Israel hat laut eigenen Angaben einen „Präventivschlag“ gegen den Iran begonnen, die USA sind an dem Angriff beteiligt. Alle Entwicklungen im Liveblog.
Nur zwei Tage nach einer weiteren Verhandlungsrunde über das umstrittene iranische Atomprogramm haben Israel und die USA den Iran angegriffen.
„Der Staat Israel hat einen Präventivschlag gegen den Iran gestartet, um Bedrohungen für den Staat Israel zu beseitigen“, teilte der israelische Verteidigungsminister Israel Katz am Samstagmorgen mit. US-Präsident Donald Trump äußerte sich wenig später und sprach von umfangreichen Luftangriffen.
Der Iran reagierte: zunächst mit Drohungen, dann mit Raketen in Richtung Israel und eines US-Militärstützpunkts.
Alle aktuellen Informationen im Liveblog:
Wichtige Updates
Stefan Düsterhöft

Die deutsche Bundesregierung ruft den Krisenstab zusammen. Das Treffen ist laut einem Sprecher für 12 Uhr im Auswärtigen Amt angesetzt. Das Auswärtige Amt stehe in engem und ständigem Kontakt mit den Botschaften in Iran und Israel sowie den weiteren Vertretungen in der Region, sagt der Sprecher.
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Stefan Düsterhöft

Iran attackiert US-Militäreinrichtung
Die iranischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben als Reaktion auf die Angriffe Israels und der USA auch eine US-Militäreinrichtung attackiert. Ein Logistikzentrum der US-Marine sei im Golfstaat Bahrain mit Raketen angegriffen worden, heißt es im staatlichen Rundfunk.
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Stefan Düsterhöft

In Israel suchen die Menschen Schutz in Bunkern. Unsere Bilder sind in der Hafenstadt Haifa im Norden entstanden:
Reuters
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Marc Drewello
Im Iran funktioniert offenbar das Internet nicht mehr: "Netzwerkdaten zeigen, dass der Iran derzeit von einer fast vollständigen Internetabschaltung betroffen ist", meldet Netblocks, eine Zivilorganisation zur Dokumentation von Unterbrechungen des World Wide Webs.
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Stefan Düsterhöft

Die Lufthansa streicht alle Flüge zu mehreren Zielen im Nahen Osten. Der Flugverkehr von und nach Dubai sei am Samstag und Sonntag unterbrochen, sagt ein Sprecher. Die Verbindungen von und nach Tel Aviv, Beirut und dem Oman würden bis zum 7. März gestrichen.
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Stefan Düsterhöft

Iran feuert Raketen auf Israel
Der Iran beschießt Israel nach israelischen und iranischen Angaben mit Raketen. Die israelische Armee erklärt, sie habe Raketen identifiziert, die aus dem Iran auf Israel abgefeuert worden seien, und in mehreren Regionen des Landes Luftalarm mit Sirenen und Handy-Warnmeldungen ausgelöst. Die Menschen seien aufgefordert worden, Schutzräume aufzusuchen und dort bis auf Weiteres zu bleiben.
Über Jerusalem seien Explosionen zu hören, berichten Journalisten der Nachrichtenagentur AFP.
Die iranischen Revolutionsgarden sprechen von einer „Antwort auf die Aggression des feindlichen und verbrecherischen Gegners“, wie es in einer Mitteilung der staatlichen Nachrichtenagentur Irna heißt.
Über Jerusalem seien Explosionen zu hören, berichten Journalisten der Nachrichtenagentur AFP.
Die iranischen Revolutionsgarden sprechen von einer „Antwort auf die Aggression des feindlichen und verbrecherischen Gegners“, wie es in einer Mitteilung der staatlichen Nachrichtenagentur Irna heißt.
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Stefan Düsterhöft

Die deutsche Botschaft in Tel Aviv fordert die Bundesbürger in Israel auf, sich dringend an die Anweisungen der Sicherheitsbehörden zu halten. „Bleiben Sie vor allem nah an geeigneten Schutzräumen“, schreibt der deutsche Botschafter Steffen Seibert auf X.
In Tel Aviv heulen derweil die Sirenen, wie die Korrespondenten mehrerer Nachrichtenagenturen berichten.
In Tel Aviv heulen derweil die Sirenen, wie die Korrespondenten mehrerer Nachrichtenagenturen berichten.
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Marc Drewello
Donald Trump hält sich trotz der Eskalation der Ereignisse nicht in seinem Amtssitz in Washington auf. Der US-Präsident verfolgt die Militäraktion gegen den Iran stattdessen von seinem Golfklub Mar-a-Lago aus, wie ein Vertreter des Weißen Hauses dem Sender CNN mitteilt.
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Stefan Düsterhöft

Das US-Militär rechnet mit einem mehrtägigen Einsatz gegen den Iran. Das sagt ein Regierungsvertreter zu Reuters.
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Stefan Düsterhöft

Der Iran bereitet einem Insider zufolge einen Gegenschlag vor, wie Reuters berichtet. Die Vergeltung werde vernichtend ausfallen, sagt ein iranischer Vertreter der Nachrichtenagentur.
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Stefan Düsterhöft

Fotos zeigen Rauchwolken über Teheran und Menschen, die durch die Straßen der iranischen Hauptstadt rennen:
Reuters
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Stefan Düsterhöft

Trump: „Große Kampfeinsätze“ im Iran begonnen
Jetzt bestätigt auch Donald Trump „große Kampfeinsätze“ der USA gegen den Iran: „Unser Ziel ist es, das amerikanische Volk dadurch zu schützen, dass die unmittelbare Bedrohung durch das iranische Regime eliminiert wird“, sagt der US-Präsident in einem auf seiner Plattform Truth Social veröffentlichten Video.
Der Iran entwickle Langstreckenraketen, welche die USA und andere Länder bedrohten. „Wir werden ihre Raketen zerstören und ihre Raketenindustrie dem Boden gleichmachen“, sagt Trump. „Sie werden nie eine Atomwaffe haben“. Die Marine des Irans werde man „auslöschen“.
Den iranischen Streitkräften stellt Trump „Immunität“ oder den „sicheren Tod“ in Aussicht. In Richtung des iranischen Volks sagt Trump: „Die Stunde eurer Freiheit ist gekommen.“ Die Menschen sollten in Sicherheit bleiben und ihre Häuser nicht verlassen. Bomben würden fallen. „Wenn wir fertig sind, übernehmt eure Regierung.“
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Martin Thiele
US-Präsident Donald Trump begründet die Luftangriffe gegen den Iran mit „Bedrohungen“ durch die Islamische Republik. Sehen Sie hier seine Rede auf der Plattform "Truth Social" in voller Länge im Original.
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Stefan Düsterhöft

Der Iran reagiert mit drastischen Worten auf den Militärschlag. „Wir haben Euch gewarnt. Nun habt Ihr einen Weg eingeschlagen, dessen Ausgang nicht mehr in Eurer Hand liegt“, sagt der Leiter der Sicherheitskommission, Ebrahim Azizi.
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Stefan Düsterhöft

Die USA bestätigen Reuters ihre Beteiligung an den Angriffen: Die US-Angriffe auf den Iran erfolgten aus der Luft und von See aus, teilt ein Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur mit.
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DPA · AFP · Reuters
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