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News des Tages: Zwei Großfamilien gehen aufeinander los - Polizei trennt Schläger

Anti-IS-Koalition für zivile Opfer in Mossul verantwortlich +++ Martin Schulz führt die NRW-Landesliste an +++ Zschäpe distanziert sich von Befangenheitsanträgen +++ Deutscher Flughafenpöbler wird abgeschoben +++ Die News des Tages im stern-Ticker.

Blaulicht

Ungewöhnlicher Einsatz für die Düsseldorfer Polizei: Die Beamten mussten eine Massenschlägerei zwischen Mitgliedern zweier Großfamilien schlichten.

Die Nachrichten des Tages im  -Newsticker:

+++ 20.09 Uhr: Düsseldorfer Polizei beendet Massenschlägerei in Schadow-Arkaden +++

Bei einer Massenprügelei in einem Düsseldorfer Einkaufszentrum sind vier Menschen verletzt worden. Zwei Großfamilien seien in den Schadow-Arkaden aneinander geraten, sagte ein Sprecher der Polizei. Insgesamt seien 15 bis 20 Menschen an der Prügelei beteiligt gewesen. Mehr als 20 Polizisten trennten die Schläger. Man wolle verhindern, dass sich die beiden Gruppen in der Düsseldorfer Innenstadt erneut treffen. "Die Stimmung ist doch ein bisschen aufgeheizt", sagte der Sprecher. Warum die beiden Gruppen aufeinander los gingen, war der Polizei noch nicht bekannt.

+++ 20.05 Uhr: Trump-Vize Pence verspricht: "Obamacare-Alptraum wird beendet" +++

Einen Tag nach dem Scheitern der republikanischen Pläne für eine Gesundheitsreform hat US-Vizepräsident Mike Pence erneut ein Gesetz zur Ablösung von "Obamacare" in Aussicht gestellt. "Wir werden den Obamacare-Alptraum beenden", sagte Pence in einer Rede in West Virginia mit Blick auf die Gesundheitsreform des früheren demokratischen Präsidenten Barack Obama, die seit sieben Jahren in Kraft ist und massiv von den Republikanern bekämpft wird. Eine Ablösung des Gesetzes war jedoch am Freitag wegen Uneinigkeit unter den republikanischen Abgeordneten über einen geeigneten Ersatz gescheitert. Eine schwere Niederlage für Präsident Donald Trump, der sein ganzes politisches Gewicht für den am Freitag zurückgezogenen neuen Gesetzentwurf eingesetzt hatte. Pence nannte das Scheitern einen "Sieg für den Status Quo in Washington, aber ich verspreche Ihnen, dass er nicht lange andauern wird".


+++ 18.01 Uhr: Protest in Berlin: Türkei bestellt stellvertretenden Schweizer Botschafter ein +++

Das türkische Außenminister hat den stellvertretenden Schweizer Botschafter in Ankara einbestellt, nachdem es in Bern zu Protesten gegen Präsident Recep Tayyip Erdogan gekommen ist. Laut der staatlichen türkischen Nachrichtenagentur Anadolu haben rund 250 Menschen in Berlin für ein "Nein" beim Referendum über die Einführung eines Präsidialsystems Mitte April geworden - darunter sollen auch Anhänger der verbotenen kurdischen Partei PKK gewesen sein.

+++ 17.54 Uhr: Zehntausende Briten demonstrieren gegen den Brexit +++

In Großbritannien haben zehntausende Menschen am 60. Jahrestag der Römischen Verträge zur Gründung der EU gegen einen Austritt des Landes aus der Union demonstriert. Ein Meer blauer EU-Fahnen erstreckte sich von Piccadilly bis über den Trafalgar Square in London hinaus, dazwischen Schilder mit Aufschriften wie "Ich bin Europäer". Die Organisatoren sprachen von etwa 80.000 Teilnehmern an dem Protestzug wenige Tage vor dem angekündigten Brexit-Antrag von Premierministerin Theresa May. Die Menschenmenge wurde ganz still, als sie am Platz des Parlaments vorüberzog, wo vor wenigen Tagen ein islamistischer Anschlag verübt worden war. Der Täter hatte vier Menschen getötet und mindestens 50 verletzt. "Terrorismus wird uns nicht spalten - der Brexit schon", stand auf einem Plakat bei der Pro-EU-Demonstration.

