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KW 37/2005: Ist die Liebe nicht nur ein Instinkt um sich fortzupflanzen? (Claudia, Falkenau)

Joe Wessing aus Berlin ist da ganz nüchtern: "Rein biologisch gesehen ist die Liebe ein reines Hirngespinst, aber eine solche Weltsicht wäre schon sehr deprimierend."

Nein. Hier wurde "verliebt sein" mit Liebe verwechselt; ersteres ist Instinkt, letzteres nicht.

Ingrid, Blotzheim

ingrid.ressler(at)cibasc.com

Ja!

Rainer Guthardt, Baunatal

r.g.btl(at)web.de

Streng evolutionär argumentiert geht es im Leben nur um die Vermehrung. Der ganze Bohei, den der Mensch daneben noch praktiziert, füllt nur die Zeit zwischen den Fortpflanzungsakten. Liebe ist demnach nur eine Erfindung, die den Sex gesellschaftlich legitimiert. Unabdingbar ist sie für die Erhaltung der Art nicht. Deshalb ist die Bezeichnung Instinkt auch nicht richtig. Liebe zwischen Mutter und Kind im Sinne einer Verbindung zum unbedingten Schutz des Nachwuchses ist ein Instinkt. Liebe zwischen den Eltern nicht.

Axel, München

Ja alles andere ist illusion oder durch andere triebe überlagert oder vermischt

Schweikert, Mechernich

info(at)apotheke-mechernich.de

Absolut, nein. Man muss die Geschte der bio-kulturellee Evolution beachten. Das ist auch die Geschische Mensch zu sein.

Dr. O?uz Özdemir

oguzmir(at)yahoo.com

Sicher, absolut. Beispiel: Frau hat die Wahl zwischen einem Arbeitslosen und einem Millionär. Beim AL gibt's was vom Imbisstand, nen Spaziergang im Park und dannach geht's in den Sozialbau. Mit dem Millionär gibt's nen Flug nach Rom zum Aperativ, den Spaziergang samt Picknick macht man im Schatten des Eifelturms und dann geht's in's Grand Hotel an der Seine. Auf die Frage ob es an der Kohle liegt das ihr der Millionär lieber ist, werden 99% der Frauen sagen das es nicht keinesfalls so ist, er ist einfach "interessanter". Und eben dieses "Interessant" das zur Liebe ihrerseits führt, ist nur der natürliche Instinkt der Frau sich in ein gemachtes Nest zu hocken in dem der Nachwuchs (Sinn des Lebens/Fortpflanzung) am besten gedeiht. Ergo sind auch alle Frauen Prostetuierte, auch wenn sie sich dessen nicht bewußt sind . Das mag wie eine Themaverfehlung klingen, ist sie aber nicht. Denn: Die Frau hat sich ja nur verliebt um für sich und den Nachwuchs das Beste rauszuholen. Und nein, ich bin nicht frustriert.

Geier Markus, Postmünster

Cyranoder2te(at)gmx.de

Rein biologisch gesehen ist die Liebe ein reines Hirngespinst ,..aber eine solche Weltsicht wäre schon sehr deprimierend

Joe Wessing Berlin

zebrabar(at)indonesien-dreams.de

ABSULUT......und jeder der da mehr reininterpretiert ist ein hoffnungsloser romantiker. aber so ist der mensch er sieht was er sehen will.

mister smash

Kann auch reizende Geselligkeit sein für anderes!

Der Art-Erhaltungstrieb, ist wohl der stärkste Trieb, den der Mensch besitzt.Er dominiert so auch über Liebesgefühle.

Stephan Vöcklinghaus, 50996 Köln

stevoc(at)onlinehome.de

nein, der instinkt zur fortpflanzung führt zum geschlechtsverkehr. aber für die gefühle ist allein das herz verantwortlich. der kopf weiß nicht, was das herz braucht.

schnecke, hannover

schnecke(at)hab-verschlafen.de

Nur??? Zuerst mal: ohne Fortpflanzung währe der Mensch wohl nicht sehr weit gekommen. Also sollte man das nicht mit "Nur" bezeichnen. Andereseits liebe ich doch auch meinen Hund, mein Auto und meine Tochter. Ich denke nicht, dass das was mit Fortpflanzung zu tun hat. Liebe ist vielleicht "nur" ein Zusammenspiel von Chemikalien im Kopf, welche uns davon abhalten alleine daheim zu versauern und nur zur Fortpflanzung vor die Tür zu gehen. Ach ja, ich sehe übrigens viele Menschen im Mittagsfernsehen, die sich Fortpflanzen ohne zu lieben.

Peter Kanus, Darmstadt

peter(at)gmx.de

Nein, sonst gäbe es keine Homosexuelle.

daum, ludwigshafen

softmacho1(at)aol.com

nein,wenn das wäre,dann würden vollgerichtig immer nur optimales Genetisches Material zusammen finden. Da aber Frau ansich 2 Beweggründe hat, (sicheres Heim und bestes genetisches Material)ist das zum Teil auch Kalkül.

uwe,München

uwes2(at)gmx.de

Zuerst einmal sollte geklärt werden, was denn überhaupt Liebe ist.

