanischen Medien mit. Das Guinness-Buch der Rekorde hatte Nonaka im April 2018 als ältesten Mann der Welt anerkannt. 

Er kam am 25. Juli 1905 auf Japans nördlichster Hauptinsel Hokkaido zur Welt, das Jahr, in dem Albert Einstein seine Relativitätstheorie veröffentlichte. Nonaka, der mit seiner im Jahr 1992 verstorbenen Frau zwei Söhne und drei Töchter großgezogen hat, lebte in seiner Heimatstadt Ashoro bei seiner Familie.

+++ 9.44 Uhr: Frau in Nepal von Elefant zu Tode getrampelt +++

Ein wilder Elefant in Nepal hat eine Frau zu Tode getrampelt. Das Tier griff die 53-Jährige in der Nähe ihres Hauses unweit des Naturschutzgebiets Koshi Tappu im Südosten des Landes an, wie die Polizei im Bezirk Saptari mitteilte. Demnach hatte die Frau am Samstag das Haus verlassen, obwohl ihre Nachbarn den Elefanten gesichtet und sie vor dem Tier gewarnt hatten. 

Die Zahl der Unfälle mit Wildtieren in Nepal ist in den vergangenen Jahren gestiegen. Allein in den letzten drei Monaten haben wilde Elefanten in der Gegend um Koshi Tappu einen Mann und zwei Frauen getötet.

+++ 9.29 Uhr: Zwei Tote bei starkem Erdbeben im Norden von Chile +++

Bei einem starken Erdbeben im Norden von Chile sind am Samstag zwei Menschen ums Leben gekommen. Die Frau und der Mann aus der Stadt Coquimbo erlitten beide einen Herzinfarkt, wie die Polizei mitteilte. Das Beben hatte nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS eine Stärke von 6,7. Das Epizentrum lag rund 15 Kilometer südwestlich von Coquimbo. Die Möglichkeit eines Tsunami schlossen die chilenischen Behörden aus.

+++ 8.45 Uhr: Trotz aller Förderprogramme: Erzieher und Tagesväter noch selten +++

Trotz Förderprogrammen sind Männer in deutschen Kindertagesstätten und in der Tagespflege noch immer die Ausnahme. Bundesweit kümmerten sich 2018 knapp 36.000 männliche Erzieher um Kita-Kinder - das entspricht einem Anteil von 6,1 Prozent laut Statistischem Bundesamt. Dem Familienministerium zufolge hat sich die noch niedrige Zahl im Zehn-Jahres-Vergleich (2017 zu 2007) aber immerhin etwa verdreifacht. In der Tagespflege sind deutschlandweit rund 1600 Männer tätig - eine Quote von 3,8 Prozent.

Mit Programmen versuchen Bund und Länder seit Jahren, männlichen Nachwuchs für den Erzieherberuf oder Quereinsteiger zu gewinnen. Nicht nur wegen des Fachkräftemangels würden mehr Männer in Kitas gebraucht, heißt es aus dem Ministerium: "Kinder in Kindertageseinrichtungen, in denen nur Frauen beschäftigt sind, nehmen wahr und lernen, dass Erziehung, Betreuung und Bildung - also alles, was "sich kümmern" bedeutet - Frauenarbeit ist."

+++ 7.59 Uhr: Staatsfernsehen: Explosion in syrischer Hauptstadt Damaskus +++

In der syrischen Hauptstadt Damaskus hat sich nach Angaben des Staatsfernsehens eine Explosion ereignet. Sie sei nahe der Schnellstraße im Süden der Stadt zu hören gewesen, berichtete das Staatsfernsehen. "Erste Berichte deuten auf eine terroristische Tat hin." Weitere Angaben wurden zunächst nicht gemacht.     

In Syrien tobt seit Jahren ein Bürgerkrieg, bei dem bereits mehr als 360.000 Menschen getötet und Millionen weitere vertrieben wurden. Die Truppen von Präsident Baschar al-Assad kontrollieren rund zwei Drittel des Landes. Im vergangenen Mai vertrieben sie nach eigenen Angaben Dschihadisten aus dem Süden von Damaskus und brachten damit zum ersten Mal seit sechs Jahren die komplette Hauptstadt unter ihre Kontrolle.

+++ 7.26 Uhr: Mindestens 56 Tote bei Bootsunglücken im Mittelmeer +++

Bei zwei Bootsunglücken im Mittelmeer sind mindestens 56 Menschen ums Leben gekommen, 117 Menschen wurden vermisst. Auf einem vor Libyen in Seenot geratenen Schlauchboot seien nach Angaben von drei Überlebenden ursprünglich 120 Menschen gewesen, teilte die Internationale Organisation für Migration (IOM) am Samstag im Kurzbotschaftendienst Twitter mit. Die italienische Marine hatte die drei Überlebenden sowie drei Leichen geborgen. Bei einem anderen Bootsunglück zwischen Marokko und Spanien starben laut UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR 53 Menschen.    

Die vor der libyschen Küste Geretteten wurden mit Unterkühlung in ein Krankenhaus auf der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa gebracht. Sie seien traumatisiert und stünden unter Schock, erklärte die IOM. Sie gaben demnach an, etwa drei Stunden im Meer getrieben zu sein, bevor sie gerettet wurden. 

+++ 4.08 Uhr: Vettel zu Schumachers Ferrari-Deal: Am Anfang nicht zu viel erwarten +++

Formel-1-Pilot Sebastian Vettel freut sich über Mick Schumacher als Neuzugang der Ferrari-Nachwuchs-Akademie. "Es ist schön, und für ihn ist es natürlich großartig", sagte Vettel am Samstag (Ortszeit) am Rande der Motorsportveranstaltung Race of Champions der Deutschen Presse-Agentur in Mexiko-Stadt. Dem derzeitigen Formel-2-Piloten Schumacher müsse am Anfang aber noch etwas Zeit gegeben werden. "Es sollte nicht zu viel erwartet werden, gerade am Anfang, weil die Formel doch sehr komplex ist", sagte Vettel. 

