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News von heute : WhatsApp erreicht zwei Milliarden Nutzer

Senat in Italien macht Weg für Gerichtsprozess gegen Salvini frei +++ Mann erschießt sich bei Urteilsverkündung in Moskauer Gerichtssaal +++ Briefe mit Sprengstoff in Niederlanden explodiert - niemand verletzt +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker.

Die Apps von Facebook und Whatsapp

Die Apps von Facebook und WhatsApp

DPA

Die wichtigsten Meldungen im Überblick:

  • Bewerberfeld der US-Demokraten dünnt sich weiter aus (19.31 Uhr)
  • WhatsApp erreicht zwei Milliarden Nutzer (17.30 Uhr)
  • Senat in Italien macht Weg für Gerichtsprozess gegen Salvini frei (15.31 Uhr)
  • Mann erschießt sich in Moskauer Gerichtssaal (13.32 Uhr)
  • Papst: Keine Öffnung für verheiratete Priester (12.03 Uhr)

Alle Nachrichten zur CDU-Krise finden Sie in unserem Extraticker.

Alle Nachrichten zum Coronavirus finden Sie hier in unserem Extraticker.

Die Nachrichten des Tages: 

+++ 19.48 Uhr: Hamburgische Bürgerschaft macht Klimaschutz zum Staatsziel +++

Der Klimaschutz wird in Hamburg Staatsziel von Verfassungsrang. Die Bürgerschaft stimmte bei ihrer letzten Sitzung in dieser Legislaturperiode einer entsprechenden Änderung der Landesverfassung mit großer Mehrheit zu.

Damit wird der Satz "Insbesondere nimmt die Freie und Hansestadt Hamburg ihre Verantwortung für die Begrenzung der Erderwärmung wahr" in die Präambel eingefügt. Auch die Fortschreibung des Hamburger Klimaplans und ein neues Klimaschutzgesetz wurden in zweiter Lesung beschlossen. Der Klimaplan sieht mehr als 400 Maßnahmen vor, mit denen der CO2-Ausstoß Hamburgs bis 2030 gemessen am Wert von 1990 um 55 Prozent gesenkt werden soll.

+++ 19.31 Uhr: Bewerberfeld der US-Demokraten dünnt sich weiter aus +++

Nach der Präsidentschaftsvorwahl im US-Bundesstaat New Hampshire dünnt sich das Bewerberfeld der Demokraten weiter aus. Mit dem früheren Gouverneur Deval Patrick warf der letzte afroamerikanische Bewerber das Handtuch. Der Vertreter des moderaten Parteiflügels erklärte, er habe in New Hampshire nicht genügend Rückenwind für eine Fortsetzung des Wahlkampfes bekommen. Der 63-Jährige war bei der Vorwahl in dem Ostküstenstaat am Dienstag nur auf 0,4 Prozent gekommen.    

Der frühere Gouverneur des Bundesstaates Massachusetts war der letzte Afroamerikaner im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten. Mit seinem Rückzug gibt es noch acht Bewerber - ein nach wie vor ein großes Bewerberfeld.

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+++ 19.25 Uhr: Ebola im Kongo weiterhin gesundheitliche Notlage +++

Trotz Erfolgen im Kampf gegen das lebensgefährliche Ebola-Virus im Kongo schätzt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Lage weiter als ernst ein. Sie beschloss, die im Juli verhängte "gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite" noch nicht aufzuheben. Die Seuche wütet seit Mitte 2018 im Osten des Kongo. Mehr als 3400 Menschen infizierten sich, mehr als 2200 starben. 

Der Kampf gegen Ebola ist besonders schwierig, weil kämpferische Auseinandersetzungen in dem Gebiet den Einsatz des medizinischen Personals immer wieder behindern. In den vergangenen Monaten verbesserte sich die Situation zwar. Die Zahl der neuen Fälle ging deutlich zurück. "Aber es gibt nach wie vor besorgniserregende Zeichen eines möglichen Comebacks", sagte am Mittwoch Ghassan Abou Chaar von Ärzte ohne Grenzen (MSF).

+++ 18.35 Uhr: Nato beschließt Ausweitung von Ausbildungsmission im Irak +++

Die Nato will ihre Ausbildungsmission im Irak ausweiten. Die Verteidigungsminister der Allianz beschlossen "im Grundsatz", die Nato-Ausbildungsmission im Irak zu verstärken, wie Generalsekretär Jens Stoltenberg auf Twitter mitteilte. Nach Angaben aus Nato-Kreisen will das Bündnis dabei Teile der bisherigen Ausbildungstätigkeiten der internationalen Koalition gegen die Dschihadistenmiliz IS übernehmen.    

Die Nato bildet seit 2017 im Irak Sicherheitskräfte aus. Der Einsatz umfasste zuletzt rund 500 Soldaten. Nach der Tötung des iranischen Generals Kassem Soleimani Anfang Januar durch einen US-Drohnenangriff im Irak hatte das Parlament in Bagdad einen Abzug aller ausländischen Truppen gefordert. Wie die Bundeswehr setzte die Nato daraufhin die Ausbildung irakischer Sicherheitskräfte aus.

+++ 17.30 Uhr: WhatsApp erreicht zwei Milliarden Nutzer +++

Der Chatdienst WhatsApp hat die Marke von zwei Milliarden Nutzern geknackt. Die Facebook-Tochter betonte dabei ausdrücklich, dass die Inhalte standardmäßig mit Komplett-Verschlüsselung vor fremdem Zugriff geschützte sind. WhatsApp-Chef Will Cathcart sagte dem "Wall Street Journal", die Popularität von WhatsApp bei den Nutzern zeige, dass verschlüsselte Kommunikation verteidigt werden müsse.

