HOME
+++ Ticker +++

News des Tages: Heiratsantrag abgelehnt: Iraner tötet ganze Familie der Angebeteten

Trump ernennt Sprecher des Weißen Hauses+++ Aleppo nach Evakuierung vollständig unter Regierungskontrolle +++ Boxer Darius Michalczewski festgenommen +++ Die News des Tages im Ticker.

Iran: Mit einer Kalashnikow (Symbolbild) hat ein Mann eine ganze Familie erschossen, weil sein Heiratsantrag abgelehnt wurde

Iran: Mit einer Kalashnikow (Symbolbild) hat ein Mann eine ganze Familie erschossen, weil sein Heiratsantrag abgelehnt wurde

Die wichtigsten News des Tages im stern-Newsticker.

Alle aktuellen Entwicklungen rund um den Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt finden Sie hier.

+++ 23 Uhr: Von Angebeteter abgewiesener Iraner nimmt Rache und tötet zehn Menschen +++

Ein von seiner Angebeteten zurückgewiesener Iraner hat die Frau und neun ihrer Familienmitglieder erschossen. Wie die iranische Nachrichtenagentur Mehr meldete, hielt der junge Mann im Dorf Dschahan Abad in der südöstlichen Provinz Kerman um die Hand der Frau an. Nachdem sie ihn abwies, entfernte er sich und kehrte mit einer Kalaschnikow zurück.

Mit dem Schnellfeuergewehr erschoss er zunächst die junge Frau und dann ihre Familienangehörigen, darunter drei weitere Frauen und zwei Kinder, wie Mehr weiter meldete. Außerdem verletzte der Täter demnach fünf Menschen, zwei von ihnen schwer.

+++ 21.15 Uhr: Trump macht Republikaner-Sprecher Spicer zum Pressechef im Weißen Haus +++

Der designierte US-Präsident Donald Trump macht den Sprecher der republikanischen Partei zu seinem Pressechef. Sean Spicer werde Sprecher des Weißen Hauses und der künftigen US-Regierung, teilte Trump mit. Jason Miller, der derzeit als Sprecher für Trump arbeitet, wurde als Kommunikationsdirektor nominiert. Dan Scavino soll demnach den Bereich soziale Medien leiten und die Sprecherin von Trumps Übergangsteam, Hope Hicks, die Kommunikationsstrategie verantworten. 

 "Sean, Hope, Jason und Dan waren Schlüsselfiguren meines Teams während des Wahlkampfs und des Übergangs", erklärte Trump. Er sei froh, dass sie auch künftig an seiner Seite arbeiteten. 

+++ 19.28 Uhr: Evakuierung der Rebellengebiete Aleppos beendet +++

Die letzten Kämpfer und Zivilisten haben die verbliebenen Rebellengebiete der lange umkämpften nordsyrischen Stadt Aleppo verlassen. Das berichteten mehrere regierungstreue Medien und die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Die syrische Armee meldet, Aleppo sei vollständig unter Regierungskontrolle.

Nur kurz zuvor war gemeldet worden, die Nothelfer in Aleppo hätten sich darauf eingestellt, die Rebellenviertel noch vor Weihnachten vollständig zu räumen. "Die Evakuierung dauert noch den ganzen Tag und die ganze Nacht, voraussichtlich auch morgen an", wurde eine Sprecherin des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz zitiert, nachdem 4000 Aufständische aus Ost-Aleppo herausgebracht worden waren. Die UN-Vollversammlung schuf die Grundlage dafür, dass im Syrien-Konflikt verübte Kriegsverbrechen künftig geahndet werden können.


+++ 18.57 Uhr: Polnisches Gericht verurteilt ZDF wegen Formulierung "polnische Vernichtungslager" +++

Juristische Niederlage für das ZDF in Polen: Ein Berufungsgericht in Krakau hat den Sender wegen der Bezeichnung von Auschwitz und Majdanek als polnische Konzentrationslager zu einer öffentlichen Entschuldigung verurteilt. Das ZDF müsse eine entsprechende Erklärung einen Monat lang auf seiner Website veröffentlichen, verlangten die Richter. Sie gaben damit der Klage des Holocaust-Überlebenden Karol Tendera statt, der im April noch in erster Instanz gescheitert war. Der Fall geht auf den Sommer 2013 zurück. Damals hatte das ZDF in einer Ankündigung für eine Dokumentation über die Befreiung der Konzentrationslager durch die Rote Armee von den "polnischen Vernichtungslagern Majdanek und Auschwitz" gesprochen. 

+++ 18.35 Uhr: Trump: USA müssen Nuklearpotenzial erheblich ausbauen +++

Die USA müssen nach Ansicht ihres designierten Präsidenten Donald Trump ihr Atomwaffenpotenzial deutlich ausweiten. Das twitterte Trump ohne weiteren Kontext. Er schrieb: "Die USA müssen ihre nuklearen Fähigkeiten erheblich verstärken, bis die Welt in Sachen Atomwaffen zur Vernunft kommt." Es ist oft kaum möglich, Tweets wie diesen und sehr kurze öffentliche Äußerungen des künftigen US-Präsidenten in einen hilfreichen Zusammenhang zu stellen. Nachfragen bei seinem Team oder seinen Sprechern gehen ins Leere. Tatsächlich verfügen die USA bereits heute über das größte Atomwaffenarsenal der Welt.


+++ 18.02 Uhr: Bahn will gegen Stuttgart-21-Partner klagen +++

Die Deutsche Bahn will an diesem Freitag gegen ihre Projektpartner beim Milliardenvorhaben Stuttgart 21 klagen. Die Klageschrift gegen Land, Stadt und Region Stuttgart sowie Flughafen werde beim Verwaltungsgericht Stuttgart eingereicht, sagte ein Bahnsprecher. Der Konzern dringt darauf, dass sich die Projektpartner an Mehrkosten, die über die Summe von rund 4,5 Milliarden Euro hinaus gehen, generell beteiligen. Die Klage musste noch in diesem Jahr erhoben werden, damit Verjährungsfristen für etwaige Ansprüche nicht verstreichen.

+++ 17.40 Uhr: Mit Plastikmüll gestreckter Reis beschlagnahmt +++

Mehr als zweieinhalb Tonnen einer Reis-Plastik-Mischung sind in Nigerias Wirtschaftsmetropole Lagos konfisziert worden. Wie viel von der betrügerischen Ware weiter auf den Märkten des westafrikanischen Landes zirkuliert, konnten die Behörden nicht sagen. Ein einzelner Händler habe bereits 119 Säcke zu je 25 Kilogramm verkauft, bevor er festgenommen wurde, sagte Jerry Attah von der Zollbehörde in Lagos. Die Behörden hatten am Montag 102 Säcke in einer Lagerhalle in Lagos konfisziert. Sie waren durch eine Konsumentin informiert worden, die den Reis auf einem Markt in Lagos gekauft hatte. Ein Augenzeuge sprach von einem Gemisch aus Reis und Plastik-Granulat, das beim Kochen klebrig werde und einen chemischen Geruch entwickle. Die Behörden gingen davon aus, dass das gefährliche Gemisch aus China importiert wurde. 

