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News des Tages: Erneut Drohnensichtung - Flughafen London Heathrow stoppt zeitweise alle Abflüge

Riesen Fettberg in englischer Kanalisation entdeckt +++ MAD-Mann muss wegen Geheimnisverrats vor Gericht  +++ Franzosen sammeln für festgenommenen Boxer +++ Folter-Vorwurf gegen Kurden-Regierung im Irak +++ Die News des Tages im stern-Ticker.

Ein Flugzeug der Fluggesellschaft British Airways im Anflug auf den Flughafen Heathrow

Ein Flugzeug der British Airways im Anflug auf den Flughafen Heathrow: Der Londoner Airport hat wegen einer Drohnensichtung rund eine Stunde lang alle Abflüge gestoppt

DPA

Die wichtigsten Meldungen im Überblick:

  • Flugbetrieb in Heathrow wird wieder aufgenommen (19.45 Uhr)
  • Video zeigt Angriff auf AfD-Politiker Magnitz (18.42 Uhr)
  • Foltervorwurf gegen Kurden-Regierung im Irak (16.27 Uhr)
  • MAD-Mann wegen Geheimnisverrats vor Gericht (16.23 Uhr)
  • Riesen-Fettberg in englischer Kanalisation entdeckt (13.37 Uhr)

Die News des Tages:    

+++ 21.50 Uhr: Chefin von Rumäniens Anti-Korruptionsbehörde tritt zurück +++

Angesichts zahlreicher Anfeindungen hat die Chefin der Korruptionsbekämpfungsbehörde in Rumänien ihr Amt niedergelegt. Die Vorsitzende des Nationalen Anti-Korruptions-Direktoriums (DNA), Anca Jurma, erklärte, die Bedingungen für eine weitere Ausübung ihres Amtes seien nicht gegeben.    

Jurma beklagte eine "feindliche Umgebung", der die DNA ausgesetzt sei, sowie eine sehr nachteilige Berichterstattung der Medien über ihre Arbeit. Bereits ihre Vorgängerin Laura Codruta Kovesi hatte im Juli auf Druck der Regierung ihren Posten an der Spitze der DNA aufgeben müssen.    

Rumänien hat am 1. Januar erstmals die EU-Ratspräsidentschaft übernommen und liegt mit Brüssel wegen einer geplanten Justizreform über Kreuz. Im Zentrum des Streits steht das geplante Amnestiegesetz für korrupte Beamte und Politiker. 

+++ 21.13 Uhr: USA: Kreditvergabe an Verbraucher steigt stärker als erwartet +++

In den Vereinigten Staaten ist das Volumen der Verbraucherkredite im November stärker gestiegen als von Experten erwartet. Im Vergleich zum Vormonat habe die Kreditvergabe um 22,1 Milliarden US-Dollar zugelegt, teilte die US-Notenbank Fed in Washington mit. Volkswirte hatten im Mittel nur mit einem Anstieg um 17,5 Milliarden Dollar gerechnet. Im Oktober war das Kreditvolumen um revidiert 25,0 Milliarden Dollar (zuvor 25,4 Milliarden) gestiegen.

+++ 20.48 Uhr: Bericht: Kuba soll Zika-Infektionen nicht gemeldet haben +++

Kuba soll einem Bericht zufolge Tausende Fälle von Infektionen mit dem Zika-Virus im Jahr 2017 nicht gemeldet haben. Behörden des sozialistischen Karibikstaats hätten die Infektionen nicht der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation mitgeteilt, berichtete das englischsprachige Wissenschaftsmagazin "New Scientist". Wissenschaftler der US-Universität Yale gingen demnach davon aus, dass rund 5700 Menschen in Kuba mit dem Virus infiziert wurden. Das Land habe offiziell aber nur rund 1900 Infektionen gemeldet, berichtete das Magazin. 

Die Wissenschaftler untersuchten 184 Reisende, die sich mit Zika angesteckt hatten und fanden heraus, dass sich 95 Prozent von ihnen in Kuba aufgehalten hatten. Sie sprachen von einem verdeckten Zika-Ausbruch in der zweiten Jahreshälfte 2017, wie "New Scientist" berichtete. Das Virus war demnach von Reisenden 2016 auf die Insel gebracht worden. Das Zika-Virus wird von der Gelbfiebermücke (Aedes aegypti) übertragen und kann auch bei sexuellem Kontakt weitergegeben werden.

Eine Infektion insbesondere im ersten Drittel einer Schwangerschaft kann beim Fötus zu Mikrozephalie und anderen Fehlbildungen des Gehirns führen. Kinder mit Mikrozephalie werden mit einem besonders kleinen Kopf geboren, oft verbunden mit geistiger Behinderung und anderen schwerwiegenden neurologischen Störungen.

+++ 19.56 Uhr: In Ägypten verschwundener Deutscher in Gewahrsam der Behörden +++

Ein seit fast zwei Wochen in Ägypten verschwundener Deutscher ist von den ägyptischen Behörden in Gewahrsam genommen worden. Die deutsche Botschaft in Kairo habe eine entsprechende Rückmeldung erhalten, dass der Betroffene sich in Gewahrsam der ägyptischen Behörden befinde, teilte das Auswärtige Amt mit. Der 23-jährige Mann aus Göttingen mit deutschem und ägyptischem Pass war bei der Einreise am Flughafen Kairo festgehalten worden. Er galt seither als verschollen.

Zum Verbleib eines ebenfalls verschwundenen, 18 Jahre alten Deutsch-Ägypters aus Gießen machte das Auswärtige Amt keine Angaben.

+++ 19.45 Uhr: Flüge in Heathrow nach Stopp wieder aufgenommen +++

Der wegen einer Drohnensichtung verhängte Stopp der Abflüge vom Londoner Flughafen Heathrow ist nach einer Stunde wieder aufgehoben worden. Eine Flughafensprecherin sagte am Abend der Nachrichtenagentur AFP, die Maschinen würden nun wieder starten. Laut Polizeiangaben waren die Sichtungen kurz nach 18 Uhr (MEZ) gemeldet und alle Abflüge daraufhin sofort gestoppt worden. Auf Fernsehbildern war deutlich ein Objekt am Himmel zu erkennen. Die Landungen wurden durchgehend planmäßig abgewickelt.

