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News des Tages : Leiche in Baum blieb wochenlang unbemerkt

Düsseldorfer Mordopfer wurde Kopf abgetrennt +++ Mutmaßliche Islamisten verhaftet +++ Rechtsmediziner will alle DNA-Codes speichern +++ Großeinsatz der Polizei in Paris +++ Die News des Tages im Ticker.

In diesem Baum in Mönchengladbach steckte ein toter Mann wochenlang unentdeckt

In diesem Baum in Mönchengladbach steckte ein toter Mann wochenlang unentdeckt

Die Nachrichten des Tages im Überblick.

+++ 19.43 Uhr: Sicherheitsalarm nach Tunneleinsturz in früherem US-Akw +++

Nach dem Einsturz eines Tunnels in einer Atomanlage im Westen der USA ist Sicherheitsalarm ausgelöst worden. Allerdings gab es nach Angaben der Behörden keinerlei Indizien dafür, dass bei dem Unglück in dem stillgelegten Atomkraftwerk Hanford Site im Bundesstaat Washington radioaktives Material freigesetzt wurde. Hunderte Beschäftigte wurden dennoch nach Angaben des Energieministeriums in Washington aus der Anlage fortgebracht. Andere Angestellte in weiter vom Unglücksort entfernten Einrichtungen wurden demnach angewiesen, nicht nach draußen zu gehen, Lüftungsanlagen dicht zu machen und vorerst nichts zu trinken oder zu essen. In dem eingestürzten Tunnel befand sich nach Angaben des Ministeriums radioaktiv verseuchtes Material. Das frühere Akw befindet sich rund 300 Kilometer südöstlich der Großstadt Seattle. 

+++ 19.38 Uhr: Nach Festnahme in London: 27-Jähriger wegen Terrorismus angeklagt +++

Ein 27-Jähriger Brite, der Ende April mit mehreren Messern im Londoner Regierungsviertel festgenommen wurde, wird wegen Terrorismus angeklagt. Das teilte Scotland Yard mit. Der Mann wurde am 27. April nahe dem britischen Parlament und dem Regierungssitz von britischen Spezialkräften gestellt. Im Rucksack hatte er mehrere Messer bei sich. Er habe Vorbereitungen getroffen, eine terroristische Straftat zu begehen, hieß es in einer Mitteilung von Scotland Yard. Außerdem wird ihm vorgeworfen 2012 in Afghanistan mit explosivem Material hantiert zu haben. Er soll bereits am Mittwoch vor Gericht erscheinen. 

+++ 19.26 Uhr: Frankreichs Präsident Hollande leitet letztmals Kabinettssitzung +++

Der scheidende Französische Staatschef François Hollande leitet morgen letztmals eine Kabinettssitzung. Im Anschluss absolviert er seinen letzten offiziellen Termin - er nimmt in Paris an einer Gedenkfeier zur Abschaffung der Sklaverei teil. Der nationale Gedenktag wird das zwölfte Mal begangen. Frankreich ist das einzige Land, das die Sklaverei als "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" brandmarkt. Am Sonntag übergibt Hollande die Amtsgeschäfte an seinen gewählten Nachfolger Emmanuel Macron. Der Pro-Europäer war bis zum August des vergangenen Jahres Hollandes Wirtschaftsminister. Er trat dann aber zurück, um sich seinen Präsidentschaftsambitionen zu widmen.

+++ 18.11 Uhr: Spaziergänger entdeckt Leiche in Baum - Toter blieb wochenlang unbemerkt +++

Grausiger Leichenfund in Mönchengladbach: Ein Spaziergänger hat in einem Baum die Leiche eines Manns entdeckt, die sich dort unbemerkt bereits seit mehreren Wochen befand. Laut Obduktion könnte der Mann erfroren oder an einer Vergiftung gestorben sein, wie die Polizei mitteilte. Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden fanden sich nicht. Auch schlossen die Ermittler aus, dass der Mann verhungert sein könnte. Der 59-jährige Spaziergänger hatte den Toten am Samstagmittag in einer Höhe von dreieinhalb bis vier Metern in dem Baum wahrgenommen, der auf einem Privatgrundstück steht. Polizei und Feuerwehr bargen die Leiche. Die Identität des Verstorbenen stand zunächst nicht fest, sie soll nun durch eine DNS-Analyse geklärt werden.