+++ 17.26 Uhr: Doppelmord-Verdacht - Leichen von zwei Frauen gefunden +++

Nach dem Fund von zwei Leichen nahe Augsburg hat sich der Verdacht bestätigt: Es handelt sich um die beiden Frauen aus dem Vorort Gersthofen, die seit dem 9. Dezember verschwunden waren. Sie wurden getötet. Die Obduktion der am Mittwoch gefundenen Toten habe die Identität eindeutig bestätigt, sagte Augsburgs Kripochef Gerhard Zintl. Die beiden Leichen hätten etliche Stichwunden. Genau Angaben zur Todesursache machte der Soko-Chef nicht. Die Ermittler vermuten, dass ein Nachbar die zwei Lebensgefährtinnen in deren Haus umgebracht und die Wohnung danach gereinigt hat. Der Mann sitzt bereits seit einer Woche wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft. Der 31-Jährige schweigt bisher zu den Vorwürfen.  

+++ 16.54 Uhr: Erzbischof Woelki fährt gern schnell Auto und hört Techno +++

Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Woelki (hier finden Sie seine stern-Kolumne) ist nach eigenen Angaben kein gemächlicher Autofahrer. Er lege pro Jahr rund 40.000 Kilometer zurück, meist werde er gefahren, aber er sitze auch gern selbst hinter dem Steuer, sagte der 60-Jährige der "Kölnischen Rundschau". "Dann genieße ich die Fahrt und relaxe dabei - ich fahre auch gern schnell", fügt er hinzu. Klassische Musik, die er ansonsten gern höre, wirke beim Autofahren auf ihn einschläfernd, sagte Woelki weiter. Daher lege er lieber "Hammermusik, also Techno" ein. In Köln ist der Kardinal nach eigenen Angaben auch gern mit dem Fahrrad unterwegs. Die Kohlendioxidbilanz sei ihm wichtig, sagte er und verriet noch ein Geheimnis: Auch ein Kardinal dürfe hinter dem Steuer hin und wieder fluchen.

+++ 16.31 Uhr: Ikea warnt vor Übernachtungspartys ++++

Ikea setzt gern Trends, doch über diesen sind die Schweden nicht froh: Immer häufiger lassen sich junge Leute über Nacht in den Warenhäusern der schwedischen Möbelkette einschließen. Im Laufe des Jahres seien weltweit rund zehn Vorfälle registriert worden, sagte Ikea-Sprecherin Johanna Iritz der Nachrichtenagentur DPA. Man teste derzeit Maßnahmen, mit denen solche sogenannten Sleepovers verhindern werden können. In Gang gesetzt haben den Trend möglicherweise zwei junge Männer in Belgien. Sie filmten, wie sie sich in einem Kleiderschrank versteckten und nach Ladenschluss in den Betten Gutenachtgeschichten lasen. Ein recht professionell gemachtes Video der Aktion (Two idiots at night in Ikea) erhielt auf YouTube rund zwei Millionen Klicks. Bei Ikea findet man das nicht lustig. "Wir können diese Art von Aktionen nicht gutheißen", sagte Iritz. "Wir können nicht für die Sicherheit der Menschen garantieren, die sich nachts in unseren Läden aufhalten."

+++ 16.29 Uhr: Ikea zahlt für Todesfälle durch umkippende Kommoden 50 Millionen Dollar +++

Nachdem ihre Kinder durch umkippende Ikea-Kommoden getötet wurden, erhalten drei Familien in den USA Millionenentschädigungen von dem Möbelriesen. Der schwedische Konzern habe in einen Vergleich eingewilligt, der sich auf insgesamt 50 Millionen Dollar (48 Millionen Euro) belaufe, teilten die Anwälte der Familien mit. Ikea bestätigte, dass ein Vergleich geschlossen wurde, lehnte aber eine weitergehende Stellungnahme ab, da die Vereinbarung noch gerichtlich abgesegnet werden müsse. Die drei Familien hatten jeweils ein Kind im Alter von zwei Jahren verloren. Neben der Entschädigungszahlung für die Hinterbliebenen sieht der Vergleich den Anwälten zufolge auch vor, dass Ikea 100.000 Dollar an Kinderkrankenhäuser und weitere 100.000 an eine US-Stiftung zahlt, die sich für die Sicherheit von Kindern einsetzt. Ikea hatte im Sommer nach mehreren Todesfällen von Kleinkindern insgesamt mehr als 37 Millionen Kommoden der Serie "Malm" in den USA, Kanada und China zurückgerufen. Nach Angaben der US-Behörde für Produktsicherheit vom Juni gab es durch Unfälle mit Ikea-Kommoden seit 1989 insgesamt fünf Tote und 31 Verletzte.

+++ 16.25 Uhr: China will Schüsse auf Demonstranten erlauben +++

Ein überarbeiteter Entwurf des chinesischen Polizeigesetzes sieht nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch vor (HRW), dass Beamte auf friedliche Demonstranten schießen dürfen sollen. Mehrere in dem Papier beschriebene Szenarien, in denen der Einsatz von Schusswaffen nach "wirkungslosen Warnungen" beschrieben wird, verstießen gegen grundlegende UN-Prinzipien, kritisierte HRW. Dem Entwurf zufolge sollen Sicherheitskräfte künftig schießen dürfen, wenn Demonstranten "sich gegen ihre Festnahme wehren oder fliehen" oder nachdem sie Taten begangen haben, die die "nationale oder öffentliche Sicherheit" gefährden. Das Papier wurde auf der Website der Behörde für öffentliche Sicherheit veröffentlicht und kann bis Jahresende kommentiert werden. Da die Pekinger Führung häufig Kritik an der Regierung mit einer Bedrohung der nationalen Sicherheit gleichsetze, bedeute dies, dass die Polizei möglicherweise auf Menschen schießen werde, die friedlich gegen die Regierung demonstrierten.

+++ 15.49 Uhr: In der Auvergne liegt das Geld auf der Straße +++

Ein Geldtransporter ist in Frankreich mit offener Seitentür unterwegs gewesen - und hat so einen Teil seiner wertvollen Ladung verloren. Vier Arbeiter fanden am Rand einer Landstraße in der Auvergne nordöstlich von Le-Puy-en-Velay zwei Säcke mit zusammen 10.000 Euro Bargeld, berichteten der TV-Sender France Bleu Pays d'Auvergne und andere französische Medien. Die Mitarbeiter des Départements Haute-Loire waren ehrlich: Sie brachten auch einen Koffer zur Polizei, der mit einem Alarmsystem gesichert war. Da der Koffer beschriftet war, sei es einfach gewesen, das Transportunternehmen zu ermitteln. Die Firma habe bestätigt, dass eine Seitentür des Wagen nicht korrekt geschlossen war.