Heathrow ist nicht nur der größte Flughafen Großbritanniens, sondern auch einer der bedeutendsten der Welt. Der Zwischenfall sorgte für Aufregung, nachdem vor drei Wochen der Flugverkehr am Londoner Airport Gatwick durch Drohnenflüge lahmgelegt worden war - damals gleich für mehrere Tage. Rund tausend Flüge wurden zwischen dem 19. und dem 21. Dezember umgeleitet oder fielen aus. Zehntausende Passagiere saßen fest. 

+++ 19.19 Uhr: Weiterer US-Bürger wird offenbar im Iran festgehalten +++

Die iranischen Behörden halten offenbar seit Monaten einen weiteren US-Bürger fest. Laut "New York Times" ist der Militärveteran Michael R. White aus Kalifornien von einem Besuch bei seiner iranischen Freundin im Juli nicht mehr nach Hause zurückgekehrt. Vom US-Außenministerium habe sie erfahren, dass er im Iran inhaftiert sei, berichtete seine Mutter Joanne White dem Blatt. Die Vorwürfe gegen ihn kenne sie nicht. Davor habe der 46-Jährige problemlos mehrmals seine Freundin im Iran besucht. Da die USA keine diplomatischen Beziehungen zum Iran unterhalten, habe sie die Schweiz gebeten, ihrem Sohn einen konsularischen Besuch abzustatten, sagte sie weiter - Bern nimmt seit 1980 die diplomatischen Interessen der USA wahr.

Das US-Außenministerium erklärte, es habe Kenntnis von den Berichten über Whites Inhaftierung, wolle sich aber aus Gründen der Privatsphäre zunächst nicht zu den Details äußern. Im Iran werden bereits mindestens drei weitere US-Bürger festgehalten, darunter zwei mit iranischen Wurzeln.

+++ 19.02 Uhr: Flughafen Heathrow stoppt nach Drohnensichtung alle Starts +++

Nach der Sichtung einer Drohne am Londoner Flughafen Heathrow sind die Abflüge von dem Airport vorerst gestoppt worden. Die Polizei sei eingeschaltet worden, um jedwede Gefährdung der Sicherheit auszuschließen, teilte der Flughafen auf Twitter mit. Erst vor drei Wochen hatten Drohnen-Zwischenfälle den Flugverkehr am Londoner Airport Gatwick massiv beeinträchtigt.

+++ 18.42 Uhr: Videomaterial zeigt Angriff auf AfD-Politiker Magnitz +++

Nach dem Angriff auf den Bremer AfD-Landeschef Frank Magnitz ermitteln die Behörden jetzt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Aufnahmen aus Überwachungskameras im Umfeld des Tatorts zeigten zwei Personen, die sich dem 66-Jährigen von hinten näherten, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Abend mit. Eine dritte Person sei versetzt dahinter gelaufen. Einer der Unbekannten habe das Opfer von hinten geschlagen, woraufhin Magnitz gestürzt sei. Der AfD-Bundestagsabgeordnete erlitt demnach eine stark blutende Kopfverletzung. Anschließend sei das Trio geflüchtet. "Wir konnten auf dem Videomaterial keinen Einsatz eines Schlaggegenstandes feststellen", sagte eine Polizeisprecherin. 

Die Bremer AfD hatte zunächst angegeben, vermummte Angreifer hätten gestern mit einem Kantholz Magnitz bewusstlos geschlagen. Ob die Täter auf dem Videomaterial zu erkennen waren, wollte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen noch nicht sagen.

+++ 17.52 Uhr: Türkische Journalistin wegen Recherchen zu Steueroasen verurteilt +++

Die türkische Journalistin Pelin Ünker ist nach Recherchen zu den "Paradise Papers" über Briefkastenfirmen und Steueroasen wegen Beleidigung eines hochrangigen Politikers zu rund einem Jahr Haft verurteilt worden. Außerdem muss die ehemalige Wirtschaftsredakteurin der Tageszeitung "Cumhuriyet" eine Geldstrafe von umgerechnet etwa 1400 Euro zahlen, wie ein Gericht in Istanbul Medienberichten zufolge entschied. Ünker soll dem Gericht zufolge mit ihrer Arbeit Parlamentschef Binali Yildirim und seine Söhne diffamiert haben. Yildirim war bis vor Kurzem Ministerpräsident der Türkei.

Als Mitglied einer internationalen Gruppe von Journalisten, die die sogenannten "Paradise Papers" recherchiert hatten, war Ünker Spuren zu türkischen Firmen mit Sitz in Malta gefolgt. Einige führten zu den Söhnen von Binali Yildirim. Ünkers Anwalt Abbas Yalcin sagte, dass das Urteil noch nicht rechtskräftig sei und Ünker Berufung einlegen werde. Ein weiterer Anwalt, Tora Pekin, sagte, dass die Existenz der Firmen in Malta "Gegenstand öffentlicher Kritik sei und deshalb Nachrichtenwert" gehabt habe. Ünker habe das Recht gehabt, darüber zu berichten. "Diese Berichte können nicht Gegenstand einer Anschuldigung sein. Journalismus ist keine Straftat." 

+++ 17.11 Uhr: Russische Anwältin mit Kontakt zum Trump-Team angeklagt +++

Die US-Justiz hat Anklage gegen eine russische Anwältin erhoben, die während des Wahlkampfs 2016 in Kontakt zum Team des heutigen Präsidenten Donald Trump stand. Der Anwältin Natalia Weselnizkaja wird Behinderung der US-Justiz im Zusammenhang mit einem Fall von Geldwäsche vorgeworfen, wie New Yorker Bundesanwälte mitteilten. Weselnizkaja hatte sich im Juni 2016 mit dem Trump-Sohn Donald junior und Trump-Beratern in New York getroffen; die jetzt gegen sie erhobene Anklage bezieht sich allerdings nicht auf ihre Kontakte zu Trumps Wahlkampfteam.

+++ 16.45 Uhr: Ex-Fußballstar Gascoigne muss wegen sexueller Belästigung vor Gericht +++

Englands früherem Fußballnationalspieler Paul Gascoigne wird wegen sexueller Belästigung der Prozess gemacht: Ein Gericht in Middlesbrough legte heute den 14. Oktober als Termin fest. Nach Angaben der britischen Nachrichtenagentur Press Association plädierte der 51-Jährige auf nicht schuldig.

