Vorbereitungen laufen, der genaue Zeitplan der Initiative ist aber nicht bekannt. Helfer erwarten einen längeren Einsatz. Alle Entwicklungen im stern-Newsblog.
Wichtige Updates
Zeitplan noch nicht bekannt
Am Sonntagmorgen waren zwischen dem Hafen in Kirchdorf und dem vor der Insel Poel liegenden Wal immer wieder DLRG-Boote unterwegs, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet. Insgesamt sind demnach fünf DLRG-Boote und ein Jet-Ski am Hafen von Kirchdorf, etwa 20 DLRG-Kräfte sind rund um den Buckelwal im Einsatz. Sie sind auch zur Sicherung des Einsatzpersonals vor Ort.
Am Vormittag haben sich laut Agentur Mitglieder des Rettungsteams im Hafen länger mit den Behörden und der DLRG besprochen. Direkte Informationen von der Initiative selbst habe es zunächst nicht gegeben.
Ob der Buckelwal am Sonntag transportiert werden kann, ist noch offen. Dem Wal solle die für den Transport benötigte Plane vorgelegt werden, wie ein Teammitglied der privat finanzierten Rettungsaktion am Morgen der Deutschen Presse-Agentur in Kirchdorf sagte. Dann müsse man sehen, wie er darauf reagiere.
Ob der Buckelwal am Sonntag transportiert werden kann, ist noch offen. Dem Wal solle die für den Transport benötigte Plane vorgelegt werden, wie ein Teammitglied der privat finanzierten Rettungsaktion am Morgen der Deutschen Presse-Agentur in Kirchdorf sagte. Dann müsse man sehen, wie er darauf reagiere.
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Auf Bildern von Sonntagmorgen sieht es aus, als lägen weiße Tücher auf dem Rücken des Buckelwals. Wie der NDR berichtet, handelt es sich dabei jedoch nicht um Tücher, sondern um eine dicke Schicht Zinksalbe. Die Salbe sei bereits am Samstag auf die stark angegriffene Haut des Meeressäugers aufgetragen worden. Das habe die Tierärztin, die dem privaten Team angehört, bestätigt.
Stefan Sauer / dpa / picture alliance
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Auch heute soll eine Pressekonferenz stattfinden, sagen Teile der Initiative. Nachdem ein Mann gestern die Pressekonferenz unterbrach, überlegen die Verantwortlichen, wie sie stattfinden soll. Eine Uhrzeit stand gestern Abend noch nicht fest.
Zur Pressekonferenz im Hafen sind gestern rund fünfzig Schaulustige gekommen. Ein Mann stürmte am Ende aus dem Publikum hervor und trat nah an die Tierärztin Janine Bahr van Gemmert. Er wurde immer lauter, bis er rief. "Wir haben das Gefühl hingehalten zu werden." Bahr van Gemmert entgegnete, die Maßnahmen liefen im Hintergrund.
Die Szene am Ende der Pressekonferenz am Samstag mit Tierärztin Janine Bahr von Gemmert (M.). Leon Meckler / stern
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Rune Weichert
Wie genau der intern bekannte Zeitplan nun aussieht, wollten die Mitglieder der Initiative am Samstag nicht preisgeben. Hintergrund sei, dass das Team von außen nicht unter Druck stehen wolle. „Wir sind jetzt gut dabei“, sagte Tierärztin Bahr-van Gemmert, die auf Föhr ein Robbenzentrum leitet, laut Nachrichtenagentur DPA. Sie gestand aber auch ein: „Wir wären gerne noch schneller.“
Der geschwächte Wal liegt am Sonntag bereits den 20. Tag an derselben Position in der Kirchsee in der Wismarer Bucht.
Der geschwächte Wal liegt am Sonntag bereits den 20. Tag an derselben Position in der Kirchsee in der Wismarer Bucht.
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Rune Weichert
Die private Rettungsinitiative für den vor der Ostseeinsel Poel festliegenden Buckelwal soll heute fortgesetzt werden. Am Samstag waren Helfer den gesamten Tag wieder in der Nähe des Wals und eine schwimmende Arbeitsplattform war näher an den Meeressäuger gebracht worden. Ein Transport ins offene Meer war nach Angaben der an dem Rettungsversuch beteiligten Tierärztin Janine Bahr-van Gemmert jedoch auch am dritten Tag der Aktion nicht möglich.
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Kai Müller
Tier „freigespült“
Die private Rettungsaktion für den an der Ostseeküste festliegenden Wal hat sich weiter verzögert. Der Meeressäuger sei „freigespült“ worden, sagt die Tierärztin Janine Bahr van Gemmert auf der Insel Poel.
Von einem Schwimmbagger aus wurde laut Bahr van Gemmert mithilfe einer Pumpe der Sand unter dem Meeressäuger weggespült, um das Tier anschließend anheben und abschleppen zu können.
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Kai Müller
Es ist ein faszinierendes Verhalten, bei dem sich Buckelwale ihre Bewegungen koordinieren, um Beute zusammenzutreiben: Mit Hilfe von Luftblasen werden „Netze“ gebildet.
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Tierärztin Janine Bahr van Gemmert von der Retter-Initiative ergänzt auf Nachfrage zur Verzögerung der Rettung: „Wir haben einen Zeitplan, wir wären auch gerne weiter.“ Es brauche aber auch Genehmigungen, die ebenfalls Zeit brauchen.
