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+++ Ticker +++

Coronavirus: Spahn: Rückkehrer aus Italien, Österreich und der Schweiz sollen 14 Tage zu Hause bleiben

In Europa und Deutschland steigt die Zahl der Corona-Infektionen unaufhörlich. Die Epidemie hat mittlerweile das öffentliche Leben lahmgelegt und gravierende Folgen für die Wirtschaft. Verfolgen Sie alle Entwicklungen im stern-Ticker.

Der dänisch-deutsche Grenzübergang bei Ellund

Der dänisch-deutsche Grenzübergang bei Ellund

DPA

Die Zahl der Menschen, die sich mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt haben steigt von Tag zu Tag. Die Bundeskanzlerin Merkel hat an die Bundesbürger appelliert, wegen des Coronavirus auf Sozialkontakte zu verzichten. Auch sprach sie sich dafür aus, dass in Deutschland alle nicht notwendigen Veranstaltungen abgesagt werden. Die Zahl der durch das Coronavirus gestorbenen Menschen in Deutschland stieg auf sechs. 

Das sind die wichtigsten Meldungen des Tages im Kurz-Überblick:

  • Erster Coronafall in der Bundesliga
  • US-Präsident Trump ruft nationalen Notstand aus
  • Dänemark und Polen schließen Grenzen
  • Italien meldet 250 Tote innerhalb eines Tages
  • DFL: Fußball-Bundesliga stellt Spielbetrieb vorerst ein
  • Schulschließungen in fast allen Bundesländern (lesen Sie hier mehr dazu).
  • Bundesregierung verspricht umfassende Hilfen für die Wirtschaft
  • Österreich schließt fast alle Geschäfte

Im stern-Ticker halten wir Sie über alle Entwicklungen zum Coronavirus auf dem Laufenden:

+++ Laschet: CDU-Parteitag womöglich erst nach den Sommerferien +++

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet hält es für möglich, dass die Entscheidung über den CDU-Vorsitz erst nach der Sommerpause fällt. Laschet ist einer von drei Bewerbern. Den dafür ursprünglich am 25. April vorgesehenen Sonderparteitag hat die Partei wegen der Corona-Epidemie abgesagt. "Irgendwann wird er stattfinden, vielleicht sogar erst nach den Sommerferien", sagte Laschet am Abend im ZDF. Die Kandidatur interessiere ihn derzeit "relativ wenig", sagte Laschet. "Keinen Menschen interessiert im Moment diese Frage. Die Menschen wollen, dass man sich um diese Krise kümmert."

+++ Spahn: Wer zuletzt in Italien, Schweiz oder Österreich Urlaub gemacht hat, soll zu Hause bleiben +++

Mit einer weitreichenden und dringenden Bitte hat sich Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) an alle gewandt, die sich in den vergangenen 14 Tagen als Urlauber oder geschäftlich in Italien, der Schwiz oder Österreich aufgehalten haben. Alle, die aus diesen Ländern nach Deutschland nun zurückkehren, sollen in den kommenden zwei Wochen am besten zu Hause bleiben, auch wenn sie keine Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus haben. "Vermeiden Sie unnötige Kontakte und bleiben Sie 2 Wochen zu Hause", sagte Spahn in einer Videobotschaft, die von ihm und dem Gesundheitsministerium via Twitter verbreitet wurde. 

+++ Ungarns Ministerpräsident Orban: Coronavirus und Einwanderer "breiten sich durch Bewegung aus" +++

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban sieht in der Einwanderung den Hauptgrund für die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in seinem Land. Auf die Frage, warum Ungarn die Universitäten, aber nicht die Schulen schließe, sagte Orban in einem Radio-Interview, weil es an den Hochschulen "viele Ausländer gibt". Die Erfahrung sei, dass vor allem Ausländer die Krankheit eingeschleppt hätten und diese sich unter Ausländern ausbreite. Ungarn kämpfe einen "Zwei-Fronten-Krieg" gegen die Einwanderung und das Coronavirus, sagte Orban. "Es gibt eine logische Verbindung zwischen beiden, da sich beide durch Bewegung ausbreiten." Bisher wurden in Ungarn 19 Menschen mit einer Coronavirus-Infektion registriert. Unter ihnen sind neun Iraner, die zum Großteil als Stipendiaten in Ungarn studieren, sowie ein britischer Staatsbürger.

+++ Merkel: Finanzielle Reserven für Hilfen in Coronakrise vorhanden +++

Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht die Bundesregierung finanziell gut gerüstet für den Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus. Bei einem Treffen mit Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften im Kanzleramt bekräftigte sie nach Angaben der Regierung, alles Notwendige zu tun, um die Wirtschaft in dieser besonderen Lage zu stabilisieren. "Wir haben in den letzten Jahren gut gewirtschaftet. Die finanziellen Reserven sind vorhanden", sagte sie demnach.

+++ Ex-Weltmeister Sami Khedira spendet für Krankenhäuser +++

Der deutsche Ex-Nationalspieler Sami Khedira vom italienischen Rekordmeister Juventus Turin hat in der Coronavirus-Krise zu Geldspenden aufgerufen. "Wir bei Juventus Turin unterstützen das Sammeln von Geldspenden für Krankenhäuser in Turin und der Region Piemonte. Auch ihr könnt spenden, wenn ihr mögt. Danke und Ciao Euer Sami", sagte der 32-Jährige in fließendem italienisch in einem Video auf seinem Twitter-Account.  

Alle seien in einer Ausnahmesituation, der einzige Weg daraus sei der Zusammenhalt aller. "Junge Menschen helfen älteren, die gesunden den kranken", sagte der gebürtige Stuttgarter. Es sei wichtig, "zu Hause zu bleiben, soziale Kontakte einzuschränken und das Problem ernst zu nehmen, ein Vorbild für alle Menschen zu sein." Italien ist besondes hart von der Ausbreitung des Coronavirus betroffen.

+++ Trump will nun doch "wahrscheinlich" einen Coronavirus-Test machen +++

US-Präsident Donald Trump will sich nach eigenen Worten nun doch "wahrscheinlich" einem Coronavirus-Test unterziehen. Er könnte einen solchen Test "sehr bald" machen, sagte Trump am Freitag bei einer Pressekonferenz. Er betonte zugleich, er habe keinerlei Krankheitssymptome. Trump war am vergangenen Wochenende bei einem Treffen mit Brasiliens Staatschef Jair Bolsonaro mit einem von dessen Mitarbeitern in Kontakt gekommen, bei dem später das Virus nachgewiesen wurde. Ein von dem Mitarbeiter im Internet veröffentlichtes Foto zeigt ihn neben Trump und US-Vizepräsident Mike Pence.