Gascoigne war am 20. August festgenommen worden. Ihm wird vorgeworfen, eine Frau in einem Zug gegen ihren Willen geküsst zu haben. Als ihm der Richter mitteilte, dass er zu dem Prozess persönlich zu erscheinen habe, sagte er, er könne es kaum abwarten, denn er habe "nichts Falsches" getan. Nach Angaben seiner Anwältin Michelle Heeley werden mehrere Zeugen bekunden können, dass Gascoigne "einen Hang" dazu habe, Leuten auf harmlose Weise einen Kuss zu geben.

+++ 16.35 Uhr: Polizei in Gelsenkirchen findet toten Säugling +++

Die Polizei hat in einer Wohnung in Gelsenkirchen einen toten Säugling entdeckt. Das Kind wies beim Auffinden äußerliche Verletzungen auf, wie die Polizei in der nordrhein-westfälischen Stadt mitteilte. Es sei offenbar getötet worden. Demnach entdeckten die Beamten das drei Monate alte Kind bereits gestern in der Wohnung eines 49-Jährigen. Eine Mordkommission übernahm die Ermittlungen.

+++ 16.27 Uhr: Deutschland zur Aufnahme von 50 Bootsflüchtlingen bereit +++

Laut Bundesinnenminister Horst Seehofer ist Deutschland bereit, 50 Bootsflüchtlinge aufzunehmen - sieht den Ball aber bei der EU-Kommission. Dies sei auch von den Spitzenvertretern der schwarz-roten Koalition bei einem Treffen gestern Abend bekräftigt worden, sagte der CSU-Politiker. "Ich finde, das ist eine saubere Abwägung zwischen Steuerung der Zuwanderung und Humanität."

Trotz dramatischer Berichte über die Zustände an Bord zweier Rettungsschiffe im Mittelmeer haben die EU-Staaten bisher keine Lösung für die insgesamt 49 Flüchtlinge gefunden. Von beiden Schiffen aus ist die maltesische Küste sichtbar - doch anlegen dürfen sie dort bislang nicht. Die maltesische Regierung fordert als Gegenleistung eine Verteilung von knapp 250 Flüchtlingen, die bereits auf Malta sind, auf andere europäische Staaten. Wie ein Sprecher Seehofers sagte, geht es um insgesamt genau 298 Flüchtlinge - 249 davon seien bereits auf Malta. Sie waren um den Jahreswechsel von der maltesischen Küstenwache gerettet worden.

+++ 16.23 Uhr: MAD-Mann kommt wegen Geheimnisverrats vor Gericht +++

Ein Oberstleutnant des Militärischen Abschirmdienstes (MAD) muss sich ab 20. März vor dem Amtsgericht Köln wegen Geheimnisverrats im Fall des rechtsextremen Bundeswehrsoldaten Franco A. verantworten. Dem 42 Jahre alten Offizier werde vorgeworfen, Verdächtige aus dem Dunstkreis von Franco A. vor bevorstehenden Durchsuchungen des Generalbundesanwalts gewarnt zu haben, teilte das Amtsgericht Köln mit. Der MAD hat seinen Sitz in Köln.

Der Fall Franco A. hatte erhebliche Wellen geschlagen. Der aus Offenbach stammende Oberleutnant soll laut Anklage aus einer rechtsextremen Gesinnung heraus einen Anschlag auf Politiker oder eine Menschenrechtsaktivistin vorbereitet haben. Dazu soll er sich Waffen, Munition und Sprengkörper beschafft haben - teils aus Beständen der Bundeswehr. Laut Oberlandesgericht Frankfurt ist es aber "nicht überwiegend wahrscheinlich", dass der Soldat bereits fest entschlossen war, einen Anschlag zu begehen. Für das Verfahren gegen den MAD-Offizier sind drei Verhandlungstage angesetzt, nach dem 20. auch noch der 27. März und der 3. April.

+++ 15.49 Uhr: Franzosen sammeln mehr als 100.000 Euro für festgenommenen Boxer +++

Eine Online-Spendenaktion für einen festgenommenen französischen Boxer hat mehr als 100.000 Euro erbracht. Das Geld soll die Anwaltskosten für den früheren Boxprofi Christophe Dettinger decken, der seit einem Faustangriff auf Polizisten bei einer "Gelbwesten"-Demonstration in Polizeigewahrsam ist, wie die Crowdfunding-Seite Leetchi mitteilte. Dettinger droht eine Haftstrafe.

Bei der inzwischen beendeten Sammelaktion kamen nach Angaben von Leetchi mehr als 117.000 Euro zusammen. Mitglieder der französischen Regierung nannten den Spendenaufruf "schockierend" und "unwürdig". Gewalt gegen Polizisten zahle sich offenbar aus, kritisierte etwa Digital-Staatssekretär Mounir Mahjoubi.

+++ 14.41 Uhr: Menschrechtsorganisation wirft Kurden-Regierung im Irak Folter vor +++

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) wirft der Kurden-Regierung im Nordirak die Folter von Minderjährigen vor. So hätten die Asajisch-Sicherheitskräfte inhaftierte Jugendliche unter anderem am ganzen Körper geschlagen, sie in schmerzhafter Haltung festgebunden und mit Elektroschocks malträtiert, berichtete HRW, die Folter passiere noch immer in "alarmierender Häufigkeit". Die Kurden im Nordirak genießen weitgehende Autonomierechte. Sie gehören zu den irakischen Kräften, die den IS in den vergangenen Jahren zurückgedrängt hatten. Die kurdische Regionalregierung hat in der Vergangenheit Foltervorwürfe stets zurückgewiesen. Die Menschenrechtsorganisation hatte nach eigenen Angaben im November vergangenen Jahres mehr als 20 Jungen zwischen 14 und 17 Jahren interviewt, von denen die meisten in Haft sitzen.