+++ 15.42 Uhr: Nordrussland schenkt Bürgern 2000 Rentiere +++

Nach dem Massensterben von Rentieren an Milzbrand in Nordrussland hat die Regierung der Region den Züchtern jetzt mehr als 2000 Tiere als Ersatz gekauft. Alle 45 betroffenen Familien besäßen nun wieder so viele Rentiere wie vor der Epidemie im Sommer, teilte die Verwaltung des autonomen Bezirks der Jamal-Nenzen am Polarkreis der Nachrichtenagentur Interfax zufolge mit. Die Behörde zahlte nach eigenen Angaben insgesamt 36 Millionen Rubel (rund 570.000 Euro) für die Tiere. Beim ersten Ausbruch von Milzbrand in Nordsibirien seit 75 Jahren waren mehr als 2400 Tiere verendet. Auch Dutzende Menschen hatten sich rund 4000 Kilometer von Moskau entfernt mit dem bakteriellen Erreger infiziert, ein zwölfjähriger Junge starb.

+++ 14.56 Uhr: Seit über zwei Jahren vermisster Mann taucht in Höhle auf +++

Ein seit mehr als zwei Jahren vermisster Mann aus Münster in Westfalen ist von der Polizei in einem Waldstück bei Pentling in Bayern entdeckt worden. Der inzwischen 65-Jährige lebte dort nach eigenen Angaben seit mehreren Monaten in einer Höhle an einem Berghang, wie die Polizei in Münster mitteilte. Die Beamten konnten ihm nun mitteilen, dass er mittlerweile Vater eines Sohnes ist. Der damals 63-Jährige war von seiner Ehefrau im Jahr 2014 als vermisst gemeldet worden. Da er an verschieden Vorerkrankungen litt, suchte die Polizei lange Zeit nach dem Verschwundenen. Warum der Mann seine damals schwangere Ehefrau verließ und in einer Höhle lebte, ist nach Angaben der Polizei bislang unklar. Der Mann wird derzeit in einer städtischen Unterkunft in Pentling betreut und soll nun von einem Amtsarzt untersucht werden.

+++ 14.51 Uhr: Russischer Verteidigungsminister vergleicht britisches Militär mit Wehrmacht +++

Der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu hat die Militärübungen der Nato als zunehmend antirussisch kritisiert und dabei einen Vergleich zur Wehrmacht gezogen. Er sagte bei einem Treffen mit Armeevertretern in Anwesenheit von Präsident Wladimir Putin, die britischen Streitkräfte hätten damit begonnen, russische Panzer und Militäruniformen zu benutzen, "um den Feind zu simulieren". Diese Trainingsmethode sei "zuletzt vom faschistischen Deutschland" im Zweiten Weltkrieg angewandt worden, sagte er laut der Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Die Beziehungen zwischen der Nato und Russland sind seit der Eingliederung der Halbinsel Krim ins russische Staatsgebiet im Frühjahr 2014 in der Krise. 

+++ 14.51 Uhr: Frankreich nimmt weltweit erste Solarstraße in Betrieb +++

Frankreich hat die Oberfläche einer Landstraße mit Solarmodulen ausgestattet und ist mit dieser Technik nach eigenen Angaben weltweit führend. Es sei möglich, Straßen für Sonnenergie zu nutzen und damit den zusätzlichen Verbrauch von Flächen einzuschränken, sagte Energie- und Umweltministerin Ségolène Royal bei der Eröffnung in Tourouvre in der Normandie. Es könnten damit auch Baukosten gespart werden. Die Module sind auf einer Länge von rund einem Kilometer und einer Breite von zwei Metern verlegt, teilte das Ministerium mit. Autos können auf dem plastikartigen Belag fahren. 

 +++ 13.59 Uhr: Übergewicht schlägt sich im Erbgut nieder +++

Zu viele Kalorien, zu viele Pfunde - das lagert sich auf Dauer nicht nur auf den Hüften ab, sondern schlägt sich auch im Erbgut nieder. Ein erhöhter Body-Mass-Index (BMI) und damit Übergewicht führe zu sogenannten epigenetischen Veränderungen an fast 200 Stellen des Erbguts, ergab eine in dem Fachmagazin "Nature" veröffentlichte internationale Studie unter Mitarbeit des Helmholtz Zentrums München. Die Epigenetik betrifft nicht den tatsächlichen DNA-Code, sondern die längerfristige Regulation verschiedener Gene. Der Lebensstil kann hier direkten Einfluss ausüben. Dies sei bisher wenig untersucht. "Dabei ist die Frage bei schätzungsweise eineinhalb Milliarden übergewichtigen Menschen weltweit durchaus relevant", sagte Autorin Simone Wahl. Sie und ihre Kollegen untersuchten die Blutproben von mehr als 10.000 Frauen und Männern aus Europa. Ein großer Teil waren Bewohner Londons mit indischer Abstammung, die den Autoren zufolge ein hohes Risiko für Fettleibigkeit und Stoffwechselkrankheiten haben.

+++ 13.49 Uhr: Putin sieht Russland jedem Angreifer überlegen +++

Der russische Präsident Wladimir Putin sieht sein Land militärisch jedem potenziellen Angreifer überlegen. Er sagte das russischen Agenturen zufolge vor der Führung des Verteidigungsministeriums. Zugleich warnte er: "Wenn wir uns erlauben, auch nur eine Minute nachzulassen, auch nur einen schweren Fehler bei der Modernisierung von Armee und Flotte, bei der Ausbildung der Truppe zu machen, dann kann sich die Lage sehr schnell ändern." Die russische Armee hat nach Angaben des schwedischen Instituts SIPRI mehr Atomsprengköpfe als die USA im Arsenal. Bei der jährlichen Gesamtwertung der Feuerkraft der Streitkräfte liegt Russland auf Platz zwei hinter den USA, bei den Militärausgaben auf Platz vier.

+++ 13.47 Uhr: Trumps Wahlkampfleiterin Conway wird Beraterin im Weißen Haus +++

Kellyanne Conway, die Wahlkampfleiterin Donald Trumps, wird den US-Präsidenten künftig im Weißen Haus beraten. Das teilte der designierte US-Präsident mit. Sie soll vor allem für die Vermittlung von Trumps Politik wirken. Conway war ein entscheidender Faktor für Trumps Wahlsieg. Sie kam erst im Sommer an Bord, gemeinsam mit Wahlkampf-Chef Stephen Bannon, dem sie nun im Weißen Haus wiederbegegnen wird. Bannon wird dort Trumps Chefstratege. Conway tat sich nach Trumps Wahlsieg als eine der konsequentesten und erfolgreichsten Verbreiterinnen seiner Sicht der Dinge hervor.

