Die Barge, die den Wal in sichere Gewässer transportieren soll, ist nördlich des Skagerrak angekommen. Wird der Wal nun bald abgesetzt? Alle Entwicklungen im stern-Newsblog.
Seit Anfang März ist ein Buckelwal vor der deutschen Ostseeküste umhergeirrt und dabei wiederholt gestrandet – erst in Schleswig-Holstein vor Timmendorfer Strand – daher der Name „Timmy“ – und schließlich am 31. März endgültig vor der Insel Poel in der Wismarer Bucht (Mecklenburg-Vorpommern). Nun schwimmt der Wal in einer Art stählernem Aquarium und soll an den dänischen Inseln vorbei bis in die Nordsee gebracht werden. Das Ziel von dort aus: der Nordatlantik, sein eigentlicher Lebensraum im Sommer.
Wal schwimmt in Transport-Barge
Wie Schlepper und Barge vorankommen und ob der von Fachleuten bereits aufgegebene und mutmaßlich schwer kranke Wal überlebt?
Alle Entwicklungen im stern-Newsblog:
Wichtige Updates
Moritz Dickentmann
Route der „Fortuna B“ live nachverfolgen
Vom Schlepper „Robin Hood“ hat nach stern-Informationen inzwischen die „Fortuna B“ den Lastkahn mit dem Wal übernommen. Die „Robin Hood“ begleitet den Schleppverband aber noch durch die Ostsee Richtung Norden. Beim Schiffsortungsdienst „Marine Traffic“ können Sie den aktuellen Standort der „Fortuna B“ und der „Robin Hood“ samt ihrer Routen live in der unten stehenden Karte nachverfolgen.
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Rune Weichert
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
die Sonne ist im Skagerrak untergegangen, vor Ort ist es dunkel. Ob der Buckelwal in die Freiheit geschwommen ist, wie es ihm geht und was die nächsten Schritte sind – wir wissen es derzeit nicht. Aber wir werden Sie morgen ab 8 Uhr wieder hier mit allen wichtigen Infos zu Wal „Timmy“ versorgen.
Danke für Interesse bis hierhin! Und gute Nacht!
die Sonne ist im Skagerrak untergegangen, vor Ort ist es dunkel. Ob der Buckelwal in die Freiheit geschwommen ist, wie es ihm geht und was die nächsten Schritte sind – wir wissen es derzeit nicht. Aber wir werden Sie morgen ab 8 Uhr wieder hier mit allen wichtigen Infos zu Wal „Timmy“ versorgen.
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Rune Weichert
Der Schiffskonvoi mit dem mehrmals an der deutschen Ostseeküste gestrandeten Buckelwal fährt kurz vor Sonnenuntergang auf Kurs im Skagerrak genannten Teil der Nordsee. Der Schlepper, die sogenannte Barge mit dem Wal sowie das Begleitschiff fuhren am Abend nördlich der nördlichsten Spitze Dänemarks zunächst in Richtung Norwegen. Die Freisetzung des Wals soll an einem öffentlich nicht bekannten Ort in der Nordsee erfolgen.
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Rune Weichert
Was denken Sie, liebe Leserinnen und Leser? Schwimmt der Buckelwal, bekannt als „Timmy“ und „Hope“, heute noch in die Nordsee?
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Hinweis: Diese Umfrage ist nicht repräsentativ.
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Rune Weichert
Eine Herausforderung ist offenbar, dass der Buckelwal nicht mit dem Kopf zur Öffnung der Barge liegt. Auf den Livebildern ist ein Schlauchboot an der Öffnung des Lastkahns zu sehen, ein Schlepper liegt neben der Barge.
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Rune Weichert
Kommt der Buckelwal jetzt frei? Auf Livebildern von News 5 ist zu sehen, wie man anscheinend versucht, den Meeressäuger in der Barge zu wenden. Wir halten Sie auf dem Laufenden.
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Rune Weichert
Der Schiffskonvoi mit dem mehrfach an deutschen Küsten gestrandeten Buckelwal nähert sich wieder dem Übergang zur Nordsee. Der Schlepper, die Barge mit dem Wal und das Begleitschiff fuhren am Nachmittag stetig Richtung Norden, wie beim Schiffs-Ortungsdienst Vesselfinder zu beobachten ist. Die Freisetzung des Wals erfolgt deshalb womöglich doch, wie ursprünglich geplant, in der Nordsee.
Am nördlichsten Punkt Dänemarks, nahe der Stadt Skagen, fließen Kattegat und Skagerrak zusammen, weshalb auch vom Eingang zur Nordsee gesprochen wird. Diesen Punkt hatte der Konvoi am Freitagmorgen fast erreicht, musste wegen des hohen Wellengangs zunächst aber abdrehen und war wieder Richtung Süden gefahren. Das Absperrnetz an der Barge wurde bereits entfernt, freigesetzt wurde der Wal jedoch bislang nicht.
Am nördlichsten Punkt Dänemarks, nahe der Stadt Skagen, fließen Kattegat und Skagerrak zusammen, weshalb auch vom Eingang zur Nordsee gesprochen wird. Diesen Punkt hatte der Konvoi am Freitagmorgen fast erreicht, musste wegen des hohen Wellengangs zunächst aber abdrehen und war wieder Richtung Süden gefahren. Das Absperrnetz an der Barge wurde bereits entfernt, freigesetzt wurde der Wal jedoch bislang nicht.
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Annette Berger