+++ 3.24 Uhr: Prinz Philip fährt wieder Auto - ohne Gurt +++

Nur zwei Tage nach seinem Verkehrsunfall hat Prinz Philip sich eine polizeiliche Rüge wegen Fahrens ohne Gurt eingehandelt. Nachdem britische Zeitungen am Samstag Fotos veröffentlichten, die den 97-jährigen Ehemann von Königin Elizabeth II unangeschnallt am Steuer seines Land Rover zeigten, erklärte eine Polizeisprecherin, die Fotos seien den Behörden bekannt. "Dem Fahrer wurden angemessene Ratschläge gegeben", erklärte sie. Dies sei das übliche Verfahren, wenn die Polizei auf ein derartiges Vergehen aufmerksam werde.     

Prinz Philip war am Donnerstag mit seinem Geländewagen in der Nähe von Schloss Sandringham in Ostengland mit einem Kia zusammengestoßen, als er von einer Seitenstraße auf eine Hauptstraße einbog. Sein Land Rover stürzte auf die Fahrerseite und die Windschutzscheibe ging zu Bruch, der Duke of Edinburgh konnte aber von herbeigeeilten Unfallzeugen unverletzt aus dem Wagen gezogen werden. Die 28-jährige Kia-Fahrerin wurde kurzzeitig im Krankenhaus behandelt. Ihr neun Monate altes Baby blieb unverletzt.

+++ 3.07 Uhr: Starkes Erdbeben an der Küste Chiles +++

Ein starkes Erdbeben der Stärke 6,7 hat am späten Samstagabend (Ortszeit) die Küste Chiles erschüttert. Das Zentrum des Bebens lag nach Berechnungen der US-Erdbebenwarte in der Nähe von Coquimbo in einer Tiefe von 53 Kilometern. Über eventuelle Opfer oder Schäden lagen zunächst keine Angaben vor. In einer ersten Erklärung des Tsunami-Überwachungszentrums wurde keine Gefahr für den Pazifik-Raum festgestellt.

+++ 1.27 Uhr: Verfassungsgericht im Kongo erklärt Tshisekedi offiziell zum neuen Präsidenten +++

Das Verfassungsgericht der Demokratischen Republik Kongo hat Félix Tshisekedi offiziell zum neuen Präsidenten des Landes erklärt. Tshisekedi sei mit einfacher Mehrheit zum Präsidenten gewählt worden, erklärte der Präsident des Verfassungsgerichts, Benoît Lwamba Bindu. Zuvor hatte das Gericht eine Klage des zweitplatzierten Oppositionspolitikers Martin Fayulu gegen das von der Wahlkommission verkündete Ergebnis als "unbegründet" zurückgewiesen.

+++ 1 Uhr: Zahl der Toten nach Explosion an Benzinleitung steigt auf 71 +++

Die Zahl der Todesopfer nach der Explosion an einer Benzinleitung in Mexiko ist auf 71 gestiegen. 76 Verletzte wurden in verschiedenen Krankenhäusern behandelt, wie der Gouverneur des Bundesstaats Hidalgo, Omar Fayad, am Samstagabend nach Angaben des Fernsehens mitteilte. 

In der Nähe der Pipeline hatten sich zum Zeitpunkt der Explosion am Freitag nach Medienberichten mehrere Hundert Menschen befunden. An der Leitung in der Stadt Tlahuelilpan hatte sich zuvor ein Leck gebildet, Anwohner näherten sich, um das Benzin in Eimern oder Kanistern mitzunehmen. Wie genau es zu der Explosion kam, war weiterhin unklar.

+++ 0.52 Uhr: Gericht im Kongo weist Beschwerden gegen Wahlergebnis zurück +++

Trotz glaubhaften Vorwürfen des Wahlbetrugs hat das Verfassungsgericht im Kongo Beschwerden der Opposition gegen das amtliche Ergebnis der Präsidentenwahl zurückgewiesen. Die Einwände des unterlegenen Kandidaten Martin Fayulu seien abgewiesen, erklärte das Verfassungsgericht am frühen Sonntagmorgen. Eine Neuauszählung der Stimmen lehnte das Gericht ebenfalls ab. Damit scheint der Weg frei für den nach offizieller Lesart siegreichen Kandidaten Félix Tshisekedi. Er soll am Dienstag als neuer Präsident vereidigt werden.

Die Opposition um Fayulu geht von Wahlbetrug aus. Auch die katholische Kirche hat unter Berufung auf ihre rund 40.000 Wahlbeobachter erklärt, Thisekedi habe die Wahl vom 30. Dezember nicht gewonnen. Der seit knapp 18 Jahren regierende Präsident Joseph Kabila durfte sich nicht um ein weiteres Mandat bewerben.

+++ 0.07 Uhr: Umfrage: Mehrheit glaubt nicht an Rückkehr der CSU zu alter Stärke +++

Die Mehrheit der Bürger traut es dem neuen CSU-Vorsitzenden Markus Söder nicht zu, dass er seine Partei wieder zu alter Stärke führen kann. In einer Emnid-Umfrage für die "Bild am Sonntag" äußerten sich 57 Prozent entsprechend. 21 Prozent der 501 Befragten trauten Söder einen Wiederaufschwung der CSU zu.

Bei der Landtagswahl im Herbst hatte die Partei des bayerischen Ministerpräsidenten nur gut 37 Prozent der Stimmen errungen - von einstigen Werten weit über 40 Prozent bis hin zu 50 oder gar 60 Prozent ist sie damit weit entfernt. Am Samstag hatte Söder von seinem Vorgänger Horst Seehofer auch das Amt des Parteichefs übernommen. Auf einem Parteitag in München erhielt er 87,4 Prozent der Stimmen, blieb damit aber hinter den Erwartungen vieler Parteifreunde zurück.


Nachrichten von Samstag, 19. Januar:

+++ 22.40 Uhr: Iran weist Spionagevorwürfe aus Deutschland zurück +++

Der Iran hat Spionagevorwürfe der deutschen Regierung zurückgewiesen. Der Iran habe "mit dieser abgeblichen Person" - einem Deutsch-Afghanen in der Bundeswehr - niemals Kontakt gehabt, zitierte die Nachrichtenagentur Isna Außenamtssprecher Bahram Ghassemi am Abend. Laut Ghassemi wollen "Feinde" die historischen Beziehungen zwischen dem Iran und der EU mit solchen Unterstellungen sabotieren. Dies gelte insbesondere für das EU-Trio Deutschland, Frankreich und Großbritannien, das den Wiener Atomdeal von 2015 mit unterzeichnet hat.