+++ 14.40 Uhr: Iran laut Den Haag verantwortlich für zwei Morde in Niederlanden +++

Der Iran ist nach Angaben der niederländischen Regierung für zwei Morde an Regimegegnern in den Niederlanden verantwortlich. Das teilte der niederländische Außenminister Stef Blok in Den Haag mit. Er berief sich dabei auf Informationen des Geheimdienstes. Die Morde waren nach Angaben des Ministers mit ein Grund dafür, dass die Europäische Union (EU) neue Sanktionen gegen zwei Iraner und einen iranischen Sicherheitsdienst verhängte. 2015 und 2017 waren in Almere bei Amsterdam sowie in Den Haag zwei regimekritische Iraner, die niederländische Pässe hatten, ermordet worden. Der niederländische Geheimdienst AIVD habe "starke Hinweise", dass die Regierung in Teheran dahinter stecke. Die niederländische Regierung verurteilt diese Aktionen und spricht von einer "inakzeptablen" Verletzung der niederländischen Souveränität.

+++ 14.19 Uhr: Frühere Stasi-Beauftragte Birthler blickt "mit Sorge" in den Osten +++

Die frühere Leiterin der Stasi-Unterlagenbehörde, Marianne Birthler, beobachtet die politische Entwicklung in Ostdeutschland mit Sorge. "Ich wäre Ende 2019 schon mal erleichtert, wenn die demokratischen Parteien stärker werden als die AfD", sagte Birthler dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). In Sachsen, Thüringen und Brandenburg, wo im September und Oktober neue Landtage gewählt werden, liegt die AfD in Umfragen derzeit gleichauf oder direkt hinter den führenden Regierungsparteien. "Wenn wie in der DDR Meinungsfreiheit unterdrückt wird, wenn Vielfalt unerwünscht ist, dann verdirbt das die politische Kultur in einem Land." Dann entwickele sich auch kein positives Verhältnis zur Freiheit, so Birthler.

+++ 14.13 Uhr: Erneutes Erdbeben im Südwesten Japans +++

Innerhalb weniger Tage ist der Südwesten Japans erneut von einem starken Erdbeben erschüttert worden. Das Beben der Stärke 5,9 traf die Provinzen Miyazaki und Kagoshima auf Japans südlicher Hauptinsel Kyushu. Eine Warnung vor einem Tsunami wurde jedoch nicht ausgegeben. Auch lagen zunächst keine Berichte über mögliche Verletzte oder Schäden vor. Erst vor fünf Tagen hatte ein Beben Kumamoto, das ebenfalls auf Kyushu liegt, erschüttert. Dort waren im Frühjahr 2016 bei einer Erdbebenkatastrophe Dutzende Menschen ums Leben gekommen.

+++ 13.37 Uhr: Neuer Riesen-Fettberg in englischer Kanalisation entdeckt +++

Ein monströser Fettberg ist in einer Kanalisation in Großbritannien entdeckt worden. Das 64 Meter lange Ungetüm verstopft einen Abwasserkanal in der Nähe der Küstenstadt Sidmouth in der südenglischen Grafschaft Devon. Es soll rund acht Wochen dauern, das steinharte Gebilde zu entfernen. Nach Angaben des zuständigen Wasserunternehmens South West Water handelt es sich um den größten Fettberg, der bislang in der Grafschaft gefunden wurde.

Er sei so lang wie sechs Doppeldeckerbusse hintereinander. Der bei dem Unternehmen für Abwasserangelegenheiten zuständige Direktor Andrew Roantree sagte britischen Medien am

Dienstag, der Fund zeige, dass solche Fettberge nicht nur in den britischen Großstädten auftauchten, sondern auch in Küstenorten.

+++ 13 Uhr: Mann verletzt 20 Kinder mit Hammer +++

In Peking sind bei einer Hammer-Attacke 20 Schulkinder verletzt worden, drei von ihnen schwer. Wie die Stadtbezirksverwaltung in Xicheng im Westen der chinesischen Hauptstadt mitteilte, wurde der mutmaßliche Angreifer festgenommen. Er nutzte für seinen Angriff einen Hammer. Die drei schwerverletzten Kinder schwebten laut Behörden nicht in Lebensgefahr.

Bei dem mutmaßlichen Täter handelte es sich um einen 49-jährigen Mann, der als Hausmeister für die Grundschule arbeitete. Sein Arbeitsvertrag sollte Ende Januar enden, wie es in einer inzwischen gelöschten Mitteilung der Bezirksverwaltung beim chinesischen Kurzbotschaftendienst Weibo hieß. Die Schule soll über eine andere Verwendung des Mannes nachgedacht haben.  

Angriffe auf Kinder sind in China keine Seltenheit. Ende November hatte ein Mann im Nordosten Chinas mit seinem Auto fünf Kinder im Vorschulalter tot gefahren, 16 weitere wurden verletzt - offenbar wegen Konflikten mit seiner Ehefrau.   

+++ 12.36 Uhr: Südafrika: Polizei stellt Kokain im Wert von 45 Millionen Euro sicher +++

Die Polizei in Südafrika hat auf einem Containerschiff gut 700 Kilogramm Kokain sichergestellt. Das entspreche einem Handelswert von rund 720 Millionen Rand (rund 45 Millionen Euro), erklärte Godfrey Lebeya, der Leiter der Polizeieinheit zur Bekämpfung organisierter Kriminalität. Gegenüber südafrikanischen Medien sagte er weiter, ein Spürhund habe die Ermittler auf die Fährte des in Paketen von jeweils einem Kilogramm abgepackten Kokains gebracht. Es wurde demnach am Montag im Hafen von Ngqura am Stadtrand von Port Elizabeth sichergestellt.

+++ 11.41 Uhr: Lyft will ab Mitte 2020 mit autonomen Taxis durch Las Vegas fahren +++  

Der US-Fahrdienstvermittler und Uber-Konkurrent Lyft will ab Sommer 2020 autonom fahrende Taxis anbieten. "Wir beginnen in diesem Sommer mit der Zertifizierung der Technologie, die keinen Sicherheitsfahrer mehr benötigt", sagte der Technikchef des Autozulieferers Aptiv, Glen De Vos, der "Automobilwoche". "Bis es dann so weit ist und die Lyft-Fahrzeuge wirklich ohne Fahrer unterwegs sind, wird es zwölf Monate dauern. Daher gehen wir davon aus, dass Mitte 2020 die ersten Lyft-Fahrzeuge mit unserer Technik ohne Sicherheitsfahrer unterwegs sein werden."