+++ Stadt Nürnberg untersagt Fußball-Länderspiel gegen Italien +++

Die Stadt Nürnberg hat die Austragung des Länderspiels der deutschen Fußball-Nationalmannschaft am 31. März gegen Italien untersagt. Wie der DFB am Abend mitteilte, untersage die Stadt wegen der Coronavirus-Krise Veranstaltungen mit mehr als 100 Menschen, wodurch eine Absage des Spiels unumgänglich sei. Zuvor hatte die Fifa die Verschiebung von Länderspielen empfohlen.

+++ Trump schließt Einreiseverbot auch für Briten nicht aus +++

US-Präsident Donald Trump erwägt wegen der Coronavirus-Krise auch ein Einreiseverbot für Menschen aus Großbritannien. Die Infektionszahlen in Großbritannien seien in den vergangenen 24 Stunden stark angestiegen, sagte Trump bei einer Pressekonferenz im Garten des Weißen Hauses. Das Land müsse deswegen womöglich auf eine Liste europäischer Staaten gesetzt werden, gegen die ein Einreiseverbot verhängt wurde. Das gelte womöglich auch für weitere Staaten, sagte Trump. Der US-Präsident hatte am Mittwoch ein einmonatiges Einreiseverbot für Reisende aus Europa angekündigt, das in der Nacht zum Samstag in Kraft tritt. Großbritannien nahm Trump dabei bisher explizit aus.

+++ Erster Coronafall in der Bundesliga: Paderborn-Verteidiger betroffen +++

In der Fußball-Bundesliga gibt es den ersten Coronafall. Aufsteiger SC Paderborn gab am Abend bekannt, dass der deutsche U21-Nationalspieler Luca Kilian positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet wurde. Die Tests an ersten Paderborner Spielern waren zuvor deshalb durchgeführt worden, weil SCP-Trainer Steffen Baumgart im Verlauf des Tages einige Symptome einer Ansteckung durch das Virus gezeigt hatte und deshalb als Verdachtsfall geführt wurde. Die Testergebnisse bei dem 48-Jährigen waren jedoch anders als bei Kilian negativ. Nach der Infizierung des 20-Jährigen wird der Tabellenletzte der Bundesliga nun alle Spieler und Mitglieder des Funktionsteams am Samstag einem Test auf das Coronavirus unterziehen müssen. Die für das Wochenende angesetzte Spieltag der 1. und 2. Bundesliga war am Nachmittag abgesetzt worden.

+++ Trump erklärt nationalen Notstand für die USA +++

US-Präsident Donald Trump hat wegen der Coronavirus-Pandemie erwartungsgemäß den nationalen Notstand für die USA ausgerufen. "Wir wissen jetzt, dass es sich um eine Massenepidemie handelt", sagte Trump im Rosengarten des Weißen Hauses in Washington. Durch die Erklärung des Notstands sei es möglich, weitere 50 Milliarden Dollar an Bundesmitteln für den Kampf gegen das Virus in den Bundesstaaten freizugeben. Jeder Staat werde nun entsprechende Zentren einrichten - dazu sollen auch sogenannte mobile "Drive-through-Testerminals" gehören. Die Privatwirtschaft unterstütze die Regierung dabei. Trump lobte das bisherige Vorgehen gegen die Epidemie. Es sei "unglaublich, was wir bisher schon geschafft haben."

+++ Lufthansa sagt Gedenkfeier zum Jahrestag des Germanwings-Absturzes ab +++

Die Lufthansa hat die für den 24. März geplante Gedenkfeier zum fünften Jahrestag des Germanwings-Absturzes in Südfrankreich wegen der Corona-Krise abgesagt. Die französischen Behörden hätten aufgrund der Ausbreitung des Virus in Europa ein umfangreiches Maßnahmenpaket beschlossen, das eine Veranstaltung mit vielen international anreisenden Personen in dieser Größenordnung untersage, heißt es in einem der DPA vorliegenden Schreiben an die Angehörigen vom Freitag. "Es ist uns damit zu unserem großen Bedauern nicht mehr möglich, eine Gedenkfeier durchzuführen." An der bislang jährlich in der Absturzregion veranstalteten Feier hatten früheren Angaben zufolge rund 300 Menschen teilgenommen.

+++ Weltcup-Finale im Spring- und Dressurreiten abgesagt +++

Das Weltcup-Finale im Spring- und Dressurreiten vom 15. bis 19. April in Las Vegas fällt wegen der Coronavirus-Pandemie aus. Das gaben der Weltreiter-Verband FEI und der US-Verband bekannt. FEI-Präsident Ingmar De Vos (56) bedauerte die Absage, "aber die Entscheidung lag nicht in unseren Händen", wurde er in der Mitteilung zitiert. Es ist das erste Mal, dass die Finals der wichtigsten Hallenserie im Pferdesport ausfallen.

+++ Schweizer Fußballverband erweitert Spielpause bis Ende April +++

Der Schweizer Fußballverband SFV lässt wegen der Ausbreitung des Coronavirus seinen kompletten Spielbetrieb einen weiteren Monat ruhen. In der Super League und in der Challenge League soll mindestens bis zum 30. April nicht gespielt werden, wie der Verband mitteilte. Bislang war eine Auszeit bis Ende März verkündet worden. Der Stopp gelte ab sofort für sämtliche Spiele aller Kategorien und Altersklassen.

+++ Polen schließt in Corona-Krise seine Grenzen für Ausländer +++

Polen schließt in der Corona-Krise seine Grenzen für Deutsche und alle anderen Ausländer. Dies teilte der Ministerpräsident Mateusz Morawiecki am Abend auf einer Pressekonferenz in Warschau mit.

+++ US-Streitkräfte unterbrechen Truppenbewegungen für Großmanöver in Europa +++

Die rasante Ausbreitung des neuartigen Coronavirus hat auch Auswirkungen auf das Großmanöver "Defender Europe 2020". Die Truppenbewegungen der US-Streitkräfte seien "faktisch ausgesetzt", teilte die Bundeswehr am Freitag mit. Es würden absehbar keine weiteren Schiffe in Belgien und den Niederlanden entladen, noch weitere Soldaten auf deutschen Flughäfen eingeflogen.

+++ Dänemark schließt seine Grenzen +++

Dänemark schließt in der Corona-Krise bis auf Weiteres seine Grenzen. Die Maßnahme gelte ab dem morgigen Samstag um 12.00 Uhr, teilte die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen am Freitagabend auf einer Pressekonferenz in Kopenhagen mit.

+++ Italien meldet 250 Todesfälle innerhalb eines Tages +++

Es ist der höchste Anstieg innerhalb eines Tages seit Beginn der Zählungen. Damit seien in Italien inzwischen 1266 Menschen an der von dem Virus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben, teilte der Zivilschutz in Rom mit. Die Zahl der Coronavirus-Infektionen insgesamt stieg den Angaben des Zivilschutzes zufolge auf 17.660 - 2547 Fälle mehr als am Vortag. Italien ist inzwischen das zweitstärkste von der Coronavirus-Krise betroffene Land weltweit. Nur China, wo das Virus im Dezember seinen Ausgang genommen hatte, verzeichnete mehr Todesfälle. 

