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News des Tages: Fast 4000 weitere Staatsbedienstete in der Türkei entlassen

+++ 23-Jähriger Vater tritt Baby nach Streit mit Mutter +++ Flugverkehr in Berlin-Tegel zeitweise eingestellt +++  Tödlicher Haiangriff im Indischen Ozean bei La Réunion +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan

Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker:

+++ 21.32 Uhr: Dutzende Tote bei Hauseinsturz in Kolumbien +++

Beim Einsturz eines im Bau befindlichen Wohngebäudes in der kolumbianischen Stadt Cartagena sind mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen. Der Bürgermeister der Stadt, Manolo Duque, gab diese Opferzahl am Samstag im Kurzbotschaftendienst Twitter nach einer zweitägigen Rettungsaktion bekannt. Zuvor hatten die Behörden von 17 Toten gesprochen.

Das sechsstöckige unfertige Wohnhaus war bereits am Donnerstag eingestürzt. Nach Angaben des Roten Kreuzes war die Ursache unklar, die Staatsanwaltschaft habe Ermittlungen eingeleitet.

Rettungskräfte konnten 41 Menschen aus den Trümmern retten, 16 der Überlebenden waren jedoch schwer verletzt. Am Samstag wurde in einem Gottesdienst der Toten gedacht.

+++ 19.08 Uhr: Fast 4000 weitere Staatsbedienstete in der Türkei entlassen +++

Im Zuge ihres Vorgehens gegen mutmaßliche Putsch-Unterstützer hat die türkische Regierung fast 4000 weitere Staatsbedienstete entlassen. Laut einem Dekret wurden 3974 Beamte entlassen, darunter mehr als tausend Mitarbeiter des Justizministeriums und mehr als tausend Armee-Angehörige. In dem Dekret war jeder einzelne Entlassene namentlich erwähnt. Die türkische Regierung geht seit Monaten gegen mutmaßliche Anhänger der Gülen-Bewegung vor. Ankara macht die Bewegung des in den USA lebenden islamischen Predigers Fethullah Gülen für den gescheiterten Militärputsch vom vergangenen Juli verantwortlich. Seit dem Putschversuch wurden daher in der Türkei zehntausende mutmaßliche Gülen-Anhänger inhaftiert oder aus dem Staatsdienst entlassen. 

+++ 18.51 Uhr: US-Bundesrichterin in Arkansas ordnet Untersuchung von jüngster Hinrichtung an +++

Nach der jüngsten Hinrichtung eines Straftäters im US-Bundesstaat Arkansas hat ein Gericht die Autopsie der Leiche angeordnet. Bundesrichterin Kristine Baker wies in ihrem Urteil zudem die Behörden an, Blut- und Gewebeproben des Hingerichteten aufzubewahren, damit mögliche Regelverstöße untersucht werden können. Die Entscheidung fiel weniger als 24 Stunden nach der Hinrichtung des verurteilten Mörders Kenneth Williams per Giftspritze.

+++ 17.46 Uhr: Spezialeinheit fasst mutmaßliche Waffenhändler in Leverkusen +++

Eine Spezialeinheit der Polizei hat in Leverkusen drei mutmaßliche Waffenhändler festgenommen und zwei von ihnen verletzt. Zwei Verdächtige im Alter von 38 und 44 Jahren seien nach einer Waffenübergabe auf einer Stadtautobahn in Leverkusen gestellt worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in Mönchengladbach mit. Bei dem Zugriff wurden die Verdächtigen verletzt und mussten im Krankenhaus behandelt werden. Im Auto stellten die Beamten zwei scharfe Waffen mit Schalldämpfer sicher. Der Wagen der mutmaßlichen Waffendealer und zwei Polizeiautos wurden schwer beschädigt. Einen weiteren mutmaßlichen Waffenhändler nahmen die Einsatzkräfte in seiner Wohnung fest. Er trug einen scharfen Schießkugelschreiber bei sich. Auch die anderen beiden Männer wurden wegen Verdacht des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz vorläufig festgenommen.