+++ 16.19 Uhr: Dreijähriger Junge ertrinkt in Gartenteich +++

Ein dreijähriger Junge ist in einem Gartenteich in der Nähe seines Kindergartens in Rheinland-Pfalz ertrunken. Der Junge habe den Kindergarten am Montagvormittag unbemerkt durch eine unverschlossene Hintertür verlassen, teilte die Staatsanwaltschaft Koblenz mit. Trotz einer großen Suchaktion konnte der Junge zunächst nicht gefunden werden. Erst später wurde er in einem Teich auf einem Grundstück in der Nähe des Kindergartens in Bad Breisig entdeckt. Der Junge wurde am Unfallort wiederbelebt, starb aber am späten Nachmittag in der nahe gelegenen Kinderklinik Sankt Augustin. Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat ein Ermittlungsverfahren zur Klärung der Todesursache eingeleitet. Untersucht wird auch, ob ein Fremdverschulden vorliegt.

+++ 14.34 Uhr: Drei Tote bei Lawine in französischen Alpen +++

Bei einem Lawinenunglück in den französischen Alpen sind drei Menschen ums Leben gekommen. Die Skiwanderer wurde im Alpen-Département Savoyen nahe der Grenze zu Italien von Schneemassen verschüttet, wie die Behörden mitteilten. Der Bürgermeister der nahegelegenen Gemeinde Bonneval-sur-Arc, Gabriel Blanc, sagte, die Leichen seien geborgen worden. Weitere Verschüttete gebe es nicht.

Bei den Opfern handelte es sich demnach um zwei Skiwanderer und ihren Bergführer. Weitere Angaben zu ihrer Identität gab es zunächst nicht. Die Lawine war am Vormittag gegen zehn Uhr abgegangen.

+++ 14.33 Uhr: IS will russischen Geheimdienstmitarbeiter enthauptet haben +++

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat nach eigener Darstellung einen russischen Geheimdienstmitarbeiter enthauptet. In dem Video mit arabischen Untertiteln sagt ein Mann auf russisch, seine Mission sei es gewesen, den Islamischen Staat zu unterwandern. Die Aufnahmen zeigen den Mann in einer wüstenartigen Gegend knieend, bevor er umgebracht wird. Das Video konnte zunächst nicht auf Echtheit überprüft werden.

Das russische Verteidigungsministerium wies die Darstellung in dem Video der Nachrichtenagentur Tass zufolge zurück. Alle russischen Sicherheitskräfte in Syrien seien wohlauf. Es werde vor Falschmeldungen in den Medien gewarnt.

+++ 14.07 Uhr: Haribo erpresst: Rentner angeklagt +++

Ein Rentner aus Dortmund ist wegen versuchter räuberischer Erpressung angeklagt worden. Der heute 74-Jährige soll den Unternehmen Haribo, Kaufland und Lidl damit gedroht haben, Süßigkeiten mit Zyanid zu vergiften. Um seiner Geld-Forderung Nachdruck zu verleihen, soll er in mehreren Supermärkten auch Buttersäure vergossen und damit einen Schaden von 10.000 Euro verursacht haben. Deshalb ist der Rentner auch wegen Sachbeschädigung angeklagt. Eine Vergiftung von Lebensmitteln sei aber nicht erfolgt, betonte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Bonn. Es habe deshalb zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für Verbraucher bestanden.

Am vergangenen Heiligabend wurde der Rentner festgenommen und kam vorübergehend in Untersuchungshaft. Sein Motiv soll Geldnot gewesen sein. Der Prozess findet am Landgericht Bonn statt.

+++ 13.57 Uhr: Türkei: Polizist nach Tod zweier Kinder verhaftet +++

Fünf Tage nach dem Tod zweier Kinder durch gepanzertes Polizeifahrzeug in der südostanatolischen Stadt Silopi ist der Fahrer verhaftet worden. Das meldete die Nachrichtenagentur DHA. In der Nacht zum Freitag war das Polizeifahrzeug aus bisher unbekanntem Grund in ein Wohnhaus gerast und hatte ein Loch in die Hauswand gerissen. Dabei waren die in dem Zimmer schlafenden Kinder getötet worden. Die Brüder waren sechs und sieben Jahre alt.