+++ Kreuzfahrtunternehmen Costa stellt alle Fahrten weltweit bis 3. April ein +++

Das italienische Kreuzfahrtunternehmen Costa setzt wegen der Corona-Krise alle seine Kreuzfahrten weltweit bis zum 3. April aus. Damit wolle Costa die Gesundheit der Passagiere und der Mitarbeiter schützen, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Es hatte am Dienstag bereits die Kreuzfahrten im Mittelmeer gestoppt. Costa besitzt elf Kreuzfahrtschiffe. 

+++ ESC-Sieger Sobral gibt Online-Konzert für Menschen in Quarantäne +++

Der Sieger des Eurovision Song Contest (ESC) 2017, Salvador Sobral, zeigt sich solidarisch mit Corinavirus-Betroffenen. Er werde am Samstagabend ein Online-Konzert speziell für all jene Menschen geben, die "zu Hause in Quarantäne sind, ob freiwillig oder unfreiwillig", sagte der 30 Jahre alte Sänger und Musiker aus Portugal in einem auf Facebook geposteten Video.

Er habe die Idee zum Online-Konzert gehabt, "weil wir gerade diese verrückte Situation auf der ganzen Welt erleben". Es werde, so Sobral, eine "kleine Show" mit seinem musikalischen Partner André Santos sein. Sie soll über die sozialen Netzwerke des Sängers live gestreamt werden.

+++ Türkei stellt Flugverkehr mit neun europäischen Ländern ein +++

Im Kampf gegen das neuartige Coronavirus stellt die Türkei den Flugverkehr mit Deutschland und acht weiteren europäischen Ländern komplett ein. Die Maßnahme gelte ab Samstag um 08.00 Uhr (06.00 Uhr MEZ) bis zum 17. April und betreffe Flüge von und nach Deutschland, Frankreich, Spanien, Norwegen, Dänemark, Belgien, Österreich, Schweden und die Niederlande, sagte der türkische Verkehrsminister Mehmet Cahit Turhan am Freitag vor Journalisten in Ankara. Ein Flugverbot gilt bereits für Verbindungen mit China, Iran, Irak, Italien und Südkorea.

+++ Louisiana verschiebt wegen Coronavirus als erster US-Bundesstaat Demokraten-Vorwahl +++

Wegen der Coronavirus-Krise verschiebt Louisiana als erster US-Bundesstaat die Präsidentschaftsvorwahl der oppositionellen Demokraten. Die für Anfang April geplante Vorwahl werde auf den 20. Juni verschoben, sagte ein Vertreter des Bundesstaates am Freitag. In Louisiana wurde wegen des Coronavirus zudem der Notstand ausgerufen.

+++ Langfristig sind in Deutschland mehr als 50 Millionen Infizierte möglich +++

In Deutschland könnten sich nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts in einem Zeitraum von ein bis zwei Jahren 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung mit dem neuen Coronavirus infizieren. Das entspricht bei gut 83 Millionen Einwohnern etwa 50 bis 58 Millionen Menschen. Diese Schätzung beruhe auf Modellrechnungen, erläuterte RKI-Präsident Lothar Wieler. Kalkuliert werde das unter anderem mit dem Wissen, dass hier ein bisher unbekanntes Virus durch Tröpfcheninfektion übertragen wird und eine Pandemie auslöst. Zuvor hatten auch andere Experten diesen Wert genannt. 

Die Pandemie werde von selbst gestoppt, wenn sich immer mehr Menschen infiziert hätten und eine Immunität aufbauen, sagte Wieler. Von den bisher mehr als 2300 beim RKI registrierten Infizierten in Deutschland seien viele bisher gar nicht erkrankt oder schon wieder genesen. Dennoch werde diese Pandemie Deutschland noch lange beschäftigen. "Es wird weiter einen Anstieg der Fallzahlen geben. Wie lange, ist unklar."

+++ Schulschließungen - Arbeitgeber offen für flexibleres Arbeiten +++

Die Arbeitgeber zeigen sich angesichts bevorstehender flächendeckender Schließungen von Kitas und Schulen in Deutschland offen dafür, dass Arbeitnehmer verstärkt von zu Hause aus arbeiten. "In Anbetracht der jetzigen Situation sollte mobiles Arbeiten von daheim aus dort eingesetzt und möglich gemacht werden, wo es sinnvoll ist und wo es die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben erleichtert", hieß es am Freitag auf Nachfrage bei der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) in Berlin. Ein solches Vorgehen sei im Interesse von Arbeitgebern und Beschäftigten gleichermaßen.

+++ Sanitätsdienst der Bundeswehr sucht Reservisten als Verstärkung +++

Der Sanitätsdienst der Bundeswehr hat Reservisten aufgerufen, sich wegen der Corona-Krise zur Verstärkung der fünf Bundeswehrkrankenhäuser in Koblenz, Hamburg, Berlin, Ulm und Westerstede zum Dienst zu melden. Gesucht würden ausgebildete Pflegefachkräfte, Krankenpfleger, Notfallsanitäter, Laboratoriumsassistenten und pharmazeutisch-technische Assistenten, die kurzfristig verfügbar seien, teilte das Sanitätswesen am Freitag mit. Ein Sprecher sagte der Nachrichtenagentur DPA, Hintergrund sei auch die Schließung von Schulen. Es könne nötig sein, dass Mitarbeiter ihre Kinder betreuen oder ausfallen. "Melden Sie sich bei uns im Kommando!", hieß es in einem Tweet. "Unsere Hotline für die Reserve im Sanitätsdienst: 0261 896 32444".

+++ Mehr als 3300 Coronavirus-Nachweise in Deutschland – acht Tote +++

In Deutschland sind bislang mehr als 3300 Infektionen mit dem neuen Coronavirus bekannt. Das geht aus einer Auswertung der Nachrichtenagentur DPA hervor, die die gemeldeten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. In einer ähnlichen Erhebung vom Vortag hatte der Wert bei mehr als 2400 gelegen.

+++ Merkel: Staat will alles Nötige zur Bewältigung der Corona-Krise tun +++

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat umfassende staatliche Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise zugesichert. "Wir sind gewillt, (...) alles zu tun, was notwendig ist, alles zu tun, was Deutschland braucht, damit wir durch diese Krise möglichst gut hindurchkommen", sagte Merkel in Berlin.