Die Bundesanwaltschaft ermittelt wegen Verdachts auf Spionage für einen iranischen Nachrichtendienst gegen einen Deutsch-Afghanen, der für die Bundeswehr tätig war. Gegen den am Dienstag im Rheinland festgenommenen Mann sei bereits am 6. Dezember des vergangenen Jahres Haftbefehl erlassen worden, hatte die Behörde mitgeteilt.

+++ 22.18 Uhr: Explosion in Nordirland: Polizei ermittelt wegen Autobombe in Londonderry +++

Nach einer Explosion in der Innenstadt der nordirischen Stadt Londonderry geht die Polizei Hinweisen auf eine Autobombe nach. Die Polizei veröffentlichte am Abend via Twitter ein Foto vom Tatort in der Bishop Street, auf dem ein großes Feuer zu sehen ist. Die Polizei forderte Anwohner und Passanten auf, sich fernzuhalten. Berichte über Verletzte lagen zunächst nicht vor. In der Straße der 85.000-Einwohner-Stadt liegt unter anderem ein Gerichtsgebäude.

Ob es politische Hintergründe gibt, blieb zunächst unklar. Auch 20 Jahre nach dem Karfreitagsabkommen, das den blutigen Konflikt in Nordirland beendete, kommt es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Katholiken und Protestanten sowie Sicherheitskräften. Dabei stehen sich katholischen Nationalisten, die eine Vereinigung mit Irland anstreben, protestantischen Unionisten gegenüber, die weiterhin zu Großbritannien gehören wollen.

+++ 20.39 Uhr: Women's March: Tausende Frauen demonstrieren gegen US-Präsident Trump +++

Tausende Menschen haben sich am Samstag in den USA an einem weiteren Marsch der Frauen gegen US-Präsident Donald Trump und für Frauenrechte beteiligt. In Washington und anderen Städten versammelten sich seit dem Vormittag vor allem Frauen, um gegen Trumps Politik und mehrfach frauenfeindliche Äußerungen zu protestieren. In der US-Hauptstadt kamen die Teilnehmerinnen nahe dem Weißen Haus zusammen, um ihren Protestmarsch zu starten. Weitere Märsche waren unter anderem in New York und Los Angeles angekündigt.

+++ 20.37 Uhr: Somalia: US-Luftangriff tötet mehr als 50 Islamisten +++

Bei einem Luftangriff der US-Streitkräfte im Süden Somalias sind nach Militärangaben mindestens 52 Kämpfer der islamistischen Terrormiliz Al-Shabaab getötet worden. Das amerikanische Militär kam demnach somalischen Truppen zur Hilfe, deren Stützpunkt am Morgen von "einer großen Gruppe" der sunnitischen Fundamentalisten angegriffen wurde. Bei dem Luftangriff in der Nähe des Ortes Dschibil in der Region Middle Juba seien keine Zivilpersonen zu Schaden gekommen, berichteten die US-Streitkräfte weiter. Die Angaben konnten zunächst nicht unabhängig bestätigt werden.

Al-Shabaab wiederum erklärte in einer Radiobotschaft, die Angreifer hätten 15 Soldaten getötet und militärische Ausrüstung erbeutet. Die von ihnen angegebenen Opferzahlen sind häufig weit höher als jene der Behörden. Zu eigenen Verlusten machten die Extremisten keine Angaben.

+++ 20.03 Uhr: Die Gewinnzahlen vom Samstags-Lotto +++

Gewinnzahlen:  6 - 12 - 24 - 29 - 36 - 47 

Superzahl:     9

Spiel 77:      3 5 3 4 6 6 0

Super 6:       0 6 5 4 5 0

(alle Angaben ohne Gewähr)

+++ 18.40 Uhr: Gewalt bei "Gelbwesten"-Proteste in Frankreich +++

Das zehnte Wochenende in Folge haben sich in Frankreich Tausende "Gelbwesten" zu Protesten versammelt. Dabei kam es vor allem in Paris, Bordeaux und Toulouse am späten Nachmittag zu Zusammenstößen mit den Sicherheitskräften. Auf Wurfgeschosse einiger Demonstranten reagierte die Polizei mit Trängengas und Wasserwerfern. Seit Mitte November demonstriert die Bewegung gegen zu hohe Lebenshaltungskosten und soziale Ungerechtigkeit.

Laut Innenministerium nahmen bis zum frühen Nachmittag 27.000 Personen an den landesweiten Aktionen teil, in Paris 7000. Am vergangenen Samstag waren zum selben Zeitpunkt in ganz Frankreich 32.000 auf der Straße, 8000 in der Metropole.

+++ 17.25 Uhr: Frankfurt: Seniorin und mutmaßlicher Sohn tot aufgefunden +++

In einer Frankfurter Wohnung hat die Polizei zwei Tote entdeckt. Es handle sich um eine pflegebedürftige Seniorin und einen Mann, der nach Angaben einer Nachbarin ihr Sohn ist, sagte eine Polizeisprecherin. Die Todesursache sei noch unklar. Hinweise auf ein Fremdverschulden gebe es nicht.

Die 1921 geborene Seniorin, die bettlägerig war und zuletzt von ihrem Sohn gepflegt wurde, sei tot in ihrem Pflegebett gefunden worden. Der 1944 geborene mutmaßliche Sohn lag tot auf dem Sofa. Die Nachbarin habe die beiden seit einer Weile nicht mehr gesehen und deshalb die Polizei benachrichtigt, sagte die Sprecherin. Die Kriminalpolizei ermittelt.

+++ 16.53 Uhr: Berlin: 35.000 Demonstranten für nachhaltige Landwirtschaft +++

Angeführt von Traktoren haben mehrere zehntausend Menschen in Berlin eine Wende zu mehr Umwelt- und Tierschutz in der Landwirtschaft verlangt. Unter dem Motto "Wir haben Agrarindustrie satt" führte der Demonstrationszug anlässlich der Ernährungsmesse Grüne Woche durch das Regierungsviertel. Nach Angaben der Veranstalter beteiligten sich 35.000 Menschen an dem Protest. Eine in Berlin tagende Agrarminister-Konferenz sprach sich für mehr weltweite Kooperation bei der stärkeren Digitalisierung der Landwirtschaft aus.

