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News des Tages: Polizist in NRW wegen Kinderpornos suspendiert - "Keine Verbindung zu Lügde"

Thorsten Schäfer-Gümbel verlässt die Politik +++ Kubicki fordert Ausweisung von US-Botschafter +++ Ardern will Namen von Attentäter nie aussprechen +++ Koalition plant offenbar Online-Rentencheck +++ Die News des Tages im stern-Ticker.

Ein Polizeiauto auf dem Campingplatz in Lügde

Ein Polizeiauto auf dem Campingplatz in Lügde

DPA

Die Meldungen im Kurz-Überblick:

  • Weiterer Fall von Kinderpornografie NRW-Polizei (17.20 Uhr) 
  • Thorsten Schäfer-Gümbel will Landtagsmandat niederlegen (13.25 Uhr)
  • Kubicki fordert Ausweisung von US-Botschafter (11.03 Uhr)
  • Nowitzki überholt NBA-Legende Wilt Chamberlain (5 Uhr)
  • Koalition plant offenbar Online-Rentencheck (0.40 Uhr)

Die News des Tages im stern-Ticker: 

+++ 23.10 Uhr: Polizei in Utrecht nimmt weiteren Verdächtigen fest +++

 Im Zusammenhang mit den tödlichen Schüssen in Utrecht hat die niederländische Polizei einen weiteren Verdächtigen festgenommen. Es handele sich um einen 40-jährigen Mann aus Utrecht, teilte die Staatsanwaltschaft am Dienstagabend mit. Der Mann sei bereits am Nachmittag von einer Spezialeinheit der Polizei festgenommen worden. Einzelheiten zu dem Verdacht gegen den Mann nannte die Staatsanwaltschaft nicht. Als Hauptverdächtiger gilt der 37 Jahre alte Gökmen T., der am Montagabend nach stundenlanger Fahndung festgenommen worden war. Er soll am Montag in einer Straßenbahn drei Menschen erschossen und drei weitere Personen schwer verletzt haben. Die Polizei schließt nicht aus, dass es ein terroristisches Motiv für die Tat gab.

+++ 22.23 Uhr: US-Gericht betrachtet Glyphosat als krebserzeugend +++

Das glyphosathaltige Unkrautvernichtungsmittel Roundup des Herstellers Monsanto hat zur Krebserkrankung eines Klägers in den USA mit beigetragen. Das befand die Jury eines US-Bundesgerichts in San Francisco. Sie musste entscheiden, ob Glyphosat ein "wesentlicher Faktor" für die Erkrankung des ehemaligen Schulhausmeisters Dewance Johnson war, der 25 Jahre lang das Mittel Roundup einsetzte.

+++ 21.40 Uhr: Mehr als 300 Tote durch Zyklon im Mosambik und Simbabwe +++

 Fünf Tage nach dem Durchzug des Zyklons "Idai" ist die Zahl der Toten in Mosambik und Simbabwe auf mehr als 300 gestiegen. Es seien mehr als 200 Menschen ums Leben gekommen, sagte der mosambikanische Präsident Filipe Nyusi am Dienstag. Die Regierung in Simbabwe sprach von rund hundert Toten. In beiden Ländern werden aber hunderte weitere Opfer befürchtet. Die Rettung von Überlebenden wird mehr und mehr zu einem Rennen gegen die Zeit.

Die Rettungsmaßnahmen liefen nur schleppend an. Viele der zerstörten und von schwersten Überschwemmungen betroffenen Gebiete waren auch am Dienstag noch von der Außenwelt abgeschnitten. Die Helfer drangen nur mühsam in die Hochwassergebiete vor. Begleitet von heftigem Regen war "Idai" am späten Donnerstag in der Nähe von Mosambiks zweitgrößter Stadt Beira auf Land getroffen und dann nach Simbabwe weitergezogen. Er löste Sturzfluten und Überschwemmungen aus. Tausende Gebäude, darunter auch Krankenhäuser und Schulen, wurden zerstört, ebenso wie unzählige Straßen, Brücken und Felder. 

+++ 21.29 Uhr: Notlandung einer Iran-Air-Maschine in Teheran - keine Verletzten +++

Eine Maschine der iranischen Fluglinie Iran Air musste in Teheran notlanden. Die Fokker 100 Maschine habe bei der Landung am Mehrabad Flughafen die Räder nicht öffnen können, daher sei es zu einer Notlandung gekommen, sagte ein Iran-Air-Sprecher der Nachrichtenagenturen Fars. Bei der Notlandung fing der Flieger auch kurz Feuer, das aber von der Feuerwehr umgehend gelöscht werden konnte. Alle 24 Passagiere am Bord wurden rechtzeitig gerettet und seien wohlauf, so der Sprecher weiter.

+++ 20.11 Uhr: Italienische Polizei übernimmt Kontrolle über Flüchtlingsschiff +++

Nach der Rettung von rund 50 Bootsflüchtlingen durch die "Mare Jonio" haben Beamte der italienischen Polizei die Kontrolle über das italienische Hilfsschiff übernommen. "Die Finanzpolizei beschlagnahmt gerade das Schiff 'Mare Jonio', darum eskortiert sie es derzeit in den Hafen von Lampedusa", erklärte das italienische Innenministerium. In den kommenden Stunden könne die Besatzung befragt werden. Die Regierung in Rom hatte dem Schiff die Einfahrt in einen italienischen Hafen untersagt. Die "Mare Jonio" hatte am Montag vor der libyschen Küste etwa 50 Flüchtlinge gerettet, während die libysche Küstenwache präsent war. Nach Angaben des Hilfsbündnisses Mediterranea war das Schlauchboot mit den Flüchtlingen an Bord rund 40 Seemeilen vor Libyen in Seenot geraten und gesunken. Die Organisation bat Italien vergeblich darum, einen Hafen zum Anlegen zu nennen.

 +++ 18.12 Uhr: Russischer Außenminister hat sich für deutschen Journalisten eingesetzt +++

Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat sich für die Freilassung des deutschen Journalisten Billy Six aus der Haft in Venezuela stark gemacht. Das bestätigte eine Sprecherin Lawrows der Deutschen Presse-Agentur in Moskau. Der russische Außenminister hatte am vergangenen Donnerstag seinen venezolanischen Amtskollegen Jorge Arreaza in Wien getroffen. Zwei Tage später wurde Six nach viermonatiger Haft freigelassen.

+++ 17.34 Uhr: Polen schließt Teilnahme an Prüfmechanismus für EU-Grundwerte nicht aus +++

Polen hat seine Teilnahme an dem von Brüssel und Berlin vorgeschlagenem Prüfmechanismus zur Einhaltung von EU-Grundwerten an Bedingungen geknüpft, aber zunächst keine Absage erteilt. "Wir werden so einem Mechanismus beitreten, wenn wir volle Garantien der Unparteilichkeit und Objektivität haben und wenn Fragen zu den gegenseitigen Beziehungen zwischen bestimmten EU-Institutionen und Mitgliedstaaten geklärt werden", sagte der polnische Europaminister Konrad Szymanski am Dienstag in Brüssel nach Angaben der Agentur PAP. Andernfalls drohe ein Mechanismus zu entstehen, der ausschließlich politische Spannungen zwischen allen Mitgliedstaaten verursachen würde, meinte er.

+++ 17.20 Uhr: Weitere Fälle von Kinderpornografie bei Polizei in NRW +++

In Nordrhein-Westfalen steht erneut ein Polizist im Verdacht, kinderpornografisches Material besessen zu haben. Der Polizist der Kreispolizeibehörde Paderborn sei am vergangenen Freitag suspendiert worden, sagte eine Sprecherin des Düsseldorfer Innenministeriums. Zuvor hatte der Sender RTL über den Fall berichtet. Die Ministeriumssprecherin sagte, es gebe keine Querverbindungen zum Missbrauchsfall in Lügde, wo Kinder jahrelang auf einem Campingplatz missbraucht worden waren. Der Beamte sei auch nicht mit Ermittlungen zu Sexualdelikten befasst gewesen.

