HOME
+++ Ticker +++

News des Tages: 8000 Menschen evakuiert - Weltkriegsbombe in Köln erfolgreich entschärft

USA: Neun Jahre Haft für sexuelle Belästigung in Flugzeug +++ Zahl der Todesopfer des Attentats in Straßburg steigt auf vier +++ Ex-BKA-Chef Horst Herold gestorben +++ News des Tages im stern-Ticker.

Weltkriegsbombe

Wegen der Entschärfung einer Weltkriegsbombe in Köln mussten etwa 8000 Menschen ihre Häuser verlassen

DPA

Die wichtigsten Meldungen im Überblick:

  • Neuen Jahre Haft wegen sexuellen Übergriffs in Flugzeug (20.00)
  • Zahl der Todesopfer des Attentats in Straßburg auf vier gestiegen (16.14 Uhr)
  • Bombenfund in Köln: 8000 Menschen müssen ihre Häuser verlassen (14.25 Uhr)
  • Bundesrat lässt "Gute-Kita-Gesetz" passieren (12.25 Uhr)
  • Chefermittler: Sieben Menschen in Straßburg in Gewahrsam (11.33 Uhr)

Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker: 

+++ 22.05 Uhr: Weltkriegsbombe in Köln erfolgreich entschärft +++

Im Köln ist am Freitagabend eine Weltkriegsbombe erfolgreich entschärft worden. Der Blindgänger sei im zweiten Anlauf unschädlich gemacht worden, teilte die Stadt mit. Die englische Fünf-Zentner-Bombe war am Freitagmorgen im Stadtteil Braunsfeld entdeckt worden. Rund um den Fundort wurde ein Sperrgebiet eingerichtet. Etwa 8000 Menschen mussten wegen der Sprengung ihre Häuser verlassen. Feuerwehr und Polizei waren mit einem Großaufgebot vor Ort.

+++ 20.00 Uhr: Neun Jahre Haft wegen sexuellen Übergriffs im Flugzeug +++

Ein Mann ist in den USA wegen eines sexuellen Angriffs auf eine Frau an Bord eines Flugzeugs zu neun Jahren Haft verurteilt worden. Prabhu Ramamoorthy sei in einem Gericht im US-Bundesstaat Michigan verurteilt worden, erklärte das US-Justizministerium. Der 35-Jährige werde nach Verbüßen seiner Strafe in sein Heimatland Indien abgeschoben, hieß es weiter. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft saß Ramamoorthy im Januar auf dem mittleren Sitz eines Nachtfluges von Las Vegas nach Detroit, als er eine schlafende Frau neben sich mit dem Finger penetrierte - während seine Ehefrau im anderen Sitz neben ihm saß. Das Opfer wurde von dem Übergriff wach und rief das Bordpersonal zu Hilfe. Der Mann wurde nach der Landung festgenommen.

+++ 19.42 Uhr: Abriss von eingestürzter Brücke in Genua beginnt +++

Rund vier Monate nach dem Brückeneinsturz in Genua beginnen am Samstag die Abrissarbeiten. Bei dem Unglück in Norditalien Mitte August waren 43 Menschen gestorben, zahlreiche Autos stürzten in die Tiefe. Der letzte auf dem Rumpf der Morandi-Brücke verbliebene Lastwagen war erst vor wenigen Tagen von dem Bauwerk entfernt worden. Die italienische Justiz ermittelt gegen eine Reihe von Beschuldigten und gegen die Betreiberfirma Autostrade per l'Italia (Aspi). Die italienische Regierung warf dem Autobahnbetreiber mangelhafte Wartungsarbeiten vor und hatte mit einem Lizenzentzug und einer Verstaatlichung des Unternehmens gedroht.

+++ 19.27 Uhr: Israelische Gelbwesten protestieren gegen hohe Lebenshaltungskosten +++

Die französischen "Gelbwesten" haben Nachahmer in Israel gefunden. Mehrere hundert Demonstranten mit gelben Warnwesten gingen am Freitag in Tel Aviv auf die Straße, um gegen die hohen Lebenshaltungskosten zu protestieren. In Jerusalem waren es einige Dutzend. In Tel Aviv nahm die Polizei zehn Demonstranten wegen Störung der öffentlichen Ordnung und Widerstands gegen die Staatsgewalt fest.

+++ 19.19 Uhr: Israelische Soldaten erschießen Palästinenser bei Protesten im Westjordanland +++

Bei Protesten im Westjordanland ist nach Angaben der örtlichen Behörden ein Palästinenser getötet worden. Der 17-Jährige sei nahe einem Flüchtlingslager nördlich von Ramallah von israelischen Sicherheitskräften erschossen worden, teilte das palästinensische Gesundheitsministerium mit. Israels Armee lehnte eine Stellungnahme zunächst ab. Mehrere Palästinensergruppen hatten für Freitag zu Protesten gegen die israelische Besatzung des Westjordanlands aufgerufen. Die Lage in dem Palästinensergebiet ist nach drei tödlichen Angriffen auf Israelis binnen zwei Monaten höchst angespannt.

