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Russland-Verbindungen: CNN zieht Story zurück - und Trump beschimpft alle klassischen US-Medien

Seit seinem Amtsantritt versucht Donald Trump, die klassischen US-Medien zu diskreditieren. Umso peinlicher für CNN, dass der Sender eine Story über Russland-Verbindungen zurückziehen musste - zur Freude des twitternden Präsidenten.

US-Präsident Donald Trump

CNN muss eine Story über mögliche Russland-Verbindungen zurückziehen - ein Fest für Donald Trump

Als Reaktion auf die Entscheidung des US-Senders CNN zum Rückzug einer Investigativrecherche über mutmaßliche russisch-amerikanische Wirtschaftsbeziehungen haben drei CNN-Journalisten gekündigt. Der am vergangenen Freitag veröffentlichte Beitrag handelte von vermeintlichen Verbindungen eines Vertrauten von Donald Trump zu russischen Wertpapierfonds. Der US-Präsidenten sprach via Twitter davon, dass das Network "kalt erwischt" worden sei.

"Die Geschichte hat nicht den redaktionellen Standards von CNN entsprochen und wurde deshalb zurückgezogen", teilte CNN am Montag (Ortszeit) mit. Alle Links, die zu dem Beitrag führen, seien gesperrt worden. Angesichts der anhaltenden Auseinandersetzung mit Trump ist die Angelegenheit für den TV-Sender besonders unangenehm. Der US-Präsident hatte CNN wiederholt als "fake news" bezeichnet und tat dies auch im aktuellen Fall wieder.


Donald Trump: "Die sind alle Fake News"

Die drei Journalisten Thomas Frank, Lex Haris und Eric Lichtblau wollen bei Recherchen im Kongress festgestellt haben, dass der Hedgefond-Unternehmer Anthony Scaramucci direkte Verbindungen zu russischen Wertpapieren unterhalte. Nach Angaben von CNN ist die Geschichte nicht ausreichend belegbar gewesen, um veröffentlicht zu werden. "Wir entschuldigen uns bei Herrn Scaramucci", so CNN. Scaramucci hatte zuvor Widerspruch gegen die Veröffentlichung erhoben, die Entschuldigung jedoch akzeptiert.

Trump nahm den Rückzug der Story sowie die Kündigungen zum Anlass, alle Berichte über mögliche heikle Russland-Verbindungen via Twitter pauschal als falsch darzustellen. Gleichzeitig schickte er eine pauschale Verurteilung namhafter, klassischer US-Medien hinterher: "Sie haben Fake News CNN kalt erwischt, aber was ist mit NBC, CBS und ABC? Was ist mit den versagenden 'New York Times' und 'Washington Post'? Die sind alle Fake News!" Trump verunglimpft kritische Berichterstattung seit seiner Wahl offen; gleichzeitig hat er ihm gewogene Medien wiederholt gelobt.



dho mit / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.