Damit steigt die Zahl der Ermittlungsverfahren gegen Polizisten in NRW wegen Kindesmissbrauchs oder Kinderpornografie weiter an: In den vergangenen zehn Jahren seien nun insgesamt 18 Fälle aktenkundig, sagte die Sprecherin. Darunter ist auch der Fall eines Polizisten der Kreispolizeibehörde Lippe, der wegen Kinderpornografie vorbestraft ist und als einziger weiterhin im Dienst ist.

+++ 17.03 Uhr: US-Bistum soll wissentlich Sexualstraftäter beschäftigt haben +++

 In den USA ist ein neuer Verdacht auf Kindesmissbrauch durch Einrichtungen der katholischen Kirche aufgetaucht. Der Generalstaatsanwalt des Bundesstaates West Virginia hat Anklage gegen die Diözese Wheeling-Charleston und gegen deren früheren Bischof Michael Bransfield erhoben, wie die Behörde mitteilte. Bransfield und seinem Bistum wird vorgeworfen, bei der Auswahl von Personal für Schulen und Ferienlager auf strikte Überprüfungen verzichtet zu haben und wissentlich Sexualstraftäter sowie Priester eingestellt zu haben, die glaubhaft bezichtig worden waren, Sexualstraftaten verübt zu haben. In mehreren Fällen wurden Geistliche nach Vorwürfen in Behandlung geschickt, um danach wieder in den Dienst mit Kindern eingestellt zu werden. 

+++ 16.53 Uhr: Französischer Rapper für Aufruf zu Gewalt gegen Weiße verurteilt +++

"Hängt die Weißen": Nach diesem Aufruf in einem Videoclip hat ein Pariser Gericht den französischen Rapper Nick Conrad wegen Anstachelung zur Gewalt verurteilt. Im Fall einer Wiederholung soll der 35-Jährige 5000 Euro zahlen, wie aus dem Richterspruch vom Dienstag hervorgeht. Conrad kündigte Berufung an. Er gibt an, er habe Rassismus gegen Schwarze parodieren wollen. Nach dem Urteil soll der 35-jährige Rapper zudem je 1000 Euro an zwei Anti-Rassismus-Organisationen zahlen. In dem Clip hatte der Rapper auch dazu aufgerufen, "weiße Babys" zu töten.

+++16.45 Uhr: Polizisten verhindern Vordringen kurdischer Demonstranten in Kölner WDR-Gebäude +++

Kurdische Demonstranten haben nach Polizeiangaben in ein Gebäude des Westdeutscher Rundfunks (WDR) in Köln eindringen wollen. Der Vorfall ereignete sich am Montagabend an der Eingangsschleuse des WDR-Funkhauses am Wallrafplatz in der Nähe des Doms, wie die Polizei am Dienstag berichtete. Polizisten trugen insgesamt zehn Demonstranten einzeln aus der Schleuse und hinderten sie so daran, das Foyer des WDR-Gebäudes zu betreten.

+++ 16.19 Uhr: Fidesz-Suspendierung aus der Europäischen Volkspartei rückt näher +++

Der rechtsnationalen Fidesz-Partei von Viktor Orban droht nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur die Aussetzung der Mitgliedschaft in der Europäischen Volkspartei. Zusätzlich könnten dem Fidesz des ungarischen Ministerpräsidenten Bedingungen gestellt werden, um wieder aktives Mitglied des Parteienverbunds zu werden, wie es am Dienstag aus EVP-Kreisen hieß.

"Ich habe den Eindruck, dass es sich in diese Richtung bewegt", sagte ein EVP-Politiker. Die Suspendierung würde demnach deutlich über die Europawahl Ende Mai hinausgehen.

+++ 15.57 Uhr: US-Militär tötet drei Al-Shabaab-Kämpfer in Somalia +++

Das US-Militär hat nach eigenen Angaben in Somalia bei einem Luftangriff drei Kämpfer der Terrorgruppe Al-Shabaab getötet. Der Angriff ereignete sich demnach am Montag in der Nähe von Awdheegle, knapp 30 Kilometer westlich der Hauptstadt Mogadischu, wie das US-Afrikakommando (Africom) am Dienstag mitteilte. Africom habe von Berichten gehört, denen zufolge es auch zivile Opfer gegeben habe. Alle verfügbaren Informationen über den Angriff würden überprüft, hieß es. 

Das US-Militär fliegt regelmäßig Angriffe gegen die Terrorgruppe. Neben den USA unterstützt auch eine Friedenstruppe der Afrikanischen Union (AU) die somalische Armee im Kampf gegen Al-Shabaab. Die mit Al-Kaida verbundenen sunnitischen Fundamentalisten kämpfen in dem verarmten Land am Horn von Afrika um die Vorherrschaft. Sie kontrollieren weite Teile Süd- und Zentral-Somalias und verüben immer wieder Anschläge auf Sicherheitskräfte und Zivilisten.

+++ 15.23 Uhr: Flüchtlingsboot mit 27 Menschen vor libyscher Küste gesunken +++

Vor der libyschen Küste ist nach dem Untergang eines Flüchtlingsboots ein Baby tot aus dem Mittelmeer geborgen worden. Acht weitere Insassen des vor der Stadt Sabratha gekenterten Boots würden weiterhin vermisst, sagte der Chef der örtlichen Migrationsbehörde, Bassem al-Gharabli. Er berief sich dabei auf Angaben der 18 von der libyschen Küstenwache geretteten Migranten.

Die Flüchtlinge waren demnach unterwegs nach Italien, als sie in Seenot gerieten. Fischer hätten die libysche Küstenwache alarmiert. Aus welchen Staaten die Migranten kamen, blieb zunächst offen.

+++ 15.21 Uhr: 15-Jährige aus Niedersachsen seit über einem Monat vermisst +++

Die Polizei in Niedersachsen sucht nach einer 15 Jahre alten Jugendlichen aus Langwedel, die seit über einem Monat als vermisst gilt. Das Mädchen mit dem Namen Katharina sei seit dem 12. Februar verschwunden. Inzwischen könne auch eine Straftat nicht mehr ausgeschlossen werden, teilte die Polizei mit. Die Ermittler suchen Zeugen, die Katharina gesehen haben könnten. So sei am vergangenen Donnerstag (14. März) in Verden eine Tramperin, die Ähnlichkeit mit Katharina gehabt haben könnte, von einer Autofahrerin mitgenommen worden. Die Anhalterin hatte laut Polizei ein Schild mit der Aufschrift "Soltau" und eine Reisetasche dabei.

+++ 15.19 Uhr: Obama spricht am 6. April in Berlin +++

Der ehemalige US-Präsident Barack Obama kommt im April nach Berlin. Wie die Stiftung des Demokraten mitteilte, wird sich der 57-Jährige am 6. April bei einer Veranstaltung den Fragen junger Menschen stellen. Zuvor ist er bereits am 4. April in Köln. Die Obama-Stiftung rief dazu auf, für die Veranstaltung in Berlin Fragen an den Ex-Präsidenten einzureichen. Den Angaben zufolge nehmen an dem "Town Hall" rund 300 junge Menschen aus Europa teil, die sich in Bereichen wie der Zivilgesellschaft, der Integration oder der Ernährungssicherung engagieren.

+++ 14.52 Uhr: Papst lehnt Rücktritt von verurteiltem Kardinal ab +++ 

Papst Franziskus hat den Rücktritt des Erzbischofs von Lyon, der in Frankreich wegen Vertuschung von Missbrauch verurteilt wurde, abgelehnt. Kardinal Philippe Barbarin habe sich aber entschieden, sich für eine Zeit zurückzuziehen, erklärte Vatikan-Sprecher Alessandro Gisotti am Mittwoch in Rom. Der Papst habe aufgrund der Unschuldsvermutung den Rücktritt nicht annehmen wollen, hieß es in einer Erklärung von Barbarin.