+++ 13.34 Uhr: Aachener Polizei veröffentlicht Hitliste geklauter Artikel vor Weihnachten +++

Die Polizei in Aachen hat erneut ihre Hitliste der meist geklauten Konsumartikel vor Weihnachten veröffentlicht. Unangefochten auf dem ersten Platz liegen wie im Vorjahr Textilien von der Reizwäsche über Pullover und Hemden bis hin zu Röcken und Hosen, wie die Beamten mitteilten. Die beim Kleiderklau erwischten Täter waren demnach vor allem Frauen. Auf Platz zwei liegen Kosmetikartikel von Premiummarken, die von Frauen und Männern gleichermaßen gestohlen wurden. Aufs Treppchen schafften es auch Elektronikartikel wie Kopfhörer, die Alkohol vom dritten Platz im Vorjahr verdrängten. Am Ende der Skala des beschlagnahmten Diebesguts lagen Postkarten, falsche Fingernägel - und Toilettenpapier. Die jährliche Hitliste der Polizei beruht auf einer Auswertung der Ladendiebstähle in und um Aachen von Anfang November bis zum 21. Dezember.

+++ 13.13 Uhr: Verfahren gegen Vater von "Ebay-Baby" eingestellt +++

Die Staatsanwaltschaft Duisburg hat das Ermittlungsverfahren gegen den Vater des sogenannten Ebay-Babys eingestellt. Der 28-Jährige hatte Mitte Oktober seine damals 40 Tage alte kleine Tochter auf der Plattform Ebay Kleinanzeigen für 5000 Euro zum Kauf angeboten. Seine Aussage, die Anzeige sei ein Scherz gewesen, sei nicht zu widerlegen, erklärte die Staatsanwaltschaft Duisburg in einer Mitteilung. Der Fall hatte große Empörung ausgelöst. Mitarbeiter von Ebay hatten die in gebrochenem Deutsch formulierte Anzeige rasch bemerkt und gesperrt. Für die Staatsanwaltschaft war der wichtigste Gesichtspunkt für die Einstellung des Verfahrens, dass die Verkaufsanzeige nach gut einer halben Stunde von dem Beschuldigten selbst wieder gelöscht worden war. Das Familiengericht in Duisburg hatte Ende Oktober verfügt, dass das "Ebay-Baby" und seine damals 20 Jahre alte Mutter in eine Mutter-Kind-Einrichtung ziehen. Dort leben Frau und Kind immer noch, wie die Stadt Duisburg bestätigte. Das Vater dürfe nur unter Aufsicht Kontakt zur Tochter haben.

+++ 13.11 Uhr: Zwölfeinhalb Jahre Haft wegen Mordes an elfjähriger Janina +++

Im Prozess um den Silvestermord an der elfjährigen Janina aus Franken ist der Angeklagte Roland E. zu zwölfeinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht Bamberg erkannte auf Mord, nachdem die Staatsanwaltschaft auf eine lebenslange Haftstrafe, die Verteidigung hingegen nur auf eine zeitlich begrenzte Haftstrafe wegen fahrlässiger Tötung plädiert hatte. Laut Anklage hatte sich E. in der vergangenen Silvesternacht durch den Lärm von Feiernden in der Nachbarschaft gestört gefühlt und deshalb wahllos geschossen.


+++ 13.01 Uhr: Leichtes Erdbeben am Rhein +++

Ein leichtes Erdbeben nahe dem Loreley-Felsen hat viele Anwohner überrascht. Nach Angaben des rheinland-pfälzischen Landesamtes für Geologie und Bergbau hatte das Beben von 6.32 Uhr eine Stärke von 2,9. Das Zentrum lag demnach in Lierschied bei St. Goarshausen in einer Tiefe von sieben Kilometern. Anwohner spürten das Beben in einem Umkreis von 20 Kilometern. Bis zum Mittag meldeten sich 50 Bürger auf der Internetseite des Landesamts: Gläser hätten gewackelt und Haustiere seien unruhig geworden. Verletzte oder Schäden seien bisher nicht gemeldet worden, hieß es. Zu solchen leichten Beben komme es im Raum St. Goarshausen statistisch alle fünf bis sieben Jahre.

+++ 12.54 Uhr: Trauerfeier in Moskau für in Ankara ermordeten Botschafter +++

Russland hat in einer nationalen Trauerfeier Abschied von dem bei einem Attentat in Ankara ermordeten Botschafter Andrej Karlow genommen. Der Sarg mit den sterblichen Überresten des Botschafters war am Donnerstag in der Halle des Außenministeriums aufgebahrt. Präsident Wladimir Putin, Regierungschef Dmitri Medwedew und Außenminister Sergej Lawrow legten Blumen nieder. Lawrow erklärte, der 62-jährige Botschafter sei das Opfer eines "feigen und schändlichen Terrorakts". Am Mittwoch hatte Putin dem Botschafter posthum den Titel eines Helden Russlands verliehen.


+++ 12.29 Uhr: Aldi Süd ruft drei Nudelsorten zurück +++

Der Discounter Aldi Süd ruft drei Nudelsorten zurück, weil in zwei davon ein "chemischer Fremdgeruch und Fremdgeschmack" festgestellt wurde. Kunden sollten die Pastasorten "Mafaldine", "Conchiglie" und "Eliche rigate" des Lieferanten Alimentialia zurückbringen, teilte das Unternehmen auf seiner Internetseite mit. Sie seien seit Anfang Dezember als Aktionsware erhältlich gewesen. Verbraucher erhalten demnach das Geld zurück. Ein untypischer Geruch und Geschmack wurde den Angaben zufolge bei den Sorten "Mafaldine" und "Conchiglie" bemerkt. Vorsorglich würden aber alle drei Sorten zurückgerufen. Hinweise auf mögliche Gesundheitsgefahren nannte Aldi Süd nicht.

+++ 12.20 Uhr: Seit Jahresbeginn 23.750 Abschiebungen aus Deutschland +++

Seit Jahresbeginn bis Ende November sind 23.750 Ausländer aus abgeschoben werden. Das teilte das Bundesinnenministerium auf Anfrage mit und bestätigte damit einen Bericht der "Welt". Im gesamten Vorjahr waren 20.888 Menschen abgeschoben worden. Bis zum 1. Dezember wurden in diesem Jahr zudem 51.243 Anträge im Rahmen eines Programms zur Förderung der freiwilligen Rückkehr bewilligt. Im Jahr 2015 haben nach Angaben des Innenministeriums 35.514 Menschen über dieses Programm Deutschland verlassen.


+++ 12.13 Uhr: Berlusconi bangt um Kontrolle seiner Familie über Medienimperium Mediaset +++

Italiens Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi sorgt sich um den Einfluss seiner Familie auf den TV- und Medienkonzern wegen des Versuchs des französischen Konkurrenten Vivendi, die Kontrolle zu übernehmen. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass Mediaset nicht mehr von meiner Familie geführt wird", sagte der 80-Jährige. Außerdem müsse sichergestellt werden, dass der Konzern italienisch bleibe. Berlusconi appellierte an die anderen Mediaset-Aktionäre, ihm zu Hilfe zu kommen. Die Holding der Berlusconi-Familie, Fininvest, besitzt gut 38 Prozent der Mediaset-Aktien und knapp 40 Prozent der Stimmrechte. Dem französischen Medienkonzern Vivendi gehören mittlerweile fast 26 Prozent der Anteile und knapp 27 Prozent der Stimmrechte. Er strebt eine 30-Prozent-Beteiligung an.

