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News des Tages: USA schränken Aufenthaltserlaubnis für Partner homosexueller Diplomaten ein

Audi-Chef Stauder muss gehen +++ Früherer Box-Weltmeister Rocchigiani ist tot +++ Säureopfer wird hohes Schmerzensgeld zugesprochen +++ Physik-Nobelpreis vergeben +++ Die News des Tages.

USA schränken Visa-Vergabe für Partner homosexueller Diplomaten stark ein

Homosexuelle ausländische Diplomaten müssen künftig mit ihrem Lebenspartner verheiratet sein, wenn das Paar die Dienstzeit in den USA gemeinsam verbringen will.

Die wichtigsten Meldungen im Überblick:

  • Boxer Graciano Rocchigiani tödlich verunglückt (15.46 Uhr)
  • Eltern vergessen Fünfjährige am Flughafen (12.56 Uhr)
  • Säureopfer bekommt hohes Schmerzensgeld ( 12.41 Uhr)
  • Physik-Nobelpreis vergeben (12.02 Uhr)
  • Bären töten Minenarbeiter in Alaska (8.55 Uhr)
  • Microsoft-Mitgründer Allen: Der Krebs ist zurück (4.48 Uhr)
  • Merkel vertrauen deutlich mehr als Trump (2.21 Uhr)


Die News des Tages:    

+++ 22.21 Uhr: Nur verheiratete Partner homosexueller Diplomaten erhalten künftig ein Visum für die USA +++

Die USA schränken die Visa-Vergabe an die Partner homosexueller Diplomaten ein. Sie müssen nun mit ihrem Lebenspartner verheiratet sein, damit sie zusammen mit ihm die Aufenthaltserlaubnis bekommen, wie Mitarbeiter des Außenministeriums in Washington sagten. Betroffen von der Neuregelung sind auch solche schwulen oder lesbischen Paare, die sich bereits in den USA aufhalten. Sie müssen nun bis zum Jahresende heiraten, damit der nicht als Diplomat tätige Partner seinen bisherigen Aufenthaltsstatus nicht verliert. Laut State Department sind derzeit etwa 105 homosexuelle Diplomaten in den USA im Einsatz, die nicht mit ihrem Lebenspartner verheiratet sind. 

+++ 19.49 Uhr: Letztes Baumhaus im Hambacher Forst geräumt +++

Im Hambacher Forst hat die Polizei das letzte Baumhaus von Kohlegegnern geräumt. Die Räumungsmaßnahmen seien allgemein beendet, sagte ein Polizeisprecher am Abend. Zuvor hatten Beamte nach eigenen Angaben ein Zeltlager von Kohlegegnern nach potenziellem Baumaterial für neue Baumhäuser und Barrikaden durchsucht und größere Mengen davon beschlagnahmt. Jetzt bereitet der Energiekonzern RWE die heftig umstrittene Rodung des Gebietes vor. Das Waldstück am Braunkohletagebau bei Aachen werde mit einem Graben sowie Seil und Flatterband umfriedet, sagte ein RWE-Sprecher. Die Arbeiten dazu hätten bereits begonnen. "Wir werden es nicht dulden, dass Leute (...) da eindringen und den Wald wieder besetzen", sagte er. RWE werde das mit Hilfe der Polizei durchsetzen.

+++ 15.46 Uhr: Graciano Rocchigiani stirbt bei Autounfall in Italien +++

Der frühere Box-Weltmeister Graciano Roccigiani ist laut übereinstimmenden Medienberichten bei einem Autounfall in Italien ums Leben gekommen. Das bestätigte seine Managerin Chirin Kampa der Sport-Internetseite "sport1". Laut "Berliner Zeitung" und "Bild" informierte die Berliner Polizei die Tochter des 54-Jährigen darüber, dass Rocchigiani auf dem Weg nach Italien war und am Dienstagmorgen einen tödlichen Autounfall hatte. Wie die Zeitungen übereinstimmend schreiben, soll Rocchigiani schon seit Jahren eine italienische Freundin gehabt haben und deswegen zwischen Deutschland und Italien gependelt sein.

Tod mit nur 54 Jahren : So trauern die Fans um Ex-Boxer Graciano "Rocky" Rocchigiani

+++ 15.26 Uhr: Volkswagen trennt sich von Audi-Chef Stadler +++

Der Volkswagen-Konzern trennt sich von Audi-Chef Rupert Stadler. Stadler scheide mit sofortiger Wirkung aus den Vorständen von VW und Audi aus, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus informierten Kreisen zu entsprechenden Beratungen des Aufsichtsrats. Die Trennung erfolge einvernehmlich, die entsprechende Vereinbarung sei unterzeichnet worden. Das Angebot habe schon länger vorgelegen, allerdings habe der Aufsichtsrat dieses ausführlich rechtlich prüfen lassen. Stadler war im Juni wegen Betrugsverdachts und Verdunkelungsgefahr im Zusammenhang mit dem Abgas-Skandal verhaftet worden. 