Zu der Demonstration für eine Agrarwende hatte ein Bündnis von Landwirten, Tier- und Umweltschützern aufgerufen.

+++ 16.22 Uhr: CSU bricht Parteitag mangels Beschlussfähigkeit ab +++

Bundeskanzler sollten nach dem Willen der CSU-Basis nur noch maximal zwölf Jahre im Amt bleiben dürfen. Der CSU-Parteitag in München forderte am Samstag mit knapper Mehrheit, die Kanzlerschaft auf insgesamt drei Amtszeiten zu begrenzen. Demnach soll ein Kanzler also höchstens zwei Mal wiedergewählt werden dürfen.

Bei der Abstimmung gab es 97 Stimmen für diese Forderung und 90 dagegen. Unter anderem soll sich nun die CSU-Landesgruppe im Bundestag damit befassen. Nötig für eine Begrenzung wäre eine Grundgesetz-Änderung. Bei der Abstimmung war ein großer Teil der Delegierten nach der Wahl von Markus Söder zum neuem Parteichef schon nicht mehr anwesend. 

Kurz nach diesem Votum musste der Parteitag vorzeitig beendet werden - wegen fehlender Beschlussfähigkeit: Von den mehr als 800 Delegierten hätte mehr als die Hälfte noch anwesend sein müssen, um weiter tagen zu können - was nicht der Fall war. Noch ausstehende Anträge wurden deshalb an diverse Gremien oder den nächsten Parteitag überwiesen.

+++ 16.20 Uhr: Retter erreichen Kind in Bohrloch erst Montag +++

Auf der Suche nach dem in großer Tiefe vermuteten Zweijährigen haben Einsatzkräfte in Südspanien mit dem Bau eines Bergungstunnels begonnen. Seit kurz nach 15 Uhr laufe der Bau, berichteten die Zeitung "La Vanguardia" und weitere Medien unter Berufung auf die Helfer. Man werde aber mindestens weitere 36 Stunden benötigen, um bis zu Julen vorzudringen, sagte der Sprecher des Rettungsteams, Ángel García Vidal, vor Journalisten am Unglücksort in Totalán rund 15 Kilometer nordöstlich der Küstenstadt Málaga. Laut dieser Berechnung könnte das Kind nicht vor Montagfrüh geborgen werden.

Unter günstigsten Umständen werde man den Tunnel, der senkrecht zum Unglücksschacht verlaufen soll, in 15 bis 16 Stunden fertig haben. Anschließend sollen zwei oder drei erfahrene Minenarbeiter in gut 70 Metern Tiefe eine erste horizontale, etwa vier Meter lange Verbindung zum Schacht herstellen. Dies müsse mit Spitzhacken und Presslufthammern und wegen der Sicherheit des Kindes mit äußerster Vorsicht gemacht werden, sagte García Vidal. "Wir rechnen deshalb mit mindestens 20 weiteren Stunden." Am Freitag hatte es noch geheißen, man wolle Julen "vor Montag" finden. Weil es von dem Kind seit dem 13. Januar kein Lebenszeichen gibt, schwinden die Hoffnungen auf ein glückliches Ende des Dramas.

+++ 15.47 Uhr: Türkische HDP fordert Ende der Isolationshaft für PKK-Gründer Öcalan +++

Die pro-kurdische Oppositionspartei HDP hat ein Ende der Isolationshaft für den Gründer der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK, Abdullah Öcalan, in der Türkei gefordert. "Die Isolierung Öcalans ist inakzeptabel und muss schnellstmöglich aufgehoben werden", sagte die HDP-Co-Vorsitzende Pervin Buldan bei einer Kundgebung in der Stadt Diyarbakir im kurdisch dominierten Südosten des Landes. Die Situation des PKK-Gründers behindere Bemühungen um einen gesellschaftlichen Frieden, sagte Buldan laut einer Mitteilung ihrer Partei.

Die Regierung von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hält die pro-kurdische HDP für den verlängerten Arm der PKK, die in der Türkei und der EU als Terrororganisation eingestuft ist. Die HDP bestreitet das. Ankara hatte 2015 den Friedensprozess mit der PKK aufgekündigt.

+++ 15.15 Uhr: Vater von getöteter Sechsjähriger weiter auf der Flucht +++

Der unter Mordverdacht stehende Stiefvater einer getöteten Sechsjährigen aus Torgelow in Mecklenburg-Vorpommern ist weiter auf der Flucht. Derzeit gebe es keine konkreten Anhaltspunkte zum Aufenthaltsort des Verdächtigen, teilte ein Polizeisprecher mit. Für Hinweise, die zur Ergreifung des Flüchtigen führen, hat die Polizei mittlerweile eine Belohnung von 1000 Euro ausgelobt.    

Laut Staatsanwaltschaft soll der 27-Jährige das Mädchen so schwer misshandelt haben, dass es vergangenes Wochenende in der Wohnung der Familie starb. Der Mann hatte bei einem Festnahmeversuch am Montag fliehen können. Das Amtsgericht Pasewalk erließ daraufhin einen Haftbefehl. 

+++ 15 Uhr: Polen verabschieden Danzigs erstochenen Bürgermeister +++

Rund eine Woche nach dem tödlichen Messerattentat auf Danzigs Bürgermeister hat Polen Abschied von Pawel Adamowicz genommen. Unter den 3500 Trauergästen in der Marienkirche der nordpolnischen Stadt waren zahlreiche Vertreter der Politik, darunter Polens Präsident Andrzej Duda, Ministerpräsident Mateusz Morawiecki sowie EU-Ratspräsident Donald Tusk, einst selbst Regierungschef in Polen. Aus Deutschland war Altbundespräsident Joachim Gauck angereist.

Zehntausende Danziger folgten laut Polizeiangaben der Zeremonie auf Leinwänden vor der Kirche und in der Innenstadt. Die Gedenkfeier wurde auch in zahlreichen weiteren polnischen Städten übertragen. Für ganz Polen war Staatstrauer ausgerufen worden.

+++ 14.34 Uhr: Opferzahl nach Pipeline-Brand in Mexiko steigt auf mehr als 60 +++

Nach dem Brand an einer angezapften Pipeline in Mexiko ist die Zahl der Todesopfer auf mehr als 60 gestiegen. Mindestens 66 Menschen seien bei dem Unglück im Bundesstaat Hidalgo ums Leben gekommen, sagte Gouverneur Omar Fayad. Mindestens 76 weitere wurden demnach bei dem Unglück am Freitag verletzt.