Tierärztin Janine Bahr van Gemmert (l.). Leon Meckler / stern
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Kai Müller
Walretter: „Bürokratie vor Ort ist leider problematisch“ – heute kein Waltransport mehr
In einer Presseerklärung des Rettungsteams erklärt eine Tierärztin des Rettungsteams, dass es dem Wal in der Ostsee gutgehe. Die Behörden bremsten mit neuen Anträgen und erforderlichen Genehmigungen die Rettung zeitweise, wie das Rettungsteam ergänzte.
Die konkrete Rettung per Plane und Luftkissen werde heute jedoch nicht mehr stattfinden.
Ein Arbeitsponton mit einem Bagger und kleinere Begleitboote sind nah dran am Wal vor der Insel Poel. Bernd Wüstneck / DPA
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Netz wird ausgebreitet
Ein Netz aus Maschen und mit Planen wird in der Ostsee ausgebreitet, wie auf Livebildern und Aufnahmen von Medien zu sehen ist.
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Die Vorbereitungen zur Rettungsaktion befänden sich sechs Stunden in Verzug, heißt es aus einem Gespräch mit der Initiative. Zu Gründen wollen die Verantwortlichen nichts sagen.
Bis Mittag sammeln sich etwa zwei Dutzend Schaulustige an dem Weg zum Ufer. Einige von ihnen sagen, sie seien zuversichtlich, dass eine Rettung gelingen kann.
Ein Dutzend Freunde aus Holchheim, Itzehoe sind für eine Mahnwache angereist. 28 Stunden möchten sie am Hafen ausharren und in ihren Campingwägen übernachten. Sie haben sie vor Tagen angemeldet, weil sie dachten, dass eine Rettung ausbleibt und wollen so ein Zeichen setzen.
Bis Mittag sammeln sich etwa zwei Dutzend Schaulustige an dem Weg zum Ufer. Einige von ihnen sagen, sie seien zuversichtlich, dass eine Rettung gelingen kann.
Ein Dutzend Freunde aus Holchheim, Itzehoe sind für eine Mahnwache angereist. 28 Stunden möchten sie am Hafen ausharren und in ihren Campingwägen übernachten. Sie haben sie vor Tagen angemeldet, weil sie dachten, dass eine Rettung ausbleibt und wollen so ein Zeichen setzen.
Leon Meckler / stern
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In der Nähe des Wals befindet sich nun auch schweres Gerät. Auf einer Ponton-Plattform steht ein Bagger.
Die Rettungsaktion sieht nach früheren Angaben der privaten Initiative vor, zunächst Schlick im Bereich des Wals wegzuspülen, um diesen dann mit Luftkissen anzuheben. Unter den Wal soll dann eine zwischen Pontons befestigte Plane geführt werden, mit der das Tier Richtung Nordsee transportiert werden soll.
Die Rettungsaktion sieht nach früheren Angaben der privaten Initiative vor, zunächst Schlick im Bereich des Wals wegzuspülen, um diesen dann mit Luftkissen anzuheben. Unter den Wal soll dann eine zwischen Pontons befestigte Plane geführt werden, mit der das Tier Richtung Nordsee transportiert werden soll.
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Fünf Boote der DLRG sind vom Hafen gestartet und auf dem Weg zum Wal. Taucher sollen noch einmal langsam an das Tier heranfahren, sagte eine Sprecherin der Initiative.
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Guten Morgen! Leon Meckler hier. Ich berichte heute von der Insel Poel für Sie von der geplanten Wal-Rettung. Das Tier liegt ruhig da. Auch die Stimmung ist ruhig. Es laufen aktuell keine sichtbaren Vorbereitungen in der Nähe des Wals. Zwei Dutzend Menschen warten gespannt ab, wie es weitergeht.
Ein weiterer Ponton, der sich im Hafen befindet, soll laut Hafenmeisterin demnächst in Bewegung gesetzt werden, berichtet der NDR.
Ein weiterer Ponton, der sich im Hafen befindet, soll laut Hafenmeisterin demnächst in Bewegung gesetzt werden, berichtet der NDR.
Vom Ufer aus ist der Wal zu sehen. Leon Meckler / stern
Walbeobachter und Pressevertreter sind teils von weit her angereist, um die geplante Rettungsaktion zu verfolgen. Leon Meckler / stern
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Kai Müller
Der Wal wirkt immer noch entspannt und muss zumindest für heute keinen Rettungs-„Stress“ mehr fürchten.
Am Hafen in Kirchdorf/Poel werden die letzten Pontonbauteile für die nun doch erst für morgen geplante Rettung noch bereitgestellt.
Damit verabschieden wir uns für heute vom Bloggen zur Walrettung und wünschen einen entspannten Abend. Morgen geht es an dieser Stelle weiter.
Am Hafen in Kirchdorf/Poel werden die letzten Pontonbauteile für die nun doch erst für morgen geplante Rettung noch bereitgestellt.
Damit verabschieden wir uns für heute vom Bloggen zur Walrettung und wünschen einen entspannten Abend. Morgen geht es an dieser Stelle weiter.
Der Wal, zugedeckt mit Folien, am Freitagabend. Kai Müller / stern
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DPA