+++ 15.06 Uhr: Feuer auf einer Fähre aus Kiel ausgebrochen +++

Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, ist auf einer Fähre aus Kiel mit 335 Menschen an Bord ein Feuer ausgebrochen. Das habe das litauische Militär gemeldet. Den Angaben zufolge habe sich eine Explosion im Maschinenraum der "Regina Seaways" ereignet. Mittlerweile soll der Brand unter Kontrolle sein, für die Passagiere bestehe derzeit keine Gefahr. Ein Hubschrauber sei auf dem Weg zu dem Schiff, zwei weitere stünden in Bereitschaft, sagte demnach ein Sprecher der Luftwaffe. Die Fähre sei auf dem Weg von Kiel ins litauische Klaipeda.  

+++ 14.52 Uhr: Achtjähriger geht an freiem Tag zur Schule - Polizeieinsatz +++

Statt seinen freien Tag zu genießen, ist ein Achtjähriger zur Schule gegangen und hat so für einen Polizeieinsatz gesorgt. Die Grundschule in Bruchsal in Baden-Württemberg hatte nach Polizeiangaben vor dem morgigen Feiertag einen Brückentag gelegt - allerdings hatten den weder das Kind noch die Mutter auf dem Schirm. Die setzte den Achtjährigen heute vor dem Gebäude ab. Doch die Türen waren verschlossen - und die Mutter schon weitergefahren. Eine Streife sammelte den Achtjährigen schließlich ein. Der Kleine wurde zu seiner Oma gebracht. Deren Adresse hatte er den Beamten genannt.

+++ 14.18 Uhr: EU-Parlament streicht Trükei 70 Millionen Euro Beitrittshilfe +++

Wegen mangelhafter demokratischer Fortschritte in der Türkei hat das Europaparlament 70 Millionen Euro an Beitrittshilfen gestrichen, die dem Mittelmeerland ursprünglich für dieses Jahr zugedacht waren. Eine entsprechende Vorlage wurde heute in Straßburg mit sehr großer Mehrheit gebilligt. Die Summe war im EU-Haushalt 2018 in Reserve gestellt worden.

Die Auszahlung der Gelder war an die Bedingung geknüpft, dass die Türkei "messbare und ausreichende Fortschritte in den Bereichen Rechtsstaatlichkeit, Demokratie, Menschenrechte und Pressefreiheit" macht. Dies sei nach dem jüngsten Fortschrittsbericht der EU-Kommission vom 17. April aber nicht der Fall gewesen, stellte das Parlament fest. Die Brüsseler Behörde sei im Gegenteil zu dem Schluss gelangt, dass sich die Türkei "deutlich von der EU entfernt". Damit sei die Bedingung für die Auszahlung der Gelder nicht erfüllt. Diese sollen nun im Rahmen der EU-Nachbarschaftspolitik ausgegeben werden - etwa für Syrien und für Maßnahmen im Zusammenhang mit den Flüchtlingsrouten im Mittelmeer.

+++ 13.45 Uhr: Nächtlicher Einbrecher entpuppt sich als Siebenschläfer +++

Ein vermeintlicher Einbrecher hat sich in Baden-Württemberg als Siebenschläfer entpuppt. In der Nacht war die Polizei nach eigenen Angaben wegen eines Einbruchs in einem Schützenhaus in Reutlingen alarmiert worden. "Sofort rückten drei Streifenwagen an und umstellten das Gebäude", teilten die Beamten mit. "Von außen waren zunächst keine Aufbruchspuren sichtbar." Bei der anschließenden Durchsuchung entdeckten sie den Übeltäter: Ein Siebenschläfer tummelte sich im Schützenraum. "Der kleine Eindringling konnte eine sofortige "Festnahme" mittels Flucht durch einen Wanddurchbruch verhindern", hieß es. "Die Polizisten nahmen die Fahndung auf und stellten das Tier in einem Kellerraum." Es wurde freigelassen.

+++ 13.41 Uhr: Türkischer Außenminister Cavusoglu bei Gerhard Schröders Hochzeit +++

Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu wird nach Angaben aus seinem Umfeld bei der Hochzeit von Altkanzler Gerhard Schröder (74, SPD) dabei sein. Schröder feiert am Freitag in Berlin seine Hochzeit mit der Südkoreanerin Soyeon Kim (48) nach. Die beiden hatten Medienberichten zufolge bereits am 2. Mai in Seoul geheiratet. Eine offizielle Bestätigung von Cavusoglus Teilnahme gibt es bislang nicht.

Schröder hat gute Verbindungen sowohl zum türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan als auch zu Cavusoglu. Zuletzt half er im letzten Jahr und Anfang dieses Jahres bei Verhandlungen zur Freilassung des Menschenrechtlers Peter Steudtner und des "Welt"-Reporters Deniz Yücel aus türkischer U-Haft. In einem "Spiegel"-Interview aus dem Februar hatte Cavusoglu gesagt: "Schröder ist ein guter Freund der Türkei. Und wann immer es Turbulenzen in der Beziehung gibt, interveniert er gewissermaßen, aber in einer guten und positiven Weise." Schröder sei "sehr weise".

