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Nachrichten des Tages Fotograf: Bruder des syrischen Jungen Omran gestorben

Verletzter Junge aus Aleppo: Ein Bild, das um die Welt geht
Verletzter Junge aus Aleppo: Ein Bild, das um die Welt geht
© AFP
Hundertjährige Frau stirbt nach Vergewaltigung +++ Mann stürzt auf Zugspitze in Gletscherspalte und stirbt  +++ Londoner "Tube" fährt jetzt rund um die Uhr +++ Verstopftes Klo führt zu Massenprügelei +++ Türkisches Parlament billigt Aussöhnung mit Israel +++Die News des Tages im Überblick.

Die News des Tages im Überblick.

+++ 20.35 Uhr: Angreifer nach Messerangriff auf Juden in Straßburg in Haft +++

Einen Tag nach einem Messerangriff auf einen Juden in Straßburg ist der Täter in Haft genommen worden. Gegen den 45-Jährigen werde wegen versuchten Mordes ermittelt, erklärte die Staatsanwaltschaft der ostfranzösischen Stadt am Samstag. Der Mann hatte dem 62-jährigen Jude, der zum Tatzeitpunkt eine Kippa trug, im jüdischen Viertel von Straßburg ein Messer in den Bauch gerammt und dabei laut Zeugen "Allahu Akbar" gerufen. Nach Polizeiangaben hatte der Täter bereits vor sechs Jahren einen ähnlichen Angriff verübt. Er wurde damals für schuldunfähig erklärt und war in psychiatrischer Behandlung

+++ 19.05 Uhr: VW setzt in Streit mit Zulieferer auf Verhandlung +++

Im Streit mit zwei Zulieferfirmen setzt der Volkswagen-Konzern laut einem Zeitungsbericht auf eine gütliche Einigung. "Wir sind mit den Lieferanten weiter im Kontakt und suchen eine Einigung auf dem Verhandlungsweg", sagte ein VW-Sprecher der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Zugleich halte der Konzern sich aber auch den Rechtsweg weiter offen. Aus dem Umfeld der Zulieferfirmen hieß es der "F.A.S" zufolge, Volkswagen wolle die Gespräche erst am Montag fortsetzen und habe ein Treffen am Wochenende abgelehnt. Wegen eines Streits mit den Zulieferfirmen stoppt VW in der kommenden Woche die Produktion in seinem Stammwerk in Wolfsburg.

+++ 17. 15 Uhr: Bruder des syrischen Jungen Omran gestorben +++

Der Bruder des syrischen Jungen Omran, dessen Bilder nach einem Luftangriff in Aleppo um die Welt gegangen waren, ist nach Angaben eines Fotografen der Szene gestorben. Der Zehnjährige sei am Samstag seinen Wunden im Bauchbereich erlegen, die er bei dem selben Angriff am Mittwochabend erlitten habe, sagte Mahmud Raslan der Deutschen Presse-Agentur. Er habe die Familie getroffen und ihr sein Beileid ausgedrückt. Dem Fotografen zufolge war der Junge am Freitag nach einer Operation noch stabil. Sein Zustand habe sich am Samstag allerdings drastisch verschlechtert. Die Aufnahmen seines Bruders Omran hatten Menschen weltweit erschüttert. Auf einem Video des oppositionellen Aleppo Media Center (AMC) ist zu sehen, wie der Junge auf einem Stuhl im Krankenwagen sitzt, völlig in Staub eingehüllt, die Füße nackt. Er schreit nicht, er weint nicht, doch der Schock steht ihm ins Gesicht geschrieben - gerade durch diese Stille wirkt das Entsetzen so herzzerreißend.

+++ 14:54 Uhr: 100-Jährige stirbt nach Vergewaltigung +++

Ein heute 37-jähriger Amerikaner ist wegen Vergewaltigung und Totschlag einer 100-Jährigen zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Wie die "Washington Post" am Samstag berichtete, wurde das Strafmaß am Donnerstag (Ortszeit) festgesetzt, nachdem eine Geschworenenjury in Sedgwick County (US-Staat Kansas) den Täter im vergangenen Monat schuldig gesprochen hatte.