+++ Erste Tafeln stellen aus Sorge vor Coronaverbreitung Lebensmittelausgabe ein +++

Aus Sorge vor dem Coronavirus schließen auch die ersten Tafeln in Deutschland. Rund 30 Anlaufstellen hätten bundesweit inzwischen ihre Lebensmittelausgabe für Bedürftige eingestellt, erklärte der Verband der Tafeln in Berlin. Insgesamt gibt es knapp 950. Kunden wie ehrenamtliche Helfer gehörten häufig zu den Älteren und damit zu der von Corona besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppe, hieß es zur Begründung.     Zusätzliche Risiken bestünden aufgrund der teils engen Räumen der Ausgabestellen, erklärte der Verband. Allerdings sei die Abwägung für die Organisatoren schwierig, weil ihre Kunden dringend auf die Versorgung mit Nahrungsmitteln angewiesen seien. "Tafeln sind keine Vergnügungsangebote wie Fußballspiele – die Menschen, die zu uns kommen, brauchen die Unterstützung", erklärte Vorstand Jochen Brühl.     Er rief jüngere Menschen dazu auf, sich kurzfristig als Ersatz zur Verfügung zu stellen, um ältere Ehrenamtliche zu schützen.

+++ Neue Umbuchungsmöglichkeiten für Lufthansa-Kunden +++

Lufthansa-Kunden erhalten in der Coronaviruskrise erweiterte Möglichkeiten zur Umbuchung ihrer Tickets. Sie müssen sich bei einer Flugabsage oder auch bei stattfindenden Verbindungen, die der Kunde nicht wahrnimmt, zunächst nicht auf ein neues Flugdatum festlegen, wie der Konzern für seine Fluggesellschaften Lufthansa, Swiss, Brussels, Austrian und Air Dolomiti in Frankfurt mitteilte. Bis zum 1. Juni könnten die Kunden dann ohne zusätzliche Gebühren entscheiden, wann sie das Ticket im Laufe dieses Jahres nutzen wollen. Die Regelung gilt zunächst für Tickets, die bis einschließlich Donnerstag gebucht worden waren und ein bestätigtes Reisedatum bis einschließlich 30. April tragen.

+++ DFL: Fußball-Bundesliga stellt Spielbetrieb vorerst ein +++

Die Deutsche Fußball Liga hat den Spielbetrieb in der Bundesliga und der 2. Liga wegen der Coronavirus-Pandemie vorerst eingestellt. Der für dieses Wochenende geplante Spieltag werde verlegt, teilte die DFL mit. 

In einem Statement heißt es: "Angesichts der Dynamik des heutigen Tages (...) hat das Präsidium der DFL Deutsche Fußball Liga kurzfristig beschlossen, den ursprünglich heute beginnenden 26. Spieltag in beiden Ligen zu verlegen. Darüber hinaus empfiehlt das Gremium, wie geplant, der am kommenden Montag tagenden Mitgliederversammlung der Proficlubs, die Aussetzung des Spielbetriebs bis zum 2. April – also inklusive der Länderspiel-Pause – fortzusetzen."

+++ Schweiz schließt alle Schulen und kündigt Milliardenhilfen für Unternehmen an +++

Wegen der Coronavirus-Pandemie hat die Schweizer Regierung am Freitag die Schließung aller Schulen verfügt. Außerdem werden den Unternehmen des Landes Milliardenhilfen von umgerechnet 9,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, wie Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga sagte. "Die Situation ist ernst, aber wir haben die Mittel und die Möglichkeiten, ihr zu begegnen."    

Die neuen Maßnahmen gelten ab sofort. Die Regierung verhängte außerdem ein Verbot von Versammlungen von mehr als hundert Personen. In dem Alpenland sind bislang mehr als 1100 Menschen positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden. Sieben Menschen starben.

+++ Spanien ruft wegen Coronavirus den Alarmzustand aus +++

Spanien ruft wegen der Corona-Krise den Alarmzustand aus. Diese Maßnahme solle am Samstag bei einem außerordentlichen Ministerrat verabschiedet werden, kündigte Ministerpräsident Pedro Sánchez in Madrid an. "Wir wollen alle Mittel des Staates mobilisieren, um die Bürger besser schützen zu können", betonte der Sozialist, der von einer "außerordentlichen Krise" sprach, auf einer Pressekonferenz. Spanien stehe "vor harten, schwierigen Wochen".

Der Alarmzustand ist die dritthöchste der in der spanischen Verfassung vorgesehenen Notfallstufen. Der Alarmzustand war bisher in Spanien nach der Rückkehr zur Demokratie im Jahr 1975 nur einmal ausgerufen worden: 2010 wegen eines Fluglotsenstreiks.

+++ Erste bestätigte Coronavirus-Infektion bei VW in Deutschland +++

Bei Volkswagen gibt es den ersten bestätigten Fall einer Coronavirus-Infektion in Deutschland. Ein Mitarbeiter des Standorts Baunatal bei Kassel sei nach der Rückkehr von einer privaten Reise positiv auf den neuen Erreger getestet worden, hieß es aus dem Konzern. Er sei nun in häuslicher Quarantäne. Dem Mann gehe es gut, nähere Angaben machte das Unternehmen nicht. Fünf Kollegen, die Kontaktpersonen waren, seien vorsorglich ebenfalls nach Hause geschickt worden. Man stehe in engem Kontakt mit den Gesundheitsbehörden. Die schon länger geltenden Vorschriften zu Hygiene und Gesundheitsschutz an den einzelnen VW-Standorten seien weiterhin in Kraft.

+++ Iran räumt wegen Coronavirus alle Straßen und will gesamte Bevölkerung testen +++

Im Iran – dem Land mit der dritthöchsten Todeszahl in der Coronavirus-Pandemie - will das Militär nach eigenen Angaben nun rigoros durchgreifen. Geschäfte und Straßen des Landes sollten binnen 24 Stunden komplett "geleert" und alle Staatsbürger auf das Virus getestet werden, teilte die Armee am Freitag mit. "Innerhalb von zehn Tagen wird die gesamte iranische Nation überwacht, sei es aus dem All, über Telefon oder - wenn nötig - persönlich", kündigte Armeechef Mohammed Bagheri an. Diejenigen, bei denen ein Verdacht auf eine Erkrankung bestehe, würden identifiziert.

+++ Lufthansa spricht mit Regierungen über Staatshilfe +++

Die Lufthansa lotet wegen der immensen Folgen des Coronavirus die Chance auf staatliche Unterstützung aus. "Wir sprechen mit den Regierungen der Heimatmärkte über mögliche Staatshilfen", sagte ein Konzernsprecher und bestätigte damit einen Bericht aus der Online-Ausgabe des "Handelsblatts". Neben der deutschen Regierung sei man mit den Regierungen von Österreich, Belgien und der Schweiz im Gespräch, in denen der Konzern mit seinen Tochtergesellschaften Austrian, Brussels und Swiss vertreten ist.

Der Zeitung zufolge nimmt Lufthansa-Chef Carsten Spohr an einer Runde mit Bundeskanzlerin Angela Merkel teil, in der es um das neuartige Coronavirus und die Folgen etwa für die Wirtschaft gehen solle. Der Lufthansa-Konzern hat wegen des immensen Nachfrageeinbruchs und Einreiseverboten einen Großteil des Flugangebots für die kommenden Wochen gestrichen.

