Cosco in Griechenland In Hamburg geht es um die Beteiligung an einem Terminal – in Piräus besitzen die Chinesen längst einen kompletten Hafen

Geopolitische Häfen für Russland, China und Co.: Cosco Shiff legt im Hafen von Piräus in Griechenland an
Geopolitische Häfen für Russland, China und Co.: Cosco Shiff legt im Hafen von Piräus in Griechenland an
© picture alliance / Picture Alliance
Während die Details einer Beteiligung von Cosco am Hamburger Hafen noch nicht geklärt sind, hat der chinesische Konzern im Süden von Europa längst Fuß gefasst. Der Hafen in Piräus gehört bereits seit 2016 dem chinesischen Handelsgiganten. Verkauft wurden der hafen nach der Finanzkrise in Griechenland. Experten sagen: Europa war damals naiv.

Der Artikel wurde am 25. Oktober aktualisiert.

Vor nicht allzu langer Zeit, im Jahr 2018, ging in Griechenland ein Deal über die Bühne, der Wladimir Putin ziemlich gefreut haben dürfte. Damals kaufte ein Mann mit dem Namen Ivan Savvidis den Hafen von Thessaloniki. Wobei "kaufen" es vielleicht nicht ganz trifft. Man müsste eher sagen, dass sich Savvidis, ein russischer Oligarch mit griechischen Wurzeln, über ein Konstrukt aus Firmen die Macht im Hafen sicherte.

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