+++ 18.55 Uhr: Früherer BKA-Chef Herold im Alter von 95 Jahren gestorben +++

Der langjährige Präsident des Bundeskriminalamts (BKA), Horst Herold, ist tot. Er starb im Alter von 95 Jahren, wie das BKA am Freitag in Wiesbaden mitteilte. "Horst Herold war ein außergewöhnlicher Mensch, ein Visionär, dessen Ideen das Bundeskriminalamt heute noch tragen", erklärte der derzeitige Behördenchef Holger Münch. Herold war von 1971 bis 1981 BKA-Präsident. Seine Amtszeit war vor allem vom Kampf gegen die Rote Armee Fraktion (RAF) geprägt. Er gilt auch als ein Erfinder der computergestützten Polizeiarbeit, die später in die bis heute umstrittene Rasterfahndung mündete.

+++ 18.35 Uhr: Rattenkot in Küche und Insekten auf Brot in Schulkantinen Italiens +++

Eine Inspektion in mehr als 200 italienischen Schulkantinen hat in zwei krassen Fällen Rattenkot in der Küche und Insekten im Sandwich zu Tage befördert. Von 224 landesweit untersuchten Schulküchen habe mehr als ein Drittel gegen Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften verstoßen, teilte das Gesundheitsministerium am Freitag mit. Die Polizei schloss demnach sieben Kantinen wegen schwerwiegender Mängel und erstattete gegen 14 Menschen Anzeige. Zudem verhängte sie Bußgelder über insgesamt 576.000 Euro und beschlagnahmte mehr als zwei Tonnen Lebensmittel.  

+++ 18.20 Uhr: Athen muss für zu hohe Ticket-Preise bei Bayern-Spiel zahlen +++

AEK Athen muss wegen zu hoher Ticketpreise für die Fans des FC Bayern München eine Entschädigung an den deutschen Fußball-Rekordmeister zahlen. Der griechische Meister müsse 32.880 Euro und damit den Betrag von 10 Euro pro Ticket an die Münchner erstatten, teilte die Europäische Fußball-Union Uefa am Freitag mit. Athen wurde zudem von der Uefa verwarnt. Der Club hatte beim Spiel gegen den FC Bayern zu viel Geld von den Gäste-Anhängern gefordert.

+++ 16.14 Uhr: Zahl der Todesopfer des Straßburg-Attentats steigt auf vier +++

Drei Tage nach dem schweren Terroranschlag in Straßburg ist die Zahl der Todesopfer von drei auf vier gestiegen. Das bestätigte die Staatsanwaltschaft der Deutschen Presse-Agentur in Paris. Der Attentäter Chérif Chekatt war am Donnerstagabend von einer Polizeistreife im Straßburger Stadtteil Neudorf bei einem Schusswechsel getötet worden.

+++ 16.13 Uhr: EU-Gipfel einigt sich auf einen Eurozonen-Haushalt +++

Europas Staats- und Regierungschefs haben sich bei ihrem Gipfel auf eine Reform der Eurozone verständigt. Dazu gehöre auch ein Haushalt für die Eurozone, teilte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Brüssel mit. Verabschiedet wurden auch eine Stärkung des Euro-Rettungsfonds ESM und ein finanzielles Sicherungsnetz zur Abwicklung von Pleitebanken.

+++ 16.09 Uhr: Griechische Küstenwache stellt Drogen im Wert von 100 Millionen Euro sicher +++

Mehr als sechs Tonnen Haschisch und gut drei Millionen Pillen Aufputschmittel hat die griechische Küstenwache auf einem syrischen Schiff sichergestellt. Der Wert summiere sich auf mehr als 100 Millionen Euro, teilten die Behörden des Landes mit. Die griechische Wasserpolizei hatte den Frachter "Noka" auf einen Hinweis französischer Behörden vor einigen Tagen in den Hafen der kretischen Stadt Ierapetra gezwungen. Die 18 Container an Bord seien seit Sonntag im Hafen der kretischen Stadt Heraklion unter die Lupe genommen worden - mit dem Ergebnis, dass in acht Containern Drogen entdeckt worden seien. 