Barbarin ist der höchste katholische Würdenträger Frankreichs. Vergangene Woche wurde er überraschend zu sechs Monaten Gefängnis auf Bewährung verurteilt, weil er Fälle sexueller Übergriffe eines Priesters auf Minderjährige nicht angezeigt habe. Er hatte daraufhin angekündigt, ein Rücktrittsgesuch beim Papst einzureichen. Die Schuld des Priesters ist bisher nicht rechtskräftig festgestellt worden. 

+++ 14.43 Uhr: Wilders fordert Rücktritt des niederländischen Justizministers +++ 

Einen Tag nach den tödlichen Schüssen in einer Utrechter Straßenbahn hat der Rechtspopulist Geert Wilders den Rücktritt von Justizminister Ferdinand Grapperhaus gefordert. Der Hauptverdächtige für die Schüsse habe zahlreiche Vorstrafen und sei erst kürzlich freigelassen worden, sagte Wilders am Dienstag im niederländischen Parlament. Das hätte niemals geschehen dürfen. "Sie sind dafür verantwortlich", sagte er zu Grapperhaus. "Sie müssen zurücktreten! Abhauen!"

Grapperhaus bedauerte, dass der Utrechter Bürgermeister Jan van Zanen am Dienstag irrtümlich gesagt hatte, dass zwei der drei Verdächtigen freigelassen worden seien. Man habe das aber schnell korrigiert. Durch die Schüsse in einer Utrechter Straßenbahn waren am Montag drei Menschen getötet worden. Tatverdächtig ist der festgenommene Gökmen T.

+++ 14.19 Uhr: Kasachstans Präsident Nasarbajew kündigt Rücktritt an +++

Nach Jahrzehnten an der Macht hat Kasachstans Präsident Nursultan Nasarbajew seinen Rücktritt erklärt. Der 78-Jährige kündigte seinen Amtsverzicht am Dienstag in einer Fernsehansprache an. Nasarbajew hatte Kasachstans höchstes Staatsamt seit der Unabhängigkeit der früheren Sowjetrepublik 1991 inne. Er hatte zuletzt massive wirtschaftliche und soziale Probleme in dem Land beklagt. Die Wirtschaft des ölreichen Landes ist noch dabei, sich vom Einbrechen des Ölpreises im Jahr 2014 zu erholen. Zuletzt gab es vermehrt Unzufriedenheit in der Bevölkerung.

+++ 13.25 Uhr: Hessens SPD-Chef Schäfer-Gümbel zieht sich offenbar aus Politik zurück +++

Der hessische SPD-Vorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel will sich aus der Politik zurückziehen. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Parteikreisen erfuhr, will Schäfer-Gümbel im Herbst sein Landtagsmandat und damit auch den Vorsitz der Fraktion aufgeben. Beim Landesparteitag im November wolle er auch nicht mehr als Vorsitzender der hessischen SPD kandidieren. Aus Berlin ist zu hören, dass Schäfer-Gümbel beim Bundesparteitag der SPD im Dezember ebenfalls nicht mehr als stellvertretender Bundesvorsitzender der Partei kandidieren wird.

+++ 13.38 Uhr: Lügde-Skandal: Jugendamt bekam schon 2016 Hinweise auf Pädophilie +++

Im Fall des massenhaften Kindesmissbrauchs in Lügde hat das Jugendamt Hameln trotz mehrfacher Hinweise auf Pädophilie einen heute 56-Jährigen als Pflegevater für ein kleines Mädchen eingesetzt. Hamelns Landrat Tjark Bartels (SPD) räumte ein, dass schon im Jahr 2016 eine Jobcenter-Mitarbeiterin, ein anderer Vater sowie eine Kindergarten-Psychologin einen entsprechenden Verdacht äußerten. Diese Hinweise seien auch in den Akten vermerkt. In der Vergangenheit hatte der Landrat immer nur von Hinweisen auf die vermüllten Wohnverhältnisse gesprochen.

Der arbeitslose Dauercamper soll gemeinsam mit einem Komplizen über Jahre hinweg Kinder missbraucht und dabei gefilmt haben. Sein Pflegekind setzte er ein, um andere Opfer anzulocken. Anfang 2017 hatte der Mann auf Wunsch der im Kreis Hameln lebenden Mutter die Pflegschaft für das Mädchen erhalten, das schon länger bei ihm lebte. 

+++ 13.19 Uhr: Fast ein Drittel der Fläche Deutschlands ist Wald +++

Es grünt so grün: Fast ein Drittel der Fläche Deutschlands ist Wald. Mit insgesamt knapp 30 Prozent prägt der Wald die Landschaft damit nach der Landwirtschaft am stärksten, teilte das Statistische Bundesamt mit. Äcker und Weiden machen 50,9 Prozent aus, Siedlungen 9,2 Prozent und Verkehrsflächen fünf Prozent.

Die waldreichsten Bundesländer sind Rheinland-Pfalz mit 40,6 Prozent der Gesamtfläche, Hessen mit 39,8 Prozent und Baden-Württemberg mit 37,8 Prozent. In Schleswig-Holstein ist dagegen nur 10,3 Prozent der Landesfläche bewaldet, in Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen lieg der Anteil der Waldflächen bei etwas mehr als 21 Prozent.

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+++ 13.02 Uhr: Merkel weist Kritik an Entwicklung der deutschen Verteidigungsausgaben zurück +++

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Höhe der deutschen Verteidigungsausgaben gegen Kritik der USA verteidigt. Deutschland habe seine Ausgaben in den vergangenen Jahren Schritt für Schritt gesteigert und werde dies auch fortsetzen, sagte Merkel in Berlin auf einer Konferenz zu internationaler Politik. Sie könne allerdings verstehen, dass US-Präsident Donald Trump und einigen europäischen Partnern die Anstrengungen der Bundesregierung nicht ausreichten.

Nach den Haushaltsplänen von Finanzminister Olaf Scholz (SPD) soll im kommenden Jahr der Anteil der Verteidigungsausgaben am Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 1,35 Prozent nochmals leicht auf 1,37 Prozent ansteigen, in den Jahren bis 2023 dann aber wieder bis auf 1,25 Prozent zurückgehen. Dies ist brisant, weil die Regierung eigentlich bis Mitte des Jahrzehnts einen Anteil der Verteidigungsausgaben am BIP von 1,5 Prozent ansteuert.

+++ 12.32 Uhr: Macron stellt neuen Rederekord auf +++

Als mundfaul gilt Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ohnehin nicht - doch nun hat er seinen eigenen Rederekord eingestellt. Der 41-Jährige debattierte bis zum frühen Dienstagmorgen acht Stunden und zehn Minuten lang mit Intellektuellen und Forschern über die Lage in Frankreich angesichts der "Gelbwesten"-Proteste.

Als Macron die Marathon-Debatte morgens um 02.30 Uhr endlich schloss, hatten sich die Reihen im Festsaal des Elysée-Palastes allerdings bereits deutlich gelichtet. Viele der gut 60 Intellektuellen und Wissenschaftler hatten sich mit Blick auf die fortgeschrittene Uhrzeit verabschiedet.

+++ 12.29 Uhr: Polizei: Keine direkte Beziehung zwischen Verdächtigem und Opfern

Einen Tag nach den tödlichen Schüssen in Utrecht sieht die Polizei keine direkten Beziehungen zwischen dem Verdächtigen und den Opfern. Der 37 Jahre alte Gökmen T. war am Montagabend nach stundenlanger Fahndung festgenommen worden. Die Polizei hat inzwischen Hinweise auf ein terroristisches Motiv. Dafür spreche unter anderem ein im Fluchtwagen gefundener Brief, teilte die Polizei am Dienstag mit. Andere Motive würden aber nicht ausgeschlossen.