+++ Laschet: NRW steht vor größter Bewährungsprobe der Landesgeschichte +++

Nordrhein-Westfalen steht wegen der Ausbreitung des Coronavirus nach Worten von Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) wahrscheinlich "vor der größten Bewährungsprobe" in der Landesgeschichte. "Wir haben es mit einem unsichtbaren Gegner zu tun, dessen Bekämpfung unser Land an den Rand seiner Kräfte führen wird", sagte Laschet in Düsseldorf.

Nach Einschätzungen von Experten werde sich in den kommenden ein bis zwei Jahren "eine große Zahl der Bevölkerung" in NRW mit dem Coronavirus infizieren – "und das in mehreren Wellen", sagte Laschet. Bei den meisten Infizierten sei der Krankheitsverlauf nicht bedrohlich, aber es sei trotzdem mit einer sehr hohen Zahl von schweren Verläufen zu rechnen. Daher müssen jetzt die "Schwächsten in unserer Gesellschaft" geschützt werden.

+++ Schweizer Regierung ordnet Schließung aller Schulen an +++

In der Schweiz schließen wegen der Coronavirus-Pandemie alle Schulen bis mindestens 4. April. Versammlungen von mehr als 100 Personen werden verboten, in Clubs und Restaurants dürfen sich nur noch 50 Personen gleichzeitig aufhalten. Das ordnete die Regierung an. Sie bewilligte gleichzeitig zehn Milliarden Franken (9,45 Mrd Euro) zur Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen. Auch Sport- und Kulturinstitutionen sollen unterstützt werden.

+++ Mehrere US-Bundesstaaten schließen Schulen wegen Coronavirus +++

Wegen des um sich greifenden Coronavirus schließen mindestens sechs US-Bundesstaaten die Schulen. Die Schulen in Ohio, Michigan, Oregon, Maryland, Kentucky und New Mexico wurden angewiesen, ab Montag für mindestens zwei Wochen zu schließen. Dies betrifft Millionen von Schülern und stellt ärmere Familien vor Probleme – viele setzen bei der Versorgung ihrer Kinder auf das kostenlose oder subventionierte Schulessen.

Es handele sich um einen notwendigen Schritt, "um unsere Kinder, unsere Familien und die allgemeine Gesundheit zu schützen", erklärte Michigans Gouverneurin Gretchen Whitmer.

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+++ Laschet: Keine Besuche mehr in Pflege- und Altenheimen in NRW +++

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus dürfen Alten- und Pflegeheime in NRW grundsätzlich nicht mehr besucht werden. Besuche seien nur in dringenden Ausnahmefällen möglich, sagte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) in Düsseldorf.

+++ Steinmeier sagt alle öffentlichen Termine ab +++

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat wegen der Corona-Krise alle in der kommenden Zeit geplanten öffentlichen Termine abgesagt oder verschoben. Das teilte das Bundespräsidialamt in Berlin mit. "Der Bundespräsident beschränkt sich zunächst auf interne Termine, Telefonkonferenzen und Gespräche", hieß es dazu weiter.

+++ Coronavirus: Frankreich verbietet Versammlungen mit über 100 Menschen +++

Im Kampf gegen die Corona-Epidemie verbietet Frankreich grundsätzlich Veranstaltungen mit über 100 Menschen. Die Regelung gelte für das ganze Land und so schnell wie möglich – was prinzipiell bedeute ab sofort, sagte Premierminister Édouard Philippe im französischen Fernsehen. Die neue Regelung werde Auswirkungen auf Theater oder Kinos haben. Es sei aber nicht beabsichtigt, den öffentlichen Nahverkehr zu schließen. Am vergangenen Wochenende hatte Frankreich Versammlungen von mehr als 1000 Menschen verboten. 

+++ Österreich stellt zwei Gebiete unter Quarantäne +++

Österreich stellt das Paznauntal sowie die Gemeinde St. Anton am Arlberg unter Quarantäne. Das teilte Bundeskanzler Sebastian Kurz in Wien mit.

+++ Österreich schließt die meisten Läden +++

Im Kampf gegen das Coronavirus müssen in Österreich ab kommender Woche viele Geschäfte vorübergehend schließen. Lebensmittelmärkte und Apotheken gehörten zu den Geschäften, die offen bleiben dürfen, sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz in Wien.

+++ Covid-19: EU-Kommission rechnet mit schrumpfender Wirtschaft +++

Die Wirtschaft in der Europäischen Union wird nach Einschätzung der EU-Kommission wegen der Coronavirus-Krise dieses Jahr schrumpfen. Ursprünglich war mit 1,4 Prozent Wachstum für 2020 gerechnet worden - nun werde das Wachstum "unter Null fallen, womöglich sogar erheblich", sagte ein hoher Kommissionsbeamter in Brüssel.

+++ Aida Cruises stellt Schiffsverkehr vorübergehend ein +++

Die Rostocker Kreuzfahrtreederei Aida Cruises stellt die Fahrten ihrer 14 Schiffe umfassenden Flotte wegen der Ausbreitung des Coronavirus zunächst bis Anfang April ein. In den kommenden drei bis vier Tagen beenden die Schiffe ihre Fahrten an geeigneten Standorten, von denen die Passagiere nach Hause gebracht werden können, wie ein Aida-Sprecher der Nachrichtenagentur DPA sagte.

+++ EU-Kommission: Aussetzen der Fiskalregeln bei Corona-Wirtschaftskrise +++

Im Falle eines Wirtschaftseinbruchs wegen der Coronavirus-Krise will die EU-Kommission die europäischen Fiskalregeln aussetzen. Dies würde im Einvernehmen mit den EU-Staaten geschehen, sagte Vizepräsident Valdis Dombrovskis am Freitag in Brüssel.

+++ NRW schließt nächste Woche alle Schulen +++

In Nordrhein-Westfalen schließen wegen des Coronavirus in der kommenden Woche alle Schulen bis zu den Osterferien. Das hat das Kabinett am Freitag entschieden, wie die Deutsche Presse-Agentur aus der Landesregierung erfuhr. Der genaue Schließungstag war zunächst noch offen - die "Rheinische Post" berichtete, dass die Schulen spätestens am Mittwoch geschlossen werden sollen. Damit ist Nordrhein-Westfalen das siebte Bundesland, das flächendeckende Schließungen plant.

+++ Tschechien verhängt ab Montag kompletten Reisebann wegen Coronavirus +++

Tschechien verhängt im Kampf gegen das Coronavirus ab Montag einen kompletten Reisebann. Ausländer dürfen ab dem 16. März nicht mehr einreisen, Tschechen nicht mehr ausreisen, wie die Regierung in Prag am Freitag mitteilte. Bislang sind 117 Fälle von Corona-Infizierten in dem EU-Land registriert worden. 