+++ 15.55 Uhr: Italienische Ermittler gaben frühzeitig Hinweise auf Mittäter von Anis Amri +++

Im Fall des Berliner Weihnachtsmarktattentäters Anis Amris haben Ermittler aus Italien offenbar bereits frühzeitig Hinweise auf mögliche Mittäter gegeben. Aus einem zwei Wochen nach dem Anschlag vom 19. Dezember 2016 verfassten Vermerk der Polizei in Brindisi gehe hervor, dass Amri von Islamisten aus seinem Umfeld unterstützt worden sei, berichten die "Berliner Morgenpost", der Rundfunk Berlin-Brandenburg und das ARD-Magazin "Kontraste". Wörtlich heiße es in dem von deutschen Behörden übersetzten Dokument, dass Amri den Anschlag "unter direkter Beteiligung" von zwei Islamisten verübt habe. Die deutschen Ermittlungsbehörden sehen Amri dagegen bisher als Einzeltäter. Die italienischen Ermittler stützten ihren Verdacht der Mittäterschaft demnach auf abgehörte Telefonate. Die deutschen Ermittlungsbehörden hätten den Vermerken aber nicht geglaubt. Ein abgehörtes Telefonat sei offenbar falsch protokolliert worden, heiße es etwa in einem dreiseitigen Vermerk der Berliner Generalstaatsanwaltschaft vom 13. März 2017.

+++ 15.28 Uhr: Schriftsteller Wilhelm Genazino ist gestorben +++

Der Schriftsteller Wilhelm Genazino ("Wenn wir Tiere wären") ist tot. Er starb bereits am Mittwoch im Alter von 75 Jahren nach kurzer Krankheit. Dies teilte der Carl Hanser Verlag in München mit.

+++ 14.25 Uhr: Bombenfund in Köln: 8000 Menschen müssen ihre Häuser verlassen +++

Wegen der Entschärfung einer Weltkriegsbombe in Köln müssen etwa 8000 Menschen kurzfristig ihre Häuser verlassen. Die am Morgen gefundene englische Fünf-Zentner-Bombe solle "schnellstmöglich" unschädlich gemacht werden, teilte die Stadt mit. Der Evakuierungsradius rund um den Fundort im Stadtteil Braunsfeld - westlich der Innenstadt gelegen - betrage 500 Meter und dürfe ab sofort nicht mehr betreten werden. Der Stadtbahn- und Busverkehr in dem Bereich sei eingestellt und der Luftraum gesperrt worden. Der genaue Zeitpunkt der Entschärfung stehe noch nicht fest.

+++ 13.38 Uhr: Insolvenzverwalter von Air Berlin verklagt Ex-Miteigentümer Etihad +++

Der Insolvenzverwalter von Air Berlin hat den früheren Miteigentümer Etihad Airways auf Schadenersatz verklagt. Die Klage ging beim Landgericht Berlin ein, wie es mitteilte. Demnach fordert Insolvenzverwalter Lucas Flöther zunächst 500 Millionen Euro von Etihad sowie die Feststellung, dass die Airline zu weiterem Schadenersatz verpflichtet sei.    

Der Großaktionär Etihad hatte im August 2017 überraschend die Zahlungen an Air Berlin eingestellt und die Fluggesellschaft in die Insolvenz getrieben. Ende Oktober 2017 stellte Air Berlin den Dienst ein. Der Insolvenzverwalter beruft sich nun auf einen sogenannten Comfort Letter von Etihad von Ende April 2017. Darin ist laut dem Gericht festgeschrieben, dass Etihad Air Berlin für die kommenden 18 Monate die notwendige finanzielle Unterstützung zukommen lassen wird. Trotzdem stellte Etihad nur wenige Monate später die Zahlungen ein.

+++ 13.33 Uhr: Hessen und und Umweltverbände erzielen Einigung zu Fahrverboten in Darmstadt +++

In Darmstadt wird es als Maßnahmen zur Luftverbesserung ab 1. Juni 2019 Diesel-Fahrverbote auf zwei Straßen geben. Darauf verständigte sich das Land Hessen mit der Deutschen Umwelthilfe (DUH) und dem ökologischen Verkehrsclub VCD in einer Vergleichsvereinbarung, wie DUH und VCD mitteilten. Verbindlicher Teil der Einigung sind demnach auch Maßnahmen der Stadt Darmstadt zur Förderung des öffentlichen Nahverkehrs und des Radverkehrs.

+++ 13.08 Uhr: Gesetzlicher Schutz gegen Wuchermieten passiert den Bundesrat +++

Wohnungsmieter sollen sich künftig besser gegen Wuchermieten schützen können. Der Bundesrat stimmte in Berlin einer Verschärfung der Mietpreisbremse zu. So darf die Miete nach einer Modernisierung künftig innerhalb von sechs Jahren nur noch um maximal drei Euro pro Quadratmeter steigen, in bestimmten Fällen sogar nur um zwei Euro. Von den Modernisierungskosten können statt elf Prozent nur noch acht Prozent auf die Mieter umgelegt werden. Zudem müssen Vermieter künftig offenlegen, was der Vormieter gezahlt hat, damit neue Mieter einfacher erkennen können, ob ihre Miete zu hoch ist. Um Schikanen und das "Herausmodernisieren" zu verhindern, gibt es künftig Bußgelder für Vermieter sowie Schadenersatz für betroffene Mieter.