+++ 11:09 Uhr: Erdogan verurteilt Forderung nach Garantien für syrische Kurden +++  

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat die Forderung des US-Sicherheitsberaters John Bolton nach Garantien zum Schutz der syrischen Kurden scharf zurückgewiesen. "Es ist unmöglich, Boltons Botschaft aus Israel zu schlucken", sagte Erdogan vor den Abgeordneten seiner Partei in Ankara. Bolton hatte am Sonntag den Abzug der US-Truppen aus Syrien von Garantien für die Sicherheit ihrer kurdischen Verbündeten abhängig gemacht.

+++ 10.36 Uhr: Abschiebung von 36 Männern +++  

Der Bund hat 36 aus Afghanistan stammende Flüchtlinge zurück in ihr Heimatland abgeschoben. Wie das bayerische Landesamt für Asyl und Rückführungen in München mitteilte, brachte der erste Abschiebeflug diesen Jahres die Männer in die afghanische Hauptstadt Kabul.

Insgesamt beteiligten sich den Angaben zufolge acht Bundesländer an den Abschiebungen. 23 der 36 Betroffenen lebten dabei zuletzt in Bayern. Unter diesen befanden sich der bayerischen Behörde zufolge zwölf rechtskräftig verurteilte Straftäter.

Der Flug war die 20. Sammelabschiebung nach Afghanistan, insgesamt wurden damit seit Beginn dieser Abschiebungen rund 500 Menschen nach Afghanistan geflogen. Abschiebungen dorthin sind wegen der Sicherheitslage in dem Land hoch umstritten.

+++ 10.31 Uhr: Drei Tote und 200 Verletzte bei Zugunglück in Südafrika +++

Bei der Frontalkollision zweier Züge in Südafrika sind ersten Angaben zufolge mindestens drei Menschen ums Leben gekommen und bis zu 200 weitere verletzt worden. Das erklärte der private Rettungsdienst ER24 auf Twitter. Der Zusammenstoß der beiden Nahverkehrszüge ereignete sich demnach im Norden der Hauptstadt Pretoria im Ortsteil Mountain View.

+++ 10.06 Uhr: Festnahme in Hessen nach Datenklau +++

Nach dem massiven Online-Angriff auf Politiker und Prominente ist ein 20-Jähriger aus Mittelhessen vorläufig festgenommen worden. Das teilte das Bundeskriminalamt (BKA) am Wiesbaden mit. Die Deutsche Presse-Agentur erfuhr aus Sicherheitskreisen, dass der junge Mann in vollem Umfang geständig sei. Zuvor hatte "Spiegel Online" berichtet.

Seine Wohnung war am Sonntag durchsucht worden. Den genauen Ort teilte das BKA nicht mit. Die Behörde und die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt wollen am Dienstagmittag (12 Uhr) in Wiesbaden Details zu den bisherigen Ermittlungen im Fall des massenhaften Datendiebstahls bekanntgeben.

Rund 1000 Politiker, Prominente und Journalisten sind nach Angaben des Bundesinnenministeriums von dem Online-Angriff betroffen. Etwa 50 Fälle seien schwerwiegender, weil größere Datenpakete wie Privatdaten, Fotos und Korrespondenz veröffentlicht worden wurden.

+++ 9.18 Uhr: Verdächtiger bei Datenklau geständig +++

Der nach dem Online-Angriff auf Politiker und Prominente vorläufig festgenommene 20-Jährige aus Mittelhessen ist in vollem Umfang geständig. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Sicherheitskreisen.

+++ 9.05 Uhr: Datenklau im Bundestag: Tatverdächtiger festgenommen +++

Nach dem groß angelegten Datendiebstahl bei Politikern und weiteren Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens ist ein 20-jähriger Mann als Tatverdächtiger festgenommen worden. Die Festnahme erfolgte bereits am Sonntag, wie das Bundeskriminalamt in Wiesbaden mitteilte. Zuvor sei die Wohnung des Manns in Mittelhessen durchsucht worden.     

+++ 8.56 Uhr: Mindestens 32 Tote bei Angriffen von Dschihadisten im Osten Syriens +++

Bei Angriffen der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) sind im Osten Syriens nach Angaben von Aktivisten mindestens 32 Menschen getötet worden. Die Dschihadisten hätten mit Angriffen gegen eine kurdisch-arabische Miliz versucht, ihre letzte Bastion im Osten Syriens zu verteidigen, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Dabei seien 23 Kämpfer der Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) und neun Dschihadisten getötet worden.

+++ 8.40 Uhr: Neue Informationen zu Daten-Diebstahl erwartet +++

Fünf Tage nach Bekanntwerden des massenhaften Daten-Diebstahls werden am Dienstag Neuigkeiten zu den Ermittlungen erwartet. Innenminister Horst Seehofer will sich am frühen Nachmittag (14 Uhr) vor der Hauptstadtpresse äußern. Zuvor hatte der CSU-Politiker betont, er werde die Bevölkerung "nur mit belastbaren Fakten und nicht mit Vermutungen" informieren. Neben ihm auf dem Podium sollen der Präsident des Bundeskriminalamts (BKA), Holger Münch, und der Chef des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Arne Schönbohm, sitzen.

+++ 7.54 Uhr: Polizei sucht nach Geiselnahme weiter nach Motiv +++

Nach einer Geiselnahme Dutzender Kinder und Jugendlicher in einer Sporthalle im münsterländischen Lengerich ermittelt die Polizei weiter zum Motiv des Tatverdächtigen. Es seien weitere Vernehmungen geplant, sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur, dabei werde auch der am Montagabend von Spezialkräften festgenommene Tatverdächtige weiter befragt. Auch die Aussagen der beiden Betreuerinnen, die mit 43 Kindern und Jugendlichen in der Halle gewesen waren, könnten wichtig sein, sagte er. Ob auch einige der Kinder befragt würden, sei noch unklar. Der 25-Jährige hatte die Kinder im Alter zwischen 12 und 18 Jahren sowie ihre Betreuerinnen am Montagnachmittag in der Sporthalle den Angaben zufolge etwa eine Stunde lang festgehalten und mit dem Zünden einer Bombe gedroht. Spezialkräfte überwältigten den Mann am frühen Montagabend. Eine Durchsuchung der Sporthalle mit Sprengstoffspürhunden blieb ergebnislos.