+++  Kassen geben Kliniken finanzielle Rückendeckung +++

Die gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) haben den Krankenhäusern finanzielle Rückendeckung bei zusätzlichen Kosten wegen der Coronakrise zugesichert. "Die Kliniken können sich darauf verlassen, dass die gesetzliche Krankenversicherung auch bei den Coronavirus-bedingten Mehrausgaben an ihrer Seite steht", sagte Stefanie Stoff-Ahnis, Vorstand beim GKV-Spitzenverband, am Freitag der Deutschen Presse-Agentur.

+++ Aussicht auf Staatshilfen für Unternehmen treibt Dax +++

Die Ankündigung umfangreicher Staatshilfen zur Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Krise hat die Erholung des deuschen Aktienmarkts am Freitagmittag angetrieben. Der Dax notierte zuletzt bei 9777,68 Punkten, womit er seine Gewinne auf 6,73 Prozent ausbaute. So will die Bundesregierung laut Finanzminister Olaf Scholz (SPD) Unternehmen in der aktuellen Krise mit unbegrenzten Kreditprogrammen helfen. Die Furcht vor den wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie hatten die globalen Aktienmärkte zuletzt schwer belastet.

+++ Bundesregierung kündigt Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen an +++

In der Coronavirus-Krise will die Bundesregierung den Unternehmen mit unbegrenzten Kreditprogrammen helfen. "Wir ergreifen alle notwendigen Maßnahmen, um Beschäftigte und Unternehmen zu schützen", kündigte Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) am Freitag in Berlin an.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) betonte, "kein gesundes Unternehmen sollte wegen Corona in die Insolvenz gehen, kein Arbeitsplatz sollte verlorengehen." Dafür sollen der Bundesregierung zufolge "im Volumen unbegrenzte Maßnahmen zur Liquiditätsausstattung" zur Verfügung stehen, um Unternehmen und Beschäftigte zu schützen. Wegen der hohen Unsicherheit in der aktuellen Situation habe sich die Regierung "sehr bewusst dafür entschieden, keine Begrenzung des Volumens unserer Maßnahmen vorzunehmen". Dies sei eine sehr bedeutende Entscheidung, hinter der die ganze Bundesregierung stehe.

Teil des Maßnahmenpaketes ist zudem, dass Unternehmen bessere Möglichkeiten bekommen sollen, ihre Steuerzahlungen zu stunden. Dadurch sollen ebenfalls Liquiditätsengpässe verhindert werden. Befürchtet werden angesichts der Virusausbreitung vor allem Kreditprobleme und Liquiditätsengpässe bei Unternehmen, die Umsatzrückgänge erleiden oder bei der Produktion in Schwierigkeiten geraten.

+++ Zahl der Corona-Toten im Iran erneut drastisch gestiegen +++

Im Iran ist die Zahl der Coronavirus-Toten und -Infizierten erneut drastisch gestiegen. Binnen eines Tages habe sich die Zahl der Toten von 429 auf 514 erhöht, sagte der Sprecher des Gesundheitsministeriums Kianush Dschahanpur am Freitag in Teheran. Die Zahl der offiziell erfassten Ansteckungen mit Sars-CoV-2 steigt auf 11364 - 1289 mehr als am Vortag. Die meisten Infektionen gab es erneut in der Hauptstadt Teheran. Gleichzeitig seien 3529 an dem Coronavirus Sars-CoV-2 infizierte Patienten geheilt aus den Krankenhäusern entlassen worden, so der Sprecher im Staatsfernsehen.

+++ Beschaffungsamt der Bundeswehr kauft 300.000 Masken und Schutzbrillen +++

Das Beschaffungsamt der Bundeswehr hat zur Bewältigung der Corona-Krise umfangreich Schutzausrüstung, Desinfektionsmittel und medizinisches Material für das deutsche Gesundheitswesen eingekauft. In einem ersten Schritt seien in einer "schwierigen Materiallage" 300.000 Schutzmasken und Schutzbrillen beschafft worden, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Insgesamt seien inzwischen 13 Verträge über 126 Millionen Euro abgeschlossen worden. "Das Material wird sofort geliefert", sagte der Sprecher. Das Beschaffungsamt (BAAINBw) in Koblenz ist im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums und anderer Regierungsstellen eingeschaltet worden, nachdem es international zu erheblichen Engpässen gekommen ist.

+++ Bundespolizei kontrolliert stärker an den Grenzen +++

Die Bundespolizei kontrolliert ab sofort stärker an den deutschen Grenzen. Wie ein Sprecher des Bundesinnenministeriums am Freitag auf Anfrage mitteilte, soll es stichprobenartige Kontrollen im direkten Grenzbereich geben. Dafür werde die Fahndung im 30-Kilometer-Bereich an den Grenzen etwas zurückgefahren. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hatte Bundespolizei-Präsident Dieter Romann am Donnerstag angewiesen, die Kontrollen an allen Binnengrenzen "noch einmal deutlich zu intensivieren".

+++ Bahn stellt Fernverkehr nach Italien wegen Coronavirus ein +++

Das neuartige Coronavirus sorgt im deutschen Südwesten für Zugausfälle. Betroffen ist der internationale Bahnverkehr nach Italien, teilte die Deutsche Bahn am Freitag mit. Die regelmäßig fahrenden EuroCity-Express-Züge (ECE) von Frankfurt am Main durch Baden-Württemberg über Offenburg und Freiburg nach Basel und Mailand fallen von sofort an aus. Direktverbindungen nach Italien seien nun nicht mehr möglich. Die Bahn reagiere damit auf entsprechende Anordnungen der Behörden. Diese gelten voraussichtlich bis zum 3. April. Italien ist Coronavirus-Risikogebiet.

+++ Auch Bremen verkündet Schul- und Kitaschließungen +++

Auch das Bundesland Bremen schließt im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus ab Montag alle Schulen und Kitas. Das teilte der Senat am Freitag in der Hansestadt nach einer Sondersitzung mit. "Der Senat sieht diese Maßnahme als notwendig an, um die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen", hieß es.

+++ FDP sagt Bundesparteitag ab +++

Wegen der sich ausbreitenden Corona-Epidemie hat die FDP ihren Bundesparteitag Mitte Mai abgesagt. Mit Blick auf die aktuellen Entwicklungen werde dieser bis auf weiteres verschoben, teilte die Partei am Freitag in Berlin mit. Die Gesundheit von Delegierten, Mitarbeitern, Journalisten, Gästen und Dienstleistern vor Ort habe Vorrang. Der Parteitag sollte am 16./17. Mai in Berlin stattfinden.