+++ 13.07 Uhr: Tief "Oswalde" bringt Schnee zum dritten Advent +++

Tief "Oswalde" bringt einen Hauch von Winter nach Deutschland. Pünktlich zum dritten Advent am Sonntag fällt im Westen des Landes Schnee, hie und da könne er sogar vorübergehend liegen bleiben, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mit. Doch die Ernüchterung folgt auf dem Fuß: Es wird zugleich wärmer und der Schnee geht nach und nach in gefrierenden Regen oder Sprühregen über - so dass auf den Straßen Glatteis drohe. Ob und wo Hoffnungen auf eine weiße Weihnacht berechtigt sind oder nicht kann der Wetterdienst noch nicht sagen.

+++ 12.25 Uhr: Bundesrat lässt "Gute-Kita-Gesetz" passieren +++

Der Bundesrat hat dem sogenannten Gute-Kita-Gesetz zugestimmt. Damit kann das Gesetz von Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) wie geplant zum 1. Januar 2019 in Kraft treten, nachdem zuvor bereits der Bundestag das Gesetz verabschiedet hatte.

+++ 12.15 Uhr: Polizist vereitelt Machetenangriff in Kiel +++

In Kiel hat ein Polizist einen Machetenangriff eines 30-jährigen gegen einen anderen Mann verhindert. Nach Angaben der Kieler Polizei beobachtete der Beamte, der nicht im Dienst war, aus seinem Auto heraus, wie der Mann einen anderen mit der Machete attackierte und verfehlte. Der Polizist griff ein und konnte den Angreifer überwältigen.     Der 30-jährige sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Zu den Hintergründen der Tat war nach Angaben der Polizei zunächst nichts bekannt.

+++ 12.08 Uhr: Französische "Gelbwesten" wollen trotz Anschlag in Straßburg wieder protestieren +++

Trotz der Zugeständnisse der Regierung und dem Anschlag in Straßburg wollen am Samstag wieder tausende "Gelbwesten" in Frankreich auf die Straße gehen. Allein in Paris werden in Erwartung neuer Ausschreitungen 8000 Sicherheitskräfte mobilisiert, wie Polizeipräfekt Michel Delpuech dem Sender RTL sagte. Allerdings ist die "Gelbwesten"-Bewegung nach den jüngsten Ereignissen gespalten, ob sie ihre Proteste fortsetzen soll.    

Die Polizei in der Hauptstadt bereitet sich laut Delpuech auf die "schlimmstmögliche Situation" vor und trifft ähnliche Sicherheitsvorkehrungen wie am vergangenen Wochenende. Neben 8000 Polizisten, darunter auch Spezialeinheiten, seien 14 gepanzerte Fahrzeuge im Einsatz. Ab Freitagabend griffen zudem verschärfte Kontrollen von Menschen, die nach Paris reisen. Sie sollen etwa auf Waffen überprüft werden.

+++ 11.58 Uhr: Immunität des Thüringer AfD-Fraktionsvorsitzenden Höcke aufgehoben +++

Der Justizausschuss des Thüringer Landtags hat die Immunität des AfD-Fraktionsvorsitzenden Björn Höcke aufgehoben. Die Entscheidung fiel auf Antrag der Staatsanwaltschaft Chemnitz, wie die AfD mitteilte. Hintergrund ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft eine Anzeige gegen Höcke, weil er ein Foto der getöteten Tramperin Sophia L. aus Bayern unzulässigerweise genutzt habe.    

Die Eltern der getöteten 28-Jährigen erstatteten nach einem Bericht von West- und Norddeutschem Rundfunk Ende September Anzeige gegen Höcke, weil er auf seiner Facebook-Seite Fotos veröffentlicht habe, auf denen ihre Tochter zu sehen gewesen sei. Nach Ansicht der Eltern habe er die Aufnahmen für die "eigene Gesinnung instrumentalisiert". Höcke habe das Bild "widerrechtlich öffentlich zur Schau" gestellt. Dies sei für die Eltern unerträglich, heißt es laut dem Bericht in der Anzeige.    

Höcke wies die Vorwürfe gegen ihn als "vollkommen haltlos" zurück. Es habe auf seiner Facebook-Seite Fotos der Demonstration am 1. September in Chemnitz veröffentlicht. Es habe also eine öffentliche Veranstaltung dokumentiert. "Mehr gibt es dazu nicht zu sagen", erklärte Höcke.