+++ 13.10 Uhr: Betrunkener versucht, in Polizeiwache einzubrechen +++

Ein Mann hat heute früh einen Einbruchsversuch in die Polizeiinspektion im niedersächsischen Soltau unternommen. Der Betrunkene habe sich zum Erstaunen der Beamten tatsächlich gewaltsam an der Eingangstür zu schaffen gemacht, teilte die Polizei mit. Sie hätten ihn dann "direkt hinein" in eine Gewahrsamszelle geführt. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der Täter stark betrunken war. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,6 Promille.

+++ 12.56 Uhr: Eltern vergessen Fünfjährige am Flughafen +++

Ein Ehepaar hat seine fünfjährige Tochter nach dem Urlaub am Stuttgarter Flughafen vergessen. Wie die Polizei mitteilte, war das Mädchen am Montagabend der Aufsicht aufgefallen, weil es allein und orientierungslos umherirrte. Trotz mehrerer Durchsagen wurden die Eltern zunächst nicht gefunden - das Kind wurde zum Revier des Flughafens in Leinfelden-Echterdingen gebracht. Dort rief wenig später die Mutter an: Die Familie war demnach aus dem Urlaub zurückgekehrt und hatte die restliche Heimreise mit zwei Fahrzeugen angetreten. Laut Polizei gingen wohl beide Elternteile davon aus, dass die Tochter im Wagen des anderen saß. Die Fünfjährige wurde letztlich wohlbehalten vom Vater abgeholt.

+++ 12.53 Uhr: Trio attackiert Journalisten - Mann wird in Bauch gestochen +++

Drei Unbekannte haben einen Mann in Naumburg attackiert und verletzt. Sie bespuckten zunächst das Auto des 59-Jährigen, wie ein Polizeisprecher heute mitteilte. Dabei zeigte ein junger Mann den Hitlergruß. Als der 59-Jährige, der den Angaben zufolge als freier Journalist arbeitet, das Trio zur Rede stellen wollte, stach ihm ein Angreifer bei dem Vorfall am Freitag mit einem spitzen Gegenstand in den Bauch. Der 59-Jährige bemerkte später die Stichwunde und kam in ein Krankenhaus. Nach derzeitigen Erkenntnissen gebe es keine Hinweise, dass der Angriff mit der journalistischen Tätigkeit des Mannes in Verbindung stehe, sagte ein Polizeisprecher. Bei den Angreifern soll es sich um Jugendliche handeln.

+++ 12.45 Uhr: Begleiter von verschwundener Maria H. aus Freiburg nach Deutschland ausgeliefert +++

Der mutmaßliche Begleiter der jahrelang verschwundenen Maria H. aus Freiburg ist von Italien nach Deutschland ausgeliefert worden. Der Mann sei Ende September überstellt worden und befinde sich nun in deutscher Untersuchungshaft, teilte die Staatsanwaltschaft in der baden-württembergischen Stadt mit.

Die 18-jährige Maria H. war vor fünf Jahren gemeinsam mit dem fast 40 Jahre älteren Bernhard H. verschwunden und im August überraschend zu ihrer Familie zurückgekehrt. Nach eigenen Angaben hatte sie mit ihrem Begleiter zunächst in Polen aufgehalten, bevor sich beide in Italien niederließen, wo sie jahrelang gemeinsam lebten. Nach H. war seit dem Verschwinden Marias 2013 mit internationalem Haftbefehl gesucht worden. Kurz nach der Rückkehr der jungen Frau wurde er auf Sizilien festgenommen.

+++ 12.45 Uhr: Goldener Oktober gibt kurzes Gastspiel +++

Mit Regen, kräftigem Wind und vielen Wolken zeigt sich der Herbst vor allem im Norden in den kommenden Tagen von seiner ungemütlichen Seite. An der Nord- und Ostsee sind sogar schwere Stürme möglich, erläuterte der Deutsche Wetterdienst. Die Temperaturen sollen zunächst zwischen 14 und 20 Grad erreichen, an den Küsten und im Bergland werden es laut Vorhersage wohl kaum mehr als zwölf Grad.

Im Westen und Süden Deutschlands soll sich das Wetter von morgen an beruhigen, von Donnerstag an bestehen gute Chancen für ein kurzes Gastspiel eines goldenen Oktobers. Bei viel Sonnenschein steigen die Temperaturen bis Samstag laut DWD auf Höchstwerte zwischen 18 und 25 Grad. Eine Ausnahme bildet der Norden, wo weiter dichtere Wolken mit etwas Regen durchziehen. Nachts bleiben die Temperaturen im einstelligen Bereich und nähern sich stellenweise dem Gefrierpunkt an. Lange hält das sonnige Herbstwetter aber nicht an: Schon in der Nacht zu Sonntag erwarten die Meteorologen die Ankunft der nächsten Tiefausläufer, mit blauem Himmel und Sonne dürfte dann erstmal Schluss sein.