+++ 13.58 Uhr: Neue Berichte über dubiose Geldflüsse auf Konto von Bolsonaros Sohn +++

Die brasilianischen Behörden untersuchen eine Reihe von dubiosen Geldzahlungen auf das Konto des Sohnes von Präsident Jair Bolsonaro. Wie die Nachrichtensendung Jornal Nacional am Freitag (Ortszeit) berichtete, wurden auf dem Konto von Flávio Bolsonaro insgesamt 96.000 Real (rund 22.500 Euro) eingezahlt. Es handele sich um 48 Einzelzahlungen, die zwischen Juni bis Juli 2017 erfolgt seien. Damals war Flávio Bolsonaro Abgeordneter im Bundesstaat Rio de Janeiro.    

Der Fernsehbericht berief sich auf ein Dokument der staatlichen Behörde zur Bekämpfung von Finanzkriminalität (COAF), wonach unklar sei, wer das Geld eingezahlt habe. Demnach ist der Vorgang verdächtig, weil 48 Mal immer die gleiche Summe bei einer Bank im Regionalparlament von Rio eingezahlt worden sei.

Es ist nicht das erste Mal, dass Familienangehörige des brasilianischen Präsidenten im Zusammenhang mit verdächtigen Geldflüssen auffallen. Im vergangenen Jahr hatten die Finanzermittler "untypische Transaktionen" auf dem Konto des ehemaligen Chauffeurs und Bodyguards von Flávio Bolsonaro, Fabrício José de Queiroz, festgestellt. Queiroz soll in den Jahren 2016 und 2017 umgerechnet rund 270.000 Euro an den Sohn und die Ehefrau des heutigen Präsidenten gezahlt haben.

+++ 13.24 Uhr: Mindestens 28 Tote bei brutalem Viehdiebstahl im Südsudan +++

Im Südsudan haben bewaffnete Viehdiebe bei einem Raubüberfall mindestens 28 Menschen getötet und mehr als 20 weitere Dorfbewohner teils schwer verletzt. Die Angreifer hätten im nördlichen Bundesstaat Liech auch rund 3000 Rinder gestohlen, erklärte Informationsminister Lam Tunguar. Unter den Opfern des Überfalls vom Freitagabend seien auch Frauen und Kinder. Mehrere Verletzte würden wegen Schussverletzungen im Krankenhaus der Stadt Bentiu behandelt. In dem ostafrikanischen Krisenstaat kommt es immer wieder zu Kämpfen um Weideland oder Vieh, oftmals zwischen Angehörigen verfeindeter Volksgruppen.

+++ 12.49 Uhr: Merz plant keine Wahlkampfauftritte für die CDU +++

Der bei der Wahl zum CDU-Vorsitz unterlegene Friedrich Merz will in diesem Jahr nicht mit Wahlkampfauftritten für seine Partei werben. Die Wahlkämpfe müssten von denen geführt werden, die sich um Mandate bewerben, dies gelte für die Europawahl wie auch für die Landtagswahlen, sagte Merz in Walsrode am Rande einer Klausurtagung der niedersächsischen CDU. "Ich werde nicht in die Wahlkämpfe gehen. Ich habe kein Mandat, weder im Parlament noch in der Partei, auch nicht in der Regierung." Er werde die Partei und die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer aber unterstützen und gerne Rat geben. Der Finanzexperte hatte beim CDU-Bundesparteitag Anfang Dezember die Kampfabstimmung knapp gegen Kramp-Karrenbauer verloren.

+++ 12.26 Uhr: Markus Söder zum neuen CSU-Vorsitzenden gewählt +++

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder ist neuer CSU-Vorsitzender. Auf einem Sonderparteitag in München wählten die Delegierten den 52-Jährigen wie erwartet zum Nachfolger von Horst Seehofer, der das Amt rund zehn Jahre inne hatte. Er erhielt 87,4 Prozent der Stimmen. Seehofer wurde fast einstimmig zum Ehrenvorsitzenden der CSU berufen.

+++ 12.15 Uhr: Regierung in Burkina Faso tritt zurück +++

Im westafrikanischen Burkina Faso ist die Regierung überraschend zurückgetreten. Präsident Roch Kaboré danke Regierungschef Paul Kaba Thieba und seinen Ministern für ihren Dienst, erklärte das Büro des Staatschefs am späten Freitagabend. Es wurden keine Gründe für den Rücktritt des Kabinetts genannt.

In Burkina Faso, das im Norden an die Sahelzone grenzt, ist es zuletzt immer häufiger zu Angriffen mutmaßlich islamistischer Extremisten gekommen. Zu Beginn der Woche etwa wurde nahe der Grenze zum Niger ein kanadischer Minenangestellter entführt und wenig später getötet. Burkina Faso ist einem UN-Index zufolge eines der ärmsten Länder der Welt.

+++ 11.08 Uhr: 1000 Menschen bei Trauerfeier für Studentin in Melbourne - Festnahme +++

Weil er eine israelische Studentin vergewaltigt und getötet haben soll, hat die Polizei in Australien einen 20 Jahre alten Rapper festgenommen. Die Leiche der 21-jährigen Israelin, die in Melbourne Englisch studierte, war am Mittwochmorgen in einem Gebüsch entdeckt worden. Der Musiker, der in der Nähe des Fundorts wohnte, wurde am Freitag festgenommen. Nun wurde eine Anklage wegen Vergewaltigung und Mordes erlassen, wie der Sender ABC berichtete. 

Das Verbrechen löste in Melbourne Entsetzen und Trauer aus. Mehr als 1000 Menschen, die meisten von ihnen Frauen, nahmen am Freitag an einer Trauerfeier auf den Stufen des Parlamentsgebäudes teil. Eine mit Blumen geschmückte Straßenbahn fuhr die Strecke entlang, die das Opfer auf seinem Heimweg genommen hatte.

+++ 10.52 Uhr: Schlauchboot mit Migranten kentert: Mehrere Vermisste vor Libyen +++

Ein Schlauchboot mit rund 20 Migranten an Bord ist vor der libyschen Küste gekentert. Drei Menschen konnten gerettet werden, wie die italienische Marine mitteilte. Die restlichen 17 wurden vermisst. Das Boot sei am Freitag 50 Seemeilen nordöstlich von Tripolis in Seenot geraten. Die drei Überlebenden seien schwer verletzt auf die italienische Insel Lampedusa gebracht worden.