+++ 14:52: Mannheimer Polizei zieht Autoposer aus dem Verkehr +++

Bei einer Großkontrolle hat die Mannheimer Polizei sogenannte Autoposer aus dem Verkehr gezogen, die mit ihren Fahrzeugen zu viel Krach machen. Die Verkehrspolizei rückte am Freitagabend mit 30 Mann an und ermittelte mit Messgeräten, wie laut die herausgewunkenen Wagen und Motorräder waren. Die Bilanz seien 37 kontrollierte Fahrzeuge gewesen, so die Polizei. Bei fünf Fahrzeugen war die Betriebserlaubnis erloschen. Das sei der Fall, wenn etwas baulich nicht mehr stimme und ein Auto oder Motorrad nicht mehr verkehrssicher sei, erläuterte er.

+++ 13:32 Uhr: 40 Flüchtlingen gelingt Überwindung von Zaun nach Melilla +++

Rund 40 Flüchtlingen ist es am Samstag gelungen, über den hohen Zaun von Marokko in die spanische Exklave Melilla zu gelangen. Eine Gruppe von 150 Migranten aus Ländern südlich der Sahara habe am frühen Morgen versucht, die Grenzabsperrung zu überwinden, sagte ein Behördensprecher der Nachrichtenagentur AFP. Die meisten seien zurückgedrängt worden, doch 40 von ihnen seien nach Melilla gelangt.

+++ 13:29 Uhr: Ankara fordert von USA vor Biden-Besuch Festnahme von Prediger Gülen +++

Die Türkei hat vor einem erwarteten Besuch des US-Vizepräsidenten Joe Biden eine Festnahme des in den USA lebenden Predigers Fetullah Gülen gefordert. Gülen - der von der Regierung in Ankara als Drahtzieher des gescheiterten Putschversuches bezeichnet wird - solle in zeitweisen Arrest genommen werden, forderte der türkische Ministerpräsident Binali Yildirim am Samstag. Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hatte bereits die Auslieferung Gülens verlangt. Biden und US-Außenminister John Kerry werden türkischen Angaben zufolge am Mittwoch die Türkei besuchen. Gülen bestreitet die Vorwürfe.

+++ 13:15 Uhr: Türkisches Parlament billigt Aussöhnung mit Israel +++

Mit der Billigung eines Versöhnungsabkommens hat das türkische Parlament am Samstag den Weg zur Normalisierung der türkischen Beziehungen zu Israel frei gemacht. Damit steht dem Austausch von Botschaftern nach sechs Jahren diplomatischer Eiszeit nichts mehr im Wege. Der Beschluss sei in den frühen Morgenstunden vor Beginn der Parlamentsferien gefallen, berichtete die staatliche türkische Nachrichtenagentur Anadolu. 

+++ 13:05 Uhr: Verstopftes Klo führt zu Massenprügelei +++

Eine verstopfte Toilette hat im baden-württembergischen Heidenheim eine Massenprügelei ausgelöst. In der Nacht zum Samstag habe ein Mann in einer Bartoilette einen anderen auf das Kloproblem hinweisen wollen, wie die Polizei in Ulm mitteilte. Der Angesprochene habe "sofort verbal aggressiv" reagiert. Kurze Zeit später hätten sich beide Männer in dem Gebäude wiedergetroffen. Der Hinweisgeber sei so heftig geschlagen worden, dass er vorübergehend bewusstlos war.

Die Auseinandersetzung ging laut Polizei später vor dem Gebäude weiter, wo sich Unterstützer beider Kontrahenten versammelten. Es sei zu einem Handgemenge zwischen insgesamt 30 Menschen gekommen. Mehrere Polizeistreifen mussten anrücken, um die Gruppen zu trennen.

+++ 13:03 Uhr: Londoner "Tube" fährt jetzt rund um die Uhr +++

Die traditionsreiche Londoner U-Bahn hat auf zwei Linien den Rund-um-die-Uhr Betrieb am Wochenende aufgenommen. Nachtschwärmer, Touristen und Schichtarbeiter können die "Night Tube" seit der Nacht zum Samstag ohne Unterbrechung nutzen.