+++ 11.53 Uhr: Länder stoppen Grundgesetzänderung zu Bundeshilfen für Schulen +++

Die Länder haben die vom Bund angestrebte Grundgesetzänderung zu Finanzhilfen für die Digitalisierung der Schulen vorerst gestoppt. Der Bundesrat beschloss einstimmig, den gemeinsamen Vermittlungsausschuss mit dem Bundestag für eine "grundlegende Überarbeitung" anzurufen.

+++ 11.48 Uhr: Weihnachtsmarkt nach Terroranschlag in Straßburg wiedereröffnet +++

Nach dem Straßburger Terroranschlag ist der Weihnachtsmarkt in der Elsass-Metropole wiedereröffnet worden. Der französische Innenminister Christophe Castaner und der Straßburger Bürgermeister Roland Ries gingen am Freitagvormittag über den Markt in der Innenstadt und sprachen mit Verkäufern und Besuchern. Der Platz wurde abgesichert von Polizei und Soldaten. Hunderte Menschen kamen am Vormittag zur Eröffnung und schlenderten über den Markt. An den Buden konnte man wieder Glühwein und Essen kaufen. 

+++ 11.38 Uhr: China setzt Strafzölle auf US-Auto für drei Monate aus +++

China setzt im Handelsstreit mit den USA die Strafzölle auf Autos und Autoteile aus den Vereinigten Staaten für drei Monate aus. Dies gelte ab dem 1. Januar, teilte die Regierung in Peking mit. Im Sommer hatte sie die Zölle auf US-Autos von zehn auf 35 Prozent angehoben und reagierte damit auf US-Strafzölle auf chinesische Waren. 

+++ 11.33 Uhr: Chefermittler: Nach Straßburger Anschlag sieben Menschen in Gewahrsam +++

Nach dem Tod des mutmaßlichen Straßburger Attentäters Chérif C. sind sieben Menschen in Polizeigewahrsam. Dabei handele es sich um vier Familienangehörige und drei der Familie nahestehende Personen, sagte der Staatsanwalt von Paris, Rémy Heitz. Zwei von ihnen seien in der Nacht auf Freitag festgenommen worden. Außerdem werde nach möglichen Komplizen gefahndet. Die Ermittler wollten herausfinden, ob der 29-Jährige während seiner Flucht unterstützt worden sei

Nach einer zweitägigen Großfahndung hatte die Polizei den mutmaßlichen Straßburg-Attentäter Chérif C. am Donnerstagabend getötet. Er soll für den Terroranschlag in der elsässischen Metropole am Dienstagabend mit drei Toten verantwortlich sein.

+++ 11.17 Uhr: Kosovo-Parlament stimmt für Aufbau einer eigenen Armee +++

Das Parlament im Kosovo hat den Aufbau einer eigenen Armee beschlossen. Die 107 anwesenden Abgeordneten in Pristina votierten einstimmig für entsprechende Gesetze zum Aufbau einer kosovarischen Armee, allerdings wurde die Abstimmung von Abgeordneten der serbischen Minderheit boykottiert, wie ein AFP-Reporter berichtete. Serbien lehnt eine eigene Kosovo-Armee entschieden ab.

+++ 11.11 Uhr: Elefant tötet Mann in Nepal +++

Ein wilder Elefant hat in Nepal einen Mann getötet. Die Leiche des 50-jährigen Hirten wurde am Straßenrand in der Nähe des Naturschutzgebiets Koshi Tappu im Südosten des Himalaya-Staates gefunden, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Das Tier habe den Mann in Stücke gerissen. Die Umstände des Vorfalls waren zunächst unklar.

In Nepal kommt es immer wieder zu tödlichen Begegnungen von Menschen und wildlebenden Tieren - besonders am Rande von Wäldern und Nationalparks. Die Abholzung der Wälder und ein Mangel an Beute sorgen dafür, dass Tiere ihre natürliche Umgebung verlassen und sich Siedlungen nähern. Allein seit Mitte November hatte ein Elefant zwei Frauen zu Tode getrampelt und ein Leopard zwei Kinder getötet.

+++ 10.35 Uhr: Bundestag beschließt "Gute-Kita-Gesetz" +++

Der Bundestag hat das sogenannte Gute-Kita-Gesetz verabschiedet. Für den Gesetzentwurf von Familienministerin Franziska Giffey (SPD) stimmten die Koalitionsfraktionen. Grüne und Linke hatten einen Änderungsantrag eingebracht, der aber keine Mehrheit fand. 