+++ 12.03 Uhr: Deutsche Post sieht Konkurrenz durch Amazon gelassen +++

Die Deutsche Post fürchtet den US-Versandhändler nicht als Konkurrent im Paketgeschäft. "Würden wir Angst vor Amazon haben, hätten wir etwas falsch gemacht", sagte der für das Brief- und Paketgeschäft zuständige Post-Vorstand Jürgen Gerdes dem "Focus". "Aber das haben wir nicht, wir wachsen weiter." Das Unternehmen setzt für 2016 auf ein Rekordjahr. Gerdes verwies darauf, dass Amazon auch ein wichtiger Post-Kunde und Partner sei - auch beim stundenweisen Zustelldienst Amazon Prime. "Viele verknüpfen das Thema schnelle Lieferung mit dem Amazon-Prime-Produkt. Das wäre ohne uns gar nicht flächendeckend möglich", sagte Gerdes. Amazon arbeitet daran, seine Lieferungen unabhängig von Paketdiensten wie dem Marktführer DHL oder den Konkurrenten Hermes und UPS zuzustellen. Im Sommer wurde zudem ein Test von Paketautomaten bekannt.

+++ 12.01 Uhr: "Tiger" Darius Michalczewski festgenommen +++

Laut der polnischen Zeitung "Dziennik Baltycki" musste Ex-Box-Profi Darius Michalczewski wegen häuslicher Gewalt eine Nacht im Gefängnis verbringen. Laut des Blatts habe seine Ehefrau die Polizei gerufen. Weitere Hintergründe sind bislang noch nicht bekannt. Die Polizisten haben offenbar auch Kokain bei Michalczewski gefunden.

+++ 11.44 Uhr: Altkanzler Schröder lobt Donald Trump +++

Der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder hat sich lobend zur geplanten Wirtschaftspolitik des künftigen US-Präsidenten geäußert. "Zu sagen: Ich kümmere mich um die Kerne der Industrie, das finde ich richtig", sagte Schröder der "Wirtschaftswoche". Trump plant wieder mehr Industriearbeitsplätze in den USA zu schaffen. Das sei die Aufgabe der Politik, gerade auch in einem Land wie Deutschland, betonte Schröder. Sollte Trump tatsächlich einen Konfrontationskurs gegenüber China einschlagen, könnten Deutschland und Europa den Handel mit der Volksrepublik ausbauen, sagte Schröder. "Das ist gerade in der Umwelttechnologie eine große Chance, weil China hier einen enormen Nachholbedarf hat." Deshalb dürfe sich Europa nicht gegenüber chinesischen Investoren abschotten.

+++ 11.28 Uhr: Mindestens elf Tote bei Mörserangriff in Mossul +++ 

Bei einem Angriff im nordirakischen Mossul sind vier humanitäre Helfer und mindestens sieben Zivilisten getötet worden. Ersten Angaben zufolge standen Einwohner Schlange, um Hilfsgüter zu erhalten, als sie durch Mörserfeuer angegriffen wurden, wie die UN-Koordinatorin für humanitäre Hilfe im Irak, Lise Grande, erklärte. Innerhalb von 48 Stunden seien bei zwei Angriffen zudem bis zu 40 Menschen verletzt worden. Auf Hilfe wartende Menschen seien verletzlich und bräuchten Hilfe, erklärte Grande. "Sie müssen geschützt werden, nicht angegriffen." Das Töten von Zivilisten und Helfern verstoße gegen "jedes humanitäre Prinzip". Mossul ist die letzte Stadt im Irak, die noch von der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) gehalten wird.

+++ 11.23 Uhr: Arbeitnehmer haben mehr Geld in der Tasche als 2015 +++

Die Arbeitnehmer in Deutschland haben im dritten Quartal etwas mehr Geld in der Tasche gehabt als ein Jahr zuvor. Die Reallöhne fielen von Juli bis September um durchschnittlich 1,8 Prozent höher aus als im Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Überdurchschnittlich stark legten laut der Statistik die Nominallöhne in Branchen zu, bei denen für viele Beschäftigte der Tarifvertrag des Öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen gilt. Den geringsten Anstieg von 0,2 Prozent verzeichnete das Statistische Bundesamt im dritten Quartal bei den freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen.

+++ 11.08 Uhr: Experte rechnet mit 100.000 Drohnen unterm Weihnachtsbaum +++

Die Deutsche Flugsicherung (DFS) rechnet nach Weihnachten mit mehr Hobby-Drohnen über Deutschland. "Beim diesjährigen Weihnachtsfest werden mindestens 100.000 verschenkt, schätzen wir", sagte Geschäftsführer Klaus-Dieter Scheurle den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Derzeit würden rund 400.000 Drohnen hierzulande genutzt. 2020 könnten es mehr als eine Million dieser Fluggeräte sein. Scheurle forderte deshalb eine Registrierungspflicht beim Kauf von Drohnen. "Für eine faire und sichere Integration unbemannter Fluggeräte in den Luftraum ist sie unverzichtbar." Jeder Handynutzer hinterlege seine Daten. "Der Aufwand beim Drohnenkauf kann also nicht so groß sein."  

+++ 10.51 Uhr: Uber stoppt Test selbstfahrender Autos in San Francisco +++

Nach einem Streit mit den kalifornischen Behörden hat der Fahrdienstanbieter Uber seinen Test mit selbstfahrenden Autos in der Metropole San Francisco gestoppt. Grund dafür sei der Widerruf der Zulassung für die Wagen durch die Kraftfahrzeugsbehörde des Bundesstaats, erklärte das Unternehmen. "Wir überlegen jetzt, wo wir die Autos anderweitig einsetzen können." Uber setzt bereits fahrerlose Autos in Pittsburgh in Pennsylvania ein und hatte den Test in San Francisco in der vergangenen Woche gestartet. Wer per Uber-App eine Fahrt in der Stadt buchte, konnte so auch ein Auto ohne Fahrer erwischen. Allerdings saß ein Techniker im Wagen, der im Notfall hätte eingreifen können. Kunden konnten das selbstfahrende Auto auch ablehnen und stattdessen ein herkömmliches bekommen. Noch am ersten Testtag meldete sich jedoch die Kraftfahrzeugsbehörde zu Wort und erklärte, die Uber-Autos besäßen nicht die nötige Sondergenehmigung für das Projekt. Das Unternehmen wies dies zurück und erklärte, die normale Zulassung reiche aus.