+++ 12:51 Uhr: Mann stürzt auf Zugspitze in Gletscherspalte und stirbt +++

Ein 42 Jahre alter Bergsteiger ist auf der Zugspitze in eine Gletscherspalte gestürzt und gestorben. Nach Polizeiangaben vom Samstag war der Mann etwa 15 Meter in die Tiefe gestürzt. Seine Ehefrau hatte ihn am Freitag als vermisst gemeldet, nachdem der Mann am Donnerstag nicht wie geplant von einer Tour auf Deutschlands höchsten Berg zurückgekehrt war. Die Retter entdeckten den Vermissten aus Fürstenfeldbruck in rund 2400 Metern Höhe in einer Spalte des Gletschers. Doch die Bergwacht konnte ihm nicht mehr helfen. Die Aufstiegsroute, die über den Gletscher auf den Gipfel der 2962 Meter hohen Zugspitze führt, ist besonders beliebt.

+++ 12:19: Tierschutzbund fordert Verbot von Haustierhandel über Ebay +++

"Bildschöne silberne Kurzhaar-Weimaranerwelpen", "Liebevoll im Haus aufgezogene weiße Zwergpudelwelpen" - solche Kleinanzeigen auf dem Internetportal Ebay sind dem Deutschen Tierschutzbund ein Dorn im Auge. "Dort stehen hunderte Welpen zum Verkauf. Wie auf einem Basar", sagte Verbandspräsident Thomas Schröder der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Samstag. "Das geht gar nicht". Ebay und ähnliche Portale förderten Tierqual und machten auf Kosten der Welpen Profit. Schröder forderte Ebay auf, den Verkauf von Heimtieren über seine Internetseiten zu stoppen. Zugleich verlangte er von der Bundesregierung ein eigenes Heimtiergesetz, "in dem klargestellt wird, wer welches Tier wie halten darf". 

+++ 10:47: Reisewarnung für Teile von Miami +++

Für die Touristenhochburg Miami Beach im südlichen US-Bundesstaat Florida ist eine Reisewarnung ausgegeben worden, nachdem dort fünf neue Zika-Fälle registriert wurden. Da das Virus von Mücken vor Ort übertragen wurde, gab das US-Zentrum für die Kontrolle und Prävention von Seuchen (CDC) am Freitag eine Reisewarnung für schwangere Frauen heraus. Betroffen sind davon Teile von Miami Beach sowie ein Viertel nördlich der Innenstadt von Miami. 

+++ 11.36 Uhr: Mörder von französischem Priester beigesetzt +++

Einer der beiden Mörder eines französischen Priesters ist auf einem muslimischen Friedhof bei Paris beigesetzt worden. Der 19-jährige Adel Kermiche, der nach der Ermordung des katholischen Geistlichen bei der Morgenmesse in der Kirche von Saint-Etienne-du-Rouvray Ende Juli mit seinem Mittäter von der Polizei erschossen wurde, wurde am Freitagabend in Puiseux-Pontoise in aller Stille begraben, wie die örtlichen Behörden mitteilten.

+++ 8:07 Uhr: Kolumbien will Millionen Bäume für Gewaltopfer pflanzen +++

Im Andenken an die vielen Opfer jahrzehntelanger Gewalt will Kolumbien mehr als acht Millionen Bäume pflanzen. Präsident Juan Manuel Santos pflanzte am Freitag in Mitú in der Provinz Vaupés den ersten Baum für die Aktion "Wälder des Friedens". Seine Regierung hatte im Juni einen dauerhaften Waffenstillstand mit der linken Guerillaorganisation Farc geschlossen.

+++ 6:36 Uhr: Umfrage: Deutsche halten Smartphones für lebensnotwendig +++

Fast jeder zehnte Deutsche meint, dass er ohne sein Smartphone nicht leben könnte. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov. Demnach gaben 9 Prozent aller Befragten an, dass die mobile Erreichbarkeit über das Handy samt Internet für sie lebensnotwendig sei. 35 Prozent würden sich ohne Smartphone noch "ziemlich eingeschränkt" fühlen. Auf ihr Smartphone verzichten zu können, meinten aber auch weit mehr als ein Drittel der Befragen (37 Prozent).