+++ 12.41 Uhr: Säure-Opfer bekommt 250.000 Euro zugesprochen +++

Vanessa Münstermann wird ihr Leben lang an den Folgen des Attentats leiden

Vanessa Münstermann wird ihr Leben lang an den Folgen des Attentats leiden

DPA

Das Säureopfer Vanessa Münstermann hat 250.000 Euro Schmerzensgeld zugesprochen bekommen. Diese Entscheidung verkündete das Landgericht Hannover am Dienstag. Anfang 2016 war die damals 27 Jahre alte Kosmetikerin von ihrem Ex-Freund mit Schwefelsäure übergossen worden. Sie verlor ein Auge und ein Ohr, Narben zerfurchen bis heute ihre linke Gesichtshälfte. Zum Auftakt des Zivilprozesses hatte die Richterin gesagt, die Schmerzensgeld-Forderung sei hoch, aber es sei "eine extreme Tat mit extremen Folgen" gewesen. Gegen das Urteil kann Berufung eingelegt werden. 

Das Schmerzensgeld ist für eine Gewalttat außergewöhnlich hoch. Die Kammer halte die Höhe aber für angemessen, sagte ein Gerichtssprecher: "Die Schäden kann man eigentlich in Geld gar nicht bemessen." Dem Täter sei es darauf angekommen, die Frau vorsätzlich zu entstellen. Schmerzensgeld habe auch eine Genugtuungsfunktion.

Vanessa Münstermann war vor rund zweieinhalb Jahren an einem frühen Montagmorgen in Hannover-Leinhausen mit ihrem Hund spazieren gegangen. Ihr Ex-Freund lauerte ihr auf. In seiner Jackentasche hielt er ein Glas Schwefelsäure bereit. Unvermittelt sprang er hinter einem Busch hervor und kippte Münstermann die Säure ins Gesicht. Sie lag mehrere Tage im Koma und wurde viele Male operiert. Der jetzt 35 Jahre alte Täter wurde bereits zu zwölf Jahren Gefängnis verurteilt. 

+++ 12.23 Uhr: Mindestens 13 Tote bei Anschlag in Ostafghanistan +++

Bei einem Anschlag in der ostafghanischen Provinz Nangarhar sind mindestens 13 Menschen getötet worden. Weitere mindestens 30 Personen seien verletzt worden, sagte ein Sprecher des Gouverneurs der Provinz Nangarhar, Attaullah Chogiani. Ein Selbstmordattentäter habe sich im Bezirk Kama inmitten von Anhängern eines Kandidaten für die in drei Wochen bevorstehende Parlamentswahl in die Luft gesprengt, sagte Chogiani.

Die meisten Opfer seien Verwandte des Parlamentskandidaten, sagte Chogiani. Aufgrund der schweren Verletzungen vieler Verwundeter erwarte er noch steigende Opferzahlen. 

+++ 12.20 Uhr: Sachsen will gegen gezielte Falschmeldungen der AfD im Internet vorgehen +++

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat der AfD vorgeworfen, gezielt Falschmeldungen im Internet zu verbreiten. "Dort wimmelt es an Verschwörungstheorien, Demagogie und Falschnachrichten" sagte Kretschmer der "Rheinischen Post" aus Düsseldorf. Er sei "entsetzt".     

Die sächsischen Behörden müssten Möglichkeiten finden, um "von der AfD geleitete Fehlinformationen im Internet zu korrigieren", fügte Kretschmer hinzu. "Bei uns wird die Polizei gezielt Leute einsetzen, um in ihrem Bereich gegenzuhalten."

+++ 12.02 Uhr: Physik-Nobelpreis für drei Laserphysiker +++

Der Nobelpreis für Physik geht in diesem Jahr jeweils zur Hälfte an Arthur Ashkin (USA) sowie an Gérard Mourou (Frankreich) und Donna Strickland (Kanada) für ihre bahnbrechenden Erfindungen im Bereich der Laserphysik. Das teilte die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften in Stockholm mit.

+++ 11.55 Uhr: Türke wegen Attentats auf Can Dündar zu zehn Monaten Haft verurteilt +++

Ein Gericht in Istanbul hat einen Mann wegen eines fehlgeschlagenen Attentats auf den früheren "Cumhuriyet"-Chefredakteur Can Dündar im Jahr 2016 zu zehn Monaten Haft verurteilt. Wie der Nachrichtensender NTV berichtete, muss der Attentäter Murat Sahin zudem eine Geldstrafe von 4500 Lira (640 Euro) zahlen. Sahin hatte am 6. Mai 2016 vor dem Istanbuler Justizpalast von Caglayan auf Dündar gefeuert, dem dort wegen eines Artikels der Prozess gemacht wurde. Die Schüsse verfehlten jedoch ihr Ziel.    

Sahin war noch am Tatort festgenommen worden, konnte jedoch im Oktober 2016 das Gefängnis wieder verlassen. Der damalige "Cumhuriyet"-Chefredakteur Dündar war vor dem Istanbuler Gericht zusammen mit dem Büroleiter der regierungskritischen Zeitung in Ankara wegen der Veröffentlichung eines Artikels zu verdeckten Waffenlieferungen des türkischen Geheimdiensts an islamistische Rebellen in Syrien angeklagt.