+++ 7.20 Uhr: Ein Toter bei Feuer auf Öltanker vor Hongkong - Drei Vermisste +++

Bei einem Feuer auf einem Öltanker vor Hongkong ist mindestens ein Besatzungsmitglied ums Leben gekommen. Drei weitere wurden nach Angaben des Hongkonger Rundfunks RTHK noch vermisst. Das Unglück passierte vor der Insel Lamma. Auf Fotos war zu sehen, wie das 144 Meter lange Schiff in Schieflage brannte. Eine dunkle Rauchwolke stieg in den Himmel. Zuvor war eine laute Explosion gemeldet worden. Die Seeleute waren offenbar ins Wasser gesprungen, um sich in Sicherheit zu bringen. Rettungskräfte hätten 23 aus dem Wasser bergen können, berichtete Hongkongs Radio. Mindestens drei hätten ins Krankenhaus gebracht werden müssen.

+++ 6.35 Uhr: Saudische Frau wartet in Thailand auf Ausreise in Drittland +++

Nach der verhinderten Abschiebung aus Thailand in ihre Heimat wartet eine junge Frau aus Saudi-Arabien nun auf die Ausreise in ein Drittland. Die 18-jährige Rahaf Mohammed al-Kunun befand sich am Dienstag in der Obhut des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR. Den Flughafen von Thailands Hauptstadt Bangkok durfte sie inzwischen verlassen. Nach UN-Angaben wird es vermutlich mehrere Tage dauern, bis geklärt ist, wohin sie ausreisen kann. Die Frau, die nach eigenen Angaben von ihrer eigenen Familie misshandelt wurde, bemüht sich um Asyl. Angeblich hat sie ein Einreisevisum für Australien. Der UNHCR-Vertreter in Thailand, Giuseppe de Vicentiis, sagte: "Wir sind sehr dankbar dafür, dass die thailändischen Behörden Frau Al-Kunun nicht gegen ihren Willen nach Hause geschickt haben."  

+++ 6.05 Uhr: Mehrere Verletzte bei Brand in Casino-Hochhaus in Kambodscha +++

Bei einem Brand in einem 18-stöckigen Hochhaus sind in der kambodschanischen Stadt Poipet mindestens sechs Menschen verletzt worden. Das Feuer brach nach Angaben der Polizei am Montagabend in einem Gebäude aus, in dem sich auch ein Spielcasino befindet. Vermutet wird, dass es durch einen Kabelbrand ausgelöst wurde. Poipet liegt nahe der Grenze zu Thailand. Dort befinden sich zahlreiche Casinos. Bei den Verletzten handelt es sich um fünf Menschen aus Kambodscha und einen aus China. Nach Angaben eines Polizeisprechers kamen sie mit leichteren Verletzungen davon. Am Dienstag musste noch ein Verletzter im Krankenhaus behandelt werden. Der Sprecher sagte der dpa: "Zum Glück hat das Feuer nicht auf die Zimmer übergegriffen, sondern war nur außerhalb, am Fahrstuhl. Deshalb ist auch niemand gestorben." Das Hochhaus mit dem Casino war erst vor wenigen Monaten fertiggestellt worden. Nach einem Bericht der "Phnom Penh Post" boomt das Glücksspiel-Geschäft in Kambodscha gerade. Allein im vergangenen Jahr wurden 52 neue Casino-Lizenzen vergeben. Inzwischen gibt es in dem südostasiatischen Land 150 Casinos, die eigentlich nur für Ausländer geöffnet sind. Offiziell ist es Kambodschanern verboten, dort zu spielen.  

+++ 5.58 Uhr: Amazon löst Microsoft als wertvollstes Unternehmen der Welt ab +++

Der Online-Händler Amazon ist erstmals zum wertvollsten börsennotierten Unternehmen der Welt aufgestiegen. Die Aktie des US-Konzerns legte am Montag um 3,44 Prozent zu, Amazons Börsenwert erhöhte sich auf 797 Milliarden Dollar. Das Unternehmen überflügelte damit den bisherigen Spitzenreiter Microsoft. Der US-Softwaregigant hatte den Titel als wertvollstes Unternehmen erst Ende November vom US-Technologiekonzern Apple übernommen, der in der aktuellen Rangliste nur noch auf dem vierten Platz liegt.     Die Liste der - gemessen am  Börsenwert - wertvollsten Unternehmen der Welt wird durchweg von US-Firmen aus der Hightech- und Internetbranche angeführt. Auf Amazon folgt Microsoft mit einem Wert von 783 Milliarden Dollar. Dahinter liegen der Google-Mutterkonzern Alphabet (748 Milliarden Dollar) und Apple (702 Milliarden Dollar).

+++ 5.37 Uhr: Abschiebeflug aus Deutschland in Kabul eingetroffen +++

In der afghanischen Hauptstadt Kabul ist am Dienstagmorgen ein weiterer Abschiebeflug aus Deutschland eingetroffen. Beamte am Flughafen teilten mit, dass die Maschine kurz vor 7.00 Uhr Ortszeit gelandet sei. Demnach seien 36 abgeschobene Afghanen an Bord gewesen. Es war die 20. Sammelabschiebung seit dem ersten Flug im Dezember 2016. Bei den bisherigen 19 Abschiebungen hatten Bund und Länder 439 Männer nach Afghanistan zurückgebracht. Nach einer Sammelabschiebung Anfang Juli hatte einer der 69 Männer kurz nach seiner Ankunft in Kabul Suizid begangen. Die Abschiebungen sind umstritten, weil sich der Krieg gegen die radikalislamischen Taliban und die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Afghanistan ausweitet. Erst an Heiligabend wurden in Kabul bei einem mehrstündigen Angriff auf mehrere Regierungsgebäude mindestens 43 Menschen getötet. Insgesamt waren 2018 bei 22 großen Anschlägen in Kabul mehr als 550 Menschen ums Leben gekommen.  