Ist die Liebe nur ein Instinkt, um sich vortzupflanzen? Die Beantwortung der Frage hängt davon ab, was man unter Liebe versteht. Wenn man unter Liebe das intensive Gefühl versteht, das durch Hormone gesteuert und landläufig als Liebe bezeichnet wird, dann ist die Anwort ja. Es gründet sich meist auf sexuelle Glücksgefühle mit einem speziellen Partner und ist wegen der Funktionsbezogenheit Fortpflanzung von relativ kurzer Dauer. Die höchste Form der Liebe ist bedingungslose Liebe. Sie wird als ungerichtete Geben-Qualität beschrieben, unabhängig von einem Liebesobjekt. Zu ihrer Beschreibung wird die Metapher einer Wolke genannt, die so voll ist, dass sie einfach regnen muss. Dabei ist es unwichtig, ob der Regen in einer Wüste oder oder auf fruchtbares Land fällt. Lieben kann demnach nur jemand, der diese Qualität in sich entwickelt. Nur wer Liebe hat, kann sie auch geben. Verbreitet ist ein Liebesbegriff, der darauf gründet, dass Liebe als Qualität nicht vorhanden ist sie und daher bei einem Partner gesucht wird. Der Ausspruch "Ich liebe dich" bedeutet in Wirklichkeit deshalb meist "liebe mich", eine Forderung. Beide Partner in einer Beziehung stellen sich diese Forderung offen oder verdeckt gegenseitig. Wenn bedingungslose Liebe bei keinem Partner vorhanden ist, ist Frustration vorprogrammiert. Ein wesentlicher Grund, warum Beziehungen schnell scheitern.

heinz Schöndfelder, Berlin

zeno(at)snafu.de

Verliebtsein ist möglicherweise ein hormoneller Trick der Natur, damit sich Menschen überhaupt auf eine Beziehung einlassen. Aber kennen Sie jemanden, der wirklich liebt? Ich bin in meinem bisherigen Leben nur wenigen begegnet, die zur Liebe fähig sind.

Christoph, Berlin

christoph(at)arcor.de

Wenn Sie Liebe mit sexuellem Bedürfnis, mit Trieb gleichsetzen, also auf den animalischen Anteil reduzieren, dann ja. Da wir Menschen aber über Verstand, Emotionen und Harmoniebedürfnis verfügen (sollten!) und diese Empfindungen auch dem Begriff Liebe zuordnen, stellen wir fest, daß Liebe mehr ist als nur Fortpflanzungsinstinkt.

Kernbeiser, Leipzig

kernbeiser (at)gmx.net

Es ist ein Instinkt und im hohen Maße von den Hormonen abhängig. Welchen Grund sollte man haben sich fortzupflanzen? - ist doch ein ökonomisches Desaster, als auch physische Vernichtung möglich. Also muß ein ernstzunehmender Stoff her um die eigene Sicherheit aufzugeben - für eine Übergeordnete,Generationenvertrag. Staatenbildung, wie bei den Ameisen.

W. Kühn Leipzig

wolfgangde(at)primacom.net

NEIN 1. Es gibt so viele Formen der Liebe die nicht der Fortpflanzug dienen, z.B. Elternliebe, Geschwisterliebe, Kindesliebe, meinetwegen auch Tierliebe, usw. ABER 2. Zum Fortpflanzen braucht man nicht unbedingt Liebe. Das geht auch ohne gut.

Maiken Liefeith

M_Liefeith(at)web.de

Ich glaube kaum, da es einen sehr klaren Unterschied zwischen "Liebe" und einfacher "Geilheit" gibt.. Das Bedürfniss Sex zu haben ist führt zur Geilheit, während Liebe auch ohne Sex auskommt, bzw. meiner Meinung nach eher zu einem Bedürniss nach Nähe und Geborgenheit führt.

Friedrich, Eutin

Um sich fortzupflanzen ist keine Liebe nötig.

01Honigmond(at)gmx.de

Die Liebe kann aus der Einsicht entstehen, dass das gemeinschaftliche Leben dem Einzelnen mehr Zufriedenheit bereitet, was dann für alle besser ist und somit nicht auf Eigennutz beruht.

A. Papathan, Lahr

alexispap(at)yahoo.de

nicht nur - sondern auch.

B.Jung Frankfurt

bj(at)jungffm.de

Zum reinem Akt der Arterhaltung ist auch ein seelischer Zusammenhalt notwendig um den Nachwuchs zu schützen.

G. Auer Pohlheim

Auer-Pohlheim(at)online.de

auf jeden fall!!