Live-Bilder auf "News5" zeigen die Stelle, an der der Wal im Norden Dänemarks offenbar an diesem Freitag freigelassen werden soll. Noch ist unklar, ob "Timmy" bald aus der Barge schwimmen kann.
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Annette Berger

Vorbereitungen für Freilassung von Timmy gestartet
Das Sicherungsnetz an der Barge mit dem sich darin befindenden Buckelwal ist entfernt worden. Das ist auf einem Live-Video von "News5" zu sehen, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet. Der Schlepper mit der angehängten Barge befindet sich noch ein Stück vor dem nördlichen Ende Dänemarks und damit noch in der Ostsee. Am nördlichsten Punkt Dänemarks, nahe der Stadt Skagen, fließen Kattegat und Skagerrak zusammen, weshalb auch vom Eingang zur Nordsee gesprochen wird. Plan der Initiative war eigentlich, das Tier erst in der Nordsee an einer geeigneten Stelle abzusetzen. Doch das Wetter ist offenbar zu schlecht.
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Annette Berger

Laut einem Bericht des „Focus“ ist geplant, den Wal noch an diesem Freitag gegen 17 Uhr freizulassen. Von der privaten Rettungsinitiative erfuhr das Medium, dass an dem Tier inzwischen der Peilsender angebracht worden sei. Der Buckelwal müsse bei Tageslicht freigelassen werden, hieß es weiter. Alles andere sei zu gefährlich für das Team. Wo „Timmy“ genau ins offene Meer schwimmen soll, sei noch unklar.
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Felix Haas
Wal „Timmy“ steht offenbar bald die Freilassung bevor.
Der Buckelwal „Timmy“ könnte bereits in den späten Nachmittagsstunden entlassen werden. Das sagte Jens Schwarck der DPA. Schwarck ist Mitglied der privaten Initiative und beim Transport mit dabei.
Aktuell werde versucht, den Sender am Tier anzubringen. Schwarck: „Es wird außerdem vorbereitet, dass das Netz relativ schnell entfernt werden kann für den Fall, dass der Wal aus der Barge entlassen werden muss, weil er sich nicht wohlfühlt oder weil es zu gefährlich für ihn ist“.
Der Buckelwal „Timmy“ könnte bereits in den späten Nachmittagsstunden entlassen werden. Das sagte Jens Schwarck der DPA. Schwarck ist Mitglied der privaten Initiative und beim Transport mit dabei.
Aktuell werde versucht, den Sender am Tier anzubringen. Schwarck: „Es wird außerdem vorbereitet, dass das Netz relativ schnell entfernt werden kann für den Fall, dass der Wal aus der Barge entlassen werden muss, weil er sich nicht wohlfühlt oder weil es zu gefährlich für ihn ist“.
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Annette Berger

Auf diesem Screenshot des Trackers "Vesselfinder" lässt sich gut erkennen, dass der Wal-Transport eine Schleife gefahren ist. Das Wetter lässt es derzeit nicht zu, dass Schlepper und Barge in die Nordsee fahren.
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Annette Berger

Waltransport stockt auf dem Weg in die Nordsee
Der Waltransport hat kurz vor dem Übergang von der Nord- in die Ostsee beigedreht. Das zeigen Routenbilder von Schiffstrackern. Laut einem Wetterbericht ist es um Skagen herum zwar sonnig, aber auch windig. Die Walretter sind mit ihrer lebendenden Fracht deshalb wieder in Richtung Ostsee umgedreht. Der Grund sind vermutlich Wellen von etwa zwei Metern. Für „normale“ Schiffe ist das nicht besonders hoch, aber der Waltransport ist empfindlich.
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Felix Haas
Das Transportschiff mit dem vor Mecklenburg-Vorpommern gestrandeten Buckelwal hat nach tagelanger Reise nun fast die Nordsee erreicht. Laut dem Schiffs-Ortungsdienst Vesselfinder befand es sich am frühen Freitagmorgen etwa 11 Seemeilen (rund 20 Kilometer) vom nördlichsten Punkt Dänemarks entfernt. Dort, nahe der Stadt Skagen, fließen Kattegat und Skagerrak zusammen, weshalb auch vom Eingang zur Nordsee gesprochen wird.
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Kai Müller
Waltransport kommt allmählich voran: Lastkahn in Kattegat zwischen Dänemark und Schweden
Der Transport des vor der Insel Poel geborgenen Buckelwals kommt Stück für Stück weiter voran. Am Donnerstag war der von dem Schiff „Fortuna B“ gezogene Lastkahn mit dem Wal im Kattegat zwischen der dänischen Insel Jütland und der schwedischen Westküste unterwegs, wie aus Positionsdiensten zur Schiffsverfolgung hervorging. Die hinter der privaten Rettungsinitiative stehende Unternehmerin Karin Walter-Mommert sagte der Nachrichtenagentur AFP, der Wal sei „sehr lebendig“ und „singt im Moment sehr viel vor sich hin“.
Nach dem Kattegat soll das Schiff dann weiter nördlich das Skagerrak ansteuern, welches das Kattegat und damit die Ostsee mit der Nordsee verbindet. Walter-Mommert strebt nach eigenen Worten an, dass der Lastkahn mit dem Buckelwal weiter Richtung Norwegen und Atlantik gebracht wird – „dorthin, wo andere Wale in die Nähe kommen“.
Der Buckelwal wird in seiner Barge vom Schlepper Fortuna B entlang der dänischen Küste in Höhe Aarhus in Richtung Nordsee gezogen. Christoph Reichwein / DPA
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DPA