+++ 13.49 Uhr: Staatsanwalt bestätigt: Mordopfer wurde Kopf abgetrennt +++

Der Leiche einer getöteten 62-Jährigen, die am Freitag in einem Kellerverschlag in Düsseldorf entdeckt wurde, ist der Kopf abgetrennt worden. Staatsanwalt Martin Stücker bestätigte Medienberichte. Warum der Täter dies getan habe, sei noch unklar. Eine Mordkommission ermittelt. Nachbarn hatten die verstümmelte Frauenleiche den Angaben zufolge im Keller eines Mehrparteienhauses gefunden. Anwohner sagten aus, die allein wohnende Frau häufiger in Begleitung eines großen Mannes gesehen zu haben. Dies sei eine Spur, sagte ein Polizeisprecher. Wo, wie und wann die Frau umgebracht wurde, sagten die Ermittler aus ermittlungstaktischen Gründen nicht. Der Keller sei jedenfalls nicht der Tatort gewesen.

+++ 13.31 Uhr: Prognosen: Moon gewinnt Wahl in Südkorea +++

Bei der Präsidentenwahl in Südkorea hat der linksgerichtete Kandidat Moon Jae In Prognosen zufolge mit deutlichem Vorsprung gewonnen. Den am Dienstag nach Schließung der Wahllokale von drei Fernsehsendern veröffentlichten Zahlen zufolge kam der Kandidat der Demokratischen Partei auf 41,4 Prozent und lag damit weit vor seinen Konkurrenten.

Der Konservative Hong Joon Pyo von der Regierungspartei der von ihrem Amt enthobenen Staatschefin Park Geun Hye kam demnach auf 23,3 Prozent der Wählerstimmen, der Mitte-Politiker Ahn Cheol Soo auf 21,8 Prozent. Die Neuwahlen in Südkorea waren notwendig geworden, nachdem Staatschefin Park wegen eines Korruptionsskandals ihres Amtes enthoben worden war.


+++ 13.05 Uhr: Ostukraine: Prorussische Rebellen zeigen verbotene Waffen +++

Bei einer Militärparade in der Ostukraine zum 72. Jahrestag des Siegs über Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg haben die prorussischen Rebellen auch Panzer und schwere Geschütze gezeigt, obwohl dies nach dem Minsker Friedensabkommen verboten ist. Durch die Rebellenhauptstadt Donezk marschierten rund tausend Rebellenkämpfer, außerdem rollten Panzer, Raketenwerfer und Flugabwehrgeschütze durch die Hauptstraße. Ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP zählte 45 schwere Waffen.

Donezk liegt in einer Pufferzone, aus der alle schweren Waffen schon vor zwei Jahren hätten abgezogen werden müssen. Separatisten-Anführer Alexander Sachartschenko führte die Parade an. Seine Kämpfer trugen ein orange-schwarzes Banner in den Farben des russischen Georgsbands und Fotos getöteter Rebellen durch Donezk. Mehr als zehntausend Menschen jubelten den Kämpfern zu, sie hatten russische Flaggen und Porträts von Sowjetdiktator Josef Stalin dabei.

+++ 12.37 Uhr: Weiterer Bundeswehrsoldat unter Terrorverdacht festgenommen +++

Die Bundesanwaltschaft hat einen weiteren Bundeswehrsoldaten festnehmen lassen. Im Zuge der Terrorermittlungen gegen einen rechtsextremen Oberleutnant in Illkirch bei Straßburg haben die Ermittler im baden-württembergischen Kehl nun einen zweiten Soldaten der Bundeswehr unter Terrorverdacht festgenommen. Dabei handelt es sich um einen 27-jährigen Deutschen, wie die Bundesanwaltschaft mitteilt. Es bestehe der Verdacht der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat. Der Soldat soll ein Komplize des rechtsextremen Oberleutnants Franco A. sein, der Ende April festgenommen worden war.


+++ 12.36 Uhr: Dutzende Verletzte bei Bombenanschlag in Thailand +++

Bei zwei Bombenanschlägen in Thailand sind mindestens 40 Menschen verletzt worden. Ziel der Anschläge war nach Angaben der Polizei ein Einkaufszentrum in der Stadt Pattani, etwa 1000 Kilometer von der Hauptstadt Bangkok entfernt im Süden des Landes. Die beiden Sprengsätze detonierten demnach im Abstand von etwa fünf Minuten. Zu den Anschlägen bekannte sich zunächst niemand.

In der mehrheitlich muslimischen Region an der Grenze zu Malaysia kämpfen muslimische Rebellen seit vielen Jahren für Unabhängigkeit von der Zentralregierung. Westliche Touristen gibt es dort nur wenige. Seit dem Wiederaufflackern des Konflikts 2004 gab es in der Region bereits mehr als 6500 Tote.