+++ 11.44 Uhr: Drei Verdächtige in Gewahrsam nach Anti-Terror-Razzia in Frankreich +++

Nach einer Anti-Terror-Razzia in Nordfrankreich haben französische Sicherheitskräfte drei Menschen in Gewahrsam genommen. Ihnen werde illegaler Waffenbesitz vorgeworfen, teilte Innenminister Gérard Collomb via Twitter mit. 200 Polizisten hatten in Grande-Synthe in der Nähe der Hafenstadt Dünkirchen am Ärmelkanal eine muslimische Vereinigung und die Wohnorte von mehreren Verantwortlichen durchsucht. Sie würden verdächtigt, mehrere terroristische Organisationen unterstützt zu haben, berichtete die örtliche Präfektur.

+++ 11.24 Uhr: EU streicht Palau von schwarzer Steueroasenliste +++

Die EU-Staaten haben den Pazifik-Inselstaat Palau von ihrer schwarzen Liste der Steueroasen gestrichen. Palau habe ausreichende Zusagen gemacht, seine Steuerpraktiken ändern zu wollen, hieß es beim Treffen der EU-Finanzminister in Luxemburg. Es solle nun jedoch überwacht werden, ob die Versprechen auch eingehalten würden.

+++ 11.11 Uhr: "Wurstkartell": Wursthersteller Wiltmann zu Millionenbuße verurteilt +++

Im Verfahren um das sogenannte Wurstkartell hat das Oberlandesgericht Düsseldorf den westfälischen Wursthersteller Wiltmann zu einer Geldbuße von 6,5 Millionen Euro verurteilt. Das Unternehmen habe zwölf Jahren lang mit rund 20 anderen Herstellern Preiserhöhungen abgestimmt, sagte der Vorsitzende des 6. Kartellsenats, Ulrich Egger, bei der Urteilsverkündung.

Wiltmann ist einer von 22 Herstellern, gegen die das Bundeskartellamt 2014 Geldbußen in Höhe von insgesamt 338 Millionen Euro verhängt hatte. In der Staatskasse ist davon aber nur weniger als ein Drittel der ursprünglichen Summe angekommen. Einige große Firmen hatten ein Schlupfloch gefunden, das als "Wurstlücke" bekannt wurde. Sie lösten die von den Geldbußen betroffenen Tochterfirmen kurzerhand auf und kamen als Muttergesellschaft ungeschoren davon.

+++ 10.56 Uhr: Bundesregierung will Fachkräfte-Migration fördern +++

Fachkräfte aus Nicht-EU-Staaten sollen künftig zur Arbeitsplatzsuche für sechs Monate nach Deutschland einreisen dürfen. Nach einer Einigung der Koalitionsspitzen am frühen Dienstagmorgen beschloss das Bundeskabinett am Vormittag ein entsprechendes Eckpunktepapier. Voraussetzung dafür sind eine qualifizierte Ausbildung und die für die angestrebte Tätigkeit nötigen Deutschkenntnisse. Konkrete Kriterien für abgelehnte Asylbewerber, die mit einem Duldungsstatus in Deutschland leben, fehlen in dem Eckpunktepapier. Das soll später im Aufenthaltsrecht geregelt werden. An der Trennung von Asyl und Erwerbsmigration will die Regierung festhalten.

+++ 10.37 Uhr: Kabinett beschließt Verlängerung des Mandats für Kampf gegen IS +++

Das Bundeskabinett hat eine Verlängerung des Mandats für den Einsatz von Bundeswehrsoldaten gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) um ein Jahr beschlossen. Zugleich wurde vereinbart, dass die Bereitstellung von Tornado-Kampfflugzeugen zur Aufklärung in Syrien und im Irak sowie die Luftbetankung von Maschinen der internationalen Anti-IS-Koalition zum 31. Oktober 2019 beendet werden sollen. Das geht aus dem neuen Mandatstext hervor. Die Mission zur Ausbildung der irakischen Armee rückt damit in den Mittelpunkt. Die aktuelle Obergrenze von 800 deutschen Soldaten, die in Jordanien und im Irak stationiert sind, bleibt bestehen.

+++ 10.10 Uhr: Menschliche Knochen in ausgetrocknetem Moor in Mecklenburg-Vorpommern entdeckt +++

In einem nach dem heißen Sommer ausgetrockneten Moorgebiet bei Bugewitz in Mecklenburg-Vorpommern sind menschliche Knochen gefunden worden. Der Schädel und mehrere weitere Skelettteile seien von Polizisten gesichert worden und würden nun rechtsmedizinisch untersucht, teilten die Beamten in Anklam mit. Die Knochen würden außerdem mit Vermisstenfällen abgeglichen. Den Experten der Kriminalpolizei zufolge handelt es sich allerdings um ältere Überreste. Von einem Gewaltverbrechen wird vorläufig nicht ausgegangen, auch wenn ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wurde. Die Knochen fanden sich in einem Moorgebiet, das wegen der großen Trockenheit erstmals seit mehr als zehn Jahren wieder begehbar war.