andree oberst ,manguinhos, esp.santo, brasil

andree_oberst(at)hotmail.com

Ich wäre sehr vorsichtig damit, das Konstrukt "Instinkt" bei Lebewesen zu benutzen, die zumindest in Ansätzen linear-zeitbezogen ("kausal") denken können. Das sind vorallem die höheren Primaten (Hominiden). Bei solchen Lebewesen kommen zu den unmittelbar physisch induzierten Bedürfnissen und den evolutionär bedingten sozialen Bedürfnissen zusätzlich erkenntnisinduzierte Bedürfnisse zum Tragen. Wenn ein Mensch also nicht gerade mit veränderten Signalübertragungsmustern zu kämpfen hat (z.B. Triebtäter) oder sich in einer extremen Ausnahmesituation befindet, dann kontrolliert sein zeitlich-lineares Denken, also insbesondere seine erkenntnisinduzierten Bedürfnisse sein Verhalten. Ein Beispiel: Ein Student favorisiert eine bestimmte Kommilitonin als zukünftige Beziehungspartnerin. Aufgrund seiner früheren Erfahrungen und Beobachtungen antizipiert er für diese Verbindung "Mit ihr werde ich glücklich." Dieses Glück sieht vor seinem inneren Auge so aus: Er ist integriert in den Studentenkreis. Er nimmt am gerade vehement stattfindenden studentischen Pärchenbildungsprozess teil. Sie lernen gemeinsam für die Zwischenprüfung. Die andere Kommilitonin, die ihn zuvor abgelehnt hat, kriegt nun doch ein Auge. Alle schauen ihn als Partner des favorisierten Mädchens mit genau den sehnsüchtigen Augen an, mit denen er das Mädchen gerade betrachtet. Sein Selbstwertgefühl und seine daraus resultierende Gelassenheit und Attraktivität erleben einen enormen Zuwachs. Er erlebt romantische Phantasien nunmehr live. ... Wenn wir betrachten, worauf alleine Sex schon abzielen kann: auf Intensität im momentanen Erleben, auf Intimität mit dem Partner, auf Prestigedenken, auf Unterwerfung oder Dominanz, auf das Verarbeiten oder Ausblenden innerer Spannungen und Ängste, auf genitale Lustgefühle, auf die Aussicht einen Minipartner zu fabrizieren, auf Überwindung des Einsamkeitsgefühls, auf Geld- und Nahrungserwerb, auf Sicherung des sozialen Status, auf gegenseitige Körperpflege, auf Selbstbestätigung, auf "sportliche" Betätigung, und, und, und, ... und uns dann verdeutlichen, dass "Liebe" ein Konstrukt ist, unter das von den meisten Menschen noch erheblich mehr gefasst wird, kann man, denke ich, die Einbgangsfrage: "Ist die Liebe nicht nur ein Instinkt, um sich fortzupflanzen?" getrost verneinen. www.alexberlin.de

www.alexberlin.de

ayq(at)gmx.de

nein, auch wenn es manchmal so aussieht... :-))

Prasse, 53757 Sankt Augustin

dr.prasse(at)t-online.de

Wenn dem so ist, dann ist Liebe der schönste Instinkt der Welt!!! Und mal ehrlich: Fortpflanzung mit rosa Brille im Gesicht ist auch nicht das Schlechteste…

Mona Eichler aus München

monaeichler(at)aol.com

Natürlich! deswegen hält die Liebe ja auch nur 7 Jahre, dann sind die Kleinen aus dem Gröbsten raus und können für sich selber sorgen. Dann kann sich, zum Durchmischen und verbreiten des Erbgudes der Mann nach ein anderes gesundes, jüngeres Weibchen umschauen. So war da zumindest vor 10000 Jahren, oder?

Markus, Nürnberg

ms(at)clickon.de

Was denn sonst?

bettina, Köln

Definitiv nicht! Die Liebe, die ich lebe, würde vor der Annahme, dass es wirklich so wäre, gar nicht existieren dürfen. Ich lebe in einer lesbischen Beziehung, die Liebe ist sehr intensiv, alles genauso wie bei heterosexuellen Beziehungen. Mit dem einzigen Unterschied, dass sie für Fortpflanzung nun einmal überhaupt gar nichts hergibt. Wie auch, zwei Frauen können ja kein Kind miteinander bekommen.

Nicole, Zürich

nicole(at)atlantica.ch

Liebe ist kein Instinkt und wenn doch, dann dient er ganz bestimmt nicht der Fortpflanzung!! Liebe ist ein Gefühl welches nur uns Menschen zuteil wird, wenn überhaupt. Es gibt Menschen, die behaupten, Liebe sei das egoistischste Gefühl von allen. Wie auch immer es sein mag, fest steht, dass es zwei Gefühle gibt, die am intensivsten verspürt werden, 1. Liebe und 2. Leid.

Angelika Drott

angel2908(at)aol.com

nein, ich glaube die liebe ist umfassendes bedürfnis sich in dieser welt aufgehoben zu fühlen, verstanden und eine möglichkeit zu haben jeden tag besonderer zu machen. die liebe sehnt und sucht und existiert unabhängig von der fortpflanzung denn sie kann auch menschen mit 60 oder 70 oder 80 noch finden und ihnen den kopf verdrehen. es ist mir immer noch ein rätsel ob es tatsächlich die eine besondere person ist oder ob es aus einer reihe von zufälligkeiten besteht warum die eine person die große liebe ist und die andere nur ein irrtum, vielleicht hat das alles in erster linie mit dem moment zu tun in dem man sich trifft und ob dann das sehen der einen person dem sehen und den wünschen der anderen person entspricht. ich wünschte die liebe könnte freier sein und gleichzeitig verbindlicher, größer und lauter und gleichzeitig kleiner und feiner. und wenn sie zur fortpflanzung führt ist das doch auch großartig - wenn eine wirklich tiefe liebe dem zugrunde liegt.

petit, berlin

petitvulkan(at)gmx.de

Fortpflanzung hat mit Liebe NICHTS zu tun ... dies geschieht wohl aus anderen Gründen : Trieb und die Erhaltung der eigenen Gene - ob dies immer zum Wohle der Allgemeinheit geschieht bleibt fraglich. Die Liebe zwischen Mann und Frau gibt es nicht im eigentlichen Sinne...jedoch sehe ich die Gefühle für die eigenen Kinder als die wahre Liebe - ohne Hintergedanken und auf eigene Vorteile bedacht ist man unermüdlich bereit sich für sie aufzuopfern ... oder sollte auch dies nur ein Instinkt sein ?