Zuletzt hatte die US-Regierung einen neuen Anlauf gemacht, vom Silicon Valley Hintertüren für Ermittler in Verschlüsselungssystemen zu fordern. Die Behörden kritisieren, dass sie auch mit richterlichem Beschluss nicht an Nachrichten von Kriminellen herankommen - anders als bei klassischen SMS oder Telefonaten, wo es gesetzlich verordnete Überwachungsschnittstellen gibt. Die Tech-Unternehmen kontern, dass eine Hintertür für Behörden potenziell auch von Online-Kriminellen missbraucht werden könnte und deshalb die Sicherheit der Nutzer-Daten gefährden würde.

+++ 17.08 Uhr: Weitere Anzeigen wegen möglicher Schüsse auf mehrere Gebäude in Halle +++

Einen Monat nach den Schüssen auf das Bürgerbüro des SPD-Bundestagsabgeordneten Karamaba Diaby in Halle ermittelt die Polizei inzwischen an neun verschiedenen Tatorten wegen ähnlicher Sachbeschädigungen. Neben dem Bürgerbüro sind unter anderem das Justizzentrum, Gaststätten und ein Imbiss betroffen, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Laut Medienberichten wurde der Imbiss beschädigt, in dem beim Anschlag von Halle im Oktober der Täter einen Mann erschossen hatte. Alle Sachbeschädigungen seien von einem bisher unbekannten Gegenstand verursacht und erweckten den Eindruck, dass jemand mit einer "Schusswaffe hantiert" habe, erklärte die Polizei. Die Ermittler gingen aber davon aus, dass keine scharfe Waffe verwendet worden sei. Es seien an den Tatorten auch keine Projektile gefunden worden.  

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+++ 17.03 Uhr: Werteunion-Vorsitzender spendete 2014 und 2016 Geld für AfD +++

Der Bundesvorsitzende der konservativen Werteunion, Alexander Mitsch, hat mit einem Eintritt in die AfD geliebäugelt und der Partei auch Geld gespendet. "2014 habe ich 20 Euro und 2016 100 Euro gespendet", sagte das CDU-Mitglied dem Online-Portal "Tichys Einblick". Er habe damals mit sich gerungen, ob er der AfD nicht sogar beitreten solle, "denn meine Verzweiflung über den Zustand meiner CDU war groß". 

Er sei auch heute noch gegen eine "pauschale Verunglimpfung aller Mitglieder und Wähler der AfD", sagte Mitsch am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Denn es gebe bis heute "vernünftige Menschen in der Partei, aber die haben nicht mehr viel zu sagen". Inzwischen hätten aus seiner Sicht in der AfD "radikale Kräfte die Macht übernommen". 

Die Werteunion war vor knapp drei Jahren als Reaktion vor allem auf die Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gegründet worden. Zu den bekannteren Mitgliedern gehört der frühere Chef des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen.

+++ 16.31 Uhr: Kurzarbeit bei Ford - weniger Fiesta in Großbritannien verkauft +++

Der Autobauer Ford hat mit Kurzarbeit in seinem Kölner Werk auf den Absatzrückgang in Großbritannien reagiert. Betroffen seien rund 2200 Mitarbeiter in der Fertigung des Kleinwagens Fiesta, sagte ein Unternehmenssprecher. Statt an fünf Tagen werde nur noch an vier Tagen gearbeitet. Die Kurzarbeit sei bis Ende des Jahres beantragt worden. Im Mai wolle man überprüfen, ob die Maßnahme weiter notwendig sei. Mehrere Medien hatten zuvor berichtet. Pro Tag werden in Köln 1150 Fahrzeuge des Modells Fiesta gebaut. Ein Drittel der Produktion sei bisher nach Großbritannien gegangen, sagte der Sprecher. Dort sei der Verkauf wegen des Brexits und der Schwäche des Pfunds zurückgegangen. Auch in Südeuropa sei die Nachfrage gesunken.

+++ 16.04 Uhr: Sieben Polizeischüler suspendiert - Vorwurf rechtsextremer Äußerungen +++

Die Polizeihochschule in Baden-Württemberg hat sieben Schüler vom Dienst suspendiert, weil sie rechtsextremes Gedankengut in einer geschlossenen WhatsApp-Gruppe ausgetauscht haben sollen. Es habe sich um nationalsozialistische, antisemitische und frauenfeindliche Äußerungen gehandelt, teilte die Hochschule für Polizei in Villingen-Schwenningen mit.

Die beschuldigten Schüler hätten sich seit September 2019 in Lahr in der Ausbildung zum mittleren Polizeivollzugsdienst befunden. Wegen ihrer "erheblichen charakterlichen Mängel" seien sie mit sofortiger Wirkung vom Dienst suspendiert und damit von der Ausbildung ausgeschlossen worden. Zudem seien Verfahren eingeleitet worden, um sie endgültig aus dem Polizeidienst zu entfernen. Die Staatsanwaltschaft Offenburg sei eingeschaltet worden, um die strafrechtliche Relevanz der Vorfälle zu prüfen, teilte die Hochschule mit. 

+++ 15.31 Uhr: Senat in Italien macht Weg für Gerichtsprozess gegen Salvini frei +++

Der Weg für einen Gerichtsprozess gegen Italiens Ex-Innenminister Matteo Salvini wegen dessen harter Flüchtlingspolitik ist frei. Der Senat in Rom stimmte am Mittwoch mehrheitlich für die Aufhebung der Immunität von Salvini. Der Chef der rechtsradikalen Lega wird von einem Gericht in Catania auf Sizilien des "Amtsmissbrauchs" und der "Freiheitsberaubung" von Flüchtlingen beschuldigt.