+++ 9.45 Uhr: Dieselkonzept der Koalition: Hardware-Nachrüstungen und Kaufprämien +++

Die große Koalition erwartet von den deutschen Automobilherstellern Hardware-Nachrüstungen zur Vermeidung von Dieselfahrverboten. Das geht aus dem Konzept der Koalition hervor, das der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorlag. Die Hardware-Nachrüstungen sollen den Stickoxidausstoß auf weniger als 270 mg/km reduzieren. Die Haftung sollen die Nachrüster tragen. Außerdem hätten die Hersteller Umtauschaktionen zugesagt. Beides soll in besonders belasteten Regionen gelten. Anders als bei Prämien in der Vergangenheit soll der Tausch gegen ein anderes Gebrauchtfahrzeug möglich sein, nicht nur gegen ein Neufahrzeug.

+++ 9.22 Uhr: Mann bei Übung auf Schießanlage in Güstrow angeschossen +++

Beim Training auf einer Schießanlage in Güstrow in Mecklenburg-Vorpommern ist ein Mann angeschossen worden. Bei den Schießübungen von Mitarbeitern eines privaten Sicherheitsunternehmens löste sich unabsichtlich ein Schuss und verletzte einen Teilnehmer schwer am linken Oberarm, wie die Polizei mitteilte. Der Mann wurde in einem Krankenhaus notoperiert, befand sich aber nicht in Lebensgefahr. Die Kriminalpolizei nahm Ermittlungen zum Unfallhergang auf. Geprüft wird unter anderem, ob Sicherheitsvorschriften nicht beachtet wurden.

+++ 9.02 Uhr: Mehr als 1200 Tote bei Tsunami-Katastrophe in Indonesien +++

Die Zahl der Todesopfer bei den Erdbeben und dem folgenden Tsunami in Indonesien hat sich nochmals deutlich erhöht. Die Nationale Katastrophenschutzbehörde sprach von mindestens 1234 Toten.

+++ 8.55 Uhr: Bären töten Minenarbeiter in Alaska +++

Ein Bärin und ihre zwei Jungtiere haben an einer Silbermine in Alaska einen 18-jährigen Arbeiter zerfleischt. Der Minenbetreiber Hecla Greens Creek bestätigte auf Facebook den Tod des jungen Mannes. Die Attacke hatte sich demnach am Morgen an der Mine Greens Creek auf der Insel Admiralty im Südosten des US-Bundesstaats ereignet. Die genauen Umstände waren noch unklar. Minen-Geschäftsführer Keith Malone sprach Angehörigen, Freunden und Kollegen des Mannes sein Beileid aus.

Die Bärin und die beiden Jungtiere seien getötet worden, meldete der TV-Sender KTUU. "Bären sind regelmäßige Besucher an der Mine", zitierte KTUU den Unternehmenssprecher Mike Satre. "Doch dies war das erste Mal seit Öffnung der Mine vor fast 30 Jahren, dass eine Begegnung mit einem Bären in eine Verletzung irgendwelcher Art mündete." In der Mine werden Silber, Zink, Blei und Gold gefördert.

+++ 8.33 Uhr: Hai-Attacke vor Kalifornien - 13-Jähriger schwer verletzt +++

Ein Hai hat vor der Küste Kaliforniens einen Jungen angegriffen und schwer verletzt. Der Zustand des 13-Jährigen sei auch zwei Tage nach der Attacke ernst, meldete der Sender CNN unter Berufung auf behandelnde Ärzte. Der Junge habe schwere Verletzungen am Oberkörper erlitten und sei zunächst in Lebensgefahr gewesen.

Medienberichten zufolge war der Jugendliche am Samstag in den Gewässern vor Encinitas nördlich von San Diego von dem Hai angegriffen worden, als er dort nach Hummern tauchte. Mehrere Menschen seien während des Angriffs im Wasser gewesen. Es sei die Eröffnung der Fangsaison für Hummer gewesen.

"Ich wurde gebissen! Hilfe, Hilfe!", habe der Junge laut einem Augenzeugen gerufen, berichtete CNN. Helfer hätten ihn daraufhin mit einem Kajak an Land gebracht, von wo aus er in eine Klinik geflogen wurde. Er sei bei Bewusstsein gewesen und habe geredet. Strände in der Nähe seien mittlerweile wieder geöffnet worden.

Erst vor zwei Wochen hatte ein Hai einen Schwimmer vor der Küste des US-Bundesstaates Massachusetts angegriffen und tödlich verletzt.

+++ 7.30 Uhr: Zwischenfall zwischen US-Kriegsschiff und chinesischem Zerstörer +++

Im Südchinesischen Meer hat sich ein Zwischenfall zwischen einem US-Kriegsschiff und einem Kriegsschiff der chinesischen Marine ereignet. Der chinesische Zerstörer habe sich dem US-Zerstörer "USS Decatur" mit "zunehmend aggressiven Manövern" bis auf 45 Meter genähert, erklärte ein Sprecher der US-Marine. Die "USS Decatur" habe ihren Kurs ändern müssen, um eine Kollision zu verhindern. Das US-Kriegsschiff befand sich zu dem Zeitpunkt zwölf Seemeilen von zwei Riffen der umstrittenen Spratly-Inseln entfernt. Zwölf Seemeilen gelten als die Grenze der Territorialgewässer vor einer Küste. Das chinesische Verteidigungsministerium erklärte zu dem Vorfall, der US-Zerstörer sei "ohne Erlaubnis" in das Gebiet eingedrungen und sei zum Verlassen der Region aufgefordert worden. Die USA würden immer wieder Kriegsschiffe in "Territorialgewässer nahe chinesischer Riffe oder Inseln im Südchinesischen Meer" schicken und damit Chinas Souveränität und Sicherheit bedrohen.