Katja Düren , Ungarn

durenkalmar(at)invitel.hu

Die Liebe gibt es um ihrer selbst Willen. Sie unterstützt den Fortpflanzungstrieb, indem sie ihn mit angenehmen Gefühlen versieht, so wie der Orgasmus beim Sex schöne Gefühle auslöst.

Samuel Jooth, Kuppenheim

Um sich fortzupflanzen braucht es keine Liebe. Es braucht dazu nur ein paarungswilliges (sprich geiles) Männchen und ein ebensolches Weibchen. Den Rest erledigt dann die Natur. Der Begriff Liebe ist in der Biologie nicht definiert und wird in ihr auch nicht verwendet. Evolutionsbiologisch ist das Gefühl der Liebe möglicherweise im Zusammenhang mit der Sexualität entstanden, wobei die Liebe es ermöglichen sollte, eine erfolgte Partnerselektion über längere Zeiträume zu stabilisieren. Es sind zwar bei vielen Tierarten monogame Paarbeziehungen bekannt z.B. bei Graugänsen, aber ob diese Tiere dabei Liebe empfinden, ist unbekannt und solange unerforschbar wie sich die Gänse weigern, unsere Sprache zu quaken.

Konrad Lorenz, Schwamendingen

ja, das stimme ich zu

Finni halbeisen Dusiburg

laifl.jeyen(at)msa.hinet.net

Wir Menschenskinder haben uns zwar evolutioniert,gehoeren aber nach wie vor der Gattung der Saeugetiere an. Diese haben diverse instinktive Handlungsweisen und den Trieb zum Kopulieren,sprich die Tat zur Gattungserhaltung, ist die Staerkste deren. Das man im Laufe der Evolution und der Entwicklung von zivilisierteren Umgangsformen dazu die 'Liebe' spaeter erfunden hat, steht auf einem anderen Blatt, wohl etwa dem gleichen wie die Monogamie und andere soziale Erfindungen. Interessant zu wissen ist vielleicht noch,das der sekundaere, zweitstarkste Trieb der Gattung Mensch ist die Neugierde, die uns von Entdeckung zu Entdeckung 'treibt". Aber vielleicht wird es hier zu wissenschaftlich fuer die Urfrage ...?

G.in't Groen,Dongguan, VR China

gerard19442000(at)yahoo.com.cn

Der Ursprung der Liebe ist der Fortpflanzungstrieb und diese Funktion erfüllt sie natürlich nach wie vor. Aber, wie in vielen Dingen, erfährt der Mensch auch in der Liebe ein seelisches Erleben, welches ihn über das Tier stellt. Sport z.B. ist auch eine Art Überlebenstrieb – der Stärkere kommt durch – aber damit verbinden sich menschliche Eigenschaften wie Ehrgeiz, Disziplin, Selbstvertrauen, usw. und nicht zuletzt Spaß. Diese Dualität, Urtriebe und -instinke gegenüber seelischem Erleben, erfahren wir nicht nur in der Liebe, sondern im Prinzip in jeder Sekunde unseres Seins.

Michael K.

kontakt(at)klaehn-design.de

Auf die anfängliche Verliebtheit mag das zutreffen. Echte, tiefe Liebe entwickelt sich aber erst nach und nach und hat mit dem Fortpflanzungstrieb nichts mehr zu tun. Sonst müssten sich ja selbst die glück- lichsten Paare trennen, sobald es mit der Fortpflanzungsfähigkeit vorbei ist.

Benico, Leverkusen

beatetm(at)aol.com

Und wenn es so wäre?? Na und? Was folgt daraus? Hunger ist auch nur ein Gefühl um am Leben zu bleiben.

Strassner

strassner(at)bluwin.ch

Ich liebe meine Frau auch, wenn wir gerade nicht... Ausserdem liebe ich meine Kinder, meine Freunde, meine Eltern, gute Filme, schöne Musik, die freie Natur. Alles ohne Fortpflanzungshintergedanken. Und überhaupt: so viele lieben das liebe Geld wie verrückt, aber mit dessen Fortpflanzung will es nicht so recht klappen...

Thomas, St. Gallen (Schweiz)

oegerli(at)gmx.ch

nein, es hat auch eine deutliche soziale komponente <>

georg, berlin

csillag22(at)web.de

Nein definitiv nicht, sonst würden nicht viele Paare bewusst auf Kinder verzichten, z.B. zu Gunsten der Karierre, aber trotz dieser Tatsache lebenslang zusammen bleiben. Aber die Frage ist falsch formuliert, denn Liebe ist kein Instinkt, sondern ein Gefühl. Menschliche Instinkte äußern sich anders, z.B. Babyinstinkte (das Neugeborene weisst instinktiv, wie es an der Brust saugen soll und dass es an der Brust sagen kann und soll). Neben Mutterinstinkten verfügt der Mensch über so gut wie keine Instinkte mehr.

Susi Bauer, Aachen

liasphere(at)hotmail.com

Wir Menschen leben in der Illusioin, wir seien Individuen mit einer Kontinuität an selbstbezogener Wahrnehmung. Aber meiner Ansicht nach verändern wir uns ständig, die Kontinuität ist nur eine Simulation. Also glaube ich, dass Liebe der Versuch ist, ausserhalb unserer fragilen Existenz eine andere Kontinuität zu errichten, an der wir die eigene Struktur ständig überprüfen können. Insofern also eine wahrscheinlich biologisch determinierte Vorgabe. Nichtsdestotrotz eine sinnvolle, jedenfalls für eine Weile, im jeweiligen Einzelfall....