+++ Bulgarien verhängt Ausnahmezustand +++

Im Kampf gegen das neuartige Coronavirus hat das EU-Land Bulgarien einen einmonatigen Ausnahmezustand mit sofortiger Wirkung erklärt. Diese drastische Maßnahme wurde am Freitag einstimmig vom Parlament in Sofia auf Vorschlag der bürgerlich-nationalistischen Regierung gebilligt. Damit können nun alle Kindergärten, Schulen und Universitäten geschlossen werden.

+++ Bis zu 10.000 Coronavirus-Infizierte in Großbritannien +++

In Großbritannien haben sich nach Einschätzung von Medizinern bereits bis zu 10.000 Menschen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 angesteckt. Angesichts dieser Lage gibt es starke Kritik am Krisenmanagement der Regierung. Der frühere Gesundheitsminister Jeremy Hunt zeigte sich "überrascht und besorgt", dass Großbritannien nicht schneller handele und zum Beispiel Großveranstaltungen verbiete. Dies sei ein äußerst kritischer Zeitpunkt, sagte der Vorsitzende des Gesundheitskomitees im Unterhaus am Donnerstagabend in einem Interview des Senders Channel 4.

+++ Bundestag beschließt einstimmig Ausweitung von Kurzarbeitergeld +++

Der Bundestag hat im Schnellverfahren einstimmig die Ausweitung des Kurzarbeitergeldes beschlossen. Damit sollen Arbeitnehmer und Unternehmen besser vor den wirtschaftlichen Folgen der Ausbreitung des Coronavirus geschützt werden. Noch im Laufe des Tages soll auch der Bundesrat die Neuregelung billigen, die danach zeitnah in Kraft treten kann.     

+++ Bayern betreut Kinder von Eltern mit "systemkritischen Berufen" weiter +++

 Als Folge der Coronavirus-Krise tritt in Bayern ein Notfallplan für die Betreuung bestimmter Kinder in Kraft. "Wir werden eine Betreuung sicherstellen für Eltern, die in systemkritischem Berufen tätig sind", sagte Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) am Freitag in München. Zuvor hatte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) angekündigt, dass ab Montag in Bayern alle Kindergärten, Schulen und Kitas geschlossen werden - bis zum Beginn der Osterferien am 6. April. Damit werden in Bayern faktisch bis zum 20. April die Bildungseinrichtungen geschlossen.

+++ Regierung plant milliardenschwere Liquiditätshilfen +++

Finanzminister Olaf Scholz und Wirtschaftsminister Peter Altmaier planen in der Coronavirus-Krise nach dpa-Informationen millliardenschwere Liquiditätshilfen für Firmen. Damit sollen Unternehmen und Arbeitsplätze geschützt werden. Außerdem soll es Stundungen von Steuern geben.

+++ Bayern schränkt Besuchsmöglichkeiten an Krankenhäusern massiv ein +++

Zum Schutz älterer und kranker Menschen vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus werden die Besuchsmöglichkeiten an Bayerns Krankenhäusern stark eingeschränkt. Pro Patient sei ein Besucher pro Tag für jeweils eine Stunde angestrebt, sagte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Freitag in München. Sie betonte, dass in bestimmten Situationen Besuche aus "humanitären Gründen" weiter notwendig blieben, etwa wenn Kinder in der Klinik behandelt würden oder wenn jemand im Sterben liege.

+++ Schulen in ganz Niedersachsen schließen ab Montag +++

Niedersachsen schließt als nächstes Bundesland wegen der Ausbreitung des Coronavirus alle Schulen. Sie bleiben nach dpa-Informationen von Montag an dicht. Nach zwei Wochen außerplanmäßiger Schließung würden am 30. März nahtlos zwei Wochen Osterferien beginnen.

+++ Berliner Schulen werden geschlossen +++

Angesichts der steigenden Zahlen von Infizierten mit dem neuartigen Coronavirus stellen Schulen und Kitas in Berlin von nächster Woche an stufenweise ihren Betrieb ein. Das teilte der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) am Freitag mit. Die Schließung soll am Montag mit den Oberstufenzentren beginnen. Zuvor hatten Bayern und das Saarland angekündigt, von Montag an die Schulen zu schließen.

+++ Gebiet in Katalonien wegen Coronavirus zur Sperrzone erklärt +++

Erstmals nach Ausbruch der Coronavirus-Krise ist in Spanien ein Gebiet zur Sperrzone erklärt worden. Die insgesamt knapp 70.000 Einwohner der katalanischen Nachbargemeinden Igualada, Vilanova del Camí, Santa Margarida de Montbui und Òdena dürfen das Sperrgebiet rund 60 Kilometer nordwestlich von Barcelona seit 21 Uhr am Donnerstag nicht mehr verlassen. Diese Maßnahme gelte zunächst für 14 Tage, teilte die katalanische Regionalregierung mit.

+++ Bayern erlässt Besuchsverbot für Pflege- und Altenheime +++

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus untersagt der Freistaat Bayern Angehörigen weitgehend den Besuch von Alten- und Pflegeheimen. Das sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Freitag in München.

+++ Virologe: Schließung von Schulen und Kindergärten "alternativlos" +++

Schulen und Kindergärten in ganz Deutschland sollten nach Ansicht des Virologen Alexander Kekulé geschlossen bleiben, um die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus einzudämmen. Bundesweite Schließungen seien seiner Meinung nach "absolut alternativlos", sagte er am Freitag im ZDF-"Morgenmagazin". Jedes infizierte Kind würde statistisch gesehen zwei bis drei andere Kinder anstecken. Das würde eine "Infektionslawine" auslösen, die nur schwer zu stoppen sei.

+++ Auch Luxemburg schließt seine Schulen ab Montag +++

Auch Luxemburg macht wegen der Coronavirus-Pandemie für zwei Wochen seine Schulen dicht. Von Montag (16. März) bis 29. März werde es in Klassenräumen keinen Unterricht geben, teilte die luxemburgische Regierung mit. Auch Kindertagesstätten und andere Betreuungseinrichtungen sollten geschlossen werden. Mit diesem Schritt wolle man eine Ausbreitung des Coronavirus eindämmen. Auch die Universität Luxemburg stellt auf E-Learning um. Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen mit Sars-CoV-2 ist im Großherzogtum auf 26 (Stand Donnerstagabend) gestiegen.

+++ Estland erklärt Ausnahmezustand wegen Coronavirus-Ausbreitung +++

Angesichts der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus hat Estland nun auch den Ausnahmezustand ausgerufen. Nach Angaben der Regierung in Tallinn gilt der Notstand bis zum 1. Mai. Schulen und andere Bildungseinrichtungen sollen ab Montag geschlossen bleiben. Auch öffentliche Veranstaltungen sind untersagt, teilte die Staatskanzlei in der Nacht zum Freitag mit. An Grenzen, Flughäfen und Häfen des baltischen EU-Landes werden Gesundheitskontrollen eingeführt, Einreisende müssen zudem in einem Fragebogen ihre vorherigen Aufenthaltsorte angeben.

