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Während Geiselnahme: Brite posiert grinsend mit Flugzeugentführer

Es war ein stundenlanger Nervenkrieg, der unblutig zuende ging: Ein Mann entführte ein Flugzeug der Egyptair nach Zypern. Offenbar verängstigte das nicht jeden Passagier. Ein Brite posierte für ein Foto mit dem Entführer - breit grinsend.

Ben Innes (r.) posiert mit dem Entführer

Ben Innes (r.) posiert mit dem Entführer

Die Passagiermaschine mit 55 Menschen an Bord war auf dem Weg vom ägyptischen Alexandria nach Kairo, als ein Mann das Flugzeug in Richtung Zypern entführte. Der Sprengstoffgürtel um seinen Bauch erwies sich als Attrappe, die Geiselnahme ging unblutig zuende. Die Passagiere der Egyptair muss der Vorfall dennoch in Angst und Schrecken versetzt haben. Doch einem britischen Reisenden erging es offenbar anders: Der Mann ließ sich in dem Airbus A320 mit dem Entführer fotografieren - fröhlich und breit grinsend. Das Bild kursiert derzeit bei Twitter und wird hundertfach geteilt.

"Ich dachte, wenn die Bombe echt ist, habe ich sowieso nichts zu verlieren", sagte Ben Innes der britischen "Sun". "Also habe ich die Chance genutzt, mir das alles näher anzusehen." Eine Stewardess habe übersetzt, als er den Entführer gefragt habe, ob er ein Foto mit ihm machen dürfe. "Er zuckte mit den Schultern und sagte okay, also habe ich mich neben ihn gestellt und gegrinst." Die Aufnahme habe die Flugbegleiterin gemacht.


Entführer ist der Polizei bekannt

Am Dienstagnachmittag hatten die Sicherheitskräfte den Entführer mehrere Stunden nach der Landung in Larnaka festgenommen. Er wurde mehr als eine Stunde lang verhört. Der aus Ägypten stammende Entführer, dessen Identität nach Angaben der dortigen Behörden geklärt wurde, hatte nach den ersten Ermittlungen persönliche Motive. Er verlangte, seine zyprische Ex-Ehefrau zu sehen, mit der er gemeinsame Kinder hat. 

Das ägyptische Innenministerium erklärte, der Täter sei der Polizei wegen Betruges, Diebstahl und Drogendelikten bekannt. Die Passagiere wurden am Abend mit einem Sonderflug zurück nach Kairo geflogen. Auch die Maschine landete nach Sicherheitskontrollen von einer neuen Crew gesteuert in Ägypten.

kis mit DPA/AFP
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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