+++ 12.21 Uhr: Russland erinnert mit riesiger Militärparade an Sieg über Nazi-Deutschland +++

Mit einer riesigen Militärparade hat Russland an den Sieg über Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg erinnert. Über den Roten Platz in Moskau marschierten tausende Soldaten, auch Panzer, Raketen und anderes Kriegsgerät wurden aufgefahren. Die russischen Streitkräfte seien in der Lage, "jeden möglichen Angriff abzuwehren", sagte Staatschef Wladimir Putin. Die internationale Gemeinschaft rief er zum gemeinsamen Kampf gehen "Terrorismus, Extremismus, Neonazismus und andere Bedrohungen" auf. "Die Lehren vergangener Kriege zwingen uns, wachsam zu bleiben", sagte Putin, der die Parade abnahm. 

72 Jahre Weltkriegs-Ende: Siegesparade in Moskau: Das sind Putins stärkste Waffen
Um Punkt zehn Uhr Ortszeit beginnt die große Militärparade in Moskau. Fahnenträger marschieren im Stechschritt über den Roten Platz. Neben der russischen Flagge tragen sie auch eine sowjetische Divisionsfahne. Vor 72 Jahren hissten zwei Soldaten der Roten Armee eine solche Fahne über dem deutschen Reichstag. Seitdem gilt sie als Symbol des Sieges.

Um Punkt zehn Uhr Ortszeit beginnt die große Militärparade in Moskau. Fahnenträger marschieren im Stechschritt über den Roten Platz. Neben der russischen Flagge tragen sie auch eine sowjetische Divisionsfahne. Vor 72 Jahren hissten zwei Soldaten der Roten Armee eine solche Fahne über dem deutschen Reichstag. Seitdem gilt sie als Symbol des Sieges.


+++ 11.51 Uhr: Palästinenserpräsident zu Treffen mit Netanjahu bereit +++

Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat sich zu einem Treffen mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu unter der Schirmherrschaft von US-Präsident Donald Trump bereit erklärt. Das gab Abbas nach einem Treffen mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Ramallah bekannt. Trump werde "bald" die Palästinensergebiete besuchen, sagte Abbas weiter.

+++ 11.26 Uhr: China: Kindergarten-Kinder sterben bei Bus-Brand +++

Bei einem schweren Unglück mit einem Kindergartenbus sind im Osten Chinas zwölf Insassen ums Leben gekommen, darunter auch südkoreanische Kinder. Wie die Regierung der Hafenstadt Weihai in der ostchinesischen Provinz Shandong mitteilte, geriet der Bus am Morgen in einem Tunnel in Brand.

Über die Zahl der getöteten Kinder herrschte zunächst Verwirrung. Die Stadtregierung gab bekannt, unter den Toten seien fünf koreanische und sechs chinesische Kinder. Zuvor hatte Südkoreas Nachrichtenagentzur Yonhap unter Berufung auf die Botschaft berichtet, zehn südkoreanische Kinder seien getötet worden. Auch der Busfahrer sei ums Leben gekommen, so die Stadtregierung. Eine Kindergartenlehrerin sei schwer verletzt worden. Insgesamt seien zwölf Passagiere und der Fahrer an Bord des Busses gewesen, der vom Kindergarten angemietet worden sei.  

+++ 11.19 Uhr: Acht Enten in Gully - ungewöhnlicher Rettungseinsatz +++

Eine Ente samt ihrer Kinderschar haben Polizisten in Karlsruhe von einer stark befahrenen Straße gerettet. Wie die Polizei mitteilte, hatten Autofahrer am Montag auf einer wichtigen Zubringer- und Umgehungsstraße eine Entenfamilie gesichtet.
Beamte entdeckten dann eine Ente, die auf dem Standstreifen hin und her lief. Doch auch nach ihrer Rettung beruhigte sie sich nicht. Der Grund: Ihre acht Küken waren bei dem Ausflug auf die Straße in einen Gully gestürzt. Die Beamten retten daraufhin auch den Nachwuchs - und brachten die Familie in einen Park, "wo alle Neune wieder loswatschelten, als ob nichts geschehen wäre".