+++ 12.18 Uhr: Urteil: Deutschland muss Ramsteiner US-Drohneneinsätze prüfen +++

Drei jemenitische Kläger haben im Zusammenhang mit tödlichen US-Drohnenangriffen in ihrer Heimat einen Teilerfolg vor dem Oberverwaltungsgericht Münster gegen die Bundesrepublik erzielt. Deutschland muss sich aktiv vergewissern und nachforschen, ob die USA bei ihren Drohneneinsätze im Jemen unter Nutzung ihres Militärstützpunkts im pfälzischen Ramstein das Völkerrecht wahren, entschied das Gericht. Es ließ aber angesichts der großen Bedeutung und auch der politischen Dimension des Falls Revision beim Bundesverwaltungsgericht zu. Die Kläger hatten nach eigenen Angaben Angehörige in ihrer Heimat verloren und fürchten angesichts der anhaltenden Drohnenangriffe um ihr eigenes Leben.

+++ 12.05 Uhr: Greta Thunberg bekommt eine Goldene Kamera in Berlin +++

Die junge schwedische Aktivistin Greta Thunberg wird mit einer Goldenen Kamera geehrt. Die 16-Jährige soll den Sonderpreis Klimaschutz erhalten, wie die Veranstalter mitteilten. Thunberg sei innerhalb kürzester Zeit zur Ikone einer neuen Jugend- und Protestbewegung geworden.

+++ 11.58 Uhr: Boulevardzeitschrift soll 200.000 Dollar für Bezos' private SMS gezahlt haben +++

Die US-Boulevardzeitschrift "National Enquirer" hat einem Medienbericht zufolge 200.000 Dollar für kompromittierende Kurznachrichten von Amazon-Chef Jeff Bezos gezahlt. Wie das "Wall Street Journal" berichtete, verkaufte der Bruder von Bezos' Freundin Lauren Sánchez die SMS an das Magazin. Die Beziehung der beiden war damals noch geheim.

Der "National Enquirer" hatte im Januar über eine außereheliche Affäre des reichsten Mannes der Welt mit der Nachrichtenmoderatorin Sánchez berichtet. Kurz zuvor hatten Bezos und seine Frau MacKenzie ihre Scheidung nach 25-jähriger Ehe angekündigt.

+++ 11.24 Uhr: Überreste von sechs Opfern des Christchurch-Attentats an Familien übergeben +++

Die neuseeländischen Behörden haben die sterblichen Überreste von sechs Opfern des Christchurch-Attentats an ihre Angehörigen übergeben. Bis Dienstag seien alle 50 Autopsien abgeschlossen worden, allerdings hätten nur zwölf Opfer "zur Zufriedenheit des Gerichtsmediziners identifiziert" werden können, teilte die Polizei mit. Die Verzögerung bei der Überführung der Leichname an die Familien hatte für Unmut gesorgt: Viele Hinterbliebene hätten die Toten gerne binnen 24 Stunden beigesetzt, wie es muslimischer Brauch ist

+++ 11:11 Uhr: OECD-Studie: Rente ist eine Hauptsorge der Deutschen +++

Drei Viertel der Deutschen sorgen sich nach einer repräsentativen Umfrage der OECD um ihre finanzielle Situation im Alter. Langfristig sehen 76 Prozent der rund 1000 Befragten zwischen 18 und 70 Jahren ihre Rente als eine Hauptsorge, wie es in dem Bericht heißt.

Kurzfristig fürchtet sich rund die Hälfte der Befragten vor Krankheit und Behinderung (51 Prozent), gefolgt von Kriminalität und Gewalt (47 Prozent). Finanzielle Schwierigkeiten kamen bei den kurzfristigen Ängsten 43 Prozent auf Platz drei. Fast vier von fünf Deutschen (78 Prozent) sind der Meinung, dass die Regierung mehr für die wirtschaftliche und soziale Absicherung des Einzelnen tun sollte. Mit Blick auf 21 andere OECD-Staaten ist das ein Mittelwert.

+++ 11.04 Uhr: Wirtschaftsweise senken ihre Wachtumsprognose auf nur noch 0,8 Prozent +++

Die fünf Wirtschaftsweisen haben ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr deutlich gesenkt. Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung erwartet für 2019 ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um nur 0,8 Prozent, wie er am Dienstag in Berlin mitteilte. Im November waren die Wissenschaftler noch von einem Plus um 1,5 Prozent ausgegangen.

+++ 11.03 Uhr: Kubicki fordert Ausweisung von US-Botschafter Grenell +++

Nach Kritik des US-Botschafters in Deutschland, Richard Grenell, an den Haushaltsplänen der Bundesregierung verlangt FDP-Vize Wolfgang Kubicki die Ausweisung des Diplomaten. Er fordere von Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD), "Richard Grenell unverzüglich zur Persona non grata zu erklären", sagte Kubicki der Nachrichtenagentur AFP. "Wer sich als US-Diplomat wie ein Hochkommissar einer Besatzungsmacht aufführt, der muss lernen, dass unsere Toleranz auch Grenzen kennt."

Grenell hatte sich bereits mehrmals mit kritischen Äußerungen den Unmut deutscher Politiker zugezogen. So forderte er etwa einen Stopp des Pipeline-Projekts Nord Stream 2 und drohte beteiligten Firmen mit Sanktionen. In Zusammenhang mit der Planung für den Bundeshaushalt kritisiert er vor allem die vorgesehenen Verteidigungsausgaben als zu niedrig.

US-Botschafter Richard Grenell

US-Botschafter Richard Grenell hat sich mit seinen Äußerungen mehrfach den Unmut deutscher Politiker zugezogen

DPA

+++ 10.35 Uhr: EuGH erleichtert Flüchtlingsabschiebung in andere EU-Länder +++

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg hat Deutschland die Rückführung von Flüchtlingen in andere EU-Staaten erleichtert. Mängel im Sozialsystem stünden dem noch nicht entgegen, urteilte der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg. Ein Abschiebeverbot bestehe erst, wenn in dem anderen Land eine unmenschliche und "extreme materielle Not" drohe. (Az: C-163/17, C-297/17 und weitere)

Nach EU-Recht ist für einen Flüchtling grundsätzlich das Land zuständig, über den er erstmals in die EU gelangte. Menschenrechtler sehen die Aufenthaltsbedingungen und Lebensverhältnisse für Flüchtlinge in mehreren EU-Staaten aber als kritisch an. Zahlreiche Flüchtlinge in Deutschland machen daher geltend, eine Rückkehr in das Einreiseland sei unzumutbar und daher nun Deutschland für das Asylverfahren zuständig.

+++ 10:30 Uhr: Erdogan: Türkischer Geheimdienst prüft tödlichen Angriff in Utrecht +++

Der türkische Geheimdienst ermittelt zu dem tödlichen Angriff im niederländischen Utrecht, nachdem dort ein türkischstämmiger Mann als mutmaßlicher Täter festgenommen worden war. Präsident Recep Tayyip Erdogan sagte in einem Interview mit dem Sender Ülke TV, der Geheimdienstchef sei dabei, die Informationen zu der Tat zu prüfen. Ziel sei es herauszufinden, ob es sich um einen Terroranschlag oder einen Familienstreit handelte.

+++ 10.07 Uhr: Hauptaktionär Porsche SE stockt Anteile an Volkswagen auf  +++

Der größte VW-Aktionär, die Porsche SE, baut seine Beteiligung am Wolfsburger Autokonzern aus. Für rund 400 Millionen Euro wurde der Anteil an den Stimmrechten von 52,2 auf 53,1 Prozent aufgestockt, wie Vorstandschef Hans Dieter Pötsch in Stuttgart mitteilte. Pötsch sprach von einem starken Bekenntnis zu Volkswagen. Die Geschäfte der Porsche SE hängen trotz einiger anderer Beteiligungen nahezu ausschließlich an der Entwicklung von VW. Für 2018 verbuchte die Holding einen Gewinn von 3,5 Milliarden Euro, rund 200 Millionen Euro oder sechs Prozent mehr als im Jahr davor.

+++ 10.14 Uhr: Polizei korrigiert Bürgermeister: Alle drei Verdächtige noch in Gewahrsam +++

Die Polizei hat den Bürgermeister von Utrecht korrigiert. Alle drei Verdächtigen sind immer noch in Gewahrsam. Fünf der Schwerverletzten befinden sich noch in kritischem Zustand.