Seit Italien seine Häfen für Migranten weitestgehend geschlossen hat, kommen immer weniger Migranten von Libyen an. Jedoch sterben immer noch Menschen auf der gefährlichen Überfahrt. Seit Beginn des Jahres kamen laut Internationaler Organisation für Migration im Mittelmeer 83 Menschen um. Im Vorjahreszeitraum waren es 199.

+++ 10.47 Uhr: CSU-Generalsekretär Blume: 2019 Jahr der Geschlossenheit der Union +++

CSU-Generalsekretär Markus Blume hat nach dem heftigen Streitereien der vergangenen Jahre ein neues Miteinander der Union angekündigt. 2019 werde ein Jahr der Geschlossenheit in der CSU werden, "aber auch der neuen Gemeinsamkeit zwischen CDU und CSU", sagte Blume zum Auftakt des CSU-Wahlparteitags in München. Besonders hob er die Bedeutung der Europawahl Ende Mai hervor. Im Anschuss begann der scheidende CSU-Chef Horst Seehofer mit seiner  Abschiedsrede.

+++ 9.51 Uhr: Seehofer: Gebe CSU-Vorsitz zurück in die Hände meiner Partei +++

Horst Seehofer hat den angekündigten Rücktritt vom CSU-Vorsitz offiziell gemacht: Kurz vor Beginn des Sonderparteitags in München schrieb der Bundesinnenminister auf Twitter: "Heute gebe ich das Amt des CSU-Vorsitzenden nach mehr als zehn Jahren in die Hände meiner Partei zurück." Das sei doch damit "amtlich", sagte der 69-Jährige bei seiner Ankunft in der Halle.

Ämterwechsel gehörten zur Normalität, sagte Seehofer, "auch wenn man selbst betroffen ist". Am Anfang sei Wehmut dabei gewesen, nun überwiege "eine Mischung aus Dankbarkeit und Erleichterung". Denn das Amt des CSU-Vorsitzenden sei mit einer großen Verantwortung verbunden. "Es geht ja immer um die Existenz einer politischen Gemeinschaft", betonte er.

+++ 8.49 Uhr: Südkorea begrüßt Terminankündigung für Gipfel USA-Nordkorea +++

Südkorea erhofft sich vom geplanten zweiten Gipfel USA-Nordkorea im Februar einen Wendepunkt bei den Bemühungen um einen dauerhaften Frieden auf der koreanischen Halbinsel. Das sagte der Sprecher des Büros von Präsident Moon Jae In. Südkorea wolle seinen Teil dazu beitragen, damit das Treffen von US-Präsident Donald Trump mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un ein Erfolg und konkrete Ergebnisse hervorbringen werde.

Fernziele blieben die Schaffung einer atomwaffenfreien Halbinsel und ein neues Friedenssystem, betonte der Sprecher. Um das zu erreichen, werde Seoul weiter eng mit Washington zusammenarbeiten sowie den Dialog beider koreanischer Staaten ausbauen. Südkoreas Präsident spielte im vergangenen Jahr eine wichtige Vermittlerrolle zwischen Washington und Pjöngjang.

+++ 8.12 Uhr: Pentagon: Großteil der US-Militäreinrichtungen durch Klimawandel bedroht +++

Ein Großteil der Stützpunkte des US-Militärs sind laut einem Bericht des Pentagons durch die Folgen des Klimawandels bedroht. Zwei Drittel der 79 untersuchten Einrichtungen seien derzeit oder in der Zukunft durch häufige Überschwemmungen gefährdet, heißt es in dem am Freitag veröffentlichten Bericht des US-Verteidigungsministeriums. Mehr als die Hälfte der Stützpunkte seien von Dürreperioden betroffen. Zudem drohten Waldbrände und das Auftauen von Dauerfrostböden. Demnach treten die künftigen Gefahren in etwa 20 Jahren ein.    

Der 22 Seiten lange Bericht war vom US-Kongress in Auftrag gegeben worden. Zusätzliche Finanzierungen zur Vorbereitung auf die Klimafolgen sieht das US-Verteidigungsministerium darin nicht vor. Die entsprechenden Mittel seien bereits im derzeitigen Verteidigungshaushalt eingeplant.

+++ 7.43 Uhr: Französischer Luftangriff tötet 15 mutmaßliche Terroristen in Mali +++

Bei einem Luftangriff französischer Soldaten sind im westafrikanischen Krisenstaat Mali rund 15 mutmaßliche Terroristen getötet worden. Zu dem Angriff sei es bereits am 10. Januar in Abstimmung mit malischen Soldaten gekommen, teilte das französische Verteidigungsministerium mit. Die mutmaßlichen Terroristen wurden demnach verdächtigt, einen Anschlag in der Region Dialoubé geplant zu haben. Der erfolgreiche Luftangriff habe das Ausmaß der Bedrohung in der unzugänglichen Region des Nigerdeltas verringert, hieß es weiter.

+++ 7.19 Uhr: Zwei Prozent aller Fernzughalte der Bahn ausgefallen +++

Bei den Fernzügen der Deutschen Bahn sind im vergangenen Jahr etwa zwei Prozent der Halte ausgefallen. Im Januar, August und Oktober habe der Anteil sogar bei drei Prozent gelegen, teilte eine Bahnsprecherin in Berlin auf Anfrage mit. Ursache dafür seien Stürme, Hitze, Personenunfälle und Streik sowie technische und betriebliche Gründe gewesen. Der FDP-Bundestagsabgeordnete Torsten Herbst, der an die Bundesregierung eine Anfrage zu dem Thema gerichtet hatte, sprach von einer "Zumutung für jeden Bahnreisenden und ein Armutszeugnis für das Bahn-Management". Er kritisierte zudem, dass die ausgefallene Züge nicht in die Verspätungsbilanz der Bahn eingerechnet würden.

+++ 7.07 Uhr: Kramp-Karrenbauer: Kein Nährboden in Deutschland für "Gelbwesten" +++

Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer sieht in Deutschland kein Potenzial für die "Gelbwesten"-Bewegung. Rechts- und Linkspopulisten hätten versucht, die Bewegung auch nach Deutschland zu bringen, doch sie seien damit gescheitert, erklärte sie in einem Interview der französischen Tageszeitung "Le Monde".