In dem Fall geht es um 116 Flüchtlinge, die Salvini im Juli vergangenen Jahres an Bord des Schiffs "Gregoretti" der italienischen Küstenwache de facto festgesetzt hatte. Salvini, der mit seiner einwanderungsfeindlichen Lega einen harten Kurs in der Flüchtlingspolitik verfolgt, hatte dem Schiff über mehrere Tage die Einfahrt in einen italienischen Hafen verweigert. Sollte Salvini von einem Gericht schuldig gesprochen werden, könnten ihm bis zu 15 Jahre Haft drohen. Im Falle einer Verurteilung könnte der Chef der rechtsradikalen Lega zudem mit einer bis zu achtjährigen Sperre für politischen Aktivitäten belegt werden. Im Januar hatte bereits der dafür zuständige Parlamentsausschuss für die Aufhebung von Salvinis Immunität gestimmt. 

+++ 14.42 Uhr: Autoexperte Dudenhöffer wechselt in die Schweiz +++

Der Autoindustrie-Experte Ferdinand Dudenhöffer (68) wechselt nach seiner Pensionierung in die Schweiz. Er werde vom 1. März an seine Arbeiten auf dem Feld der Automobilwirtschaft an der Hochschule St. Gallen fortsetzen, sagte Dudenhöffer in Bochum. An der Universität Duisburg-Essen wird er Ende Februar in den Ruhestand versetzt.

+++ 14.23 Uhr: Altmaier: EU-Vietnam-Abkommen wichtiges Zeichen gegen Protektionismus +++

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier sieht das Votum des EU-Parlaments für ein Freihandelsabkommen mit Vietnam als "wichtiges Zeichen für Freihandel und gegen Protektionismus". "Vietnam ist ein wachstumsstarker Markt mit einem enormen Marktpotenzial für europäische Produkte und Dienstleistungen", sagte der CDU-Politiker. Die Vereinbarungen sicherten "den Zugang unserer Produkte zu diesem immer wichtiger werdenden Markt".

Das Europaparlament hatte zuvor in Straßburg grünes Licht für das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Vietnam gegeben. Einige Europaabgeordnete sehen dies wegen der Menschenrechtslage in Vietnam kritisch. Vietnam hat über das Abkommen noch nicht abgestimmt.

+++ 14.16 Uhr: Bayern ernennt eigenen Hate-Speech-Beauftragten +++

Bayern hat im Kampf gegen Hetze im Internet einen Hate-Speech-Beauftragten bekommen. Oberstaatsanwalt Klaus-Dieter Hartleb solle die örtlichen Staatsanwaltschaften beraten und für einheitliche Maßstäbe bei der Rechtsanwendung sorgen, sagte Bayerns Justizminister Georg Eisenreich (CSU) in München. Die Stelle sei bewusst bei der Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus der Generalstaatsanwaltschaft München angesiedelt worden.

Josef Schuster spricht im Interview über das Leben als Jude in Deutschland

+++ 13.55 Uhr: Marx: Papst hat nicht konkret über Zölibat entschieden +++

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, sieht in dem veröffentlichten Schreiben von Papst Franziskus keine grundlegende Entscheidung zum Zölibat, der vorgeschriebenen Ehelosigkeit der Priester. Franziskus greife den Vorschlag der Amazonassynode, den Zölibat in abgelegenen Gebieten in Südamerika in Ausnahmefällen zu lockern, nicht konkret auf, er schließe aber auch nichts aus. "Ich habe nicht den Eindruck, dass der Papst das Thema vom Tisch nimmt", sagte Marx. "Er macht hier keine Tür zu. (...) Ich sehe das nicht als eine endgültige Beendigung der Diskussion an." 

+++ 13.49 Uhr: R+V Versicherer: Sturmtief "Sabine" glimpflicher als erwartet +++

Das mit Sorge erwartete Orkantief "Sabine" ist dem Versicherer R+V zufolge glimpflicher ausgegangen als erwartet. Bis zum Morgen hätten Kunden mehr als 15.000 Schäden mit einer Schadensumme von rund 25 Millionen Euro gemeldet, teilte der Versicherer in Wiesbaden mit. Die meisten Schäden habe es in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern gegeben. 

R+V-Chef Norbert Rollinger erwartet nach weiteren Schadensmeldungen in den kommenden Tagen ein Schadensvolumen von mehr als 50 Millionen Euro. Hierbei gehe es überwiegend um Gebäudeschäden. Zum Vergleich: Sturm "Kyrill" vor 13 Jahren habe eine Schadenssumme von deutlich über 100 Millionen Euro gehabt. Orkantief "Sabine" hatte in Deutschland und anderen Teilen Europas vor allem am Montag teils schwere Schäden verursacht.

+++ 13.41 Uhr: EU entzieht Kambodscha einige Handelsvorteile +++

Wegen fortgesetzter und ernsthafter Menschenrechtsverletzungen verliert Kambodscha einige Vorteile im Handel mit der Europäischen Union. Die EU-Kommission beschloss nach eigenen Angaben, dem asiatischen Land seinen bevorzugten Zugang zum europäischen Markt teilweise zu entziehen. Statt Vorzugszöllen gelten damit die üblichen Zolltarife der EU für bestimmte Bekleidung und Schuhe, Reiseartikel und Zucker aus Kambodscha. Für Reis habe es bereits früher eine Entscheidung gegeben, sagte Kommissionssprecher Daniel Rosario in Brüssel. Die Zölle auf Reis aus Kambodscha und Myanmar gälten weiter.

+++ 13.32 Uhr: Mann erschießt sich bei Urteilsverkündung in Moskauer Gerichtssaal +++

In einem Moskauer Gerichtssaal hat sich ein früherer Staatsbeamter vor den Augen des Richters bei der Urteilsverkündung erschossen. Das bestätigte die Sprecherin eines Moskauer Stadtbezirksgerichts, Uljana Solopowa, der Agentur Interfax. Der frühere Mitarbeiter des Strafvollzugs soll von einem Kollegen zehn Millionen Rubel (rund 144.000 Euro) erpresst haben. Er wurde dafür zu drei Jahren Haft verurteilt. 