+++ 17.04 Uhr: Mann in Gorilla-Kostüm beendet London-Marathon nach sechs Tagen +++

Der letzte Teilnehmer des London-Marathons hat nach knapp einer Woche das Ziel erreicht. Tom Harrison legte die gut 42 Kilometer lange Strecke in einem Gorilla-Kostüm auf allen vieren zurück. Er war mit den anderen Teilnehmern am vergangenen Sonntag gestartet. "Das war manchmal schwierig, aber ich bin wirklich froh, dass ich es gemacht habe", sagte der 41-Jährige, der sich "Mr. Gorilla" nennt, der britischen Nachrichtenagentur PA. Mit der Aktion wollte der Polizist zu Spenden für die Erhaltung der bedrohten Tierart aufrufen. Umgerechnet mehr als 29.000 Euro gingen bis Samstag auf seiner Fundraising-Website ein. Das Geld soll an die Tierschutzgruppe "The Gorilla Organization" gehen. Die ersten beiden Tage habe er schiefe Blicke geerntet. "Aber am dritten Tag begannen die Leute zu hupen und zu klatschen", sagte Harrison. Die Nächte verbrachte er bei Freunden entlang der Strecke.

+++ 16.56 Uhr: Festnahmen bei Protesten gegen Putin +++

Hunderte Demonstranten haben in mehreren russischen Städten gegen Präsident Wladimir Putin protestiert. Unter dem Motto "Wir haben ihn satt" wandten sie sich gegen eine erneute Kandidatur des Staatschefs bei der Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr. Während die Proteste in der Hauptstadt Moskau ohne Zwischenfälle verliefen, wurden in St. Petersburg nach Angaben von Aktivisten dutzende Demonstranten festgenommen. Einige der rund 200 Teilnehmer der Kundgebung wurden von der Bereitschaftspolizei auseinander getrieben, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Zu den Protesten aufgerufen hatte die Bewegung Open Russia (Offenes Russland) des Kreml-Kritikers Michail Chodorkowski. Nach ihren Angaben wurden etwa 50 Demonstranten in St. Petersburg festgenommen. Die Menschenrechtsgruppe OVD-Info sprach von rund 125 Festnahmen. Die Polizei gab zunächst keine Zahlen bekannt.

+++ 15.27 Uhr: Streit mit Mutter: 23-Jähriger tritt Baby in den Rücken +++

Ein 23-Jähriger hat in Mönchengladbach ein neun Monate altes Baby mit einem Tritt in den Rücken schwer verletzt. Die 18-jährige Mutter des Kindes war nach einer Party erst am frühen Morgen nach Hause gekommen, berichtete die Polizei. Der Lebensgefährte, der auf die Kleine aufpassen sollte, geriet mit der heimkehrenden Mutter in einen heftigen Streit.

Er habe die Mutter gewürgt und mit einer Bierflasche beworfen, bevor er ihr kleines Töchterchen getreten habe. Das wurde in eine Kinderklinik gebracht und das Jugendamt eingeschaltet. Der Beschuldigte erhielt zunächst ein zehntägiges Rückkehrverbot. Die Ermittlungen dauern an.

+++ 15.11 Uhr: Baumarkt in Oer-Erkenschwick vollständig niedergebrannt +++

Ein großer Baumarkt im Ruhrgebiet ist am Samstag während der Öffnungszeit bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Das Feuer in bei Recklinghausen sei zwar nach einigen Stunden eingedämmt gewesen, die Nachlöscharbeiten würden jedoch voraussichtlich bis in die Nacht andauern, berichtete ein Sprecher der Feuerwehr. Bei dem Brand dürfte ein Schaden in Millionenhöhe entstanden sein. Es sei praktisch nichts mehr zu retten gewesen.

Kunden und Mitarbeiter konnten unverletzt aus dem Gebäude flüchten, als das Feuer am Vormittag ausbrach. Die schwarze Rauchsäule war weithin sichtbar. Rund 200 Feuerwehrleute auch aus benachbarten Städten waren zu dem Großbrand geeilt.

Brand eines Baumarktes in er-Erkenschwick im Ruhrgebiet

Einsatzkräfte der Feuerwehr versuchen, in Oer-Erkenschwick den Brand eines Baumarktes zu löschen


+++ 14.51 Uhr: Live auf Facebook ermordetes Baby in Thailand beigesetzt +++

In einer bewegenden Trauerfeier ist in Thailand ein Baby beigesetzt worden, dessen Ermordung durch den eigenen Vater live auf übertragen worden war. Angehörige stützten die Mutter, während buddhistische Mönche einen Trauerchor am Grab des Babys auf der Insel Phuket anstimmten. 