+++ 09.53 Uhr: Salvini verbietet Schiff mit Migranten Anlegen in Italien +++

Italiens Innenminister Matteo Salvini verweigert erneut einer Hilfsorganisation mit geretteten Migranten an Bord das Anlegen in Italien. Das Schiff "Mare Jonio" der Organisation Mediterranea Saving Humans hatte im Mittelmeer 49 Menschen gerettet und wartete am Dienstag vor der italienischen Insel Lampedusa auf eine Erlaubnis zur Hafeneinfahrt. Doch Salvini will die Migranten nicht in Italien. "Die Häfen waren und sind geschlossen", twitterte der Chef der rechten Lega. Gleichzeitig veröffentlichte das Innenministerium Richtlinien für die Seenotrettung. Ein Verstoß gegen diese Regeln könnte als Begünstigung von Menschenhandel gelten, hieß es in dem Papier. 

+++ 09.44 Uhr: Boeing-Chef Muilenburg wirbt bei Passagieren um Vertrauen +++

Nach dem Absturz zweier baugleicher Flugzeuge vom Typ 737 Max in Äthiopien und Indonesien innerhalb eines halben Jahres wirbt Boeing-Chef Dennis Muilenburg bei Passagieren und Airlines um Vertrauen. Sicherheit stehe bei Boeing im Mittelpunkt. "Sicherheit ist der Kern dessen, wofür wir bei Boeing stehen", schrieb der Vorstandschef des US-Flugzeugbauers in einem Brief an Passagiere und Luftfahrtbranche.

"Sicher und verlässlich mit unseren Flugzeugen zu reisen, ist ein bleibender Wert und unsere absolute Verpflichtung gegenüber jedermann", führte der Boeing-Chef in dem Brief aus. "Wir wissen, dass Leben von der Arbeit abhängen, die wir machen, und unsere Teams nehmen diese Verantwortung täglich als tief empfundene Verpflichtung an." Bei der Ursachenforschung über den Absturz der Ethiopian-Airlines-Maschine mit Auswertung der Flugschreiber gehe die Arbeit "gründlich und schnell" voran.

+++ 9.37 Uhr: Nach Bluttat von Utrecht zwei Verdächtige freigelassen +++

Einen Tag nach den Schüssen in einer Straßenbahn in Utrecht sind nach Angaben von Bürgermeister Jan van Zanen zwei Verdächtige freigelassen worden. Es habe sich herausgestellt, dass diese beiden Männer nichts mit der Tat zu tun hätten, sagte der rechtsliberale Politiker im niederländischen Radio. Nur der Hauptverdächtige werde jetzt noch festgehalten. Eine Polizeisprecherin sagte der Deutschen Presse-Agentur, sie könne die Freilassung der beiden Männer noch nicht bestätigen, aber der Bürgermeister habe es offenbar so mitgeteilt. 

Durch die Schüsse waren gestern drei Menschen getötet und fünf teils lebensgefährlich verletzt worden. Die Polizei hält einen Terrorakt, aber auch eine Beziehungstat für möglich.

+++ 8.37 Uhr: SPD-Politiker nennt US-Botschafter "diplomatischen Totalausfall" +++

Der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion, Carsten Schneider, hat Kritik von US-Botschafter Richard Grenell an den Haushaltsplänen von Finanzminister Olaf Scholz (SPD) in scharfen Worten zurückgewiesen. "Herr Grenell ist ein diplomatischer Totalausfall", sagte Schneider der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Der Botschafter pflege seit Längerem einen zwischen engen Verbündeten nicht akzeptablen Umgangston und Stil. "Das alles erinnert eher an das Gehabe eines Flegels." Grenells wiederholte "plumpe Provokationen" schadeten den transatlantischen Beziehungen.

Grenell hatte kritisiert, dass sich Deutschland mit der Finanzplanung vom Nato-Ziel entferne, zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Verteidigung auszugeben. Der Anteil der Verteidigungsausgaben am BIP soll nach den Plänen von Scholz zwar leicht auf 1,37 Prozent steigen. Die mittelfristige Finanzplanung sieht dann aber vor, dass er bis 2023 wieder auf 1,25 Prozent sinkt. Grenell sagte der DPA: "Dass die Bundesregierung es auch nur in Erwägung zieht, ihre ohnehin schon inakzeptablen Beiträge zur militärischen Einsatzbereitschaft auch noch zu reduzieren, ist ein beunruhigendes Signal Deutschlands an seine 28 Nato-Verbündete."

+++ 8.08 Uhr: US-Außenminister Pompeo scherzt über Rauswurf per Trump-Tweet +++

US-Außenminister Mike Pompeo hat sich über die Angewohnheit seines Chefs lustig gemacht, Menschen per Twitter zu entlassen. Bei einem Termin in seinem Heimatstaat Kansas sagte Pompeo, er werde sein Ministeramt so lange innehaben, bis Donald Trump ihn per Tweet feuere. Der US-Präsident ist bekannt dafür, dass er das Online-Netzwerk intensiv nutzt und dort auch Personalpolitik betreibt.     "Ich bin hier, bis er mich aus dem Amt twittert," sagte der Außenminister vor lachendem Publikum, "aber damit rechne ich nicht, jedenfalls nicht heute." Pompeo spielte damit auch auf seinen Vorgänger Rex Tillerson an. Nach mehrfachen Meinungsverschiedenheiten hatte Trump Tillersons Entlassung über Twitter verkündet. Anschließend ließ das Weiße Haus durchsickern, Tillerson habe von seinem Rauswurf auf der Toilette erfahren.

Pompeo, der vor seinem jetzigen Ministerposten CIA-Chef war, positioniert sich stets demonstrativ loyal zu Trump. Er ist eines der wenigen Mitglieder des ursprünglichen Kabinetts, das noch nicht mit dem Präsidenten aneinandergeraten ist.

+++ 7.53 Uhr: Erster Hinweis auf Christchurch-Video laut Facebook nach 29 Minuten +++

Facebook hat nach eigenen Angaben den ersten Hinweis auf das Anschlagsvideo von Christchurch nach 29 Minuten erhalten. Der Täter hatte seinen Angriff auf zwei Moscheen bei Facebook Live im Netz übertragen. Der Nutzerhinweis kam 12 Minuten nach Ende dieses Livestreams, wie Facebook erklärte. Das Video sei "binnen Minuten" nach einer Anfrage der neuseeländischen Polizei gelöscht worden. Damit blieb zunächst unklar, wie lange genau es online war. Livestream-Videos bleiben nach Ende einer Übertragung zum Abruf verfügbar.

Das Video sei während des Livestreams weniger als 200 Mal angesehen worden und insgesamt rund 4000 Mal, bevor Facebook es entfernte. Allerdings habe ein Nutzer der Plattform 8chan eine Kopie auf eine Filesharing-Seite hochgeladen, noch bevor Facebook auf das Video aufmerksam gemacht worden sei. Das dürfte zur späteren Verbreitung des Videos beigetragen haben.

+++ 7.41 Uhr: Fraport hebt nach Gewinnsprung Dividende kräftig an +++

Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport hat dank guter Geschäfte und der Trennung vom Flughafen Hannover im Jahr 2018 einen kräftigen Gewinnsprung verbucht. Unter dem Strich stand ein Gewinn von rund 474 Millionen Euro und damit fast 44 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie das im MDax notierte Unternehmen in Frankfurt mitteilte. Der operative Gewinn (Ebitda) legte um 12,5 Prozent auf gut 1,1 Milliarden Euro zu. Den Aktionären winkt eine deutlich erhöhte Dividende. Sie soll um ein Drittel auf 2,00 Euro je Aktie steigen.