+++ 17.40 Uhr: Zahl der Unwetter-Toten in Peru steigt auf 85, Hunderttausende betroffen +++

Nach Unwettern, Erdrutschen und Überschwemmungen ist die Zahl der Toten in Peru auf mindestens 85 gestiegen, rund 670.000 Menschen sind von der Katastrophe betroffen. Das Katastrophenzentrum rechnet weiterhin mit viel Regen, nachdem in den vergangenen Tagen in Peru Rekordwerte gemessen worden sind. Das Klimaphänomen eines "Küsten-El-Niño" kann noch bis Mitte April anormale Entwicklungen bringen. Das Pazifikwasser vor der Küste ist um 5,5 Grad wärmer als üblich - die Verdunstungen führen zu starker Wolkenbildung, die sich dann an den Anden als Tropenregen abregnen. Aus der ganzen Welt, vor allem aus den südamerikanischen Nachbarländern, wurden Hunderte Tonnen an Hilfsmitteln geschickt, vor allem Decken, Zelte und Lebensmittelpakete. Deutschland stellt über das Rote Kreuz 225.000 Euro unter anderem für Wasserversorgung und -aufbereitung zur Verfügung.

+++ 17.33 Uhr: FC Barcelona errichtet zu Ehren von Johan Cruyff ein Statue +++

Der vor einem Jahr gestorbene Fußball-Star Johan Cruyff wird von seinem langjährigen Club FC Barcelona mit einem Stadionnamen, einem Museumsraum und einer Statue gewürdigt. Das geplante Zweitstadion im Trainingszentrum des Clubs solle nach dem legendären Niederländer benannt werden, teilte der Präsident des spanischen Meisters, Josep Bartomeu, in Barcelona mit. Im Rahmen einer Modernisierung des Camp-Nou-Stadions werde dort eine Cruyff-Statue errichtet. Zudem soll im Museum des Clubs ein Raum mit Exponaten über den Vizeweltmeister von 1974 entstehen, hieß es. Cruyff, der in Barcelona als Spieler (1973-1978) sowie als Trainer (1988-1996) erfolgreich tätig war, starb am 24. März 2016 im Alter von 68 Jahren an Lungenkrebs.

+++ 16.32 Uhr: US-geführte Anti-IS-Koalition für zivile Opfer in Mossul verantwortlich +++

Die von den USA geführte Koalition im Irak hat Luftangriffe auf West-Mossul eingeräumt, bei denen in den vergangenen Tagen Dutzende Zivilisten getötet worden sein sollen. Eine erste Überprüfung der Angriffsdaten deute darauf hin, dass die Koalition am 17. März Kämpfer und Ausrüstung der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat an einem Ort getroffen habe, der mit den Angaben zu zivilen Opfern übereinstimme, erklärte das Bündnis. Irakische Behördenvertreter hatten zuvor mitgeteilt, bei Luftangriffen auf West-Mossul seien in den vergangenen Tagen Dutzende oder sogar mehr als 130 Zivilisten getötet worden.

+++ 15.41 Uhr: Konservative Unionspolitiker gründen Dachverband - Kritik an Merkels Flüchtlingspolitik +++

Angehörige des rechten Flügels der CDU haben sich zu einem bundesweiten Dachverband zusammengeschlossen. Bei einem Treffen im baden-württembergischen Schwetzingen bildete die Gruppe den Freiheitlich-Konservativen Aufbruch (FKA), teilte der Initiator Alexander Mitsch mit. Mitsch selbst wurde demnach zum Vorsitzenden gewählt. Der FKA will nach eigenen Angaben die konservative Basis der CDU deutschlandweit abbilden. "Wir bekommen unglaublich viel Zuspruch, von allen Ebenen der Partei", sagte Mitsch vorab. "Wir wollen, dass die CDU ihre Politik anpasst." Der konservative Flügel der Partei sei über Jahre hinweg vernachlässigt worden. Viele CDU-Mitglieder seien "heimatlos" geworden. "Die wollen wir zurückholen." Konkret nannte Mitsch unter anderem die Flüchtlingspolitik der CDU unter Merkel. Dies sei eines der wichtigsten Themen in Deutschland. Und hier bestünden auch die größten Unterschiede zwischen der Haltung der Konservativen und der der Parteiführung. So verlangt der FKA ähnlich wie die CSU die Einführung einer Obergrenze für die Aufnahme von Flüchtlingen, was Merkel strikt ablehnt. Die neue Gruppierung steht in Verbindung mit dem schon länger existierenden Berliner Kreis in der Hauptstadt. Diesem gehören unter anderem die Bundestagsabgeordneten Wolfgang Bosbach (CDU) und Stephan Mayer (CSU) an.