+++ 5.20 Uhr: Generalstaatsanwalt: Terrorverdächtiger wird im Januar ausgeliefert +++

Der in Mainz festgenommene terrorverdächtige Syrer wird nach Einschätzung des Koblenzer Generalstaatsanwalts noch in diesem Monat an die Niederlande ausgeliefert. "Ich gehe immer noch davon aus, dass wir das im Januar über die Bühne bekommen", sagte Jürgen Brauer der Deutschen Presse-Agentur.  Das Oberlandesgericht (OLG) Koblenz hat nach eigenen Angaben noch keinen Auslieferungshaftbefehl erlassen. Wann es dazu kommen könne, sei vorerst noch unklar, teilte OLG-Sprecherin Petra Zimmermann mit. Danach könnte der 26-jährige Syrer laut Brauer zügig ausgeliefert werden. Er hat in Rotterdam einen Wohnsitz.

+++ 4.52 Uhr: Insektenforschung fehlt es an Experten +++

Biologen haben in den vergangenen Jahren mit Erbgut-Untersuchungen Tausende neue Tierarten entdeckt, vor allem Insekten. Doch es fehle an Experten, um die Funde zu bestimmen, sagte Jérôme Morinière von der Zoologischen Staatssammlung München der Deutschen Presse-Agentur. Von den mehr als 30.000 in Deutschland bekannten Insektenarten seien ein Drittel Käfer und Schmetterlinge. "Damit befassen sich aber 90 Prozent der Taxonomen." Unscheinbarere Arten kämen da schlechter weg. "Wespen und Fliegen haben nicht so eine Lobby wie Käfer und Schmetterlinge." Zur Bestimmung mancher Funde seien schon Spezialisten aus Russland nach München geholt worden.

+++ 4:35 Uhr: Ghosn erscheint in Japan erstmals vor Gericht +++

Der in Japan in Untersuchungshaft sitzende frühere Verwaltungsratschef des Renault-Partners Nissan, Carlos Ghosn, ist am Dienstag erstmals seit seiner Festnahme vor Gericht erschienen. In einem dunklen Anzug ohne Krawatte betrat er am Morgen (Ortszeit) den Gerichtssaal in Tokio. Er hatte bei Gericht eine Forderung eingereicht, die Gründe für seine seit über einen Monat andauernde Untersuchungshaft zu hören. Ghosn, der weiter Renault-Chef ist und Nissan einst vor der nahen Pleite gerettet hatte, war am 19. November wegen Verdachts auf Verstoß gegen Börsenauflagen festgenommen worden. Es ist sein erster öffentlicher Auftritt seit der Festnahme.

+++ 3.45 Uhr: Uber-Fahrer gesteht Mord an sechs Menschen in den USA +++

Ein für den Fahrdienst Uber tätiger Mann hat den Mord an sechs Menschen im US-Bundesstaat Michigan im Jahr 2016 gestanden. Der Angeklagte Jason Dalton bekannte sich kurz vor dem Beginn seines Prozesses am Montag schuldig. Als der Richter ihn fragte, ob er ein Geständnis ablegen wolle, antwortete der 48-Jährige: "Ja, das wollte ich schon seit Längerem tun."     Dalton hatte im Februar 2016 in der rund 230 Kilometer westlich von Detroit gelegenen Stadt Kalamazoo an drei verschiedenen Orten auf Passanten geschossen. Zwischen den Taten beförderte er Uber-Fahrgäste. Sechs Menschen wurden getötet, eine Frau und eine Jugendliche wurden schwer verletzt. Bei einer Verurteilung droht Dalton eine lebenslange Haftstrafe.

+++ 3.05 Uhr: Bremens AfD-Chef Magnitz bei Angriff verletzt +++

Der Bremer AfD-Landesvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Frank Magnitz ist von mehreren Angreifern attackiert und verletzt worden. Die Tat habe sich am Montagnachmittag nahe dem Theater am Goetheplatz in Bremen ereignet, teilte die Polizei mit. Es sei von einer politisch motivierten Tat auszugehen. Der polizeiliche Staatsschutz und die Staatsanwaltschaft Bremen leiteten Ermittlungen ein.  Nach Angaben der AfD Bremen wurde Magnitz bei dem Angriff schwer verletzt. Er sei von drei vermummten Männern attackiert worden. "Mit einem Kantholz schlugen sie ihn bewusstlos und traten weiter gegen seinen Kopf, als er bereits am Boden lag", erklärte die Partei. Ein Bauarbeiter sei eingeschritten und habe den Angriff beendet.

+++ 2.58 Uhr: Harley-Davidson stellt sein erstes Elektro-Motorrad vor +++

Harley-Davidson baut erstmals ein Elektro-Motorrad. Die legendäre Marke, deren Zweiräder sich mit einem charakteristischen Motorsound auszeichnen, springt damit auf den allgemeinen Umschwung der Branche zur Elektromobilität auf. Das Modell LiveWire beeindruckt dabei sowohl mit der Leistung als auch mit dem Preis: Das Gefährt kommt von null auf 60 Meilen pro Stunde (96,5 km/h) in 3,5 Sekunden und ist ab knapp 30.000 Dollar (gut 26 000 Euro) zu haben. Ausgeliefert werden soll es ab August.

Ein Elektro-Motorrad aus dem Hause Harley-Davidson

Eine Harley-Davidson in der Elektro-Version

DPA

+++ 2.18 Uhr: Nordkoreas Machthaber Kim auf Weg nach China +++

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un ist auf dem Weg nach China. Dort wolle er Gespräche mit dem chinesischen Staats- und Parteichef Xi Jinping führen, berichtete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap am Dienstag unter Berufung auf nordkoreanische Staatsmedien. Kim besuche China bis Donnerstag auf Einladung von Xi. Zuvor war bereits über das vierte Treffen zwischen den beiden Politikern spekuliert worden, nachdem ein Sonderzug aus Nordkorea am Montagabend (Ortszeit) nach China eingereist war.  Bei einem neuen Treffen könnten sich beide Staatsmänner über das in Kürze geplante zweite Gipfeltreffen Kims mit US-Präsident Donald Trump abstimmen. Über den Ort werde noch verhandelt, hatte Trump am Sonntag gesagt. "Es wird möglicherweise in nicht allzu ferner Zukunft verkündet." Der Dialog mit Nordkorea laufe gut, versicherte Trump. Es gibt Spekulationen, dass es diesmal in Vietnam stattfinden könnte. Ein Termin steht auch noch nicht fest.