Für das laufende Jahr nimmt sich Fraport-Chef Stefan Schulte nicht ganz so starke Steigerungen vor. Am Heimatflughafen Frankfurt soll die Zahl der Fluggäste um zwei bis drei Prozent zulegen, nachdem sie im Jahr 2018 um 7,8 Prozent auf 69,5 Millionen gewachsen war. Der operative Gewinn soll auf 1,160 bis 1,195 Milliarden Euro zulegen. Während der operative Gewinn 2018 die Erwartungen von Analysten ziemlich genau traf, hatten sich Experten im Schnitt für 2019 eher etwas mehr ausgerechnet.

+++ 6.52 Uhr: Südafrikas Präsident steckt stundenlang in Pendlerzug fest +++

Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa hat die Nöte von Pendlern in seinem Land am eigenen Leib erleben müssen: Zwei Monate vor der Parlamentswahl wartete der Staatschef in Begleitung eines Pulks von Journalisten zunächst eine Stunde auf einen Zug im Township Mabopane, der ihn nach Pretoria bringen sollte. Anschließend benötigte der Zug knapp drei Stunden für die in der Regel 45-minütige Fahrt. Die Journalisten, die Ramaphosa im Schlepptau hatte, teilten in Online-Netzwerken Bilder eines lächelnden Präsidenten, der sich mit Passagieren unterhielt. Auf Twitter kommentierten Pendler die Odyssee des Staatschefs: "Willkommen in unserer Welt!"

Zugverspätungen sind in Südafrika an der Tagesordnung, auch Entgleisungen sind keine Seltenheit. Ramaphosa kündigte nach seiner persönlichen Zug-Erfahrung ein schnelles Treffen mit Vertretern des Bahnbetreibers Prasa an, um dieses "nationale Problem" zu lösen: "Wir werden mit Prasa reden, um die Dinge in den Griff zu bekommen, andernfalls werden Köpfe rollen."

+++ 6.32 Uhr: R'n'B-Sänger Andre Williams ist tot +++

Der US-Sänger, Produzent und Songschreiber Andre Williams ist im Alter von 82 Jahren in Chicago gestorben, wie seine Plattenfirma Pravda Records mitteilte. "Er hat unser Leben berührt und das zahlloser anderer. Wir lieben Dich, Dre." Sein Manager Kenn Goodman sagte dem Musikportal "Billboard.com", der R'n'B-Sänger sei am Sonntagnachmittag im Kreise seiner Familie in einem Hospiz gestorben. Zwei Wochen zuvor sei bei ihm Darmkrebs festgestellt worden, der in Lunge und Gehirn gestreut habe.

Williams hatte unter anderem für die legendäre Plattenfirma Motown Records gearbeitet. Sein erster großer Hit war 1956 der Song "Bacon Fat", der ihm wegen des Sprechgesangs den Spitznamen "Pate des Rap" einbrachte. Weitere Hits aus dieser Zeit sind "Jail Bait" und "Shake A Tail Feather". Später arbeitete er mit Bands wie The Temptations, aber auch Solokünstlern wie Stevie Wonder. Weggefährten würdigten seine enorme musikalische Bandbreite.

+++ 6.28 Uhr: Thai-Millionär wegen Wilderei zu 16 Monaten Haft verurteilt +++

Wegen Wilderei in einem streng geschützten Nationalpark ist einer der reichsten Männer Thailands zu 16 Monaten Gefängnis verurteilt worden. Der Bauunternehmer Premchai Karnasuta wurde von einem Gericht in der Stadt Kanchanaburi für schuldig befunden, im Februar 2018 unter anderem einen schwarzen Leoparden getötet zu haben. Der 64-Jährige ist bislang gegen Kaution auf freiem Fuß.

Der Nationalpark Thungyai Naresuan an der Grenze zum Nachbarland Myanmar gehört wegen seiner Vielfalt an Tieren und Pflanzen seit mehr als einem Vierteljahrhundert zum Weltnaturerbe der Vereinten Nationen. Premchai, Chef des Baukonzerns Ital-Thai, war vergangenes Jahr von Parkwächtern zusammen mit anderen Wilderern auf frischer Tat ertappt worden. Dabei wurden zahlreiche Schusswaffen sichergestellt. Die Wilderer versuchten auch, die Ranger zu bestechen. Der Fall hatte in Thailand großes Aufsehen erregt. Wann der zigfache Millionär seine Haftstrafe antreten muss, steht noch nicht fest. In dem südostasiatische Königreich gab es schon zahlreiche Fälle, in denen reiche Leute der Justiz entgingen. Nach Schätzungen hat die Familie des Bauunternehmers ein Vermögen von umgerechnet mehr als einer halben Milliarde Euro.

+++ 5 Uhr: Nowitzki überholt NBA-Legende Wilt Chamberlain +++

Basketball-Routinier Dirk Nowitzki hat mit den Dallas Mavericks einen weiteren Karriere-Meilenstein in der NBA gefeiert. Zwar mussten sich die Texaner den New Orleans Pelicans mit 125:129 (49:39, 110:110) nach Verlängerung geschlagen geben, doch der 40 Jahre alte Würzburger konnte in der ewigen Punkte-Bestenliste der nordamerikanischen Basketballliga den sechsten Platz übernehmen.

Acht Punkte reichten dem 14-fachen Allstar Nowitzki (31.424 Punkte), um an NBA-Legende Wilt Chamberlain (31.419 Punkte) vorbeizuziehen. Landsmann Maxi Kleber kam auf neun Zähler und holte sechs Rebounds. Nachwuchstalent Luka Doncic (29 Punkte/13 Rebounds/10 Assists) überzeugte mit seinem fünften Triple-Double der Saison. Für Dallas bedeutete die Niederlage zugleich das Aus im Kampf um die Playoff-Plätze in der Western Conference.

+++ 4.49 Uhr: Neuseelands Premier Ardern will niemals Namen von Attentäter aussprechen +++

Neuseelands Regierungschefin Jacinda Ardern will nach eigenen Angaben niemals den Namen des Attentäters von Christchurch aussprechen. "Mit seinem Terrorakt wollte er viele Dinge erreichen, eines davon war der Bekanntheitsgrad", sagte Ardern bei einer Parlamentssitzung, die sie mit der Friedensbotschaft an Muslime "As Salaam Alaikum" eröffnete. "Deshalb werden Sie niemals hören, dass ich seinen Namen nenne." Der 28-jährige Australier, dem vorgeworfen wird, am Freitag in zwei Moscheen in Christchurch auf Gläubige geschossen und 50 Menschen getötet zu haben, sei ein Terrorist, ein Krimineller, ein Extremist, erklärte Ardern. "Aber er wird, wenn ich spreche, namenlos sein." Zugleich erklärte sie, der Attentäter habe mit "der ganzen Härte des Gesetzes" zu rechnen.

+++ 4.14 Uhr: Mehr als zwei Milliarden Menschen ohne Zugang zu sauberem Wasser +++

Mehr als zwei Milliarden Menschen weltweit haben keinen dauerhaften Zugang zu sauberem Trinkwasser. Besonders betroffen sind dabei ohnehin schon diskriminierte Gruppen, wie aus dem in Genf veröffentlichtem UN-Weltwasserbericht hervorgeht. Dem Bericht zufolge kann mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung keine sicheren Sanitäranlagen nutzen. Auch für Geflüchtete ist die Situation demnach besonders düster: In Flüchtlingslagern sei die Wasserversorgung oftmals besorgniserregend. Stadtbewohner seien generell bessergestellt als Bewohner ländlicher Regionen. 

+++ 4.09 Uhr: Grünen-Experte warnt vor Cyber-Angriffen auf Europawahl +++

Der Digitalexperte der Grünen, Dieter Janecek, hat vor ausländischen Internetattacken gewarnt, um die Europawahl zu manipulieren. "Im Moment müssen wir leider fest davon ausgehen, dass es zu massiven Aktionen im Netz kommt, die das Ziel haben, die Europawahl zu beeinflussen", sagte der Bundestagsabgeordnete der "Augsburger Allgemeinen". Erste Cyber-Angriffe auf europafreundliche Organisationen hätten bereits stattgefunden.