Thomas G. A. Mank aus Berlin-Viktoriastadt

thomas.mank(at)kultursysteme.de

nein, die Liebe ist kein Instinkt zum Fortpflanzen, denn sonst würde man ja einen Menschen und denken 'den lieb ich', aber in der mehrheit der Fälle entwickelt sich liebe erst im laufe der Zeit. Es ist aber anzunehmen, dass Aussehen und Attraktivität eine Rolle bei der Fortpflanzung spielen. Denn wenn Mann/Frau sein Gegenüber attraktiv findet, kommt es wahrscheinlicher zur Fortpflanzung. Liebe ist dann wohl der Instinkt, den Patner, mit dem man sich fortpflanzen will (was man aber schon weiß) zu behalten und sich nicht direkt nach dem Akt zu verlassen. Das Männer im durchschnitt mehr Frauen im Leben haben als Frauen Männer kann man damit begründen, dass Frauen sich sicher seien können, dass sie sich fortgepflanzt haben, aber Männer müssen vielleicht mehr Frauen haben, um 'Erfolg' zu haben. Die Sprunghaftigkeit der Männer liegt dann wohl daran, möglichst viel von ihrem Samen in Umlauf zu bringen.

G.M.., Dortmund

das würde ich theoretisch mal mit "ja" beantworten. Meine Praxis sieht aber so ganz anders aus. Lieben tu ich stark und viel (behaupte ich jetzt mal so) aber - mit 34 - habe und hatte ich einfach so überhaupt keine Lust auf Kinder! Ausserdem habe ich den starken Verdacht, dass, wenn beide Partner bewusst UND unbewusst keine Kinder wollen, das noch immer die sicherste Verhütung ist. Also, meine Antwort aus der Praxis heißt ganz klar: NEIN-LIEBE MUSS WAS ANDERES SEIN!

Katrina Meißner, München

katrina(at)katrina-web.net

das wäre ja schlimm, dann hätte ich schon ein ganzes klassenzimmer

mika, augsburg

genau - mehr ist es eigentlich auch nicht - und dann gemeinsam die Kleinen groß zu bekommen

Uwe, München

Sicher nicht! Es gibt doch recht unterschiedliche Arten von Liebe: Elternliebe, Kinderliebe, platonische Liebe... Zum Fortpflanzen braucht man keine Liebe sondern sexuelle Erregung und auch die kann im Zeitalter der künstlichen Befruchtung in den berühmten Schrank gesperrt werden.

Dirk Schipke 21244 Buchholz

yahoo

im gegenteil...liebe ist erst dann wahr, wenn eben keine fortpflanzungsidee im hinterkopf steckt.

wolfgang schulte, henri-chapelle

info(at)wolfgangschulte.com

Tiere pflanzen sich fort, ohne zu lieben. Manche Menschen auch, z.B. genügt manchmal ein One Night Stand und schon ist Nachwuchs da. Die meisten Kinder sind aber wohl Produkt und Krönung der Liebe. Andererseits gibt auch Menschen die sich lieben, ohne an Fortpflanzung zu denken. Die Liebe ein Instinkt?!? Die Mutterliebe, ja. Aber Liebe ein Instinkt zur Fortpflanzung? Nein! Liebe ist sooo viel mehr...!

Ch. Sucrée., Paris

Das die Liebe ein solcher Instinkt ist kann nicht ausgeschloßen werden, ist aber letzendlich vollkommen egal. Erstens weil es keinen Einfluß darauf hat wie sich Liebe anfühlt. Zweitens weil der Mensch ein Naturwesen ist und Instinkte sowie der Mensch selbst Teil der Evolution, oder je nach Sichtweise Schöpfung sind. Meine These:Jeder der Liebe gespürt hat wird die Verbindung zwischen den Worten "nur" und "Liebe" in einem Satz als unpassend empfinden. Liebe mag ein Instinkt sein, er fühlt sich jedoch ganz sicher wunderbar an und warum soll ein Instinkt nicht auch edel sein dürfen. Vielleicht ist die Liebe der edelste aller Instinkte. Auch wenn man die Liebe auf bestimmmte Hormonausschüttungen zurückführen kann, so ist ihr konkreter Einfluß auf den Verlauf der Welt bei der Definition derselben von weit höherer Bedeutung. Wenn man verstehen möchte was Liebe ist sollte man geliebt haben oder geliebt worden sein. Andernfalls wird man nie die Liebe an sich begreifen sondern nur ihre biochemische Funktionsweise.

Georg G. , Hamburg

gfg1982(at)gmx.de

Im Rahmen dieser Frage sollte man darauf hinweisen, das es neben einem Verliebt sein auch die als gemeinhin bekannte Liebe gibt. Betrachtet man zuerst einmal das Verliebt sein, erscheint es mir logisch davon auszugehen das dies eine dominante Rolle fuer die Fortpflanzung hat. Durch die Rosarote Brille sieht der Partner einfach perfekt aus und dies haelt nun ja auch lange genug an, meist ein paar Monate, um sicher zu stellen das es mit der Fortpflanzung klappt. Was nun die Liebe angeht, ist das etwas Bestaendigeres. Liebe ist Vertrautheit, Aufopferung und sein gegenueber mit allen Fehlern anzunehmen, obwohl man diese erkannt hat. Im Zwischenmenschlichen ist die Liebe das notwendige Kit, damit wir uns Entwickeln koennen, da der Mensch nunmal auf Gemeinschaft ausgerichtet wuerde ohne diese Liebe wir verwelken. Betrachtet man das Ganze christlich versteht man diese Aspekt der Liebe eventuell sogar besser. Die Liebe gibt nicht auf, sie traegt nicht nach, sie sucht das Beste fuer den Naechsten wie es in der Bibel geschrieben steht. Es sind also diese Agape und Platos Liebe die den Menschen durch den Alltag traegt und stuetzt. Fuer die Fortpflanzung ist der Eros essentiell. Gruss Daniel

Daniel Ritter, Muenchen

daniel(at)danrit.net

Mitnichten, denn sie trägt wohl mit dazu bei über Handlungen und Gefühle nachzudenken, was dann den Verstand ausmacht und somit über dem Instinkt steht.