+++ Nepal verbietet Mount-Everest-Besteigungen wegen Coronavirus +++ 

Wegen des neuartigen Coronavirus hat Nepal alle bereits erteilten Genehmigungen zur Besteigung des Mount Everest in der Hauptklettersaison im Frühling gestrichen. Außerdem gebe es bis Ende April keine Visa direkt bei der Ankunft mehr, sagte ein Sprecher der nepalesischen Tourismusbehörde am Freitag. Zuvor hatte bereits China, von wo aus man den 8848 Meter hohen Berg auch besteigen kann, die Expeditionen abgesagt. 

+++ Bayern schließt alle Schulen +++

Wegen der Coronavirus-Krise schließt Bayern ab Montag alle Schulen. Bis zum Beginn der Osterferien am 6. April werden alle Kindergärten, Schulen und Kitas geschlossen, wie die Deutsche Presse-Agentur am Freitag aus Regierungskreisen erfuhr. Zuvor hatte das Saarland als erstes Bundesland angekündigt, landesweit Schulen und Kindertagesstätten bis Ende der Osterferien zu schließen.

+++ Erster Fall von Coronavirus im UN-Hauptquartier +++

Das neuartige Coronavirus hat nun auch das UN-Hauptquartier in New York erreicht. Eine philippinische Diplomatin wurde nach Diplomatenangaben vom Donnerstag (Ortszeit) positiv auf das Virus getestet. Die Frau sei zuletzt am Montag am Sitz der Vereinten Nationen gewesen. Einen Tag später habe sie sich krank gefühlt und testen lassen, das Ergebnis sei dann am Donnerstag übermittelt worden.

+++ Auch Portugal schließt wegen Coronavirus alle Schulen +++

Auch Portugal schließt wegen der Ausbreitung des Coronavirus alle seine Schulen. Wie Ministerpräsident António Costa am Donnerstagabend mitteilte, beginnen die Schulschließungen am Montag und dauern bis zum Osterwochenende. Der eigentlich für 30. März geplante Beginn der Osterferien wird damit um zwei Wochen vorgezogen.  In Portugal gibt es bislang 78 bestätigte Fälle von Infektionen mit dem Virus. Alle Veranstaltungen mit mehr als tausend Teilnehmern in geschlossenen Räumen und mehr als 5000 Teilnehmern in offenen Räumen wurden dort bereits untersagt. 

+++ Saarland schließt ab Montag alle Schulen und Kindertageseinrichtungen +++

Wegen des sich ausbreitenden Coronavirus werden im Saarland ab kommendem Montag alle Schulen und Kindertageseinrichtungen geschlossen. Dies geschehe aufgrund der Situation des Saarlandes als Grenzland zum Risikogebiet Grand Est in Frankreich, teilte die Staatskanzlei in der Nacht zu Freitag mit. Die Einrichtungen werden demnach bis zum Ende der Osterferien geschlossen. Eine Notbetreuung für Familien werde sichergestellt. Damit solle die Ausbreitung des Virus verlangsamt werden.

+++ Lateinamerika schottet sich wegen Coronavirus zunehmend gegen Europa ab +++

Nach den USA schottet sich auch Lateinamerika wegen des Coronavirus zunehmend gegen Europa ab. Die Staaten Argentinien, Bolivien, Paraguay, Peru und Venezuela kündigten am Donnerstag vorübergehende Verbote von Flügen aus Europa an.

+++ NBA macht "mindestens 30 Tage" Pause nach positivem Covid-19-Test +++

Als Reaktion auf die Coronavirus-Pandemie will die NBA mindestens einen Monat pausieren. Diesen Zeitraum nannte der Chef der stärksten Basketball-Liga der Welt, Adam Silver. Die Pause werde "wahrscheinlich mindestens 30 Tage dauern", kündigte er am Freitag in einem Brief an die Fans an. Dies entspricht in etwa dem Rest der regulären Saison, die bis zum 15. April angesetzt ist. Ab dem 18. April stünden normalerweise die Playoffs an, die Finalspiele sollten am 4. Juni beginnen.

+++ Merkel: Wegen Coronavirus auf Sozialkontakte weitgehend verzichten +++

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich am Abend nach überlangen Beratungen der Bundesregierung mit den Ministerpräsidenten der Länder in Berlin zur Coronavirus-Krise geäußert, weitere Schritte angekündigt und die Bevölkerung aufgerufen, an der Eindämmung des Virus mitzuwirken. Sie äußerte sich gemeinsam mit Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Hamburgs Erstem Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD).

Gesellschaft/Kultur: Merkel rief die Bevölkerung wegen der rasanten Ausbreitung des Coronavirus auf, "wo immer es möglich ist, auf Sozialkontakte zu verzichten". Das sagte Merkel am Abend nach Beratungen der Bundesregierung mit den Ministerpräsidenten der Länder in Berlin. Bund und Länder dringen nach Aussage der Kanzlerin zudem darauf, auch "nicht notwendige" Veranstaltungen mit weniger als 1000 Teilnehmern abzusagen. "Das ist ein Aufruf an alle", betonte Merkel.

Wirtschaft: Noch an diesem Freitag wollen Bundestag und Bundesrat die Regeln für ein erleichtertes Kurzarbeitergeld beschließen, so Merkel. Weitere "weitreichende Maßnahmen" zur Stärkung der Wirtschaft sollen Finanzminister Olaf Scholz (SPD) und Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) am Freitag vorstellen.

Schulen: Deutschlandweite Schließung von Schulen und Kitas wird es laut Merkel zunächst nicht geben, sie brachte aber eine Verlängerung der Osterferien als denkbare Option bei einer Verschlechterung der Situation ins Gespräch. Nicht alle Regionen seien gleich stark betroffen, es sei aber damit zu rechnen, dass das Virus sich sukzessive im ganzen Land zeige. Dann werde es auch bei Schulschließungen "zu einem Gleichklang kommen", so Merkel.

Krankenhäuser: In den Krankenhäusern sollen die Bereiche Intensiv- und Atemschutz gestärkt werden, "das werden wir nach vorne bringen", sagte Söder. Die Beschaffung medizinischer Ausrüstung werde vom Bund unterstützt. Um die Krankenhäuser für Coronapatienten freizuhalten, sollen nach dem Willen von Bund und Ländern alle planbaren Operationen, Aufnahmen und Eingriffe verschoben werden. Dies solle soweit medizinisch vertretbar ab Montag für unbestimmte Zeit gelten.

Die Krise: Merkel betonte, die aktuelle Krisensituation sei "außergewöhnlicher als die Bankenkrise, weil Wissenschaft und Medizin noch keine Antwort haben." Das Coronavirus bringe einen "Einschnitt, der uns sehr viel abverlangt." Die nächsten vier bis fünf Wochen seien entscheidend für die Eindämmung des Virus'. Merkel: "Wir sollten alles tun, um den Zusammenhalt in unserem Land deutlich zu machen." 

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