"In den Wochen unmittelbar vor der Europawahl könnte es richtig schlimm werden", sagte Janecek. Beispielsweise habe der langjährige Trump-Vertraute Steve Bannon offen angekündigt, die EU zerstören zu wollen. "Es herrscht ohnehin längst eine Art Cyberkrieg", sagte er. Bereits bei den bayerischen Landtagswahlen habe es koordinierte Attacken gegen die Grünen gegeben.

+++ 4.05 Uhr: Forscher entdecken Korallenriff vor Italien +++

Wissenschaftler haben im Mittelmeer vor der Küste Italiens erstmals eine spezielle Art eines Korallenriffs ausgemacht. Es liegt in der Adria vor der Stadt Monopoli in Apulien in 30 bis 55 Metern Tiefe und ist 2,5 Kilometer lang, wie die Forscher um Giuseppe Corriero von der Universität Bari Aldo Moro im Fachmagazin "Scientific Reports" schreiben.

"Korallen sind im Mittelmeer weit verbreitet, es gibt aber unter den 33 dort beheimateten Steinkorallenarten nur wenige riffbildende Arten", erklärte Claudio Richter, Meeresbiologe am Bremerhavener Alfred-Wegener-Institut der Deutschen Presse-Agentur. Er war an der Studie nicht beteiligt. Von der weiten Verbreitung der in der Studie vorgestellten Korallenarten habe man zwar gewusst, "nicht aber, dass sie dreidimensionale Riffstrukturen ausbilden können". Insofern sei die Entdeckung wissenschaftlich neu.

+++ 3.54 Uhr: Winzer haben nach guter Ernte nicht genug Glasflaschen +++

Nach der reichen Ernte im vergangenen Herbst ist es bei der Belieferung von Winzern mit Glasflaschen zu Engpässen gekommen. Allenthalben höre man diese Klagen, sagte Ernst Büscher vom Deutschen Weininstitut in Bodenheim bei Mainz. Es sei allerdings nicht die Erntemenge allein, die zu dieser Situation geführt habe, heißt es beim Flaschen-Großhändler Wittmer GmbH im rheinland-pfälzischen Kirrweiler. "Die Nachfrage nach Glas wird allgemein größer, viele Getränkekonzerne gehen vom PET-Kunststoff zurück auf Glas", sagte Wittmer-Geschäftsführer Sascha Wlodarczyk.

Der zusätzliche Bedarf am Markt könne mit den vorhandenen Kapazitäten nicht abgedeckt werden. Ähnlich wird die Situation beim Kellereiartikel-Händler Klein im fränkischen Kitzingen eingeschätzt: "Die Glashütten sind einfach leer."

+++ 3.50 Uhr: Elf Jahre Haft für Australier nach tödlichem Streit um Zimmer +++

Wegen eines tödlichen Streits um die Bezahlung eines Airbnb-Zimmers in Australien ist der Vermieter zu elf Jahren Gefängnis verurteilt worden. Der 42-jährige Australier hatten den Gast zusammen mit zwei Komplizen in Melbourne zu Tode geprügelt. In dem Streit ging es um 210 australische Dollar (etwa 130 Euro), die das 36 Jahre alte Opfer nicht bezahlt hatte. Die Online-Übernachtungsplattform Airbnb wird in Australien viel genutzt.

Das Gericht in Melbourne entschied darüber hinaus, dass der Täter frühestens nach acht Jahren aus der Haft entlassen werden kann, wie die australische Nachrichtenagentur AAP berichtete. Die beiden Komplizen waren bereits vergangenes Jahr zu siebeneinhalb beziehungsweise neun Jahren Gefängnis verurteilt worden.


+++ 3.24 Uhr: "Tropen-Trump" Bolsonaro kommt nach Washington +++

Die USA und Brasilien wollen mit dem Besuch des neuen, rechtskonservativen Staatschefs Jair Bolsonaro bei US-Präsident Donald Trump ihre Beziehungen neu ordnen. Bei den Gesprächen im Weißen Haus soll es um eine Vielzahl von Themen gehen, darunter Energie- und Agrarpolitik, hieß es aus dem Weißen Haus. "Wir haben jetzt in Brasilien eine Regierung, die wir wahrlich als Verbündeten ansehen", sagte ein hochrangiger Regierungsbeamter in Washington. In den Gesprächen in Washington gehe es auch um außenpolitische Kooperationen, etwa bei den Beziehungen zu Ländern wie Iran, China und Nordkorea. Von den guten Kontakten des brasilianischen Militärs zur Armee Venezuelas erhoffe sich Washington ebenfalls Vorteile.

Bolsonaro war schon zwei Tage vor seinem Treffen mit Trump in den USA eingetroffen. Die neue Regierung in Brasília hatte sich von Anfang an zu einer klar proamerikanischen Linie bekannt. Bolsonaro wird in anderen Ländern hart kritisiert, unter anderem für Äußerungen, mit denen er seine Sympathie für die brasilianische Militärdiktatur kundtat. Er hatte wegen populistischer und konfrontativer Äußerungen in Medien auch den Beinamen "Tropen-Trump" erhalten. In vielen Ländern wird der Schulterschluss der Populisten an der Spitze der beiden größten Volkswirtschaften auf dem amerikanischen Kontinent kritisch gesehen.

+++ 2.42 Uhr: Großbrand in Chemiewerk in Texas +++

Ein Großbrand in einem Chemiewerk in einem Vorort von Houston sorgt für dichte Rauchwolken über der texanischen Großstadt. Nach Medienberichten vom Montagabend (Ortszeit) hatten die Flammen bereits mehrere Großtanks erfasst, in denen verschiedene Chemikalien und Treibstoffe lagerten. Die Feuerwehr bemühte sich, ein Ausweiten der Flammen zu verhindern, und rechnete damit, dass es noch bis Mittwoch dauern könnte, um den Brand vollständig zu löschen. Menschen kamen nicht zu Schaden.

+++ 2.18 Uhr: Guaidó-Gesandte übernehmen venezolanische Vertretungen in den USA +++

Gesandte des selbsternannten Übergangspräsidenten von Venezuela, Juan Guaidó, haben die Kontrolle über drei diplomatische Vertretungen des Landes in den USA übernommen. Der von Guaidó ernannte Botschafter in den USA, Carlos Vecchio, teilte mit, es handle sich um zwei venezolanische Militärgebäude in Washington sowie das Konsulat in New York. Mit dem Schritt werde "das Eigentum des venezolanischen Volkes vor dem Usurpator-Regime" in Caracas geschützt, sagte Vecchio. Venezuelas Außenminister Jorge Arreaza, der dem umstrittenen Staatschef Nicolás Maduro die Treue hält, sprach von einer "erzwungenen und illegalen Besetzung". Die venezolanische Regierung drohte via Twitter mit entsprechenden Gegenmaßnahmen. Ein Sprecher des US-Außenministeriums bestätigte, dass die US-Regierung das Vorgehen von Guaidós Gesandten unterstütze: "Dies ist eine begrüßenswerte Entwicklung für unsere bilateralen Beziehungen mit Venezuela".

Guaidó hatte sich im Januar zum Übergangspräsidenten Venezuelas erklärt und den seit 2013 herrschenden Maduro offen herausgefordert. Er wird in seinem Versuch, Maduro zu entmachten, von den USA sowie rund 50 weiteren Staaten weltweit unterstützt.

Supermarkt in Venezuela: Augenzeugenvideo zeigt fast nur Ketchup und Cola in den Regalen

+++ 1.38 Uhr: Mittlerer Westen der USA kämpft gegen historische Fluten +++

Mehrere Bundesstaaten im Mittleren Westen der USA kämpfen weiter mit schweren Überschwemmungen. Betroffen sind weite Teile Nebraskas sowie Teile der Bundesstaaten Iowa, Wisconsin und South Dakota. Der Nationale Wetterdienst NWS sprach von "historischen" Fluten. Ein Sinken der Pegelstände ist laut Vorhersage vorerst nicht in Sicht, auch weitere Staaten könnten betroffen sein. Wegen der Schneeschmelze waren die Pegelstände ohnehin schon angestiegen, ein schwerer Sturm brachte vergangene Woche zusätzlich Schnee und Regen. Bislang kamen örtlichen Medienberichten zufolge in Nebraska und Iowa drei Menschen ums Leben. Hunderte Häuser und Geschäfte wurden beschädigt. US-Präsident Donald Trump sprach am Montag von "verheerenden" Fluten. Das Weiße Haus stehe in engem Kontakt mit den Behörden vor Ort.

