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Anschlag in Pakistan: Clinton in Islamabad - schwerer Anschlag in Peshawar

Bei einem Autobomben-Anschlag in der pakistanischen Stadt Peshawar sind am Mittwoch mindestens 43 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 80 wurden nach Krankenhausangaben verletzt, als die Bombe auf einem belebten Markt der Großstadt im Nordwesten des Landes explodierte.

Bei einem Autobomben-Anschlag in der pakistanischen Stadt Peshawar sind am Mittwoch mindestens 43 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 80 wurden nach Krankenhausangaben verletzt, als die Bombe auf einem belebten Markt der Großstadt im Nordwesten des Landes explodierte.

Rettungskräfte befürchteten, dass die Zahl der Opfer weiter steigen könnte, da viele Menschen noch unter Trümmern verschüttet seien. Außerdem würden die Rettungsarbeiten durch ein Großfeuer am Anschlagsort behindert.

Der Anschlag ereignete sich nur wenige Stunden nach der Ankunft von US-Außenministerin Hillary Clinton in Pakistan. Clinton, die in den kommenden drei Tagen in Islamabad und Lahore Gespräche mit politischen und militärischen Verantwortlichen führen will, rief die pakistanische Armee zu einem entschlossenen Vorgehen gegen das Terrornetzwerk El Kaida auf. "Wir wissen, dass El Kaida und ihre extremistischen Verbündeten noch immer auf der Suche nach radioaktivem Material sind", sagte die Außenministerin.

Schon mit einer kleinen Menge könnten die Terroristen einen Anschlag "mit sehr fürchterlichen politischen und psychologischen Folgen" ausführen. Die Lage in der Atommacht Pakistan ist äußerst angespannt: Die Regierung in Islamabad hat in einer Großoffensive gegen die islamistischen Aufständischen 30.000 Soldaten in der Taliban-Hochburg Süd-Waziristan entsandt, die Kämpfe in der Region werden erbittert geführt. Bei Selbstmordanschlägen und Angriffen von Taliban-Rebellen wurden binnen eines Monats fast 200 Menschen getötet.