+++ 14.18 Uhr: Ehefrau von inhaftiertem saudiarabischem Blogger Badawi appelliert an Merkel +++

Vor der Saudi-Arabien-Reise von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Ehefrau des inhaftierten saudiarabischen Bloggers Raef die Kanzlerin um Unterstützung gebeten. "Ich hoffe sehr, dass sich Frau Merkel beim saudischen König für die Freilassung meines Mannes einsetzt und diesen Alptraum für uns beendet", sagte Ensaf Haidar der Zeitung "Bild am Sonntag".


+++ 13.46 Uhr: EU billigt Verhandlungsleitlinien für den Brexit +++

Die Staats- und Regierungschefs der 27 bleibenden Länder der Europäischen Union haben am Samstag einstimmig die Leitlinien für die Brexit-Verhandlungen gebilligt. Dies teilte EU-Ratspräsident Donald Tusk auf Twitter mit. Der Beschluss sei in Rekordzeit von weniger als 15 Minuten beim Sondergipfel in Brüssel getroffen worden, ergänzte EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker.

+++ 13.34 Uhr: Hai tötet Surfer im Indischen Ozean bei La Réunion +++

Ein Surfer ist im Indischen Ozean vor der Insel La Réunion von einem Hai getötet worden. Rettungskräfte konnten den 26-jährigen Mann nicht wiederbeleben, wie die Präfektur des französischen Übersee-Départements am Samstag mitteilte. Er wurde bereits mit Herz- und Atemstillstand sowie schweren Verletzungen am rechten Bein aus dem Wasser geholt.

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Der Unfall passierte in einem Gebiet an der Westküste, wo Baden und Wassersport verboten waren. Der Mann war auf einem Bodyboard unterwegs, einer Art Surfbrett, auf dem man vorwiegend liegt. 

+++ 13 Uhr: NSA stoppt umstrittenes Programm zur Überwachung bestimmter E-Mails +++

Der US-Auslandsgeheimdienst NSA stoppt ein umstrittenes Programm zur Überwachung der privaten Kommunikation. E-Mails und SMS eines US-Bürgers ins Ausland, in denen "ein Aufklärungsziel lediglich erwähnt wird", sollen künftig nicht mehr gespeichert werden, erklärte die National Security Agency am Freitag. Obwohl sie rechtlich dazu befugt sei, werde sie die Datensammlung in solchen Fällen zum Schutz der Privatsphäre beenden.

+++ 12.31 Uhr: Mick Schumacher bester Deutscher beim Monza-Auftakt der Formel 3 +++

Mick Schumacher ist beim Rennauftakt des Formel-3-Wochenendes in Monza auf den sechsten Platz gefahren. Der 18 Jahre alte Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher sorgte damit für die beste deutsche Platzierung beim vierten Saisonrennen. In der EM-Gesamtwertung verbesserte er sich auf den achten Platz. 

+++ 12.33 Uhr: Flugverkehr in Berlin-Tegel läuft wieder an +++

Der Berliner Airport Tegel hat wegen eines herrenlosen Koffers am Samstag zeitweise den Flugverkehr eingestellt. Der Tower des Airports musste kurzzeitig geräumt werden. Am Terminal B war am Vormittag ein herrenloses Gepäckstück entdeckt worden.

Spezialisten des Landeskriminalamtes rückten aus und röntgten den Koffer, der nach Angaben der Flughafenbetreiber vor dem Gebäude gefunden worden war. Das Terminal wurde vorsorglich ebenfalls geräumt und abgesperrt. Nach etwa einer Stunde konnte am Mittag bereits Entwarnung gegeben werden: Der Inhalt des Gepäckstücks war harmlos. Der Tower konnte wieder besetzt und der Flugverkehr nach etwa 15 Minuten Unterbrechung wieder aufgenommen werden.

+++ 10.42 Uhr: Leichtes Erdbeben zwischen Leipzig und Halle +++

In der Region Leipzig-Halle hat es in der Nacht zu Samstag ein leichtes Erdbeben gegeben. Wie das Geoforschungszentrum (Gfz) in Potsdam mitteilte, kam es nachts gegen 3 Uhr zu dem Beben im sächsischen Schkeuditz. Das Epizentrum sei wenige Meter von der Grenze zu Sachsen-Anhalt entfernt gewesen. Einem Gfz-Sprecher zufolge war das Beben vermutlich zwischen Leipzig und Halle zu spüren. Es wurde eine Stärke von 3,0 gemessen. Der Polizei in Halle und Leipzig waren am Samstagvormittag keine Schäden oder Unfälle bekannt, die mit dem Beben zusammenhängen.