Nach Darstellung des Gerichts muss nun geklärt werden, wie der Mann eine Waffe in den Saal bringen konnte. Kriminalisten nahmen die Arbeit auf. Die Sicherheitsvorkehrungen in russischen Gerichten sind eigentlich extrem hoch - mit Metalldetektoren und uniformierten Sicherheitskräften. Der Ex-Staatsbeamte war nach Darstellung seines Anwalts Grigori Iwanischtschew wegen einer schweren Krebserkrankung unter strengen Auflagen auf freiem Fuß. Er hatte demnach auch bis zum Schluss seine Unschuld beteuert. Der Mann beklagte, dass das Gericht entlastende Beweise, darunter Tonmitschnitte, nicht berücksichtigt habe. Menschenrechtler beklagen immer wieder willkürliche Urteile der russischen Justiz sowie die Käuflichkeit von Richtern.

+++ 13.11 Uhr: Drogenbeauftragte kritisiert SPD-Vorstoß zum Kiffen +++

Die Bundesdrogenbeauftragte, Daniela Ludwig, hat die SPD-Fraktion für einen neuen Vorstoß zum offeneren Umgang mit Cannabis kritisiert. Das Positionspapier, das die Sozialdemokraten bereits am Dienstag beschlossen hatten, biete keine Lösungen, "damit weniger Menschen kiffen. Das sollte aber unser Ziel sein", sagte die CSU-Politikerin in Berlin. Die SPD-Fraktion spricht von einer "Abkehr von der bisherigen Cannabis-Verbotspolitik in Deutschland". 

In dem Positionspapier fordern die Sozialdemokraten, dass künftig der Besitz kleiner Mengen Cannabis zum Eigengebrauch nicht mehr strafrechtlich verfolgt, sondern nur noch als Ordnungswidrigkeit behandelt werden solle. Außerdem solle in Modellprojekten "gewillten Kommunen der Weg zu einer legalen und regulierten Abgabe von Cannabis ermöglicht werden". Diese Projekte müssten durch Begleitforschung mit Blick auf den Jugendschutz und auf die Auswirkungen auf den Straßenverkehr flankiert werden. 

+++ 13.04 Uhr: Menschenrechtler kritisieren Urteile gegen Aktivisten in Russland +++

Menschenrechtler haben Urteile für lange Straflager gegen linke Aktivisten als nicht fair kritisiert. "Die Urteile sollten aufgehoben werden", teilte die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) in Berlin mit. Die Vorwürfe, dass Geständnisse unter Folter erzwungen worden seien, müssten "angemessen untersucht" werden.

Ein Militärgericht in der zentralrussischen Stadt Pensa hatte am Montag gegen die Männer im Alter zwischen 23 und 31 Jahren Haftstrafen von 6 bis 18 Jahren verhängt. Die Behörden werfen ihnen die Gründung eines linksextremistischen "terroristischen Netzwerks" vor. Sie hätten die russische Regierung stürzen und Büros der Kremlpartei Geeintes Russland angreifen wollen. Die Angeklagten, die 2017 und 2018 verhaftet wurden, bestritten stets alle Vorwürfe.

+++ 12.56 Uhr: Zusammenstoß zwischen US-Truppen und syrischen Regierungsanhängern +++

Im Norden Syriens ist es zu einem Zusammenstoß zwischen US-Truppen und syrischen Regierungsanhängern gekommen. Dabei hätten US-Soldaten nahe der Stadt Kamischli einen Menschen getötet, meldeten die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte und die staatliche Agentur Sana. Sana zufolge handelte es sich bei dem Opfer um einen Zivilisten. Dafür gab es zunächst keine unabhängige Bestätigung. Die US-Armee äußerte sich zunächst nicht. 

Die Menschenrechtsbeobachter berichteten weiter, Anhänger der syrischen Regierung hätten sich einer US-Patrouille in den Weg gestellt, zugleich hätten regierungstreue Milizenkämpfer in die Luft geschossen. Die US-Truppen hätten das Feuer erwidert und einen Menschen getötet. Nach Angaben des pro-kurdischen Rojava Information Center wollte die US-Patrouille in ein Gebiet unter Kontrolle der Regierung fahren. Den Menschenrechtlern zufolge waren US-Jets zur Abschreckung im Einsatz.

+++ 12.33 Uhr: Umfrage: Angst der Deutschen vor Kriegen deutlich gestiegen +++

Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran ist einer Umfrage zufolge für die Deutschen der derzeit gefährlichste Krisenherd. 61 Prozent halten diesen Konflikt für so bedrohlich, dass er auch Deutschlands Sicherheit gefährden könnte, wie aus dem vorgestellten aktuellen Sicherheitsreport des Centrums für Strategie und Höhere Führung hervorgeht. Die Erhebung deutet zudem auf wachsende Kriegsangst in Deutschland hin.     Wie die Allensbach-Umfrage ergab, macht sich mittlerweile ein Viertel der Bevölkerung große Sorgen über die mögliche Verwicklung Deutschlands in einen Krieg. Das bedeutet eine Zunahme von zehn Prozentpunkten im Vergleich zur Vorjahresumfrage.    

Wie die seit 2011 vorgenommene Befragung weiter ergab, rangieren auf der persönlichen Sorgenliste der Bevölkerung Gesundheitsrisiken nach wie vor an der Spitze: 42 Prozent machen sich große Sorgen, dass sie im Alter zum Pflegefall werden könnten. 35 Prozent fühlen sich durch gefährliche Krankheiten wie Krebs besonders bedroht.

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+++ 12.27 Uhr: Europaparlament stimmt Freihandelsabkommen mit Vietnam zu +++

Das Europaparlament hat grünes Licht für ein Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und Vietnam gegeben. Eine große Mehrheit der Abgeordneten stimmte in Straßburg für das Abkommen mit dem asiatischen Staat. Damit nahm das Vertragswerk aufseiten der EU die letzte Hürde, damit es im Frühjahr in Kraft treten könnte. Vietnam hat über das Abkommen noch nicht abgestimmt.