Über den Entwurf soll im Laufe des Tages dann auch der Bundesrat entscheiden, so dass das Gesetz wie geplant Anfang 2019 in Kraft treten könnte. Schleswig-Holstein will möglicherweise einen Antrag auf Anrufung des Vermittlungsausschusses von Bundestag und Bundesrat zu dem Gesetz einbringen. Sollte der Ausschuss angerufen werden, kann der geplante Starttermin nicht mehr gehalten werden. 

+++ 10.10 Uhr: "Heißzeit" zum Wort des Jahres gekürt +++

"Heißzeit" ist zum Wort des Jahres 2018 gekürt worden. Das teilte die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) mit. Der Begriff umschreibe nicht nur den extremen Sommer, sondern beziehe sich auch auf den Klimawandel. Außerdem sei "Heißzeit" mit der lautlichen Ähnlichkeit zu "Eiszeit" eine interessante Wortbildung, urteilten die Sprachexperten in Wiesbaden.

Auf den zweiten Platz wählte die Jury "Funklochrepublik". Spätestens seit dem Bundestagswahlkampf 2017 sei die teils schlechte Abdeckung mit Mobilfunk auf dem Land ein politisches Thema. Dahinter folgt der Begriff "Ankerzentren" - laut Experten eine Art Akronym, also ein Wort, das aus den Anfangsbuchstaben oder -silben anderer Wörter gebildet wird.

"Anker" steht nicht für Sicherheit à la "Anker werfen", sondern setzt sich aus den Anfangsbuchstaben mehrerer Wörter zusammen: An(kunft), k(ommunale Verteilung), E(ntscheidung) und R(ückführung). Das sind die Aufgaben, die diese Zentren gebündelt erfüllen sollen.

+++ 9.55 Uhr: Regierungsfrage in Schweden ungelöst - Löfven verliert Abstimmung +++

Das schwedische Parlament hat auch den Sozialdemokraten Stefan Löfven als Ministerpräsidenten abgelehnt. Das Ergebnis war erwartet worden. Löfven wollte mit den Grünen eine Minderheitsregierung bilden. In den vergangenen Wochen war es ihm aber nicht gelungen, andere Parteien zu einer Zusammenarbeit zu bewegen. Löfven war bei der Abstimmung am Freitag nicht anwesend, weil er stattdessen am EU-Gipfel in Brüssel teilnahm.

Löfven ist seit 2014 Regierungschef in Schweden. Seit seiner Wahlniederlage am 9. September hat er das Amt nur noch geschäftsführend inne. Seine rot-grüne Koalition bekam nur knapp 33 Prozent der Stimmen. Doch auch das bürgerliche Lager hat keine Mehrheit im Parlament. Der Moderatenchef Ulf Kristersson wurde zuvor ebenfalls vom Reichstag als Ministerpräsident abgelehnt.

+++ 9.28 Uhr: "Divers" künftig als drittes Geschlecht im Geburtenregister wählbar +++

Als drittes Geschlecht kann künftig "divers" in das Geburtenregister eingetragen werden. Eine entsprechende Gesetzesänderung wurde mehrheitlich im Bundestag beschlossen. Bisher gibt es die Möglichkeiten, "weiblich", "männlich", und "ohne Angaben" zu wählen. Die Neuerung zielt auf intersexuelle Menschen, deren Körper weibliche und männliche Merkmale aufweisen.     Wenn ein Kind nach der Geburt weder dem weiblichen noch dem männlichen Geschlecht zugeordnet werden kann, und auch die weitere Geschlechtsentwicklung dies nicht ermöglicht, soll der Eintrag im Geburtenregister zu einem späteren Zeitpunkt geändert werden können. Das gilt dem Gesetzentwurf zufolge auch in Fällen, in denen nach der Geburt ein falsches Geschlecht gewählt wurde.

+++ 9.15 Uhr: Messerangriffe sollen in Deutschland künftig einheitlich erfasst werden +++

Messerangriffe sollen in Deutschland künftig einheitlich erfasst werden. Dies sei zuletzt auf der Innenministerkonferenz in Magdeburg beschlossen worden, sagte Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) im Mitteldeutschen Rundfunk. Die Umsetzung werde allerdings noch etwas dauern. "Diese bundesweite Kriminalitätsstatistik hat halt eine ganz einheitliche Struktur, und wenn wir da was ändern, dann muss das in 16 Bundesländern geändert werden", sagte Maier. Dies führe dazu, dass die Neuerung wahrscheinlich nicht zum 1. Januar 2019 eingeführt werden könne, sondern erst ein Jahr später.

+++ 8.52 Uhr: Todesstrafe in diesem Jahr zum 25. Mal in den USA vollstreckt +++

In den USA ist die letzte Todesstrafe in diesem Jahr vollstreckt worden. Der 55-jährige Jose Jiminez wurde im Gefängnis von Starke im Bundesstaat Florida mit einer Giftspritze hingerichtet. Um 21.48 Uhr (Ortszeit, 03.48 Uhr MEZ) wurde er für tot erklärt. Insgesamt wurden in den Vereinigten Staaten in diesem Jahr 25 Todesurteile vollstreckt.    

