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FBI-Prüfung Werden jetzt geheime Dokumente zum 11. September veröffentlicht? Joe Biden würde das begrüßen

Terror Anschlag New York
Was vom Terror am 11. September 2001 übrig blieb. Kommen bald mehr Details zu den Anschlägen ans Tageslicht?
© Alexandre Fuchs / AFP
Viele Opfer der Terroranschläge von New York klagen seit Jahren darauf, Einsicht in geheime Berichte nehmen zu können. Bislang vergeblich. Doch nun kommt Bewegung in die Sache: Das FBI will eine Veröffentlichung prüfen. 

Die US-Behörden wollen die Veröffentlichung bislang geheimgehaltener Dokumente zu den Terroranschlägen vom 11. September 2001 prüfen. Wie das FBI in einem Schreiben an den US-Staatsanwalt für den südlichen Bezirk von New York mitteilte, wolle es bislang geheime Dokumente untersuchen, um "zusätzliche zur Veröffentlichung geeignete Informationen" zu finden. Diese sollten "fortlaufend und so schnell wie möglich" offengelegt werden.

Opfer wollen Einsicht in Unterlagen

Die Ankündigung des FBI kommt vor dem Hintergrund eines seit Jahren andauernden Rechtsstreits, den Hinterbliebene von Opfern der Terroranschläge gegen Saudi-Arabien und andere Staaten führen. Über die Jahre hatten sich verschiedenen US-Regierungen auf das Staatsgeheimnis berufen, um einige Dokumente nicht veröffentlichen zu müssen. 

Der aktuelle Präsident Joe Biden hatte jedoch erklärt, er begrüße das FBI-Schreiben. Seine Regierung sei bestrebt, ein "Höchstmaß an Transparenz im Rahmen des Gesetzes zu gewährleisten".

Die USA bereiten sich derzeit auf den 20. Jahrestag der Anschläge vor, bei denen damals rund 3000 Menschen getötet wurden. An einer Trauerfeier in New York sollte auch Biden teilnehmen. Angehörige einiger Opfer hatten in einem Brief jedoch jüngst erklärt, dass der US-Präsident nicht willkommen sei, solange er seine "Verpflichtung" nicht erfüllt. Sie vermuten, dass die Regierung Ermittlungsergebnisse zurückhält, die die Terroranschläge mit Saudi-Arabien in Verbindung bringen.

Angehörige der Opfer reagierten auf die Ankündigung des FBI skeptisch: "Leider haben wir schon viele leere Versprechungen gehört", sagte Brett Eagleson, der Sohn eines Opfers. Die Behörden könnten die Dokumente auch "sofort" freigeben, forderte er.

nik AFP

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