Mit dem Abkommen sollen nach Angaben des Parlamentsausschuss für internationalen Handel die Zölle auf 65 Prozent aller EU-Ausfuhren nach Vietnam umgehend entfallen. Der Rest soll mit wenigen Ausnahmen nach zehn Jahren liberalisiert werden. Umgekehrt fallen nach dem Inkrafttreten die EU-Importzölle auf 71 Prozent aller vietnamesischen Waren weg, nach sieben Jahren wären es 99 Prozent.

+++ 12.03 Uhr: Papst stellt keine Öffnung für verheiratete Priester in Aussicht +++

Papst Franziskus stellt keine Öffnung der katholischen Kirche gegenüber verheirateten Priestern in Aussicht. In seinem am Mittwoch veröffentlichten Lehrschreiben vermeidet der Pontifex eine klare Aussage über die Zulassung von verheirateten Männern zur Weihe in der Amazonas-Region, wie sie die Teilnehmer einer Bischofssynode gefordert hatten. Auch beim Thema Frauen zeigt Franziskus keine Schritte in Richtung Weihe zu Diakoninnen auf.

Papst Franziskus würdigte die wichtige Rolle weiblicher Laien in der Kirche für die Verbreitung des Glaubens im Amazonas-Gebiet und regte "das Entstehen anderer spezifisch weiblicher Dienste" an, ohne jedoch konkret zu werden. Mit Blick auf den Priestermangel in entlegenen Gebieten der Amazonas-Region hatten Bischöfe, Ordensvertreter und Experten bei der Amazonas-Synode im Oktober zur Öffnung des Priesteramts für verheiratete Männer aufgerufen. Voraussetzung sollte dafür sein, dass die betreffenden Männer bereits als Diakone tätig sind. Überdies verlangten die Bischöfe, dass in der Region die Einführung des Diakonats für Frauen geprüft werden solle. 

+++ 11.45 Uhr: Salvini wird womöglich Prozess wegen "Freiheitsberaubung" von Flüchtlingen gemacht +++

Italiens Ex-Innenminister Matteo Salvini droht wegen "Freiheitsberaubung" von Flüchtlingen auf dem Mittelmeer ein Prozess: Der Senat in Rom kam am Mittwoch zusammen, um über die Aufhebung der Immunität des Chefs der rechtsradikalen Lega zu entscheiden. Ein Gericht in Catania auf Sizilien hat Salvini wegen seiner Flüchtlingspolitik in seiner Zeit als Innenminister des "Amtsmissbrauchs und der Freiheitsberaubung" beschuldigt. In dem Fall geht es um 116 Flüchtlinge, die Salvini im Juli vergangenen Jahres an Bord des Schiffs "Gregoretti" der italienischen Küstenwache de facto festgesetzt hatte. Salvini, der mit seiner einwanderungsfeindlichen Lega einen harten Kurs in der Flüchtlingspolitik verfolgte, hatte dem Schiff über mehrere Tage die Einfahrt in einen italienischen Hafen verweigert. Sollte Salvini von einem Gericht schuldig gesprochen werden, könnten ihm bis zu 15 Jahre Haft drohen.    

Im Senat sind die einwanderungsfeindliche Lega und ihre Unterstützer in der Minderheit. Es galt daher als möglich, dass die Mehrheit der 319 Senatoren dafür stimmen würde, Salvini vor Gericht zu stellen.

Nach Orkantief "Sabine": Blechschäden und rutschende LKW: Glatteis sorgt für viele Unfälle auf deutschen Autobahnen

+++ 10.47 Uhr: Von der Leyen: Brexit reißt 75-Milliarden-Lücke in EU-Kasse +++

Der Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union verursacht in den kommenden Jahren eine Milliardenlücke in der EU-Kasse. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sagte in der Debatte des Europaparlaments über den Finanzrahmen 2021 bis 2027 am Mittwoch in Straßburg: "Es sind etwa 75 Milliarden Euro weniger für die gesamte Periode." Von der Leyen fügte hinzu, sie werde kein Budget akzeptieren, das nicht 25 Prozent aller Mittel für den Klimaschutz aufwende. Sonst sei die Klimawende nicht zu schaffen.

+++ 10.20 Uhr: Schwere Sturmflut in Hamburg - Fischmarkt unter Wasser +++

Eine schwere Sturmflut hat am Mittwoch Hamburg erreicht. Die Pegelstände in der Hansestadt lagen 2,76 Meter höher als das mittlere Hochwasser, sagte ein Sprecher des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie am Vormittag. Der Fischmarkt und einige Straßen am Hafen wurden laut Polizeiangaben überschwemmt. Verletzt wurde niemand. Einige Autos mussten aus dem Wasser gezogen werden.

Auch die Nordseeküste in Schleswig-Holstein wurde von einer Sturmflut getroffen. Hier lagen die Wasserstände rund eineinhalb Meter über dem mittleren Hochwasser. Überschwemmungen oder größere Schäden habe es laut Polizeiangaben dort aber nicht gegeben.

+++ 9.29 Uhr: Herbe Niederlage für Indiens Regierungschef Modi bei Wahl in Neu Delhi +++

Indiens Regierungschef Narendra Modi hat bei einer Regionalwahl in der Hauptstadt Neu Delhi eine herbe Niederlage erlitten. Seine hinduistisch-nationalistische Bharatiya-Janata-Partei (BJP) kam bei der Abstimmung am Dienstag nach Auszählung aller Stimmen lediglich auf acht der 70 Sitze im Regionalparlament der 20-Millionen-Einwohner-Metropole. Die Partei Aam Aadmi (AAP) gewann die Wahl erneut haushoch und sicherte sich insgesamt 62 Sitze. Modis Partei hat in den vergangenen zwei Jahren bereits bei verschiedenen Regionalwahlen heftige Rückschläge hinnehmen müssen. In Neu Delhi steigerte die BJP zwar die Zahl ihrer Mandate von drei auf acht - sie scheiterte jedoch mit dem Versuch, die Hauptstadt von der AAP zurückzuerobern. 