Werner Schulz

werner.schulz(at)plus.cablesurf.de

Wenn das nur ein Instinkt ist um sich fortzupflanzen, warum gibt es dann Homosexualität bzw. Liebe zwischen Männern und zwischen Frauen?

Johannes Be Kärner, Wichtelhausen

schlumpf3956(at)web.de

Sex ist der Instinkt, sich fortzupflanzen. Liebe ist die Illusion, sich mit einer anderen Person in einem Einklang zu befinden, der jede Einsamkeit versagt.

Krumbholz, Greta. Hamburg

gertjek(at)gmx.de

Ja!

Angela Ansbacher, Augsburg

angela.ansbacher(at)zbfs.bayern.de

Sollte die Liebe (nur) ein Instinkt sein um das Weiterbestehen der Menschen zu gewährleisten, so hat sich einer eine ziemlich interresante (schön emotional) Variante dazu ausgedacht. Da das Tierreich auch weiter bestehen will müssten die sich auch Lieben, was ich mal nicht annehme. Ein Instinkt ist geeignet einiges Leben zu Schützen oder zu Retten. Warum also nicht auch unseres?

Andreas R. Hannover

Ja ist sie... und? Ist die Flucht und Agnst nicht auch ein Instinkt, um sein Leben zu retten? Mit Essen, Trinken und Atmen (etc.) verhält es sich genauso.

Enno; Kiel

ewj(at)gmx.at

Der Mensch ist lediglich ein Vehikel für seine Gene, für deren Reise durch die Zeit. Liebe ist nur ein praktisches Beförderungsmittel.

Olaf Eichhorn, Karlsruhe

thag63(at)hotmail.com

Nein Liebe gehört zum menschlichen Bewusstsein!

Mario B. , Lünen

Menschen haben keine Instinkte, auch wenn Ihnen Werbung und Boulevardmedien das immer wieder erzählen, es wird nicht wahrer. Bis zum Alter von 2-3 Jahren haben sie Instinkte, wenn sie anfangen zu reden und Dinge zu hinterfragen, entledigen sie sich dieser. Und genauso, wie sie den Instinkt verloren haben, nach richtiger Nahrung zu greifen, anstelle des Glutamat-Maggi-Würfels...genauso haben sie auch keinen Fortpflanzungsinstinkt. Den hat auch übrigens keiner, allenfalls Sexualtriebe gibt es (allerdings ist ein Trieb kein Instinkt). Sex macht nunmal auch Spaß, Kinder dann schon weitaus weniger.

Hercules Rockefeller

falscher_arzt(at)yahoo.com

Im Grunde schon. Ich denke aber man sollte hier den Sexualtrieb vom Liebe als dem Wunsch nach einer fürsorglichen Partnerschaft unterscheiden. In der Natur gibt es zwei Strategien: 1. Zeuge sehr viele Nachkommen und überlasse sie sich selbst. Ein paar davon schaffen es schon irgendwie geschlechtsreif zu werden. 2. Zeuge nur wenige Nachkommen und sorge persönlich dafür dass sie sich fortpflanzen können. Liebe ermöglicht uns die erfolgreich die 2. Variante durchzuführen, da beide Eltern sich gemeinsam natürlich besser um den Nachwuchs kümmern können. Viele Vögel machen das übrigens auch so. Liebe dient nicht direkt der Vermehrung, als vielmehr der erfolgreichen Aufzucht der Nachkommen.

Alex, Lazne Belohrad

Exakt so ist es - wäre es anders wäre dieses Phänomen längst ausgestorben !

Sandmännchen, Schlafenhausen

"Ja"

Gerd Schneider, Bornheim

hgsch(at)netcologne.de

Wenn die Liebe nur ein Instinkt wäre um sich fortzupflanzen, dann hätten Frauen, die ihre Männer lieben niemals "Migräne" und dann würden alle Leute, die sich lieben sich nur noch fortpflanzen wollen. Bei der Liebe geht es in erster Linie um jemanden zum Teilen des Lebens. Fortpflanzung kommt da auch bei vor, aber eben nicht primär. Es geht einfach um den besseren Teil von sich, mit dem das Leben eben mehr Spaß macht, als vorher, denn das ist es doch, wo wir leben, in einer Spaßgesellschaft!

Alex, Wuppertal

Alex20.05.(at)gmx.de

Lust ist der instinkt sich Fortzupflanzen, liebe ist ein zusätzliches Gefühl, damit man sich nicht Jede Art von Menschen aussucht und hässliche Kinder produziert..

Jakane, München

flame3(at)freenet.de

Ich würde sagen, das ist ein Teil davon. liebe befriedigt noch mehr Grundbedüfnisse. Wie z.B. austausch von Zärtlichkeiten, Geborgenheit,Sicherheit,persönliche Bestätigung ... Also was lernen wir daraus, jeder sollte sich mal wieder verlieben.