Jiminez war im Jahr 1994 wegen Mordes an einem Nachbarn zum Tode verurteilt worden. Die Anwälte des Verurteilten hatten immer wieder versucht, eine Aussetzung des Urteils zu erwirken. Sie verwiesen unter anderem darauf, dass Jiminez' Drogenabhängigkeit nicht ausreichend berücksichtigt worden sei. Mehrmals wurde die Vollstreckung des Todesurteils verschoben.     Trotz 25 vollstreckten Todesurteilen in diesem Jahr ist die Todesstrafe in den USA auf dem Rückzug. Die 25 Hinrichtungen im Jahr 2018 sind ein historisch niedriger Stand. Mittlerweile haben 20 Bundesstaaten die Todesstrafe abgeschafft, von den 30 anderen haben nur acht in diesem Jahr davon Gebrauch gemacht.

+++ 8.23 Uhr: Einbruch bei Paul McCartney in London - Scotland Yard ermittelt +++

Bei Beatles-Sänger Paul McCartney in London ist eingebrochen worden. Die Ermittlungen seien noch im Gange, bisher habe es keine Festnahmen gegeben, teilte Scotland Yard mit. Demnach hatten sich Einbrecher bereits am vergangenen Freitag in den frühen Abendstunden Zugang zu dem Haus des Musikers im nordwestlichen Stadtteil St John's Wood verschafft. Ob der 76-Jährige oder seine Frau Nancy Shevell (59) zum Zeitpunkt des Einbruchs zu Hause waren, war zunächst nicht bekannt.

Es ist nicht der erste Einbruch bei einem ehemaligen Beatle. 1999 war der Gitarrist George Harrison von einem Eindringling in seinem Haus in der Grafschaft Oxfordshire westlich von London mit einem Messer angegriffen worden.

+++ 7.33 Uhr: Bericht: Siebenjährige stirbt in US-Grenzhaft an Dehydrierung +++

Ein sieben Jahre altes Mädchen ist nach seiner Festnahme durch US-Grenzbehörden einem Bericht der Zeitung "Washington Post" zufolge an Dehydrierung gestorben. Das Kind habe auf der Flucht aus Guatemala tagelang kein Wasser getrunken. Das Mädchen war Aufzeichnungen der US-Grenzbehörden zufolge am 6. Dezember abends zusammen mit seinem Vater und weiteren mehr als 160 Flüchtlingen festgenommen worden. 

Mehr als acht Stunden später habe es hohes Fieber bekommen und sei bewusstlos geworden. Den Aufzeichnungen zufolge hatte das Kind mehrere Tage weder gegessen noch getrunken. Die Notaufnahme im Krankenhaus von El Paso (Texas) half nicht mehr. Der Vorfall werde untersucht, um ein Fehlverhalten der Grenzschützer auszuschließen, sagte ein Behördensprecher der Zeitung. 

+++ 6.13 Uhr: 3,8 Millionen Euro Entschädigung für Opfer des Berliner Anschlags +++

 Zwei Jahre nach dem islamistischen Terroranschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt haben mehr als 170 Verwandte von Todesopfern und Verletzten insgesamt knapp 3,8 Millionen Euro Entschädigungszahlungen erhalten. Diese Summe nannten die drei zuständigen Stellen, das Bundesamt für Justiz mit dem Härtefallfonds, das Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) und die Verkehrsopferhilfe. Der Betrag wird sich in Zukunft noch erhöhen. In vielen Fällen wurden nicht nur einmalig hohe Summen zur Entschädigung ausgezahlt, sondern lebenslange Zahlungen von monatlichen Grundrenten bewilligt.

Die Gesamtsumme der pauschal gezahlten Einmalbeträge für Opfer und Angehörige liegt bei 3 075 000 Euro (Stand 28.11.2018), wie das Bundesjustizministerium mitteilte. Die höchste Einzelsumme davon waren 350 000 Euro für einen sehr schwer verletzten Menschen. Diese sogenannten freiwilligen Härteleistungen des Bundes werden an Hinterbliebene von terroristischen Taten und extremistischen Angriffen gezahlt. Der Bund hatte die Beträge im Sommer rückwirkend verdreifacht. 