+++ 9.25 Uhr: Nächster Kandidat versucht Krokodil-Rettung in Indonesien +++

Das klingt wie aus einem "Crocodile Dundee"-Film: Ein Australier will in Indonesien ein Krokodil von einem Reifen um den Hals befreien. Der Fernseh-Tierexperte Matt Wright reiste dazu nach Palu auf Sulawesi. Dort steckt ein Krokodil in Nöten. Erstmals wurde es 2016 mit dem Reifen um den Hals gesehen. Bislang waren alle Versuche, es zu retten vergeblich. Ein Wettbewerb mit Belohnung wurde abgesagt, weil sich niemand meldete. Nun will Wright, bekannt aus der "National Geographic"-Sendung "Outback Wrangler", sein Glück versuchen. 

Eine Falle im Fluss sei bereits installiert, berichtete der Krokodilfänger bei Instagram. Wie der regionale Naturschutz-Chef Hasmuni Hasmar der Deutschen Presse-Agentur sagte, bereitet Wright zudem Mitglieder von Hasmars Spezialteam auf die Reptil-Rettung vor. Auch der Krokodilbezwinger Chris Wilson sei dabei.

+++ 9.23 Uhr: Briefe mit Sprengstoff in Niederlanden explodiert - niemand verletzt +++

Bei zwei Unternehmen in den Niederlanden sind vermutlich mit Sprengstoff gefüllte Briefe explodiert. Niemand wurde verletzt, wie die Polizei am Mittwoch über Twitter mitteilte. Die Explosionen ereigneten sich am Morgen in Amsterdam und in Kerkrade nahe der deutschen Grenze im Südosten des Landes. Ob es einen Zusammenhang zwischen den beiden Vorfällen gibt, konnte die Polizei zunächst nicht sagen. In beiden Fällen explodierten die Briefe in den Poststellen der Unternehmen. Unklar war auch, wie groß der Schaden ist.

In den vergangenen Wochen waren in mehreren Unternehmen, aber auch bei Organisationen in den Niederlanden Briefe entdeckt worden, die mit Sprengstoff gefüllt waren. Bislang war es nie zu einer Explosion gekommen. Ob die Explosionen vom Mittwoch damit zusammenhängen, konnte die Polizei zunächst nicht sagen. Bisher gab es nach Angaben der Polizei keine Hinweise auf Täter und Motiv.

+++ 9.07 Uhr: Festnahmen nach Razzien wegen falscher Polizisten +++

Im Zuge von Ermittlungen gegen eine mutmaßliche Betrügerbande, deren Mitglieder sich bundesweit als Polizisten ausgegeben haben sollen, hat die Polizei am Morgen in Nordrhein-Westfalen und der Türkei Razzien durchgeführt. Ein Sprecher der Polizeidirektion Osnabrück bestätigte, dass in NRW drei und in der Türkei mehr als 20 Personen festgenommen worden

+++ 8.57 Uhr: Wartungsarbeiten legen in der Schweiz Notfallnummern zeitweise lahm +++

Wegen Wartungsarbeiten beim größten Schweizer Telekomanbieter Swisscom sind in weiten Teilen des Landes zeitweise Festnetztelefonie, Internetdienste und Notrufnummern ausgefallen. Die Probleme dauerten in der Nacht zu Mittwoch gut eineinhalb Stunden. Einige Polizeidienststellen und Notdienste informierten auf Twitter oder gaben Handynummern aus. Ob sie damit Menschen in Not erreichten, war zunächst nicht bekannt. Swisscom stoppte die Wartungsarbeiten und entschuldigte sich. Im Januar gab es bei dem Telekomanbieter einen größeren Systemausfall.

Pendlerzug des Gazprom-Konzerns

+++ 7.03 Uhr: Wissenschaftler: Zahl der Zügelpinguine in Antarktis stark gesunken +++

Die Zahl der Zügelpinguine ist nach Angaben von Wissenschaftlern und der Umweltorganisation Greenpeace in vielen Teilen der Antarktis in den vergangenen 50 Jahren stark gesunken. Einige Kolonien seien sogar um 77 Prozent geschrumpft, teilte Greenpeace mit. 

Auf einer Antarktis-Insel südöstlich von Argentinien, die ein besonders wichtiger Lebensraum für die Tiere ist, sei jede untersuchte Kolonie kleiner geworden. Forscher mehrerer US-Universitäten hatten auf Elephant Island Brutpaare von Zügelpinguinen unter anderem mit Drohnen gezählt. Dabei kamen sie auf 52.786 Paare - bei einer Zählung 1971 waren es noch 122.550 gewesen. Ein Rückgang um rund 60 Prozent.

Steven Forrest, Wissenschaftler an der Stony Brook-Universität im US-Bundesstaat New York, sprach von einem "sehr dramatischen Rückgang". Es gebe dafür wahrscheinlich mehrere Erklärungen. Unter anderem könnte der Klimawandel schuld sein, der dazu führe, dass nicht mehr ausreichend Krill als Nahrung für die Pinguine zur Verfügung stehe. Zügelpinguine (Pygoscelis antarcticus) werden um die 70 Zentimeter groß.

+++ 6.55 Uhr: Scholz will Union vom Vorziehen der Entlastung beim Soli überzeugen +++

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) setzt darauf, dass die Union ihren Widerstand gegen eine frühere Entlastung beim Solidaritätszuschlag aufgibt. "Ich kann kein Argument erkennen, das gegen eine Vorziehung spricht", sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe mit Blick auf den nächsten regulären Koalitionsgipfel Anfang März.