Rainer Peters, Lehrte

rainerpeters1(at)freenet.de

Na ist doch ganz klar! Ist eben das schwache Geschlecht.(Wie man es so nennt! sorry!) Sonst hätten Se eins oder zwei auf die Fresse gekriegt.

na ich

naich(at)web.de

ja.Aber ein schöner und sinnvoller.Der Instinkt die am besten geeignete Person zur Fortpflanzung zu bewegen.Oder für den Akt der Fortpflanzung.Hi Hi.

Scherzkeks

Das glaube ich nun beim besten Willen nicht. Denn Liebe ist wahrlich nicht erforderlich, um sich fortzupflanzen. Dafür genügt bereits die jedem Menschen in mehr oder minder großem Maße innewohnende Gier nach dem jeweils anderen Geschlecht, die mit Liebe bekanntlich nichts zu tun hat. Man könnte jetzt natürlich behaupten, die Liebe sei lediglich eine spezielle Ausformung dieser Gier, aber dies widerspräche dann doch den Erfahrungen, die zumindest dem Großteil der Menschheit irgendwann einmal zuteil werden. Lediglich in jüngerer Zeit, in der Verhütung so einfach ist wie nie zuvor, mag die Liebe bei der Fortpflanzung eine bedeutendere Rolle spielen. Dies ist sicherlich als positive Entwicklung zu sehen, da auf diese Weise - sollte man zumindest meinen - mehr "Kinder der Liebe" gezeugt werden. Daraus sollte man aber keinesfalls schließen, daß die Liebe lediglich der Fortpflanzung dient !

Oliver, München

oliverniebler(at)hotmail.com

genau! und die sexlust der frauen wird vom mond beeinflusst! hab ich auch immer gesagt!

möscht isch nit so jerne saachen

die auch nit

Dann gäbe es zwischen gleichgeschlechtlichen Paaren keine Liebe.

Sonja Dressel, Würzburg

stella80(at)gmx.de

Das wär wohl etwas einfach! Weil man zum Einen Sex/Kinder, wie man an unserer Gesellschaft sieht, auch ohne Liebe haben kann und die Liebe damit dann wohl ausgedient hätte. Und zum Anderen belegen Paare ohne Kinderwunsch und homosexuelle Paare, dass Liebe nicht nach dem Reiz-Reaktions-Schema mit Fortpflanzungswunsch gleichzusetzen ist! Also: Nein!

Jessika Hannover

aufwachen(at)gmx.de

wieso Liebe um sich fortzupflanzen?

StefaNo, Stuttgart

sn(at)notboss.de

Hallo Redaktion diese Ansicht ist ja völlig überholt. Viel wichtiger ist seine Lust zu befriedigen. Mit ner scharfen Braut. Viele Grüße

Holger Jährig 22307 Hamburg Habichtsplatz 15

holger.jaehrig(at)bsf.hamburg.de

natürlich ist sie ein Instinkt, den wir Menschen allerdings wie alle Triebe individuell beeinflussen können...sollten, wobei das nicht jedem zu gelingen scheint., oder sie wollen nicht, was wohl wahrscheinlicher ist.

tom nestman, köln

tom(at)orad.tv

Liebe hat mit Fortpflanzung überhaupt nichts zu tun.

Ein Mann

Blödsinn. Das eine geht ohne das andere. Das andere aber auch ohne das eine...

Paulchen, München

haraldlink(at)aol.com

Kurz: Ja!

Patrick, München

Nein, man kann Liebe ja nicht nur gegenüber potentiellen Geschlechtspartnern empfinden. Liebe kann man auch für Besonders gute Freunde, Verwandte und die eigenen Kinder fühlen. Liebe ist ein weitreichender Begriff, der sich bei weitem nicht nur auf das Körperliche fixiert. Liebe ist einfach ein Gefühl der Zuneigung, egal zu wem, es ist nicht auf bestimmte Personengruppen oder Situationen beschränkt.

Leila Weber, Mutterstadt

leila.weber(at)gmx.de

Hier muß man zwischen dem Geschlechtstrieb und Liebe differenzieren: -Äußerliche Attraktivität und die sprichwörtlichen Flugzeuge im Bauch würde ich dem simplen Geschlechstrieb zuordnen, wie blümerant dies auch oft in der Literatur verklärt wird. -Liebe entsteht eher durch ein tiefes Psychologisches Verständnis des Gegenübers, kann also sowohl in Verbindung mit dem Geschlechtstrieb, als auch anderen Erscheinungsformen auftreten, wie zum Beispiel Mutterliebe und auch die Platonische Liebe. Anmerkung des Autors: Ist es nicht erstaunlich, daß die sogenannte Liebe meist spätestens dann verschwindet, wenn das gezeugte Kind Ca. 3 Jahre alt ist? Hier ist der Fortpflanzungspart erfüllt, das Kind ist aus dem gröbsten raus, und die Schmetterlinge verwandeln sich in Backsteine. "Nun prüfe, wer sich ewig bindet"

P.M.E., Neuhausen

peter.edlinger(at)de.wilsonlog.com

Nein, um uns fortzupflanzen haben wir einen Sextrieb... Liebe dient dazu das Paar zusammenzuhalten um das Kind zu versorgen...

