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"Inside America" Mit Gott für Trump – zu Gast bei evangelikalen Christen

Evangelikale Christen am vergangenen Wochenende auf einem Konzert vor dem Washington-Monument
Evangelikale Christen am vergangenen Wochenende auf einem Konzert vor dem Washington-Monument
© Samuel Corum / AFP
Evangelikale Christen gehören zu den treuesten Wählern von Donald Trump. Ohne sie hätte er keine Chance, wiedergewählt zu werden. stern-Korrespondent Jan Christoph Wiechmann traf sich mit einem ihrer Anführer im "Bible Belt" von Pennsylvania und erfuhr: Wenn Joe Biden gewinnt, fahren wir alle zur Hölle.

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Sie verurteilen den modernen Lebensstil, verherrlichen die Nation, Waffen und die christliche Tradition: die Evangelikalen – die größte Religionsgruppe in den USA. Ohne sie könnte Donald Trump die Wahl am kommenden Dienstag wohl schon verloren geben, evangelikale Christen sind das Rückgrat seiner Bewegung. 

Jan-Christoph Wiechmann

Über diesen Podcast

So hört sich Amerika an. Kurz nach der US-Wahl erzählt stern-Reporter Jan Christoph Wiechmann aus dem Innersten des Landes. Jede Woche lässt er uns an seinem Reporterleben teilhaben. Wie geht es den Menschen, was haben sie zu erzählen? Was denken Sie über den neuen US-Präsidenten Joe Biden? Wie stellt die neue US-Regierung erste Weichen nach der Ära Trump?

Laszlo Pastore ist einer von ihnen. Er ist pensionierter Offizier und wohnt in der Kleinstadt Carlisle im Süden von Pennsylvania. Beim Besuch von stern-Korrespondent Jan-Christoph Wiechmann wird deutlich, wie sehr das Wort von Donald Trump inzwischen zum Evangelium für ihn und seine Glaubensbrüder in den USA geworden ist..

Evangelikale lehnen so ziemlich alles ab, was für eine liberale Gesellschaft steht. Homo-Ehe, Abtreibung, Transgender-Rechte - alles Teufelszeug. Sie sind überzeugt: Sollte Biden gewinnen, würden Marxismus und Kommunismus in die USA einziehen. Ob es wirklich dazu kommt? Pastore jedenfalls ist zuversichtlich. Vor vier Jahren, so erinnert er sich, habe Trump in den Umfragen in Pennsylvania ebenfalls mit fünf Prozent hinter Hillary Clinton gelegen - und doch habe er den Bundesstaat am Ende gewonnen. Ein gutes Omen für den 3. November, findet er.

jcw/kng

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