+++ 10.17 Uhr: Polizei sucht Täter von erschossener Kiosk-Besitzerin +++

Nach den tödlichen Schüssen in einem Wiesbadener Kiosk dauert die Suche nach dem Täter an. Neue Hinweise hätten sich bisher nicht ergeben, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Wiesbaden, Oliver Kuhn. Die 59 Jahre alte Besitzerin des kleinen Ladens im Stadtteil Biebrich war am Dienstagmorgen von einem Unbekannten erschossen worden. Ihr Mann und ihr Neffe - Fußball-Profi Marc Wachs vom Zweitligaverein Dynamo Dresden - wurden schwer verletzt. Wachs stammt aus Wiesbaden und war im Sommer aus Mainz nach Dresden gewechselt. 

+++ 10.07 Uhr: Polizei hält Eisenbolzen für Rohrbomben +++

Die Polizei hat im saarländischen Sulzbach einen einfachen Metallbolzen in die Luft gesprengt, weil sie das 40 Zentimeter lange Eisenstück fälschlich für eine Rohrbombe hielt. Der Bolzen wurde auf dem Gelände eines alten Güterbahnhofs von einer Streife entdeckt, wie die Polizei in Saarbrücken mitteilte. Die Beamten gingen zunächst davon aus, dass es um ein "Selbstlaborat" zur Sprengung von Fahrkartenautomaten handle. Der Eisenbolzen wurde "nach weiträumiger Absperrung" auf dem alten Gleisgelände von einem Entschärfer des Landespolizeipräsidiums in der Nacht mit einer kontrollierten Sprengung in die Luft gejagt. Wie sich danach laut Polizei herausstellte, handelte es sich nicht um ein mit Sprengstoff gefülltes Rohr, sondern einen harmlosen massiven Metallbolzen. Die Polizei korrigierte daraufhin ihre erste Meldung, in der gar vom Fund "mehrerer Rohrbomben" die Rede gewesen war.

+++ 10.01 Uhr: Tätersuche nach Messerattacke auf Grand-Slam-Siegerin Kvitova +++

Nach einem Überfall auf die zweimalige Wimbledonsiegerin Petra Kvitova am Dienstag fahndet die tschechische Polizei intensiv nach dem Täter. Anhand von Kvitovas Täterbeschreibung wurde ein Phantombild des Einbrechers veröffentlicht und die Öffentlichkeit um Mithilfe bei der Suche gebeten. Sie selbst ließ dem Angreifer über die Boulevardzeitung "Blesk" ausrichten: "Ich kann mich so genau an dich erinnern und habe dich so detailliert beschrieben, dass du dich lieber selbst bei der Polizei melden solltest, denn sie kriegen dich sowieso!" Die tschechische Tennisspielerin war am Dienstag mit einem Messer schwer an ihrer linken Schlaghand verletzt worden, als sie sich in ihrer Wohnung in der Stadt Prostejov im Osten Tschechiens gegen einen Einbrecher zur Wehr setzte.

+++ 9.56 Uhr: Kanada schaltet Meldeformular für gefährliche Drohnen-Manöver frei +++

Zum Weihnachtsfest mit vermutlich vielen Hobby-Drohnen als Geschenk will Kanada waghalsigen Flugmanövern mit Hinweisen aus der Bevölkerung beikommen. Das Verkehrsministerium schaltete auf seiner Internetseite ein Online-Formular frei, über das Bürger Verstöße von Hobby-Piloten melden können. Denen drohen demnach Geldbußen von bis zu 25.000 kanadischen Dollar (knapp 18.000 Euro) oder gar Haftstrafen. Mit dem Melde-Formular sollen die Bürger vor "rücksichtslosem Drohnen-Gebrauch" geschützt werden, wie das Ministerium erklärte.

+++ 8.48 Uhr: 66.000 tödliche Arbeitsunfälle in China in 2015 +++

Die Zahl der tödlichen Arbeitsunfälle in China ist im vergangenen Jahr leicht zurückgegangen. 2015 kamen in der Volksrepublik bei 282.000 Arbeitsunfällen 66.000 Menschen zu Tode, wie es in einem Bericht auf der Internetseite des Nationalen Volkskongresses hieß. Das waren etwa 2000 Opfer weniger als im Jahr zuvor. Es gab demnach 38 Unfälle mit mehr als zehn Toten oder einem Schaden von mehr als 50 Millionen Yuan (6,9 Millionen Euro). Auch 2016 gab es eine Reihe schwerer Industrieunglücke in der Volksrepublik. Bei Explosionen in zwei Kohlebergwerken kamen Anfang Dezember 59 Menschen ums Leben. Im November waren bei einem schweren Unglück auf der Baustelle eines Kraftwerks knapp 70 Menschen getötet worden. Dort stürzte die Plattform eines Kühlturms in die Tiefe und begrub zahlreiche Arbeiter unter sich.

+++ 9.14 Uhr: Nokia und Apple überziehen sich mit neuen Patentklagen +++

Apple und Nokia zetteln mit gegenseitigen Klagen einen neuen großen Patentkonflikt in der Mobilfunk-Branche an. Am Mittwoch verklagte Nokia den iPhone-Konzern in den USA und Deutschland mit dem Vorwurf, 32 Patente zu verletzen. Dabei geht es um Technologien für Displays, Bedienung, Chips, Antennen, die Anzeige von Videos, Software sowie weitere Funktionen. Apple warf bereits einen Tag zuvor den Patentfirmen Acacia Research und Conversant Intellectual Property Management vor, mit Nokia unter einer Decke zu stecken, um aus Smartphone-Anbietern auf unfaire Weise Geld herauszupressen.

+++ 8.51 Uhr: Zwei Italiener bewerben sich um Nachfolge von EU-Parlamentspräsident Schulz +++

Im Europaparlament geht das Rennen um die Nachfolge des scheidenden Präsidenten Martin Schulz (SPD) in die heiße Phase - und der Ausgang scheint völlig offen. Denn entgegen der seit Jahren üblichen Praxis haben die beiden größten Fraktionen jeweils einen Kandidaten nominiert: Für die Fraktion der Europäischen Volkspartei (EVP) steigt Antonio Tajani in den Ring, für die Sozialdemokraten deren Fraktionschef Gianni Pittella. Damit zeichnet sich am 17. Januar eine Kampfabstimmung zwischen den beiden Italienern ab. 

+++ 8.26 Uhr: CSU-Mann Mayer nach Anschlag: Müssen Sicherheitsgesetze verschärfen +++

Der CSU-Innenpolitiker Stephan Mayer hat nach dem Berliner Terroranschlag Konsequenzen für die Asylpolitik gefordert. Der Fall zeige "wie unter einem Brennglas", wo die Defizite liegen, sagte Mayer im RBB-Inforadio. Das Aufenthaltsrecht und die Sicherheitsgesetze müssten verschärft werden. Mayer forderte etwa eine Verlängerung der Abschiebehaft und begründete dies mit Blick auf den gesuchten Tatverdächtigen aus Tunesien: "Er konnte nicht abgeschoben werden. Er war sogar in Abschiebehaft, musste nach einem Tag wieder entlassen werden. Also, wir müssen deshalb die Dauer der Abschiebehaft verlängern." Außerdem müsse Tunesien zum sicheren Herkunftsland ernannt werden. Dies hatten die Grünen im Bundesrat bisher verhindert.