+++ 10.35 Uhr: Mutmaßliche Islamisten in Berlin und Sachsen-Anhalt festgenommen +++

Die Bundesanwaltschaft hat in Berlin und Sachsen-Anhalt zwei mutmaßliche Mitglieder der Dschihadistenmiliz Dschabhat al-Nusra (JaN) festnehmen lassen. Einer der beiden Männer soll sich zudem der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) angeschlossen haben, wie die Karlsruhe Behörde mitteilte. Es handelt sich demnach um zwei 23 und 30 Jahre alte Syrer.

Den beiden Männern wird vorgeworfen, sich im Jahr 2012 einer Kampfeinheit der als ausländische terroristische Vereinigung eingestuften Dschabhat al-Nusra angeschlossen zu haben. Einer der beiden Beschuldigten soll im Frühjahr 2013 einen Scharfschützen der syrischen Regierungstruppen in seine Gewalt gebracht und ihn gezwungen haben, sein eigenes Grab auszuheben. Danach soll er ihm die Kehle durchgeschnitten haben. Er schloss sich den Ermittlungen zufolge Mitte 2013 dem IS an.

+++ 9.38 Uhr: Teenager klauen Auto und fliehen vor Polizei +++

Vier Teenager haben sich in Baden-Württemberg eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Zunächst stahlen sie in Oberndorf ein Auto für eine Spritztour. Wie die Polizei mitteilte, hatten die 13- bis 15-Jährigen das Auto am Montag vor einem Wohnhaus entwendet. Es hatte kein Kennzeichen, war aber fahrbereit. Außerdem steckte der Zündschlüssel. Die Jugendlichen brachten alte Kennzeichen an und fuhren los. Ein Zeuge merkte, dass mit den Schildern etwas nicht stimmte und rief die Polizei. Als eine Streife die Jungen stoppen wollte, fuhr der 13 Jahre alte Fahrer davon. Wenig später hielt er den Wagen an und floh mit seinen Freunden zu Fuß. Hinter einem Busch bekamen die Beamten die Jugendlichen aber zu fassen. Was ihnen nun blüht, war zunächst offen.

+++ 9.19 Uhr: 68 Tonnen gefälschter Kosmetika beschlagnahmt +++

In Kambodscha ist bei zwei großen Razzien eine Rekordmenge gefälschter Kosmetikprodukte beschlagnahmt worden. Die Polizei des südostasiatischen Landes stellte insgesamt 68 Tonnen sicher, darunter unter anderem Artikel wie Shampoo, Körperlotion und Haarfärbemittel aus einheimischer Produktion, die fälschlicherweise die Namen internationaler Marken trugen, wie die Tageszeitung "Cambodia Daily" berichtete. Vier Menschen seien festgenommen worden.

Nach Angaben des kambodschanischen Innenministeriums handelt es sich um den größten Fund, der bislang gemacht wurde. In Kambodscha sind Fälschungen von Markenprodukten weit verbreitet. Neben Kosmetik werden auch Kleidung oder Medikamente in großem Stil illegal nachgemacht.

+++ 8.29 Uhr: Schwere Überschwemmungen in Kanada +++

Heftige Regenfälle haben in Kanada schwere Überschwemmungen verursacht und zu dramatischen Notfällen geführt. Medienberichten zufolge gab es mindestens einen Toten und mehrere Vermisste. Besonders betroffen waren mehrere Provinzen im Osten, aber auch Regionen an der Westküste. Behörden sprachen von den schlimmsten Niederschlägen seit mehr als 50 Jahren. Auch werden in den kommenden Tagen weitere Regenfälle erwartet.

In Quebec im Osten soll ein Mann in den Fluten ums Leben gekommen sein, nachdem er und sein zweijähriges Kind sich zunächst auf das Dach ihres Autos hatten retten können, wie der kanadische Sender CBC berichtete. Demnach war auch die Ehefrau des Mannes zum fraglichen Zeitpunkt mit im Wagen, konnte sich aber in Sicherheit bringen. Nach dem zwei Jahre alten Mädchen wurde noch gesucht.


+++ 8.11 Uhr: Paris räumt illegales Flüchtlingslager +++

Die französischen Behörden haben ein Flüchtlings-Zeltlager im Norden von Paris geräumt. Bis zu 1000 Menschen würden in feste Unterkünfte gebracht, berichteten der Nachrichtensender Franceinfo und andere Medien. 350 Polizisten waren im Einsatz. Zu Zwischenfällen kam es zunächst nicht.