+++ 6.05 Uhr: Mehr rechtsextreme Musikveranstaltungen im ersten Halbjahr+++

Die Zahl rechtsextremer Musikveranstaltungen nimmt einem Bericht der "Welt" zufolge weiter zu. Im ersten Halbjahr 2016 habe es nach vorläufigen Zahlen bundesweit bereits 98 Rechtsrock-Konzerte, Liederabende und Parteiveranstaltungen mit Auftritten von Musikern der rechtsextremen Szene gegeben, dies gehe aus Antworten des Bundesinnenministeriums auf Anfragen der Linke-Fraktion im Bundestag hervor.

Wie die Zeitung am Samstag weiter berichtet, registrierten die Sicherheitsbehörden 40 Rechtsrock-Konzerte und 49 sogenannte Liederabende - in kleinerem Rahmen treten dabei rechtsextreme Sänger und Liedermacher auf, häufig mit Gitarrenbegleitung. Hinzu kamen neun Auftritte bei Versammlungen und Festen der NPD und anderer rechtsextremer Parteien.

5:48 Uhr: Asylunterkunft in Bayern brennt ab +++

Eine Flüchtlingsunterkunft im bayerischen Gößweinstein ist in der Nacht zum Samstag niedergebrannt. Die acht Asylbewerber, die in der ehemaligen Gaststätte wohnten, flüchteten ins Freie und kamen vorsorglich ins Krankenhaus, wie die Polizei in Bayreuth weiter mitteilte. Die Rettungskräfte fuhren mit einem großen Aufgebot in den oberfränkischen Ort. Das Feuer richtete einen Schaden von rund 100.000 Euro an. Die Brandursache war zunächst nicht klar.

5:47 Uhr: +++ Hochseefischer kritisieren Rückwurfverbot +++

Die deutschen Hochseefischer wollen bestimmte Fischarten aus unerwünschten Fängen wieder ins Meer zurückwerfen und kritisieren das seit dem vergangenem Jahr geltende Verbot aus Brüssel. "Gerade bei den Plattfischen sind die Überlebenschancen unserer Ansicht nach sehr gut. Das ist eine Ausnahme, die diese Gemeinsame Fischereipolitik eigentlich erlaubt: überlebensfähige Fische zurücksetzen zu dürfen", sagte Claus Ubl vom Deutschen Fischerei-Verband (DFV) der Deutschen Presse-Agentur in Potsdam. "Unser Anliegen an die Politik wäre, die Ausnahmen, die diese Grundverordnung zulässt, dann auch wirklich praxisgerecht umzusetzen."

In Potsdam trifft sich von Dienstag an die Branche zum Deutschen Fischereitag. Als Konsequenz der EU-Fischereireform müssen seit dem vorigen Jahr alle Fische, die in die Netze gehen, an Land gebracht werden. Die Fänge werden auf die zugelassenen Fangquoten der Länder angerechnet. Ziel ist es, die strapazierten Fischbestände in den Meeren besser zu schützen. Zurückgeworfene Fische waren oft tot oder verletzt. Zugleich soll das Rückwurfverbot die Modernisierung der Fangtechnik vorantreiben.

 +++ 5:04 Uhr: Bouillon: Übungen für Bundeswehr-Einsatz im Innern im November +++

Der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Klaus Bouillon (CDU), geht davon aus, dass im November die ersten Übungen für einen Einsatz der Bundeswehr im Inneren zur Terrorabwehr stattfinden können. "Ich erwarte, dass Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen und Bundesinnenminister Thomas de Maizière am 31. August grünes Licht für die Übungen geben. Dann können bereits im November Stabsübungen zum Einsatz der Bundeswehr im Innern stattfinden", sagte der saarländische Ressortchef der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Samstag).