+++ 8.19 Uhr: Israelische Soldaten erschießen bei Konfrontationen Palästinenser +++

Israelische Soldaten haben bei Konfrontationen im Westjordanland einen jungen Palästinenser erschossen. Nach Angaben palästinensischer Rettungskräfte erlag der 18-Jährige bei dem Vorfall nördlich von Jerusalem Schussverletzungen in der Brust. Nach Angaben der israelischen Armee zerstörten die Soldaten in einem Dorf die Wohnung eines palästinensischen Attentäters, der im Oktober in Jerusalem zwei Israelis getötet hatte. Während des Einsatzes seien die Soldaten von Einwohnern mit Sprengsätzen angegriffen worden. Angesichts der Bedrohung hätten sie auf einen der Verdächtigen geschossen und ihn getötet. Bei einer Gewaltwelle sind seit Oktober 2015 sind bei Anschlägen und Konfrontationen mehr als 250 Palästinenser getötet worden. 37 Israelis kamen in dem Zeitraum ums Leben.

+++ 7.51 Uhr: Schon mehr als 70 Todesopfer durch alkoholhaltigen Badezusatz in Sibirien +++

Die Zahl der Todesopfer durch alkoholhaltigen Badezusatz in Sibirien ist auf mehr als 70 gestiegen. Insgesamt seien seit dem Wochenende 117 Menschen mit Vergiftungen in Krankenhäuser eingeliefert worden, 71 seien gestorben, sagte eine Sprecherin des Katastrophenschutzministeriums am Donnerstag in Irkutsk. Die Opfer hatten auf der Suche nach billigem Alkohol den mit giftigem Methanol versetzten Badezusatz getrunken. Viele arme Bewohner der ehemaligen Sowjetunion greifen auf alkoholhaltige Parfüms, Gesichtswasser, Haushaltsreiniger oder Selbstgebranntes zurück, weil sie sich alkoholische Getränke nicht leisten können.

+++ 7.42 Uhr: Zehn Tote bei Überfall auf Parlamentarier in Kabul +++

Bei einem nächtlichen Überfall von drei Talibankämpfern auf das Haus eines afghanischen Parlamentariers in Kabul sind nach Medienberichten neben den Angreifern sieben Menschen umgekommen. Unter den Todesopfern im Haus des Politikers Mir Wali aus der umkämpften Südprovinz Helmand sind nach Erkenntnissen des Senders Tolo TV zwei seiner Enkelkinder, der Sohn eines Parlamentariers aus der an Helmand grenzenden, ebenfalls umkämpften Provinz Urusgan sowie zwei Sicherheitskräfte. Auch die drei Angreifer sind demnach tot. 

+++ 7.20 Uhr: 58.000 Verkehrstote in China im vergangenen Jahr +++

Auf den Straßen Chinas sind im vergangenen Jahr laut Behördenangaben 58.000 Menschen bei Unfällen ums Leben gekommen. Verstöße gegen die Verkehrsregeln waren für fast 90 Prozent aller tödlichen Verkehrsunfälle verantwortlich, hieß es in einem auf der Website des Nationalen Volkskongresses veröffentlichten Bericht. Insgesamt seien im vergangenen Jahr 442 Millionen derartige Verstöße registriert worden.

Der Bericht verwies auch auf überladene Lastwagen und schlechte Straßen in ländlichen Gegenden als Ursache von Unfällen. Die Zahl von 58.000 Verkehrstoten bedeutet einen deutlichen Rückgang gegenüber 2004, als mehr als 107.000 Menschen bei Verkehrsunfällen starben. Die Zahl der Unfälle ging im selben Zeitraum von 518.000 auf 188.000 zurück.

+++ 6.38 Uhr: Polizei erwischt betrügerischen Paketboten auf frischer Tat +++

Ein Paketbote aus Hessen hat offenbar mehrere Wochen lang beim Ausliefern Pakete für sich abgezweigt - nun ist er mit seiner Masche aufgeflogen. Dem Mann werde vorgeworfen, im Internet Pakete auf den Nachnamen und mit der Adresse von Menschen bestellt zu haben, deren Wohnort auf seiner Route lagen, berichtete die Polizei Bad Hersfeld. Der 24-Jährige soll dann erfundene Vornamen hinzugefügt haben. Die so adressierten Pakete behielt er. Nachdem zahlreiche Onlinehändler Anzeigen gegen nicht existierende Personen gestellt hatten, ermittelte die Polizei wegen Warenkreditbetrügereien. Sie ertappte den Paketzusteller am Montag auf frischer Tat, wie die Behörde mitteilte. Er gab daraufhin zu, Waren in Wert von mehr als 4500 Euro abgezweigt zu haben.

+++ 6.11 Uhr: Lkw mit Gasflaschen explodiert vor christlichem Zentrum in Australien +++

 Vor dem Hauptquartier einer konservativen christlichen Gruppe in Australien ist ein mit Gasflaschen beladener Lastwagen explodiert. Die Polizei schloss einen "politischen, religiösen oder ideologischen" Hintergrund aus, während die Lobby-Gruppe selbst von einem möglichen Einschüchterungsversuch sprach. Nach Angaben der Polizei löste der 35-jährige Fahrer die Explosion vor den Büros der Australian Christian Lobby in der Hauptstadt Canberra am Mittwochabend anscheinend aus, indem er Gasflaschen im Fahrzeug anzündete. Der Lastwagen und das Gebäude seien beschädigt und der Fahrer verletzt worden, sagte der stellvertretende Polizeichef Mark Walters am Donnerstag. Der Mann wurde im Krankenhaus vernommen. Zu seinen Motiven sagte die Polizei nichts.

+++ 5.47 Uhr: Zahl der Todesopfer bei Feuerwerksexplosion in Mexiko steigt auf 33 +++

Nach der schweren Explosion auf einem Markt für Pyrotechnik in Mexiko ist die Zahl der Todesopfer auf 33 gestiegen. Rund 40 weitere Menschen würden noch in Krankenhäusern behandelt, teilte der Stabschef der Provinzregierung, José Manzur, mit. Fünf der Verletzten seien noch immer in einem kritischen Zustand. Präsident Enrique Peña Nieto gedachte der Opfer mit einer Schweigeminute. Es seien hart arbeitende Menschen gewesen, die sich für ihre Familien eingesetzt hätten, sagte er bei der Einweihung einen Krankenhauses. Als "Zeichen der Solidarität" bat er die Gäste um eine Minute der Andacht. Die Explosionen von Raketen und Böllern hatte den Markt San Pablito in der Ortschaft Tultepec im Bundesstaat México am Dienstag weitgehend zerstört. Nach der Unglücksursache wurde noch gesucht. Möglicherweise hatte sich eine Rakete entzündet und dann eine Kettenreaktion ausgelöst.