In der Hauptstadt bilden sich immer wieder solche Lagerplätze, weil offizielle Unterkünfte voll sind. Bereits im vergangenen Jahr hatten die Behörden ähnliche Lager auf den Straßen der Stadt geräumt.

+++ 8.06 Uhr: Australien will Atomtest-Opfer besser versorgen +++

Mehr als ein halbes Jahrhundert nach einer Serie von geheimen britischen Atombombentests in Australien sollen Ureinwohner, die damals den Strahlen ausgesetzt waren, bessere ärztliche Hilfe bekommen. Die australische Regierung kündigte am Dienstag an, dass Aborigines aus den verschiedenen Testregionen eine Gesundheitskarte erhalten, mit der praktisch alle Kosten abgedeckt werden.

Großbritannien hatte zwischen 1952 und 1963 in abgelegenen Regionen des Commonwealth-Partners Australien Atombomben getestet. Die Versuche fanden in der Maralinga-Wüste im Süden des Kontinents sowie auf den Monte-Bello-Inseln im Nordwesten statt. Viele Ureinwohner wurden damals gezwungen, ihre Heimat zu verlassen. Wer blieb, wurde hoher radioaktiver Strahlung ausgesetzt. Viele trugen Gesundheitsschäden davon. Nach einer Studie waren allein in der Maralinga-Wüste etwa 1200 Aborigines betroffen. Damals gab es auch Tote. 

+++ 7.20 Uhr: Kanzlerin lehnt türkisches Referendum über Todesstrafe ab +++

Die Bundesregierung wird nach den Worten von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nicht zulassen, dass in Deutschland für die Einführung der Todesstrafe in der Türkei geworben wird. Zwar gebe es noch keine konkreten Anfragen, sagte Merkel im Radiosender WDR 5. Die Frage sei aber leider nicht völlig hypothetisch, "denn das Thema ist in der Türkei diskutiert worden".

Es sorge daher für Klarheit zu sagen, dass "für einen Inhalt, den wir absolut ablehnen, wie etwa die Todesstrafe", in Deutschland nicht geworben werden dürfe, sagte Merkel. Nach türkischem Recht sind im Ausland lebende Türken bei Wahlen und Referenden in dem Land wahlberechtigt.

+++ 6.12 Uhr: Räuber fesseln Putzfrau in Autohaus +++

Drei maskierte Räuber haben eine Putzfrau in einem Autohaus in Mecklenburg-Vorpommern gefesselt und danach erfolglos versucht, einen Tresor zu öffnen. Der Überfall ereignete sich in der Nacht in Neustadt-Glewe, wie die Polizei am Morgen mitteilte. Nach mehreren gescheiterten Versuchen flüchteten die Täter. Die 46-jährige Putzfrau befreite sich selbst von den Fesseln und alarmierte die Polizei. Weitere Informationen gab es zunächst nicht.

+++ 6.00 Uhr: Rechtsmediziner will alle DNA-Codes in Deutschland speichern +++

Zur besseren Bekämpfung schwerer Kriminalität sollten nach Ansicht des Hamburger Rechtsmediziners Klaus Püschel die DNA-Codes aller Menschen in Deutschland gespeichert werden. Von jedem Neugeborenen und jedem Erwachsenen sollte man eine Genprobe nehmen, auch von Touristen oder Flüchtlingen. "Dann können wir Verbrechen viel schneller und viel besser aufklären, weil wir bei jeder Spur an einem Geschehensort sagen können, von wem die Spur ist", sagte Püschel der Deutschen Presse-Agentur. Auch nach einem Unglücksfall wäre die Identifizierung von Toten viel einfacher.

Die Zahlencodes, die nach Angaben des Professors nichts über die Persönlichkeit aussagen, sollten an einem absolut sicheren Ort gespeichert und nur nach gesetzlicher Regelung in klar festgelegten Fällen von Richtern herausgegeben werden. 

+++ 4.52 Uhr: Venezuela: 60 Verletzte bei neuen Protesten +++

Bei neuen Protesten gegen eine drohende Diktatur in Venezuela und heftigen Zusammenstößen mit der Polizei sind mehr als 60 Demonstranten verletzt worden. Die Polizei setzte nach Berichten von Augenzeugen Tränengasbomben ein, um den Protestzug zu zerstreuen.