+++ 1.15 Uhr: Koalitionstreffen beendet - Stillschweigen über Ergebnisse +++

Nach ihrem Dauerkrach im vergangenen Jahr haben die Spitzen der schwarz-roten Koalition am Montagabend rund sechs Stunden lang über Schwerpunkte ihrer Politik in den nächsten Monaten beraten. Das Treffen endete nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Montagabend um kurz vor Mitternacht. Ergebnisse der Gespräche unter Vorsitz von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) wurden zunächst nicht bekannt - die Runde hatte Stillschweigen vereinbart.  Auf der umfangreichen Tagesordnung standen nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur auch außenpolitische Themen - daher nahm auch Außenminister Heiko Maas (SPD) teil. An den Beratungen waren von SPD-Seite neben Maas die intern schwer unter Druck stehende Parteichefin Andrea Nahles sowie Vizekanzler und Finanzminister Olaf Scholz dabei.

+++ 0.06 Uhr: Rheinische Post: Bundesjustizministerin fordert schnelleres Sperren gehackter Konten +++

Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD)  hat Internetanbieter wie soziale Netzwerke dazu aufgefordert,  geknackte Nutzerkonten schneller zu sperren. "Die Plattformen müssen  die Accounts, über die Hacks verbreitet werden, sofort sperren",  sagte Barley der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Wenn  Accounts von Hackern gekapert werden, müssen ihre Inhaber sie  schnellstens zurückerlangen können", sagte Barley und brachte neue  Vorschriften ins Gespräch. Hier prüfe man, wie die Plattformen  stärker in die Pflicht genommen werden könnten, so die Ministerin.  Zudem forderte sie mehr Transparenz im Netz. "Wir brauchen zudem ein  europaweit gültiges IT-Sicherheits-Gütesiegel, damit Nutzer  vertrauenswürdige Angebote direkt erkennen können", sagte Barley.

mad/jek/fs / DPA / AFP
CO2-Paket2019
Habe mir gerade mal die heutige Koalitionsregelung durchgelesen. GAS soll angeblich bepreist werden, wie Flüssig- & Feststoff-Energien. Frage A: ERD-GAS soll laut früheren Aussagen KEIN bzw. KAUM "Abgase" erzeugen. Erdgas-Auto-Anlagen-Werbe-Slogan: "unser Abgas ist reines Wasser" Frage B: Wir haben Fernwärme (angeblich zu 100% aus RUSSEN-ERD-GAS) ZUDEM sind "unsere" Genossenschafts-Wohnbauten (angeblicher "Neubau" in 1989/90/91 (Erstbezug-Timeline 1991 bis 1992) und voll nach WEST-Standard gedämmt und entsprechend baurechtlich von Westbehörden abgenommen worden. Die Balkondämmungs-VOB-Baugewähr lief bspw. in "unserem" Block in 2006 ab. Die Anzahl der Blocks "unserer" Wohn-Genossenschaft beträgt rund 10 Blocks, die "zusammen in den NK abgerechnet werden" (und auf die m2 der Einzelnen Wohnungen "anteilmäßig umgelegt" werden). FAKTUM: Die jährlichen Heizkosten-VERBRÄUCHE liegen "bei uns" rund 50% niedriger als bei der Landeseigenen-Wohngesellschaft., auf der gegenüber liegenden Straßenseite. Diese haben zur Außen-Sanierung nur "dick Farbe" auf die "dünn verputzten" Kieselstein-Fertigplattenbauten (aus gleicher Bauzeit) aufgetragen. Die Heizkostenstatistik stammt von den Grundsicherungsämtern, die die Miet- & NK von "Bedürftigen" ersatzweise übernehmen. Die Landes-Wohnbaugesellschaften gelten als Treiber der Miet- & NK. Hiermit wurde der Mietspiegel (laut Zahlen der BBU) "preistreibend beeinflusst". FRAGE C: Diese "neue Preistreiberei" NUN, mit der CO2-Bepreisung ab 2019 sowie die "Sanierung der früheren Minmal-Sanierung" wird auch "unseren Mietspiegel" drastisch weiter manipulieren, obwohl es 1. bei "uns" gar keinen "frischen" Handlungsbedarf gibt ! (vollsaniert, GAS-Fernwärme) 2. wir auch den Anbieter NICHT wechseln können, weil der wir Ferngas-Heizung-bestimmt sind, durch Baurecht. 3. weil die Landes-Wohnbausgesellschaft, das, was im eigentlichen Sinn KEINE Sanierung darstellt, als solche definiert (und auf den deren Mietpreis umlegt) ... (Unsinnsbeispiel): so schaffen die gerade die Müllschächte ab und kassieren dafür einen "WohnWerte-Aufschlag" bei den NK, der den Mietspiegel fürden gesamten Nahbereich anhebt. ... (Sanierungs-spielchen): ein Bekannter von mir musste, weil lediglich seine Block-Außenwände "bunt saniert" wurden, 400 Euro (Erstbezug nach Sanierung) für die selbe Wohnung monatlich mehr bezahlen. Er widersprach der Mieterhöhung und es ging vor Gericht. Das Gericht folgt der Landes-Wohnbaugesellschaft und deren Argument, der Bekannte würde schließlich "massiv Enegie einsparen" !!! .... das traf natürlich bis heute (5 Jahre später) niemals zu. Neben den Mietzusatzkosten (KM) sowie den Heizkostensteigerungen (NK) - bei gleichem, extrem hohen Verbrauch - wurde er doppelt bestraft. ... und der Mietspiegel sagt, der "graue" Ghetto-Bezirk sei nun ein "buter und gut sanierter" Luxus-Wohnbestandsbereich ! FRAGE D: demnach macht es auf KEINEN Sinn mehr, ERD-GAS-Taxen & -Busse einzusetzen, nur Wasserstoff- oder E-KFZ ????? SCHLUSSFRAGE: was passiert, wenn diese hohen NEUKOSTEN für die Verbraucher, durch die CO2-Bepreisung wieder einmal ein TEURER NULLEFFEKT -- ohne unabhängige Kontrolle und ohne Strafbewehrung wird ?? Ein 50 Milliarden-Märchen ... das bereits in Stufe 1 (bis 2022) scheitert ?? Vermutlich werden wieder die PRIVATEN Wohnanbieter und PRIVAT-Organisierten Wohn-Genossenschaften die LOOSER sein. Sowie die Verbraucher als Ganzes.
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.