+++ 4.22 Uhr: Kanadische Katzenschmugglerin darf nicht nach Neuseeland einreisen +++

 Weil sie eine Katze einschmuggeln wollte, ist einer Frau aus Kanada die Einreise nach Neuseeland untersagt worden. Die Frau sei am Mittwoch von Vancouver aus kommend in Auckland eingetroffen und habe der Behörde für Biosicherheit zwar ihre verdreckten Stiefel angegeben, teilte das zuständige Ministerium mit. Sie habe allerdings nicht erwähnt, dass sie eine grau-weiße Katze in ihrem Handgepäck dabei habe. Das habe sie erst eingeräumt, als das Personal darauf bestanden habe, die Handtasche zu durchleuchten. Neuseeland hat sehr strenge Regeln, was die Einreise von Tieren betrifft. Katzen und Hunde dürfen nicht einfach aus dem Ausland eingeführt werden, um den Ausbruch von Krankheiten zu vermeiden.

+++ 3.16 Uhr: Angehörige von Orlando-Opfern verklagen Facebook, Google und Twitter +++

In den USA haben Angehörige der Opfer des Anschlags von Orlando die Internetriesen Facebook, Google und Twitter wegen Unterstützung der Dschihadistenorganisation Islamischer Staat (IS) verklagt. Die Familien dreier Opfer werfen den Konzernen vor, sie hätten dem IS "wissentlich und ohne Rücksichtnahme" ermöglicht, die sozialen Netzwerke als Mittel zur Rekrutierung von Dschihadisten, Geldbeschaffung und Verbreitung von Propaganda zu nutzen. Diese Form der Unterstützung habe den Aufstieg des IS befördert und diesen in die Lage versetzt, zahlreiche terroristische Anschläge zu verüben. Die Kläger verlangen Entschädigung. Im Juni hatte der 29-jährige Omar Mateen, ein US-Bürger und Sohn afghanischer Einwanderer, den Homosexuellen-Nachtclub "Pulse" in Orlando überfallen und dort um sich geschossen. 50 Menschen wurden getötet, darunter der Attentäter von der Polizei.

+++ 2.56 Uhr: Von der Leyen zu traditionellem Weihnachtsbesuch in Afghanistan +++

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen ist zu ihrem traditionellen Weihnachtsbesuch bei der Bundeswehr-Truppe in Afghanistan eingetroffen. Sie landete im Feldlager von Masar-i-Scharif im Norden des Landes, wo noch rund 800 deutsche Soldaten stationiert sind. Von der Leyen ist zum fünften Mal innerhalb von drei Jahren in dem Land, das weiterhin von den radikalislamischen Taliban terrorisiert wird. Die Sicherheitslage in Afghanistan hat sich in diesem Jahr massiv verschlechtert. Im November wurde auch das erst 2013 eröffnete deutsche Generalkonsulat in Masar-i-Scharif von den Aufständischen angegriffen. Sechs Menschen wurden getötet, 128 verletzt. Das Auswärtige Amt entschied daraufhin, das Konsulatsgebäude aufzugeben.


+++ 2.33 Uhr: Zahl der Hinrichtungen in den USA weiter gesunken +++

Die Zahl der Todesurteile und Hinrichtungen sinkt in den USA 2016 auf neue Tiefststände. Das geht aus dem Jahresbericht des unabhängigen Death Penalty Information Center (DPIC) hervor. In diesem Jahr wurden demnach 20 Menschen hingerichtet, das ist der geringste Wert seit 1991 (14). 2015 waren es noch 28 gewesen. Die 30 bis zum Jahresende zu erwartenden Todesurteile sind die niedrigste Zahl seit mehr als 40 Jahren. Als Ursachen dafür gelten einerseits zu teure Verfahren. Außerdem führt ein europäischer Boykott dazu, dass die US-Bundesstaaten kaum an die richtigen, tödlichen Chemikalien kommen. "Was die Todesstrafe anbelangt, befindet sich Amerika mitten in einem gewaltigen Klimawandel", teilte DPIC-Direktor Robert Dunham mit. "Der langfristige Trend ist klar: Die Öffentlichkeit fühlt sich mit der Todesstrafe immer weniger wohl."

+++ 2.01 Uhr: Experte erwartet 100.000 Drohnen unter dem Weihnachtsbaum +++

Schon bald werden noch viel mehr Propeller am Himmel schwirren: Drohnen als Trend-Geschenk zu Weihnachten bereiten den Experten großes Kopfzerbrechen. "Beim diesjährigen Weihnachtsfest werden mindestens 100.000 Drohnen verschenkt, schätzen wir", sagte der Geschäftsführer der Deutschen Flugsicherung (DFS), Klaus-Dieter Scheurle, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Derzeit würden rund 400 000 der Apparate in Deutschland genutzt. "Im Jahr 2020 sprechen wir schon von mehr als einer Million Drohnen in Deutschland." Scheurle forderte daher eine Registrierungspflicht beim Kauf von Drohnen: "Für eine faire und sichere Integration unbemannter Fluggeräte in den Luftraum ist sie unverzichtbar.

+++ 1.45 Uhr: UN beschließen Abkommen zur Verfolgung von Kriegsverbrechen in Syrien +++

Die Vereinten Nationen haben eine Resolution zur Verfolgung von Kriegsverbrechen in Syrien beschlossen. Darin ist vorgesehen, innerhalb der UN eine Stelle einzurichten, die Informationen über mögliche Kriegsverbrechen in Syrien sammelt und später an eine Recht sprechende Institution übergibt. Bisher hatte sich die internationale Staatengemeinschaft noch nicht auf eine solche Einrichtung oder einen entsprechenden Prozess einigen können. Das Abkommen wurde am Mittwoch in New York von 105 Staaten unterstützt und erreichte so die nötige einfache Mehrheit unter den 193 Mitgliedsstaaten.

+++ 01.12 Uhr: Dickster Mann der Welt will Hälfte seines Gewichtes verlieren +++

Ein unter extremer Fettleibigkeit leidender Mexikaner, der derzeit 590 Kilo auf die Waage bringt, will sein Gewicht im Laufe des kommenden Jahres um die Hälfte reduzieren. Wie der behandelnde Arzt am Mittwoch mitteilte, soll der 32-jährige Juan Pedro einen Magenpypass bekommen. Angesichts des hohen Operations-Risikos werde der Bypass in zwei Etappen über einen Zeitraum von sechs Monaten gelegt, sagte der Arzt José Antonio Castañeda Cruz.
Zuerst müsse sein Patient allerdings knapp 60 Kilo abnehmen, damit der erste für Juni geplante Eingriff stattfinden könne. Nach dem ersten Eingriff gebe es dann eine gute Chance, dass Juan Pedro die Hälfte seines Gewichts abnehmen könne. "Mit jedem Kilo, um das das Gewicht reduziert wird, steigt die Lebenserwartung um drei bis fünf Monate."

jen/amt / DPA / AFP