+++ 14.37 Uhr: Martin Schulz führt NRW-Landesliste an +++

Mit einem Topergebnis schickt die nordrhein-westfälische SPD Bundesparteichef Martin Schulz als ihren Spitzenkandidaten in den Bundestagswahlkampf. Bei einer Delegiertenkonferenz der NRW-SPD in Münster wurde Schulz mit allen 410 gültigen Stimmen unangefochten auf Platz 1 der NRW-Landesliste gewählt. 5 von 415 abgegebenen Stimmen waren allerdings ungültig und nicht alle 423 Anwesenden stimmten ab. Schulz hatte keinen Gegenkandidaten. Erst vor einer Woche war er mit 100 Prozent der Stimmen zum neuen SPD-Bundesvorsitzenden und Kanzlerkandidaten gewählt worden.

In seiner Bewerbungsrede in Münster empfahl sich der 61-Jährige vor seinem Heimatverband als Mann aus dem Volk. Mit elf Dienstjahren als ehrenamtlicher Bürgermeister von Würselen und 22 Jahren im EU-Parlament bringe er gute Voraussetzungen mit für das Amt des Bundeskanzlers, sagte Schulz. "Wenn einer europapolitische Erfahrungen hat und auf der anderen Seite kommunalpolitische, dann kann er den internationalen und den nationalen Rahmen gut erfassen."

Martin Schulz

Der SPD-Vorsitzende und Kanzlerkandidat Martin Schulz nimmt in Münster bei der Landesdelegiertenkonferenz der NRW-SPD den Applaus von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (l) und der übrigen Anwesenden entgegen. Die 450 Delegierten wählten Schulz mit 100 Prozent der Stimmen auf Listenplatz 1. 


+++ 12.14 Uhr: Polizei überwältigt Busentführer nach Irrfahrt bei Höxter +++

Ein Mann hat in Höxter einen Linien-Kleinbus entführt und ist stundenlang mit dem Fahrer als Geisel durch die Gegend gefahren. Nach einer dreistündigen Verfolgungsfahrt überwältigten Spezialkräfte den psychisch auffälligen 46-Jährigen in der Nacht zum Samstag während eines Toilettengangs auf einem Parkplatz, wie die Polizei Bielefeld mitteilte.

Der Mann hatte den Kleinbus mit 18 Plätzen am Freitagabend in seine Gewalt gebracht. Nur ein Passagier sei zu dem Zeitpunkt in dem Bus gewesen. Er habe kurz nach Beginn der Irrfahrt bei einem kurzen Stopp flüchten können. Der 46-Jährige fuhr daraufhin allein mit dem Busfahrer weiter. Per Telefon habe die Polizei versucht, mit ihm zu verhandeln, jedoch ohne Erfolg. Bei der Festnahme sei niemand verletzt worden. In dem Kleinbus fanden die Beamten mehrere Messer des Tatverdächtigen. Für den Einsatz waren Polizeieinheiten aus Nordrhein-Westfalen und Hessen zusammengezogen worden.

+++ 11.39 Uhr: Laptop-Verbot auf Flügen in die USA tritt am Flughafen von Dubai in Kraft +++

Das von den US-Behörden erlassene Laptop-Verbot im Handgepäck ist auf dem stark frequentierten Flughafen von Dubai in Kraft getreten. Nach Angaben des Airports werden bis zum Montag mit 1,1 Millionen Menschen besonders viele Passagiere erwartet, da das Land mit einem langen Wochenende den Frühling begrüßt. Das Verbot betrifft demnach auch elektronische Geräte, die in den Duty Free Shops auf dem Flughafen gekauft werden.

Das von den USA kürzlich erlassene Verbot betrifft Passagiere, die von zehn Flughäfen in acht Ländern auf direktem Weg in die USA fliegen - darunter die Türkei, mehrere Staaten des Nahen Ostens sowie teilweise Nordafrikas. Seit Samstag dürfen dort keine Geräte mehr im Handgepäck mitgenommen werden, die größer sind als gewöhnliche Smartphones. Betroffen sind also Laptops, Tablet-Computer, Spielekonsolen und Kameras.