+++ 0.41 Uhr: Nach Utrecht-Bluttat dritter Verdächtiger festgenommen +++

Nach der Schießerei in einer Straßenbahn im niederländischen Utrecht mit drei Todesopfern hat die Polizei gestern Abend einen dritten Verdächtigen festgenommen. Allerdings seien noch keine Details zu seiner möglichen Beteiligung bekannt, berichteten die Medien. Offen war auch, inwieweit ein zweiter Verdächtiger an der Tat beteiligt war. Der Hauptverdächtige war bereits am frühen Abend nach einer mehrstündigen Fahndung festgenommen worden. Über sein Motiv ist bisher nichts bekannt.

Der 37-Jährige soll in der Großstadt südlich von Amsterdam drei Menschen erschossen haben. Fünf weitere Fahrgäste wurden bei dem Angriff am Montag verletzt, drei von ihnen schwer. Die Polizei hält einen Terrorakt, aber auch eine Beziehungstat für möglich.

+++ 0.40 Uhr: Bundesregierung plant offenbar Online-Rentencheck +++

Die Bundesregierung arbeitet einem Zeitungsbericht zufolge an einem Rentencheck im Internet. Mit ein paar Klicks solle jeder in Deutschland zukünftig erfahren können, wie viel Geld er insgesamt im Alter aus gesetzlicher, betrieblicher und privater Vorsorge zur Verfügung habe, berichtete die "Bild"-Zeitung. Auf einer Internetseite solle jeder zukünftige Rentner damit einen schnellen Überblick bekommen, wie viel Geld ihm im Alter zusteht und wie groß die eigene Vorsorgelücke noch ist. Arbeits- und Finanzministerium würden derzeit die "konzeptionellen Grundlagen" entwickeln. Ein entsprechendes Forschungsprojekt werde "in Kürze abgeschlossen und veröffentlicht", heißt es laut "Bild". Um alle Daten von Verwaltung und Versicherungen zusammenbringen zu können, müsse aber noch eine "Vielzahl von Fragen geklärt werden", vor allem zum Datenschutz. 

+++ 0.32 Uhr: David Beckham muss sich wegen Autofahrt mit Handy am Steuer verantworten +++

Ex-Fußballstar David Beckham hat nach Polizeiangaben zugegeben, mit dem Handy am Ohr Auto gefahren zu sein. Ein schriftliches Schuldeingeständnis sei beim zuständigen Gericht im Londoner Vorort Bromley eingegangen, teilte die Polizei mit. Ein Zeuge hatte im November gesehen, wie Beckham hinter dem Steuer seines Bentleys in London telefonierte. Daraufhin wurde er offiziell beschuldigt.     Telefonieren mit dem Handy am Steuer ist auch in Großbritannien verboten. Mit dem Fall beschäftigt sich heute das Gericht in Bromley - unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Beckham wird dort nicht erwartet. Bei dem Termin könnte ein Richter eine Geldstrafe oder Punkte gegen den Ex-Spieler von Manchester United und Real Madrid verhängen.

nik / dho / tkr / rw / DPA / AFP
CO2-Paket2019
Habe mir gerade mal die heutige Koalitionsregelung durchgelesen. GAS soll angeblich bepreist werden, wie Flüssig- & Feststoff-Energien. Frage A: ERD-GAS soll laut früheren Aussagen KEIN bzw. KAUM "Abgase" erzeugen. Erdgas-Auto-Anlagen-Werbe-Slogan: "unser Abgas ist reines Wasser" Frage B: Wir haben Fernwärme (angeblich zu 100% aus RUSSEN-ERD-GAS) ZUDEM sind "unsere" Genossenschafts-Wohnbauten (angeblicher "Neubau" in 1989/90/91 (Erstbezug-Timeline 1991 bis 1992) und voll nach WEST-Standard gedämmt und entsprechend baurechtlich von Westbehörden abgenommen worden. Die Balkondämmungs-VOB-Baugewähr lief bspw. in "unserem" Block in 2006 ab. Die Anzahl der Blocks "unserer" Wohn-Genossenschaft beträgt rund 10 Blocks, die "zusammen in den NK abgerechnet werden" (und auf die m2 der Einzelnen Wohnungen "anteilmäßig umgelegt" werden). FAKTUM: Die jährlichen Heizkosten-VERBRÄUCHE liegen "bei uns" rund 50% niedriger als bei der Landeseigenen-Wohngesellschaft., auf der gegenüber liegenden Straßenseite. Diese haben zur Außen-Sanierung nur "dick Farbe" auf die "dünn verputzten" Kieselstein-Fertigplattenbauten (aus gleicher Bauzeit) aufgetragen. Die Heizkostenstatistik stammt von den Grundsicherungsämtern, die die Miet- & NK von "Bedürftigen" ersatzweise übernehmen. Die Landes-Wohnbaugesellschaften gelten als Treiber der Miet- & NK. Hiermit wurde der Mietspiegel (laut Zahlen der BBU) "preistreibend beeinflusst". FRAGE C: Diese "neue Preistreiberei" NUN, mit der CO2-Bepreisung ab 2019 sowie die "Sanierung der früheren Minmal-Sanierung" wird auch "unseren Mietspiegel" drastisch weiter manipulieren, obwohl es 1. bei "uns" gar keinen "frischen" Handlungsbedarf gibt ! (vollsaniert, GAS-Fernwärme) 2. wir auch den Anbieter NICHT wechseln können, weil der wir Ferngas-Heizung-bestimmt sind, durch Baurecht. 3. weil die Landes-Wohnbausgesellschaft, das, was im eigentlichen Sinn KEINE Sanierung darstellt, als solche definiert (und auf den deren Mietpreis umlegt) ... (Unsinnsbeispiel): so schaffen die gerade die Müllschächte ab und kassieren dafür einen "WohnWerte-Aufschlag" bei den NK, der den Mietspiegel fürden gesamten Nahbereich anhebt. ... (Sanierungs-spielchen): ein Bekannter von mir musste, weil lediglich seine Block-Außenwände "bunt saniert" wurden, 400 Euro (Erstbezug nach Sanierung) für die selbe Wohnung monatlich mehr bezahlen. Er widersprach der Mieterhöhung und es ging vor Gericht. Das Gericht folgt der Landes-Wohnbaugesellschaft und deren Argument, der Bekannte würde schließlich "massiv Enegie einsparen" !!! .... das traf natürlich bis heute (5 Jahre später) niemals zu. Neben den Mietzusatzkosten (KM) sowie den Heizkostensteigerungen (NK) - bei gleichem, extrem hohen Verbrauch - wurde er doppelt bestraft. ... und der Mietspiegel sagt, der "graue" Ghetto-Bezirk sei nun ein "buter und gut sanierter" Luxus-Wohnbestandsbereich ! FRAGE D: demnach macht es auf KEINEN Sinn mehr, ERD-GAS-Taxen & -Busse einzusetzen, nur Wasserstoff- oder E-KFZ ????? SCHLUSSFRAGE: was passiert, wenn diese hohen NEUKOSTEN für die Verbraucher, durch die CO2-Bepreisung wieder einmal ein TEURER NULLEFFEKT -- ohne unabhängige Kontrolle und ohne Strafbewehrung wird ?? Ein 50 Milliarden-Märchen ... das bereits in Stufe 1 (bis 2022) scheitert ?? Vermutlich werden wieder die PRIVATEN Wohnanbieter und PRIVAT-Organisierten Wohn-Genossenschaften die LOOSER sein. Sowie die Verbraucher als Ganzes.
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.