+++ 7.27 Uhr: Vietnams Ex-Generalsekretär Do Muoi mit 101 Jahren gestorben +++

Der ehemalige vietnamesische Staats- und Regierungschef Do Muoi ist tot. Der ehemalige Generalsekretär der Kommunistischen Partei starb im Alter von 101 Jahren kurz vor Mitternacht in einem Militärkrankenhaus im Schlaf, wie die Regierung des südostasiatischen Landes am Dienstag mitteilte. Muoi war einer der ältesten noch lebenden ehemaligen Staats- und Regierungschefs weltweit.

+++ 6.27 Uhr: Künstler Helnwein warnt vor "political correctness" +++

Der österreichische Maler Gottfried Helnwein kritisiert die vielen Tabus in der politischen Auseinandersetzung. "Die aus Amerika kommende sogenannte "political correctness" ist eine Katastrophe. Sie ist das Ende der freien Rede", sagte Helnwein der Deutschen Presse-Agentur. Wenn ein einziger Tweet Karrieren zerstören könne, werde niemand mehr wagen, offen zu kommunizieren. Der für seine fotorealistischen Bilder gequälter und quälender Menschen weltweit renommierte Künstler ist erstaunt, wie die Welt auf US-Präsident Donald Trump reagiert. "Das Ganze artet mittlerweile zu einer totalen Massenhysterie aus. Alle tun so, als wäre die Welt bis dahin ganz in Ordnung gewesen und als wäre erst mit Trump das Böse in die Welt gekommen."

+++ 4.48 Uhr: Microsoft-Mitgründer Allen kämpft wieder gegen Krebs +++

Microsoft-Mitgründer Paul Allen kämpft wieder gegen eine Krebserkrankung. Der Milliardär schrieb am Montag auf dem Kurzbotschaftendienst Twitter, ein vor neun Jahren erfolgreich bekämpftes Non-Hodgkin-Lymphom sei wiedergekehrt. Bei dieser Krebsart sind die weißen Blutkörper betroffen. Sein Ärzteteam habe mit der Behandlung begonnen, er wolle die Krankheit "aggressiv bekämpfen", erklärte der 65-Jährige. Er und seine Ärzte seien optimistisch, dass neue Therapien "gute Ergebnisse" bringen würden. Allen hatte Microsoft 1975 zusammen mit Bill Gates gegründet. 1983 verließ er den Software-Giganten. Mit einem geschätzten Vermögen von mehr als 20 Milliarden Dollar gehört Allen zu den reichsten Menschen der Welt.

+++ 4.20 Uhr: Gülen-Bruder in Türkei zu langjähriger Haftstrafe verurteilt +++

Der Bruder des für den gescheiterten Putschversuch verantwortlich gemachten Predigers Fethullah Gülen ist in der Türkei zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Kutbettin Gülen müsse wegen Mitgliedschaft in einer bewaffneten Terrororganisation zehneinhalb Jahre ins Gefängnis, berichtete die Nachrichtenagentur Anadolu unter Berufung auf Justizkreise. Dieses Urteil habe das Strafgericht Izmir gefällt. Gülen war bereits am 2. Oktober 2016 in Untersuchungshaft genommen worden. 

+++ 4.04 Uhr: Borkenkäfer-Invasion lässt Fichtenholzpreise einbrechen +++

Preise für Fichtenholz sind im freien Fall. Weil Millionen von Bäumen dem Borkenkäfer bereits zum Opfer gefallen sind, ist der Markt für Fichtenholz massiv unter Druck geraten. Noch ist ein Ende der Invasion nicht absehbar. "Das Holz ist nichts mehr wert", sagte Heidrun Buß-Schöne, Geschäftsführerin des nordrhein-westfälischen Waldbauernverbands. 60 bis 100 Jahre alte Fichten würden derzeit oft für den Brennholzpreis verkauft.

+++ 3.44 Uhr: Koalition will betäubungslose Ferkelkastration länger zulassen +++

Die Spitzen von Union und SPD wollen das zum 1. Januar 2019 greifende Verbot der betäubungslosen Kastration von Ferkeln verschieben. Die Koalitionsfraktionen sollen dafür im Bundestag eine Initiative mit dem Ziel auf den Weg bringen, die Übergangsfrist bis zum vollen Verbot um zwei Jahre zu verlängern. Das wurde in Berlin mitgeteilt. CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt (CSU) sagte, mit dem Kompromiss sei nun auch in Zukunft Ferkelzucht in Deutschland möglich.  