Dafür gibt es nach Meinung Kramp-Karrenbauers zwei Gründe. Einer sei die gute wirtschaftliche Situation Deutschlands, wie sie erklärte. Ein anderer seien die unterschiedlichen politischen Traditionen. Demonstrationen würden in der politischen Kultur Frankreichs einen wichtigeren Platz einnehmen.

CDU-Vorsitzende: Sie verzichtete auf 200.000 Euro und ist gegen die Homo-Ehe: Was Sie über AKK wissen sollten

+++ 7.05 Uhr: Flixbus gewinnt weitere Fahrgäste hinzu +++

Der führende deutsche Fernbusanbieter Flixbus hat die Zahl seiner Fahrgäste weiter gesteigert. 2018 seien weltweit mehr als 45 Millionen Passagiere befördert worden, teilte das Unternehmen der Deutschen Presse-Agentur mit. Im Vorjahr waren es 40 Millionen gewesen. Flixbus war 2018 unter anderem in den USA an den Start gegangen und hatte in Deutschland sein Angebot auch mit Fernzügen ausgebaut. Die grünen Busse fahren in 28 europäischen Ländern, Zahlen für einzelne Märkte nennt Flixbus aber nicht. Nach Branchendaten deckt das Unternehmen 95 Prozent des deutschen Fernbusmarktes ab und macht dort etwa die Hälfte seines Geschäfts.

+++ 6.34 Uhr: Rund 600 Autobesitzer schließen sich Klage gegen Mercedes-Bank an +++

Rund 600 Autobesitzer haben sich bisher der Musterklage gegen die Mercedes-Benz-Bank angeschlossen. Das hat das Bundesamt für Justiz auf Anfrage mitgeteilt. Sie wollen erreichen, dass die Widerrufsregeln in den Kreditverträgen der Bank für ungültig erklärt werden. Damit wären längst abgelaufene Fristen hinfällig und die Käufer hoffen, dann ihre kreditfinanzierten Fahrzeuge ohne größere Wertverluste zurückgeben zu können - nicht nur, aber insbesondere inzwischen ungeliebte Diesel.

Nach Ansicht der Schutzgemeinschaft für Bankkunden, die die Klage eingereicht hat, sind die Widerrufsregeln in den Kreditverträgen widersprüchlich. Die Bank hält die Klage für unbegründet. Das Verfahren beginnt am Freitag am Oberlandesgericht Stuttgart.

+++ 6.05 Uhr: ARD zahlt eine Million Euro für zehn Experten - ZDF schweigt +++

Die ARD hat zuletzt mehr Experten bei Sport-Übertragungen eingesetzt und dafür weniger bezahlt. Für zehn ehemalige Sportler, die für die Sendungen im Ersten in der Saison 2017/2018 eingesetzt wurden, beliefen sich die Ausgaben nach Angaben des Senders zusammen auf 0,99 Millionen Euro. In der Saison 2015/2016 hatte die ARD für acht Experten 1,2 Millionen Euro ausgegeben. Das ZDF teilte mit, dass es dazu keine Angaben mache.

Teurer geworden ist die Moderation der Sport-Übertragungen im Ersten. Die ARD gab an, dass 19 Journalisten in der Saison 2017/2018 Vergütungen in einer Gesamtsumme von rund 2,33 Millionen Euro erhalten haben. 2015/2016 waren den 21 Sportmoderatoren des Ersten insgesamt 1,88 Millionen Euro gezahlt worden. Die Vergütungen richten sich "nach dem Marktwert", heißt es bei der ARD.

+++ 4.34 Uhr: Altmaier beim Kohleausstieg für Überprüfungsdatum um 2030 +++

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat sich dafür ausgesprochen, die Fortschritte beim Kohleausstieg um das Jahr 2030 herum mit Blick auf die Sicherheit der Stromversorgung zu überprüfen. "Bis zu den Jahren 2021/2022 muss bereits durch den Ausstieg aus der Kernenergie ein hohes Volumen ersetzt werden", sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. Das müsse sich im Zeitplan für den Umstieg von Kohle- auf Ökostrom wiederfinden, um Versorgungssicherheit gewährleisten zu können. "Ein Überprüfungsdatum sollte die Fortschritte überprüfen, etwa um das Jahr 2030."

Die von der Regierung eingesetzte Kommission "Wachstrum, Strukturwandel und Beschäftigung" will in den kommenden Tagen ein Konzept für den Ausstieg aus der Stromgewinnung aus Kohle vorlegen. Bereits am kommenden Freitag könnte ein Kompromiss stehen. In der Kommission sitzen Wirtschaftsvertreter, Arbeitnehmer und Klimaschützer an einem Tisch, Ziel ist ein breiter gesellschaftlicher Konsens. Die Umsetzung der Vorschläge ist allerdings Sache der Politik. Braun- und Steinkohle liefern mehr als ein Drittel des Stroms in Deutschland.

+++ 3.51 Uhr: Mindestens 20 Tote nach Explosion an Benzinleitung in Mexiko +++

Bei einer Explosion an einer Benzinleitung in Mexiko sind mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 54 wurden bei dem Unfall verletzt, sagte der Gouverneur des Bundesstaats Hidalgo, Omar Fayad, am Freitagabend (Ortszeit) dem Fernsehsender "Foro TV". In der Nähe der Pipeline hätten sich zum Zeitpunkt der Explosion mehrere Hundert Menschen befunden, berichteten lokale Medien. An der Leitung in der Stadt Tlahuelilpan hatte sich demnach zuvor ein Leck gebildet, Anwohner der Gegend näherten sich, um das Benzin in Eimern oder Kanistern mitzunehmen. 

+++ 3.41 Uhr: "Bild": Union will islamistische Gefährder aus Deutschland ausbürgern +++

CDU und CSU wollen einem Bericht zufolge eine Möglichkeit schaffen, islamistische Gefährder aus Deutschland auszubürgern. Wie die "Bild"-Zeitung berichtete, wollen die Fraktionsvorsitzenden der Unionsparteien aus Bund, Ländern und Europaparlament am Sonntag bei einem Treffen in Brüssel ein Papier zur Inneren Sicherheit beschließen. Darin heiße es unter anderem, dass "auch auf nationaler und föderaler Ebene" Regelungen "angepasst" werden müssten.    