Bisherige Gesetzeslage ist, dass der Solidaritätszuschlag ab 2021 für 90 Prozent der Steuerzahler entfällt. Für weitere 6,5 Prozent wird er verringert.

+++ 6.32 Uhr: A45 bei Siegen wegen Glätte gesperrt – Autofahrer stundenlang im Stau +++

In Nordrhein-Westfalen musste ein Teil der Autobahn 45 bei Siegen für mehrere Stunden gesperrt werden. Zahlreiche Autofahrer mussten am späten Abend und in der Nacht für mehrere Stunden im Stau ausharren. Wegen schnell einsetzender Glätte hatten sich Lastwagen festgefahren, zudem sei es zu mehreren Unfällen mit Blechschäden gekommen, hieß es von der Polizei. Die Autobahn war auf einem rund 18 Kilometer langen Abschnitt gesperrt. Gegen 2.40 Uhr waren laut Polizei alle Spuren in beide Richtungen wieder frei. Bei mehreren Unfällen wurden insgesamt zwei Menschen leicht verletzt.

+++ 6.04 Uhr: Bio-Branche profitiert von größerem Umweltbewusstsein +++

Der Bio-Markt profitiert nach Angaben des Branchenverbandes BNN vom wachsenden Bewusstsein für Klimaschutz und Nachhaltigkeit. "Mit der Fridays-for-Future-Bewegung sind die zentralen Themen der Bio-Branche und wichtige Anliegen der Ökos mitten im gesellschaftspolitischen Diskurs angekommen", sagte die Geschäftsführerin des Bundesverbands Naturkost Naturwaren (BNN), Kathrin Jäckel. Ab heute trifft sich die Branche in Nürnberg zur weltgrößten Messe Biofach und zur parallel ausgerichteten Naturkosmetikmesse Vivaness.

+++ 5.48 Uhr: Der neue Goldrausch – Händler und Juweliere melden große Nachfrage +++

Edelmetallhändler und Juweliere melden glänzende Geschäfte mit Gold. Die Nachfrage sei stark gestiegen, wie Vertreter beider Branchen melden. Zudem tragen viele Kunden wegen des Preisanstiegs vermehrt Altgold zu Ankaufshäusern oder zum Juwelier. Ab Freitag trifft sich die Schmuck- und Juwelenbranche bei der Münchner Fachmesse Inhorgenta, zu der mehr als 1050 Aussteller erwartet werden.

+++ 5.33 Uhr: Neue Verhandlung gegen MAD-Oberstleutnant im April +++

Der Prozess gegen einen in erster Instanz vom Vorwurf des Geheimnisverrats freigesprochenen Oberstleutnant des Militärischen Abschirmdienstes (MAD) geht in eine neue Runde. Als Termin für die Berufungshauptverhandlung sei der 16. April festgesetzt worden, teilte das Landgericht Köln auf Anfrage mit. Es gibt demnach auch bereits zwei Termine für die Fortsetzung.

Der Offizier ist beschuldigt, im Zusammenhang mit dem Fall des rechtsextremen Soldaten Franco A. im Jahr 2017 Informationen über eine Razzia bei der Eliteeinheit Kommando Spezialkräfte (KSK) vorab weitergegeben zu haben. Das Amtsgericht Köln hatte im März 2019 entschieden, der Tatbestand der Verletzung von Dienstgeheimnissen sei nicht erfüllt. Die Kölner Staatsanwaltschaft hatte umgehend Rechtsmittel gegen das Urteil ankündigt.

+++ 5.33 Uhr: Forscher: Milde Winter lassen Zecken ganzjährig aktiv sein +++

Der anhaltend milde Winter begünstigt Zecken. Dauerte die Zeckensaison früher von etwa März bis Ende Oktober, so sind die Spinnentiere inzwischen ganzjährig aktiv, wie der Jenaer Zeckenforscher Jochen Süss sagte. "Bei Bodentemperaturen ab sieben Grad marschieren sie los." Zecken sind Überträger von Krankheiten wie Borreliose und Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME).

+++ 5.10 Uhr: Trotz Libyen-Konflikts: Rüstungsexporte an Türkei und Emirate +++

Die Bundesregierung hat seit Anfang des Jahres Rüstungsexporte an mehrere Länder genehmigt, die eine Rolle im Libyen-Konflikt spielen. Nach einer Antwort des Wirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der Linken-Abgeordneten Sevim Dagdelen wurden für das Golfemirat Katar vom 1. Januar bis zum 4. Februar Lieferungen im Wert von 4,3 Millionen Euro erlaubt. Davon entfielen 81.400 Euro auf Kriegswaffen. Auch für die Vereinigten Arabischen Emirate (50.564 Euro), die Türkei (18.605 Euro) und Ägypten (4620 Euro) wurden in sehr geringem Umfang Rüstungslieferungen genehmigt - darunter aber keine Kriegswaffen.  

+++ 5.06 Uhr: Koalas und mehr als andere 100 Tierarten brauchen "dringend Hilfe" +++

Wegen der verheerenden Buschbrände in Australien sind nach Aussage von Experten 113 einheimische Tierarten "dringend" auf Hilfe angewiesen, darunter auch Koalas. "Bei den meisten dieser Tiere sind mindestens 30 Prozent ihres Gebiets abgebrannt, bei vielen sogar noch deutlich mehr", erklärte ein eigens eingerichteter Expertenkreis der australischen Regierung am Dienstagabend. Auf der vorläufigen Liste stehen beispielsweise 13 Vogel-, 19 Säugetier-, 20 Reptilien- und 17 Froscharten.