 +++ 4:55 Uhr: Geldschein mit Konterfei von Autor Gabriel García Márquez in Kolumbien +++

Kolumbien ehrt seinen berühmtesten Schriftsteller mit einer eigenen Banknote: Ein Bild des Nobelpreisträgers Gabriel García Márquez ziert den neuen 50.000-Peso-Schein, der am Freitag in Umlauf gebracht wurde. Der 2014 verstorbene Schriftsteller habe den Namen Kolumbiens seit der Mitte des vergangenen Jahrhunderts in die Welt getragen, sagte der Vorsitzende der kolumbianischen Zentralbank, José Darío Uribe, bei der Vorstellung des neuen Geldscheins.

 ++ 4:08 Uhr: Doktorandin experimentiert – Labor explodiert +++

Bei einem fehlgeschlagenen Experiment im Karlsruher Institut für Technologie ist ein Laborraum verwüstet worden. Wie die Polizei mitteilte, hatte eine 26-jährige Doktorandin am Freitag mit einer gefährlichen Chemikalie hantiert. Etwa eine Stunde, nachdem die Frau das Labor verlassen hatte, kam es zu einer heftigen Verpuffung. Die Wucht war so enorm, dass die Tür aus dem Rahmen gerissen wurde und mehrere Fenster zu Bruch gingen. Verletzte gab es nicht. Zur Höhe des Schadens konnte die Polizei zunächst nichts sagen. Was genau die Doktorandin falsch gemacht hat, war zunächst unklar. Die Frau habe das Labor in der Meinung verlassen, dass alles in bester Ordnung sei.

 +++ 3:35 Uhr: Weise fordert Bleiberecht für Flüchtlinge mit Job in Deutschland +++

Auch Flüchtlinge mit eingeschränktem Aufenthaltsrecht sollten nach Ansicht des Vorstandschefs der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-Jürgen Weise, unter bestimmten Voraussetzungen in Deutschland bleiben dürfen. "Wenn jemand nicht kriminell ist, integriert in Sprache und Arbeit ist, dann spricht aus meiner Arbeitsmarktsicht sehr viel dafür, dass so jemand bleiben darf", sagte der Chef der Arbeitsverwaltung der Deutschen Presse-Agentur.

 +++ 2:50 Uhr: Texanisches Gericht stoppt umstrittene Hinrichtung von 43-Jährigem +++

 Die Hinrichtung eines Gefangenen im US-Bundesstaat Texas, der wegen des tödlichen Raubüberfalls eines Bekannten zum Tode verurteilt worden war, ist vorerst gestoppt worden. Ein Berufungsgericht in Austin gab am Freitag dem Einspruch der Anwälte von Jeffery Wood statt und ordnete einen Aufschub an. Die Richter ordneten an, die Aussage eines umstrittenen Psychiaters im Prozess gegen Wood zu überprüfen.

Der Mann mit der geistigen Reife eines Kindes sollte eigentlich am Mittwoch hingerichtet werden. Sein Fall löste eine Welle des Protests in den USA aus. Wood war 22 Jahre alt, als er 1996 mit Daniel Reneau zu einer Tankstelle in Kerrville fuhr, die sein Bekannter ausrauben wollte. Dass Reneau eine Waffe hatte, wusste Wood laut seiner Anwältin Kate Black nicht.

Wood wartete im Auto auf den Mann, den er seit knapp zwei Monaten kannte, während Reneau in den Verkaufsraum ging. Als Wood einen Schuss im Laden hörte, ging er hinein um nachzusehen, was passiert war. Nach Angaben seiner Unterstützer fand er dort den toten Angestellten und wurde von Reneau mit vorgehaltener Waffe gezwungen, das Überwachungsmaterial zu entwenden und anschließend den Fluchtwagen zu fahren.

+++ 1:51 Uhr: Flammen in Kalifornien zerstören fast 100 Wohnhäuser +++

Die verheerenden Busch- und Waldbrände im Süden Kaliforniens haben inzwischen mehr als 300 Gebäude zerstört, darunter fast 100 Wohnhäuser. Die am Freitag von den Behörden veröffentlichte Schadensbilanz ist die erste dieser Art, seitdem das Feuer in dem US-Bundesstaat wütet. Die Flammen haben seit Dienstag Tausende Hektar Land verwüstet und machten eine frühere Bestandsaufnahme bislang unmöglich. 

anb DPA AFP

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