Die Demonstranten wandten sich gegen Pläne des sozialistischen Präsidenten Nicolás Maduro, eine neue Staatsordnung erarbeiten zu lassen. Sie fürchten ein Abrutschen in die Diktatur und die endgültige Ausschaltung des von der Opposition dominierten Parlaments. Nach Angaben der Regierung bat Papst Franziskus die Bischöfe in Venezuela, einen Dialog für ein Ende des Blutvergießens zu vermitteln. Seit Ausbruch der Proteste im April starben 37 Menschen, 800 wurden verletzt.

+++ 3.59 Uhr: Mordserie in Phoenix: Verdächtiger gefasst +++

Über Monate hinweg verängstigte ein Serientäter mit Schüssen aus einem fahrenden Auto die Millionenstadt Phoenix - jetzt haben die US-Behörden den mutmaßlichen Neunfachmörder gefasst. Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz informierten Polizei, Staatsanwaltschaft und FBI am Montagnachmittag (Ortszeit) über die Festnahme eines 23-Jährigen, der die Taten zwischen 2015 und 2016 begangen haben soll. Sein Motiv ist noch unklar, ersten Erkenntnissen zufolge hatte der Mann - mit einer Ausnahme - keine Verbindung zu seinen Opfern. Viele von ihnen wurden vor ihren Häusern erschossen, andere wurden nur angeschossen und kamen mit dem Leben davon.

Es handele sich um einen "sehr komplexen und sehr großen Fall", sagte Polizeichefin Jeri Williams. Zur Zeit werde untersucht, ob der Festgenommene noch weitere Verbrechen begangen hat. Auf der Pressekonferenz war von mindestens zwölf Fällen die Rede, bei denen der Mann auf Unschuldige geschossen haben soll. Hinweise auf mögliche Komplizen liegen den Ermittlern nach eigenen Angaben nicht vor.


+++ 3.34 Uhr: Wohl weniger Anschläge auf Flüchtlingsheime +++

Die Angriffe auf Asylbewerberheime in Deutschland sind nach einem Zeitungsbericht gesunken und haben wieder den Stand von vor der Flüchtlingskrise 2015 erreicht. Im ersten Quartal 2017 zählte das Bundeskriminalamt (BKA) 93 Attacken auf Flüchtlingsunterkünfte, schreibt die "Neue Osnabrücker Zeitung" unter Berufung auf die Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine kleine Anfrage der Linken im Bundestag. Das entspreche dem Niveau des ersten Quartals 2015, in dem 106 Angriffe registriert wurden. 86 der 93 Anschläge hätten einen rechtsradikalen Hintergrund gehabt. 

+++ 3.06 Uhr: Autounfall bei Gütersloh: 16-Jährige stirbt +++

Ein 16-jähriges Mädchen ist bei einem Autounfall nahe Gütersloh tödlich verletzt worden. Die Jugendliche und drei weitere Mitfahrer verunglückten am Montagabend im Wagen eines 19-Jährigen, der die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hatte, wie die Polizei mitteilte. Das Auto überschlug sich und blieb im Straßengraben auf dem Dach liegen. Das Mädchen kam ins Krankenhaus, wo es wenig später starb. Die anderen vier Autoinsassen wurden bei dem Unfall in Rheda-Wiedenbrück schwer verletzt.

+++ 2.11 Uhr: Paris: Großeinsatz der Polizei am Nordbahnhof +++

Europas größter Bahnhof ist bei einem Großeinsatz der Polizei in Paris vorübergehend evakuiert worden. Die Pariser Polizeipräfektur begründete den Einsatz am Gare du Nord in der Nacht zum Dienstag auf Twitter mit nicht näher erläuterten "Überprüfungen". Medienberichten zufolge wurde der Nordbahnhof von bewaffneten Polizisten evakuiert und großräumig abgesperrt. Um kurz vor 2 Uhr am Morgen erklärte die Polizei den Einsatz für beendet, "die Rückkehr zum Normalzustand" habe begonnen.

Nach Informationen der Zeitung "Le Parisien" hing die gegen 23 Uhr eingeleitete Evakuierung mit der Suche nach drei Männern zusammen, die als gefährlich gelten. Ein Augenzeuge habe der Polizei gemeldet, dass er die Männer in einem Zug erkannt haben will. Daraufhin sei der aus Valenciennes kommende TGV mit 211 Menschen an Bord geräumt worden. Der ursprüngliche Hinweis auf die Verdächtigen sei am Freitag von den Behörden eines Partnerlands gekommen, berichtete das Blatt.