+++ 11.36 Uhr: 27 EU-Staaten unterzeichnen Erklärung zum 60. Jahrestag der Römischen Verträge +++

Die verbleibenden 27 EU-Mitgliedstaaten haben bei ihrem Jubiläumsgipfel in Rom eine Erklärung zum 60. Jahrestag der Römischen Verträge unterzeichnet. Sie erneuerten damit ihr Bekenntnis zu einer gemeinsamen Zukunft des Staatenbundes. 60 Jahre nach der Unterzeichnung der Römischen Verträge durch sechs Gründungsmitglieder, welche zunächst zur Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und später zur Europäischen Union führten, sieht sich das Bündnis mit verschiedenen Krisen sowie dem Austritt Großbritanniens konfrontiert.

+++ 11.07 Uhr: Mann stößt schwangere Ex-Freundin die Treppe hinunter +++

Unter Drogen hat ein Mann seine 17 Jahre alte, schwangere Ex-Freundin in Halle eine Treppe hinuntergestoßen und geschlagen. Die junge Frau wollte am Freitag ihre Sachen aus der Wohnung des 34 Jahre alten Mannes holen, wie eine Polizeisprecherin am Samstag sagte. Der Ex-Freund habe aggressiv reagiert und der 17-Jährigen gezielt in den Bauch getreten. Anschließend attackierte der Mann vor dem Haus hinzugerufene Polizisten mit einem Straßenschild, ehe er festgenommen wurde. Ein Schnelltest auf Drogen und Alkohol war positiv. Die im achten Monat schwangere 17-Jährige kam ins Krankenhaus. Ob der Übergriff Auswirkungen auf das ungeborene Kind hatte, war zunächst unklar.

+++ 10.34 Uhr: Uhrenräuber überfallen Casino in Las Vegas +++

Ein Raubüberfall auf ein Casino in Las Vegas hat zu einem Großeineinsatz der Polizei geführt. Die Polizei von Las Vegas bestätigte auf Twitter, dass es im Bellagio-Casino einen Einbruch gegeben hatte. Wie Medien und Augenzeugen auf Twitter berichteten, hatten ein oder mehrere Täter in der Nacht auf Samstag einen Uhrenladen im Bellagio überfallen. Den Berichten zufolge fielen Schüsse, viele Menschen flohen. Das Casino wurde abgesperrt, meldete unter anderem der Sender WNCT. Verletzte gab es nach Angaben der Polizei nicht. Das Bellagio gehört zu den größten und bekanntesten Casinos in Las Vegas.

+++ 8.16 Uhr: Hamilton sichert sich die Pole Position für Formel-1-Auftakt +++

hat die erste Pole Position der neuen Formel-1-Saison erobert. Der Mercedes-Pilot ließ in Melbourne Ferrari-Fahrer Sebastian Vettel und seinen neuen Teamkollegen Valtteri Bottas hinter sich. Der dreimalige Weltmeister aus Großbritannien holte sich damit schon zum 62. Mal in seiner Karriere den besten Startplatz. Renault-Neuzugang Nico Hülkenberg belegte in der Qualifikation für den Grand Prix am Sonntag Rang zwölf. Sauber-Pilot Pascal Wehrlein musste vorab auf seinen Start verzichten, weil er sich nicht fit genug fühlte.

+++ 6.01 Uhr: Zahl der Brauereien in Deutschland weiter gestiegen +++

Die Zahl der Brauereien in ist im vergangenen Jahr weiter gestiegen. Mit 1408 erreichte sie 2016 den höchsten Stand seit der Wiedervereinigung, wie aus Zahlen des Statistischen Bundesamts hervorgeht. Das Brauhandwerk erlebe eine Renaissance, teilte Holger Eichele, der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes in Berlin der Deutschen Presse-Agentur mit. "Der Verbraucher hatte noch nie eine so große Auswahl wie heute." Dazu trägt der Trend zu aromaintensiveren Craft-Bieren bei, die oft in kleinen Gasthausbrauereien entstehen. Die meisten Brauereien gibt es weiterhin in Bayern vor Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen.

+++ 5.34 Uhr: Philippinischer Fischer nach 56 Tagen vor Papua-Neuguinea gerettet +++

Ein hilflos auf dem Meer treibender philippinischer Fischer ist nach 56 Tagen vor gerettet worden. Wie die örtliche Zeitung "Post Courier" berichtete, wollte der 21-jährige Roland Omongos im Januar gemeinsam mit seinem Onkel vor der südphilippinischen Küstenstadt General Santos fischen, als ihr Boot im schlechten Wetter aufs offene Meer getrieben wurde. 