+++ 5.07 Uhr: Baustellenfahrzeug kracht in Reisebus - 22 Verletzte +++

22 Menschen sind bei einem Zusammenstoß eines Reisebusses mit einem Baustellenfahrzeug in Bayern verletzt worden. Der 51 Jahre alte Fahrer des Reisebusses sowie drei Insassen des Baustellenfahrzeugs wurden schwer verletzt, wie die Polizei mitteilte. Das Baustellenfahrzeug war aus bislang ungeklärter Ursache auf der Bundesstraße 26 in den Gegenverkehr geraten und dort mit dem Reisebus kollidiert. Nach Angaben der Feuerwehr handelte es sich bei den insgesamt 36 Fahrgästen in dem Bus um eine Gruppe aus Hessen, die für einen Tagesausflug im benachbarten Bayern unterwegs war. 

Zwei der Insassen des Baustellenfahrzeugs wurden demnach in dem Fahrzeug eingeklemmt und mussten befreit werden. Die meisten anderen Beteiligten hätten leichte Verletzungen erlitten, hieß es von der Polizei. Ein Mensch habe in Folge des Unfalls wegen eines epileptischen Anfalls behandelt werden müssen.

+++ 3.05 Uhr: Lokführergewerkschaft erhebt schwere Vorwürfe gegen Bahn +++

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat die Deutsche Bahn im Tarifstreit scharf kritisiert. Die Bahn provoziere ein "Scheitern der Tarifverhandlungen", erklärte die Gewerkschaft und sprach von einer "sinnlosen Eskalation". Die DB-Verhandlungsführung verlange von der GDL, dass sie einen "endverhandelten Tarifvertrag nicht unterzeichnet".    

"Wir haben uns mit dem Arbeitgeber in allen Inhalten geeinigt", erklärte der GDL-Bundesvorsitzende Claus Weselsky. "Irrwitzigerweise versucht die DB, die Unterzeichnung in die nächste Woche zu verschieben." Dies sei "unverständlich, unlogisch und nicht hinnehmbar". Wer sich so verhalte, versuche Tarifergebnisse zu "manipulieren". Die GDL warf den Verhandlungsführern der Bahn vor, den Verhandlungsort Eisenach am Donnerstag verlassen und damit "einseitig die Tarifverhandlungen mit der GDL" abgebrochen zu haben.

+++ 2.23 Uhr: Passagierflugzeug in den USA macht wegen vergessenen Spenderherzens kehrt +++

Wegen eines an Bord vergessenen Spenderherzens hat ein Passagierflugzeug in den USA auf halber Strecke kehrtmachen müssen. Die Maschine der Fluggesellschaft Southwest Airlines befand sich auf dem Weg von Seattle nach Dallas, als die "lebenswichtige Frachtsendung" entdeckt wurde, wie ein Unternehmenssprecher sagte. Das Spenderherz war zuvor von Kalifornien nach Seattle geflogen worden und war für ein dortiges Krankenhaus bestimmt.    

In Seattle wurde das Organ aber nicht von Bord gebracht - und startete deswegen mit der Maschine Richtung Dallas. "Als wir den Fehler bemerkt haben, haben wir sofort die Rückkehr nach Seattle eingeleitet", sagte Southwest-Airlines-Sprecher Dan Landson der Nachrichtenagentur AFP. 

+++ 1.18 Uhr: Irisches Parlament legalisiert Abtreibungen +++

Sieben Monate nach einem historischen Referendum hat das irische Parlament ein Gesetz zu Legalisierung von Abtreibungen verabschiedet. Damit sind in dem katholisch geprägten Land künftig grundsätzlich Abtreibungen bis zur zwölften Schwangerschaftswoche erlaubt. In bestimmten Fällen werden Schwangerschaftsabbrüche auch später zulässig sein, etwa wenn das Leben der Mutter in Gefahr ist und bei schweren Fehlbildungen des Fötus.    

Die Iren hatten bei einem Referendum im Mai mit einer Mehrheit von 66 Prozent für eine Legalisierung von Abtreibungen gestimmt. Das Parlament begann im Oktober mit den Beratungen über das entsprechende Gesetz. Der verabschiedete Text muss jetzt noch von Präsident Michael D. Higgins unterzeichnet werden. Premierminister Leo Varadkar sprach am Donnerstag von einem "historischen Moment für irische Frauen".

Schwangerschaftsabbruch: Abtreibung in Deutschland – das sind die wichtigsten Fakten

+++ 0.33 Uhr: EU-Gipfel macht London Zusicherungen zum Brexit-Vertrag +++

Angesichts der Probleme bei der Ratifizierung des Brexit-Vertrages in Großbritannien hat der EU-Gipfel eine Reihe von Zusicherungen gemacht. Zu dem Abkommen könne es zwar keine "Neuverhandlungen" geben, erklärten die Staats- und Regierungschefs. Die EU sei aber "fest entschlossen", mit London schnell Verhandlungen über ein Abkommen aufzunehmen, um eine in Großbritannien umstrittene Auffanglösung für die irische Grenze zu verhindern.

vit / DPA / AFP