+++ 10.32 Uhr: Schwiegervater von Drogenboss "El Chapo" muss ebenfalls ins Gefängnis +++

Der Schwiegervater des in den USA inhaftierten mexikanischen Drogenbosses Joaquín Guzmán alias "El Chapo" muss ebenfalls ins Gefängnis. Ein Gericht in der Stadt Agua Prieta an der Grenze zum US-Bundesstaat Arizona verurteilte den 49-jährigen Inés Coronel Barreras am Freitag zu zehn Jahren, fünf Monaten und neun Tagen Haft. Er muss außerdem eine Geldstraße von umgerechnet 777 Euro zahlen.

Coronel ist der Vater von Guzmáns dritter Ehefrau, der früheren Schönheitskönigin Emma Coronel. Er war 2013 in Agua Prieta festgenommen worden, weil er Marihuana in die USA geschmuggelt haben soll. Das US-Finanzministerium hatte Coronel schon vor seiner Festnahme als führendes Mitglied des Sinaloa-Rauschgiftkartells eingestuft, das weite Teile des Drogengeschäfts in Mexiko kontrolliert.

Guzmán ist in einem Hochsicherheitsgefängnis im New Yorker Stadtteil Manhattan inhaftiert. 

+++ 10.29 Uhr: Zugang zum Online-Lexikon Wikipedia in der Türkei blockiert +++

In der Türkei ist der Zugang zum Online-Lexikon Wikipedia blockiert worden. Internetnutzer in Istanbul konnten sämtliche Sprachversionen von Wikipedia am Samstag nur noch mit Hilfe technischer Mittel wie VPN-Verbindungen erreichen, wie AFP-Korrespondenten feststellten. Nach Angaben der Gruppe Turkey Blocks, die Internetzensur in der Türkei überwacht, wurde der Zugang zu Wikipedia aufgrund einer behördlichen Anordnung gesperrt. Der Grund dafür war zunächst aber unklar.

+++ 10.23 Uhr: 19 Strafanzeigen nach Regionalligaspiel in Babelsberg +++

Nach den Ausschreitungen beim Fußball- Regionalligaspiel des SV Babelsberg gegen Energie Cottbus sind 19 Strafanzeigen aufgenommen worden. Sie lauten unter anderem auf Landfriedensbruch, Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz, wie die Polizei am Samstag mitteilte.

Wie sich die Anzeigen unter den jeweiligen Fanlagern aufteilen, blieb unklar. Das Fußballspiel in Potsdam wurde am Freitagabend zweimal minutenlang unterbrochen, weil unter anderem Pyrotechnik in beiden Fanblöcken gezündet worden war und zehn Cottbuser Fans auf den Platz gestürmt waren.

+++ 6.57 Uhr: Güterzug aus London erreicht nach 12.000 Kilometern China +++

Nach 12.000 Kilometern Fahrt hat ein Güterzug aus der britischen Hauptstadt London sein Ziel in China erreicht. Beladen mit Whisky, Babymilch, Medikamenten und Maschinenteilen erreichte der "Ostwind" getaufte Zug am Samstag nach insgesamt 20 Tagen Fahrt die Stadt Yiwu im Osten der Volksrepublik, wie die Betreiberfirma mitteilte. Die Strecke ist länger als die der Transsibirischen Eisenbahn, allerdings rund 1000 Kilometer kürzer als die 2014 eröffnete Rekord-Verbindung von der spanischen Hauptstadt Madrid nach China.

Mit der neuen Verbindung nach Großbritannien will China seine Handelsbeziehungen nach Westeuropa entlang einer "neuen Seidenstraße"  ausbauen. London ist bereits die 15. Stadt, die mit dem Güternetz der staatlichen chinesischen Eisenbahn verbunden ist.

+++ 6.35 Uhr: Messerstecherei vor Bremer Disco - Vier Verletzte +++

Bei einer Messerstecherei vor einer Bremer Disco sind vier Menschen verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, erlitt ein Beteiligter lebensgefährliche Verletzungen. Ein Tatverdächtiger wurde noch vor Ort festgenommen. Ein zweiter Mann konnte flüchten. Nach ersten Erkenntnissen war am frühen Samstagmorgen in der Innenstadt zwischen mehreren Kontrahenten ein heftiger Streit entbrannt. Nähere Einzelheiten zum Hintergrund teilte die Polizei zunächst nicht mit.