Martin, Flörsheim

gehtdich(at)nix.an

Natürlich. 1.Alle Reaktionen haben Auswirkungen und bestimmen die Fortpflanzungschancen der Betroffen. 2. Die Natur streut willkürlich verschiedene Verhaltensmuster aus. 3. Die Verhaltensmuster die sich am besten zum Überleben eignen erhöhen die Chancen seine Gene an die kommende Generation weiter zu geben. 4. Was in der "ersten Generation" nur sporadisch auftrat war in der zweiten schon stärker verteten. Am Ende bleiben mehrheitlich die Verhaltensmuster zurück die die besten Fortpflanzungschancen geben. Liebende Partner kümmern sich mehr und länger um ihre Familie und durch erhöhtem Schutz erhöhen sie somit die Chancen ihre Gene, also auch ihre Veranlangun zur Liebe, weiter zu geben.

Thomas Plumanns, Brüssel

thomas.plumanns(at)itelco.be

Die Liebe ist der Endzweck der Weltgeschichte, das Amen des Universums (Novalis)

Thomas Junge, Hamburg

ThomasJunge(at)alice-dsl.de

Die Liebe ist kein Instinkt, sie ist Gefühl. Der Fortplanzungstrieb ist ein Instinkt, wie das Beute machen bei Tieren. Aber Liebe ist kein Instinkt. Liebe ist ein Gefühl, das sich nicht beherrschen lässt, das sich nicht beeinflussen lässt, das nicht berechenbar ist, das einfach da ist. Liebe löst sich auch nicht einfach auf. Sie stirbt im Alltag wenn man nicht ganz höllisch aufpasst. Man muss sie pflegen und ihr immer auch etwas gutes tun. Instinkte bracuht man nicht zu pflegen, sie sind einfach da und nicht zu steuern. Aber man kann die Liebe doch nicht mit dem Trieb sich zu vermehren vergleichen. Diese Aussage kann ja nur von einem ungehobelten Klotz aus der Steinzeit kommen. Die Liebe ist ein wunderbares Gefühl, das dir den Atem raubt, das dein Herz schneller schlagen lässt, das dein Blut kochen lässt, aber die Liebe ist kein Instinkt!!!!

Annette, Viersen

Eindeutig Nein! Viele Menschen lieben ihr Auto oder ihre Katze, haben aber keinerlei Ambitionen, gemeinsame Nachkommen zu zeugen.

Hugo Benz, Ahrweiler

undinebernd(at)aol.com

Aber sicher ist es der Fortpflanzungstrieb der uns vermeintlich "Liebe" empfinden läßt.Später ist es Angstvermeidung die uns zwingt den Partner auszuhalten. Es ist ernüchternd aber Nitsche hatte schon recht. Schönes Weiterleben trotzdem ! H.Kock

H.Kock

hartmutkock(at)hotmail.com

Natürlich. Sex allein würde nicht funktionieren, sonst müssten ja die Frauen die Kinder von Haus aus alleine durchbringen.

Thomas Lachenschmid München

suuper_alian(at)freenet.de

Ich kann mir durchaus vorstellen dass die Liebe nicht nur der Fortpflanzung dient. Sie dient auch dazu dass, egal wer liebt, sich glücklich fühlt. Tiere oder Mensch - bei beiden werden Endorphine frei gesetzt. Diese werden auch nach aussen hin frei gesetzt und unsere Mitmenschen können diese "empfangen" bzw. "spüren". Damit werden auch andere Frauen/Männer angelockt. Ist auch verwunderlich dass wenn wir Single sind dass wir nicht so schnell einen neuen Partner finden und sobald wir in einer Beziehung sind könnten wir 10 Partner haben. Und Liebe dient auch dazu dass wir die Mitmenschen ordentlich behandeln. Wenn wir alle nur streiten würden, könnten wir keine Liebe empfinden. Also dient die Liebe nicht nur zu einem Zweck!

Monika Lässer, Schwarzach i. VLBG, Österreich

monika.laesser(at)aon.at

Blöde Frage,blöde Antwort. Wenn Liebe nur ein Instinkt wäre um sich fortzupflanzen,dann hätte ich den ganzen Tag nur damit zu tun mich fortzupflanzen. (z.B mit meinen Eltern,meinen Geschwistern,meinen Großeltern,meinem Hund,meiner Katze u.s.w.)

G.Schmidt aus W.

Es hat da mal eine AnpassungsAktion gegeben, ich glaube es hatte etwas mit der EU Angleichung der Maße und Gewichte zu tun, daß eine Verpackungseinheit immer ein Drittel, die Hälfte oder Dreiviertel eines Liters oder Kilos sein sollte. Es gab da lange nur eine Ausnahme für O,2 Liter Coca-Cola Flaschen.

Gerhard Krauspe,31737 Rinteln

Gerhardkrauspe(at)web.de

Liebe ist Metafer, Vorwand, Mythos, Verkaufsstrategie, keinesfalls nötig um sich fortzupflanzen. Welch ein komische Idee!

O. Wühl, aus Ohlsdorf

Sind Instinkte nicht auch nur Mechanismen des Überlebens? Umfaßt Überleben nicht auch die Fortpflanzung?

Wird schon stimmen, wenn Mann alles "drumherum" abdenkt. Aber gerade dass ist das schönste an der Sache.

Detel, Neuss

sidetel(at)yahoo.de

Ja genau, nichts anderes. Deshalb suchen sich Frauen auch immer dumme muskelbepackte ganzkörperbeharrte Typen, weil sie nicht kapiert haben, dass es heute nciht merh zählt, ein guter Jäger zu sein.

Frank Novak

f.novak(at)web.de

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(