Die beiden Fischer hatten kein Essen bei sich, und Omongos' Onkel starb nach kurzer Zeit. Der 21-Jährige selbst überlebte mit Hilfe von zwei Fünf-Liter-Kanistern Wasser. Als ein Fischerboot aus Papua-Neuguinea ihn schließlich entdeckte, war er völlig entkräftet und orientierungslos. Nach Angaben der Zeitung wurde Omongos inzwischen von Ärzten untersucht. Es werde alles getan, damit er rasch wieder in seine Heimat zurückkehren könne, hieß es.

+++ 4.49 Uhr: Zschäpe distanziert sich von Befangenheitsanträgen ihrer Anwälte +++

Die mutmaßliche Rechtsterroristin Beate Zschäpe hat sich von mehreren distanziert, die drei ihrer Pflichtverteidiger in der vergangenen Woche für sie stellten. In einem handgeschriebenen Brief an den Vorsitzenden Richter Manfred Götzl teilte Zschäpe mit, die Ablehnungsgesuche seien "ohne mein Wissen, vorherige Absprache oder meine Zustimmung" gestellt worden. Die Geschäftsstelle des Münchner Oberlandesgerichts (OLG) verteilte das Schreiben an die Prozessbeteiligten, der Deutschen Presse-Agentur liegt eine Kopie vor.

Ein OLG-Richterkollegium hatte nach dem Eingang der Befangenheitsanträge entschieden, sie in einem einheitlichen Verfahren abzuarbeiten.? Das Gericht verschob den nächsten Verhandlungstermin deshalb auf Mittwoch.

+++ 2.04 Uhr: Maduro bittet Uno um Hilfe gegen Medikamentenmangel +++

Venezuelas Präsident Nicolás Maduro hat die Vereinten Nationen um Hilfe gegen die dramatische Arzneimittelknappheit in seinem krisengeschüttelten Land gebeten. Er habe die für Lateinamerika zuständige Vertreterin des UN-Entwicklungsprogramms (UNDP), Jessica Faieta, gebeten, das Problem zu regeln, sagte Maduro in einer Fernsehansprache. Die Vereinten Nationen wüssten am besten, wie sich die Produktivität der Pharmaindustrie wieder steigern ließe, fügte er hinzu.

Venezuela leidet seit dem Verfall des Ölpreises auf dem Weltmarkt unter einer Wirtschaftskrise, die zu schweren Versorgungsengpässen und zur Hyperinflation in dem südamerikanischen Land führte. Immer wieder berichten Venezolaner von ihrer verzweifelten Jagd nach dringend benötigten Medikamenten, die sie häufig nur zu horrenden Preisen auf dem Schwarzmarkt oder im Ausland bekommen können. 

+++ 0.34 Uhr: Deutscher Flughafen-Pöbler wird abgeschoben - Gestrandet in São Paulo +++

Ein seit drei Monaten im Flughafen von São Paulo lebender Deutscher wird nach mehreren Pöbelattacken gegen Frauen abgeschoben. "Er befindet sich derzeit in der Polizeistation des Flughafens Guarulhos", sagte ein Sprecher der Zivilpolizei der Deutschen Presse-Agentur. Er sei hierhin gebracht worden, um weitere Attacken zu vermeiden. Mit einem Flug der Lufthansa werde er am Sonntag von São Paulo aus nach Frankfurt ausgeflogen - ihn würden dabei Polizisten aus Deutschland begleiten. Der Deutsche habe psychische Probleme und habe zuletzt keine Medikamente mehr gehabt.

Er hatte im Dezember in São Paulo einen Anschlussflug nach New York verpasst, von wo es nach Frankfurt gehen sollte. Da er kein Geld für den Kauf eines neuen Tickets hatte, blieb er in dem Flughafen. Mit seinem Gepäck hielt er sich meist im offen zugänglichen Bereich in der Nähe der Check-in-Schalter auf und schlief auch dort. Zum Teil soll sich der 44-Jährige mit Essenabfällen versorgt haben. Nach drei Monaten war nun sein 90-tägiges Touristenvisum abgelaufen, hinzu kamen die Attacken gegen Frauen und Mitarbeiter des Flughafens.

+++ 0.08 Uhr: Drei Verletzte durch Schüsse in Lille – Polizei vermutet Abrechnung +++

In der nordfranzösischen Stadt Lille sind drei Menschen bei einer Schießerei verletzt worden. Erste Ermittlungserkenntnisse deuteten auf eine Abrechnung unter Drogenhändlern hin, berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf eine Polizeiquelle. Ein vermummter Mann habe aus einem Auto heraus das Freuer auf die drei Personen eröffnet. Die Opfer seien nicht in Lebensgefahr, eins von ihnen sei minderjährig.

kng/dho / DPA / AFP