+++ 5.05 Uhr: Papst Franziskus beendet mit großer Messe Ägypten-Reise +++

Papst Franziskus beendet am Samstag seine Reise nach Ägypten mit einer großen Messer in der Hauptstadt Kairo. Auf einem Militärflugplatz hält er einen Gottesdienst , zu der etwa 25 000 Menschen erwartet werden. Aus Angst vor Anschlägen findet die Zeremonie unter starken Sicherheitsvorkehrungen statt. Nach einem Treffen mit katholischen Geistlichen reist der Pontifex am Nachmittag wieder zurück nach Rom.

+++ 5.04 Uhr: Australische Seglerin setzt Solo-Antarktis-Umrundung fort +++

Trotz eines Mastbruchs will die australische Seglerin Lisa Blair eine gefährliche Umrundung der Antarktis im Alleingang zu Ende bringen. Dann wäre sie die erste Frau, der eine Umrundung des lebensfeindlichen Kontinents mit nur einer Unterbrechung gelungen ist, wie die 32-Jährige der Deutschen Presse-Agentur sagte. "Ich gebe nicht auf."

Blair war Anfang Januar südlich von Australien gestartet, um als erste Frau die Antarktis ohne Zwischenstopp zu umsegeln. Nach 81 Tagen war Anfang April bei rauer See der Mast ihrer 15-Meter-Jacht gebrochen. Blair schaffte es bis nach Kapstadt, wo sie nun ihr Boot wieder flott macht. Bis zum 10. Mai muss sie wieder startklar sein, sonst wird es wegen des bevorstehenden Winters auf der südlichen Halbkugel nicht mehr möglich sein.

+++ 4.44 Uhr: Polizei liefert Pizzen - Bote baut Unfall +++

Polizisten in Baden-Württemberg haben mehrere bestellte Pizzen ausgeliefert, nachdem der Bote in einen heftigen Unfall verwickelt worden war. "Die Pizzen waren noch heiß und das Ziel nur wenige Meter entfernt. Da haben wir sie einfach bis an die Tür gebracht", sagte ein Sprecher der Polizei in Offenburg. Der 46 Jahre alte Pizzabote war am frühen Samstagmorgen in Gaggenau mit seinem Auto in den Wagen eines Medizinkuriers gekracht. Die beiden Fahrer wurden verarztet und anschließend ins Krankenhaus gefahren.

+++ 4.42 Uhr: Schweres Erdbeben auf Philippinen +++

Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,2 hat in der Nacht zum Samstag die südlichen Philippinen erschüttert. An zahlreichen Gebäuden des Inselstaats in Südostasien entstand Sachschaden. Mehrere tausend Menschen flohen aus ihren Häusern. Nach ersten Angaben der Rettungsdienste gab es aber keine Toten oder Verletzten. Die Behörden erließen zunächst eine Tsunami-Warnung, hoben diese nach mehreren Stunden aber wieder auf.

+++ 4:32 Uhr: Nordkorea misslingt offenbar erneut Raketentest +++

Nordkorea hat mit einem neuen verbotenen Raketenstart die US-Regierung von Präsident Donald Trump herausgefordert. Das Militär in Südkorea stufte den Test im Nachbarland am Samstag allerdings nach ersten Analyse als Fehlschlag ein. Die Rakete habe nach dem Start nördlich der Hauptstadt Pjöngjang eine Höhe von höchstens 71 Kilometern erreicht, bevor sie in der Luft auseinandergebrochen sei, teilte der Generalstab der südkoreanischen Streitkräfte mit.

Auch das US-Pazifikkommando bestätigte den Start der Rakete, "die nordkoreanisches Territorium nicht verlassen" habe. Während Südkorea von einer zunächst nicht identifizierten ballistischen Rakete sprach, gingen US-Militärs nach Berichten amerikanischer Medien von einer Mittelstreckenrakete des Typs KN-17 aus. 


+++ 3.50 Uhr: Blutiges Familiendrama - Mann sticht Mutter und Schwester nieder +++

Bei einem blutigen Familiendrama in Dülmen in Nordrhein-Westfalen sind zwei Frauen durch Messerstiche schwer verletzt worden. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten, wurde am Freitagnachmittag ein 29-Jähriger vor dem Wohnhaus festgenommen. Er steht im Verdacht, seine 51-jährige Mutter und vermutlich auch seine 31 Jahre alte Schwester in der elterlichen Wohnung mit einem Messer angegriffen zu haben. Die Mutter schwebte am Abend noch in Lebensgefahr. Hintergrund und Motiv waren zunächst noch unklar. Eine Mordkommission soll klären, was in der Wohnung genau passiert ist.


anb/fin / DPA / AFP