+++ 2.24 Uhr: 34 tote Bibelschüler nach Tsunamikatastrophe in Indonesien entdeckt +++

Nach der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe in Indonesien sind in einer zerstörten Kirche 34 tote Bibelschüler entdeckt worden. 52 weitere Bibelschüler würden noch vermisst, sagte eine Sprecherin des indonesischen Roten Kreuzes. Demnach war die Kirche im Bezirk Sigi Biromaru auf der Insel Sulawesi nach dem Erdbeben von einer Schlammlawine verschüttet worden. Bei der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe waren mehr als 840 Menschen ums Leben gekommen. Die Zahl der Todesopfer auf der Insel Sulawesi dürfte noch deutlich steigen: Das Schicksal von tausenden Bewohnern abgelegener Gebiete ist weiterhin unklar.

+++ 2.21 Uhr: Umfrage: Merkel vertrauen deutlich mehr Menschen als Trump +++    

Bundeskanzlerin Angela Merkel genießt einer neuen Umfrage zufolge weltweit ein deutlich höheres Ansehen als US-Präsident Donald Trump. Nur 27 Prozent der Befragten aus 25 Ländern vertrauen demnach Trump (Misstrauen: 70 Prozent), bei Merkel liegt der Wert bei 52 Prozent (Misstrauen: 31 Prozent). Das geht aus einer Erhebung des amerikanischen Pew Research Centers hervor. Damit liegt Trump sogar hinter dem russischen Präsidenten Wladimir Putin (Vertrauen: 30 Prozent) und dem chinesischen Staatschef Xi Jinping (Vertrauen: 34 Prozent). Dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron vertrauen 46 Prozent. Abgefragt wurden bei mehr als 26.000 Menschen diese fünf Regierungschefs. 

In Deutschland liegt der Zustimmungswert zu Trump noch deutlich unter dem Durchschnitt: Der Umfrage zufolge vertrauen dem Republikaner hierzulande lediglich 10 Prozent, bei Barack Obama waren es am Ende von dessen Ära vor zwei Jahren 86 Prozent. Ähnlich niedrig ist der Wert in Frankreich: Dort vertrauen Trump sogar nur 9 Prozent. Die niedrigste Zustimmungsrate hat Trump in Mexiko, wo ihm lediglich 6 Prozent vertrauen. Ganz anders dagegen sehen die Menschen in Israel den US-Präsidenten: Hier stieg seine Zustimmungsrate von 56 Prozent im Jahr 2017 auf nun 69 Prozent. Trump hatte die umstrittene Verlegung der US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem angeordnet.

+++ 2.06 Uhr: Slowakei leitet Ermittlungen zu Entführung von Vietnamesen aus Berlin ein +++

Die Slowakei leitet Ermittlungen zur aufsehenerregenden Verschleppung eines vietnamesischen Geschäftsmanns aus Berlin ein. Die Staatsanwaltschaft habe strafrechtliche Ermittlungen in die Wege geleitet, erklärte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Bratislava gegenüber der Tageszeitung "Dennik N". Es besteht der Verdacht, dass Trinh Xuan Thanh nach seiner Verschleppung aus Berlin mit einer slowakischen Regierungsmaschine in seine Heimat geflogen wurde.

+++ 0.56 Uhr: Macron lehnt vorzeitigen Rücktritt seines Innenministers Collomb ab +++

Neue Unruhe in der Regierung von Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron: Innenminister Gérard Collomb hat seinen Rücktritt eingereicht. Macron habe das Gesuch aber abgelehnt, hieß es aus dem Präsidentenpalast. Der Staatschef habe dem Innenminister erneut sein Vertrauen ausgesprochen und ihn gebeten, sich weiterhin vollständig der "Sicherheit der Franzosen" zu widmen. Der Präsidentenpalast bestätigte damit einen Bericht der Tageszeitung "Le Figaro". Collomb, ein Schwergewicht in der Regierung, hatte Mitte September überraschend angekündigt, im kommenden Jahr seinen Posten als Innenminister aufgeben zu wollen. Der 71-jährige Macron-Vertraute der ersten Stunde will sich 2020 um das Amt des Bürgermeisters von Lyon bewerben. Vor seiner Ernennung zum Innenminister im Mai 2017 führte Collomb bereits 16 Jahre lang die Geschicke der französischen Großstadt.

+++ 0.23 Uhr: Spahn im Weißen Haus: Gespräch mit Bolton über Bioterrorismus +++

Gesundheitsminister Jens Spahn ist bei seinem Besuch in Washington überraschend im Weißen Haus empfangen worden. Der CDU-Politiker sprach eine gute halbe Stunde mit dem Nationalen Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump, John Bolton, über den Kampf gegen Epidemien und Terrorismus mit biologischen Waffen. "Wir waren uns einig, dass wir auf diesem Gebiet noch enger zusammenarbeiten müssen, um im Krisenfall schneller reagieren zu können", sagte Spahn der Deutschen Presse-Agentur. "Das ist auch für die Arbeit unseres Robert-Koch-Instituts wichtig."

fin / DPA / AFP
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(