Komplett ausgestorben sei aber wohl keine Tierart, heißt es weiter. Vom Aussterben bedroht sind einige Tierarten, die nur in bestimmten Regionen vorkommen: etwa die Glattechsen der Blue Mountains oder die Känguru-Insel-Schmalfußbeutelmaus. Ihr Lebensraum ist schwer zerstört.

+++ 5.04 Uhr: Rebecca seit einem Jahr vermisst – Polizei ermittelt weiter +++

Ein Jahr nach dem Verschwinden der 15-jährigen Rebecca aus Berlin hat die Polizei ihre Ermittlungen noch nicht aufgegeben. "Es ist bei weitem kein Cold Case, denn hier laufen noch Ermittlungen, es werden noch Hinweise abgearbeitet", sagte der Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft, Martin Steltner, der Deutschen Presse-Agentur. Als Cold Case (wörtlich: kalter Fall) werden Fälle bezeichnet, die vorerst zu den Akten gelegt werden.

Natürlich werde nicht mehr mit dem gleichen personellen Aufwand ermittelt wie damals, sagte Steltner. "Aber sobald sich neue Hinweise ergeben, werden wir wieder mit dem früheren Personalaufwand einsteigen, um das Schicksal von Rebecca aufzuklären."

Rebecca wurde zuletzt in den Morgenstunden des 18. Februar 2019 im Haus ihrer Schwester im Berliner Bezirk Neukölln gesehen. Die Polizei ging schnell von einem Mord aus und verdächtigte den

+++ 4.33 Uhr: Sozialverband lobt Konzept für Entlastungen bei häuslicher Pflege +++

Der Sozialverband VdK Deutschland begrüßt ein neues Konzept aus der Bundesregierung für deutliche Vereinfachungen bei der häuslichen Pflege. Der Bürokratiedschungel, unter dem viele pflegende Angehörige litten, könnte sich lichten, sagte VdK-Präsidentin Verena Bentele in Berlin. Bentele bezog sich auf ein neues Konzept des Pflegebevollmächtigten der Regierung, Andreas Westerfellhaus.

Westerfellhaus will, dass Pflegebedürftige und ihre Angehörigen weniger Anträge stellen müssen, Leistungen leichter abrufen können und so auch finanziell entlastet werden. Das geht aus einem Papier hervor, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. An diesem Mittwoch will Westerfellhaus damit an die Öffentlichkeit gehen.

Video: Wer wird Kanzlerkandidat der Union?

+++ 4.03 Uhr: Nachfrage nach Tierbestattungen wächst +++

Immer mehr Menschen in Deutschland bestatten ihre gestorbenen Haustiere. Die Nachfrage nach Bestattungen und dazugehörigen Produkten wie Urnen, Pfotenabdrücken in Schaum oder mit Asche befüllten Amuletten wachse um jährlich 10 bis 15 Prozent, sagte der Vorsitzende des Bundesverbands der Tierbestatter (BVT), Martin Struck. Genaue Zahlen nannte er nicht. Tierbestattungen würden beliebter, weil Haustiere zunehmend als Familienmitglieder anerkannt seien, sagte Struck. "Tiere sind immer mehr Sozialpartner."

+++ 1.02 Uhr : Portugiesische Bankkonten von Isabel dos Santos werden eingefroren +++

In Portugal werden die Bankkonten der unter Betrugs- und Geldwäscheverdacht stehenden angolanischen Milliardärin Isabel dos Santos eingefroren. Damit werde einem Antrag der angolanischen Behörden entsprochen, sagte ein Sprecher der portugiesischen Staatsanwaltschaft der Nachrichtenagentur AFP. Nach Enthüllungen über dubiose Milliardengeschäfte hatte die Justiz des afrikanischen Landes im Januar Anklage gegen die Tochter von Ex-Staatschef José Eduardo dos Santos erhoben.

Die angolanische Justiz wirft der reichsten Frau des Landes unter anderem die Unterschlagung von Geld während ihrer Zeit an der Spitze des staatlichen Ölkonzerns Sonangol vor. Die Ermittler gehen davon aus, dass Dos Santos einen Großteil davon in Portugal investierte. 

anb / rw / fs / AFP / DPA
18jähriger Kater und Welpe geht das?
Hallo, wir haben einen 18-jährigen Kater der aber noch recht fit ist. Er ist zwar eigentlich nur zu meiner Mutter anhänglich also kommt immer am Abend auf die Couch und lässt sich streicheln von ihr sonst ist er eigentlich den ganzen Tag in seinem Bett im Keller oder oben auf einer Decke die im Schrank liegt. Erzieht sich also zurück. Nun ist der Wunsch nach einem Welpen doch sehr groß und der einzige Grund der dagegen spricht oder der infrage kommt warum wir keinen holen würden wäre unser Kater. Habt ihr Erfahrung mit alten Katzen und welchen gemacht? Unser Kater ist nämlich Hallo, wir haben einen 18-jährigen Kater der aber noch recht fit ist. Er ist zwar eigentlich nur zu meiner Mutter anhänglich also kommt immer am Abend auf die Couch und lässt sich streicheln von ihr sonst ist er eigentlich den ganzen Tag in seinem Bett im Keller oder oben auf einer Decke die im Schrank liegt. Erzieht sich also zurück. Nun ist der Wunsch nach einem Welpen doch sehr groß und der einzige Grund der dagegen spricht oder der infrage kommt warum wir keinen holen würden wäre unser Kater. Habt ihr Erfahrung mit alten Katzen und welchen gemacht? Unser Kater ist nämlich eigentlich nicht So gut auf Hunde zu sprechen also wenn ein Hund an seinem Garten vorbeigeht springt er schon hinterm Zaun ein bisschen hoch und fängt an zu fauchen. Denkt ihr nicht das Man wird vorsichtiger Eingewöhnung es schaffen könnte dass die beiden sich verstehen? LG und danke im Voraus