Einbürgerungen von Extremisten müssten verhindert oder - soweit rechtlich möglich - rückgängig gemacht werden können. Wer für eine Terrormiliz gekämpft habe und neben der deutschen eine weitere Staatsangehörigkeit besitze, dem müsse die deutsche Staatsbürgerschaft aberkannt werden können, zitierte die "Bild" aus dem Papier.

+++ 3.26 Uhr: Medien: Mehrere Verletzte nach Explosion an Benzinleitung in Mexiko +++

Bei einer Explosion an einer Benzinleitung in Mexiko sind mehrere Menschen verletzt worden. In der Nähe der Pipeline im Bundesstaat Hidalgo hätten sich zum Zeitpunkt der Explosion mehrere Hundert Menschen befunden, berichteten lokale Medien am Freitagabend (Ortszeit). Es könnte bis zu 50 Verletzte oder sogar Todesopfer geben, berichtete der Fernsehsender "Foro TV". An der Leitung in der Stadt Tlahuelilpan hatte sich demnach zuvor ein Leck gebildet, Anwohner der Gegend näherten sich, um das Benzin in Eimern oder Kanistern mitzunehmen. 

Wie es genau zu der Explosion kam, war zunächst nicht klar. Auf Videoaufnahmen war zu sehen, wie nach der Explosion Panik am Unfallort herrschte. Menschen liefen schreiend von der Treibstoffleitung weg. An der Pipeline schlugen Flammen in die Höhe. Einsatzkräfte sperrten die Zone ab.

+++ 2.34 Uhr: Vor Prozess: Harvey Weinstein trennt sich von Anwalt +++

Rund vier Monate vor dem voraussichtlichen Beginn des Strafprozesses gegen Harvey Weinstein wegen sexueller Übergriffe hat sich der Ex-Filmmogul von seinem Anwalt getrennt. Weinstein und sein Anwalt Benjamin Brafman hätten sich "freundschaftlich entschieden, getrennte Wege zu gehen", hieß es in einer Mitteilung, aus der zahlreiche US-Medien am Freitag zitierten. Zuvor hatte es Berichte über Streit zwischen den beiden gegeben, weil Weinstein sich nach zusätzlichen anderen Anwälten umgesehen hatte. Sein neues Verteidigungsteam will der Ex-Filmmogul in der kommenden Woche vorstellen.

Der Prozess gegen Weinstein soll voraussichtlich am 6. Mai in New York beginnen. Er dürfte samt Geschworenenauswahl etwa sechs Wochen dauern. Dutzende Frauen werfen Weinstein sexuelle Übergriffe vor, darunter auch bekannte Schauspielerinnen.

+++ 2.28 Uhr: US-Sonderermittler: Bericht über Trumps Ex-Anwalt "nicht richtig" +++

Das Büro des US-Sonderermittlers Robert Mueller hat einen Bericht über den schwerwiegenden Vorwurf, US-Präsident Donald Trump habe seinen ehemaligen Anwalt Michael Cohen zum Meineid angestiftet, zurückgewiesen. Die Darstellung "spezifischer Mitteilungen an das Büro des Sonderermittlers" sowie "die Beschreibung von Dokumenten und Zeugenaussagen", die das Büro bezüglich der Aussage von Cohen vor dem Kongress erhalten habe, seien "nicht richtig", teilte das Büro am Freitag mit. Das Onlineportal "Buzzfeed" hatte zuvor unter Berufung auf zwei anonyme Mitarbeiter der Strafverfolgungsbehörden berichtet, Cohen habe den Präsidenten bezichtigt, ihn zum Meineid vor dem Kongress angestiftet zu haben.

+++ 1.34 Uhr: Kolumbiens Präsident erklärt Friedensgespräche mit ELN-Guerilla für beendet +++

Kolumbiens Präsident Iván Duque hat die Friedensgespräche mit der Guerillagruppe ELN für beendet erklärt. Er habe die Haftbefehle gegen zehn ELN-Unterhändler, die an Friedensgesprächen in Kuba teilgenommen hatten, wieder in Kraft gesetzt, teilte Duque am Freitag mit. Zuvor hatte die Regierung die Guerillagruppe für einen Bombenanschlag auf eine Polizeiakademie in Bogotá verantwortlich gemacht, bei dem am Donnerstag mindestens 21 Menschen getötet und 68 weitere verletzt worden waren.

+++ 0.18 Uhr: Trump kündigt Stellungnahme zu Mauer und Shutdown für Samstag an +++

US-Präsident Donald Trump hat eine weitreichende Stellungnahme zur Situation an der US-Südgrenze angekündigt. Er wolle heute um 15.00 Uhr Ortszeit (21.00 Uhr MEZ) eine größere Ankündigung machen, die sich auch mit dem Regierungs-Shudtdown beschäftigt, schrieb Trump am Freitagabend (Ortszeit) auf Twitter.

Der Shutdown in den USA

Trumps Forderung nach dem Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko hat zu einem teilweisen Stillstand der Bundesregierung geführt, von dem 800.000 Menschen direkt betroffen sind. Er hält nunmehr seit vier Wochen an. 

+++ 0.16 Uhr: Erneuter Rückschlag bei Suche nach in Bohrloch gefallenen Jungen in Spanien +++

Erneuter Rückschlag bei der Suche nach einem in ein Bohrloch gefallenen kleinen Jungen in Spanien: Bei den Vorbereitungen für die Bohrung eines zweiten, vertikalen Schachts gebe es Komplikationen, sagte der Ingenieur Angel García Vidal am Freitag vor Journalisten. Sein Team sei auf einen "massiven Felsblock" aus Schiefer gestoßen, wodurch sich die Arbeit weiter verzögere.     

Vidal zufolge sollte in der Nacht zum Samstag mit den Bohrarbeiten begonnen werden, dafür stünden Helfer, Maschinen und zwei Bohrgeräte bereit. Unter "günstigen Bedingungen" könnten die Bohrarbeiten in 15 Stunden abgeschlossen werden. "Sie können zuversichtlich sein, wir werden Julen erreichen", sagte der Ingenieur. 

fs/tkr / DPA / AFP
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(