+++ 0.36 Uhr: Frankreich: Terrorverfahren gegen Ex-Armeeangehörigen +++

Die französische Justiz hat gegen einen Terrorverdächtigen ein Verfahren eröffnet, der vor der Präsidentenwahl im Umfeld eines Luftwaffenstützpunkts in der Normandie festgenommen worden war. Der frühere Armeeangehörige kam in Untersuchungshaft, wie der Nachrichtensender Franceinfo und andere Medien am Montagabend unter Berufung auf Justizquellen berichteten.

Dem radikalisierten Verdächtigen werde ein terroristisches Vorhaben vorgeworfen. Einzelheiten wurden zunächst nicht bekannt. In einem Gestrüpp nahe dem Militärgelände in Evreux waren nach der Festnahme am Freitag ein Gewehr und zwei Revolver gefunden worden. Zwei Tage später wurde Frankreichs neuer Präsident gewählt.

tkr / DPA / AFP
Ich brauche dringend Hilfe bei der EM rente
Guten Tag mein Name ist Carsten Langer ich bin 46 Jahre alt und Versuche seit März 2015 die EM Rente zu beckommen meine Ärzte sagen ich kann nicht mehr Gutachten der Kranken Kasse sieht das auch so nur die Gutachter der Rentenkasse Sehens anders war schon vor sozial Gericht 1 Instanz Richterin sagt ich kann nicht am Gutachten vorbei entscheiden ihre Empfehlung ich sollte in die 2 Instanz weil sie meint das ich auch nicht mehr Arbeits fähig bin die 2 Instanz sagt laut Gutachten könnte ich noch arbeiten aber ihre Meinung nach könnte ich auch nicht mehr arbeiten ich sollte doch auf ein Urteil verzichten und ich sollte neu Rente beantragen und der zwischen Zeit wurde ich zur Berufs Findung geschickt die nach sechs Wochen von der Rentenkasse abgebrochen wurde habe auch erfahren das die Rentenkasse mir keine Umschulung mehr zutraut auf den Rat ich sollte noch Mal EM Rente beantragen bin ich in Reha gegangen damit ich auch neue Arzt berichte habe die Reha hat den Aufenthalt von 4 auf drei Wochen verkürzt und mich entlassen als nicht arbeitsfähig für den allgemeinen Arbeits Markt und ich kann keine 3 Stunden arbeiten das hat der Rentenkasse wieder nicht gereicht hatich wieder zum gutachter geschickt der mir 45 Minuten fragen gestellt hat und jetzt heißt es ich kann wieder voll arbeiten auf den allgemeinen Arbeits Markt Meine Erkrankungen sind Ateose in beiden knieen und mehreren Finger Gelenken Verschleiß in beiden Fuß, Hüft, Schulter und elebogen Gelenken dazu Gicht im linken Daumen satel Anhaltende Schmerzstörungen Wiederkehrende Depressionen Übergewicht Hormonstörungen Wirbelsäulenleiden Bandscheibenschädigung Schlaf Atem Störung Schlafstörungen eine ausgeprägte lese und rechtschreib Schwäche Panick Attacken ( Zukunftsangst) Suizidale Gedanken 1 Suite Versuch Laut aus Zügen einiger Befunde Bin ich nicht mehr Stress resistent Darf keinen akort machen keine Schicht Arbeit keine gehobene Verantwortung überaschinem oder Personen tragen usw Aber al das reicht nicht für die EM Rente Mittlerweile bin ich von der Kranken Kasse ausgesteuert das Arbeitsamt hat mich nach 9 Monaten abgemeldet und seit April wäre die Renten Kasse nicht mehr für mich zuständig aber da ein laufendes verfahren ist hmm keine Ahnung Da ich Mal gut verdient habe habe ich eine bu abgeschlossen aber da die über 900 euro mir zählt und das schon fast 3 Jahre habe ich kein Anspruch auf Harz 4 Grundsicherung Wohngeld oder sie Tafel für essen nein ich darf dafon mich noch mit 260€ freiwillig Kranken versichern Deswegen konnte ich meine Wohnung mir nicht mehr leisten und bin auf einen Campingplatz gezogenitlerweil habe ich eine Freundin und wir teilen uns die Wohnung Bitte ich brauche dringend Hilfe mir wird das alles zuviel werde mich parallel zu ihnen auch an den svdk wenden aber vielleicht können sie unterstützend helfen ich weiß echt nicht weiter und meine schlechten Gedanken werden wider sehr stark Mfg