Die Friedensgespräche in Pakistan sind vorerst gescheitert. Nach der Kritik von Trump an Papst Leo wehrt sich dieser. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Wichtige Updates
Jessica Kröll
Papst weist Kritik von Trump zurück
Papst Leo XIV. weist Kritik von US-Präsident Donald Trump an seinem Appell für ein Ende der verschiedenen Kriege auf der Welt zurück. „Was ich sage, ist keineswegs als Angriff auf irgendjemanden gemeint“, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche auf dem Flug nach Algerien, der ersten Station einer Afrika-Reise. „Ich bin kein Politiker. Ich lade alle Menschen dazu ein, Brücken für Frieden und Versöhnung zu bauen und nach Wegen zu suchen, um Krieg zu vermeiden.“ Zugleich betont Leo: „Ich habe keine Angst vor der Trump-Regierung.“
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Jessica Kröll
Frankreich und Großbritannien wollen in den kommenden Tagen eine Konferenz für eine mögliche Mission in der Straße von Hormus abhalten. Gemeinsam mit anderen Ländern, die an einem solchen friedlichen Einsatz mitwirken wollen, um die freie Schifffahrt in der Meeresenge wiederherzustellen, wolle man sich zusammensetzen, schreibt Frankreichs Präsident Emmanuel Macron auf X. „Diese strikt defensive Mission, die von den Kriegsparteien getrennt ist, soll durchgeführt werden, sobald die Situation es ermöglicht.“ Macron hatte zuletzt von einem guten Dutzend Länder gesprochen, die sich an einer solchen Initiative beteiligen wollten. Wer genau bei der Konferenz dabei ist und wann sie stattfindet, teilt Frankreich zunächst nicht mit.
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Jessica Kröll
Die Türkei äußert Bedenken über neue Regelungen für die Straße von Hormus. Der Vorschlag der USA und des Iran für eine internationale Einsatzgruppe, die die Wiederöffnung der Wasserstraße überwacht, sei mit vielen Schwierigkeiten verbunden, sagte der türkische Außenminister Hakan Fidan der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu. Fidan, der in engem Kontakt mit den Vereinigten Staaten, dem Iran und dem Vermittler Pakistan steht, fordert, dass die Straße von Hormus über Diplomatie wieder für den Schiffsverkehr geöffnet werden sollte.
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Jessica Kröll
Trotz des vorläufigen Scheiterns der Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran sieht China die jüngsten Gespräche als Schritt in die richtige Richtung zur „Entspannung der Lage“. Alle Seiten sollten sich an die vorläufige Waffenruhe halten, ihre Streitigkeiten auf diplomatischem Weg lösen und ein Wiederaufflammen der Kämpfe vermeiden, sagt Außenamtssprecher Guo Jiakun in Peking.
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Jessica Kröll
Die britische Regierung unterstützt die von US-Präsident Donald Trump angekündigte Blockade der Straße von Hormus ausdrücklich nicht. Das sagt Premierminister Keir Starmer am Morgen in der BBC. Alle diplomatischen, politischen und militärischen Maßnahmen seien darauf ausgerichtet, die Meerenge wieder zu öffnen, so Starmer. Ohne Details zu nennen, verweist er auf britische Kapazitäten zum Räumen von Minen.
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Jessica Kröll
Kanzler Friedrich Merz hat die Vorbereitung der vorläufig gescheiterten Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran in Pakistan kritisiert. „Ich bin von der Entscheidung, die Gespräche in Islamabad abzubrechen, nicht überrascht gewesen“, sagt der CDU-Vorsitzende in Berlin nach zweitägigen Beratungen der Spitzen der schwarz-roten Koalition. „Ich hatte von Anfang an nicht den Eindruck, dass sie wirklich gut vorbereitet waren“, fügt Merz hinzu. Wen er mit dieser Kritik meint, sagt er nicht.
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Jessica Kröll
Die wichtigsten Aktienmärkte in Fernost sind mehrheitlich mit Verlusten in die neue Börsenwoche gestartet. Nach den vorerst gescheiterten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran hatte US-Präsident Donald Trump eine Seeblockade der Straße von Hormus angekündigt. Die ostasiatischen Volkswirtschaften sind stark von Öllieferungen über die Straße von Hormus abhängig.
Der japanische Nikkei 225 endete 0,7 Prozent tiefer bei 56.502,77 Punkten. Der CSI-300-Index, der die wichtigsten Aktien auf dem chinesischen Festland abbildet, stieg hingegen um 0,2 Prozent auf 4.646 Zähler.
Der Hang Seng der Sonderverwaltungsregion Hongkong lag zuletzt mit 1,0 Prozent im Minus. Der australische S&P ASX 200 verlor 0,4 Prozent auf 8.926 Punkte.
Der japanische Nikkei 225 endete 0,7 Prozent tiefer bei 56.502,77 Punkten. Der CSI-300-Index, der die wichtigsten Aktien auf dem chinesischen Festland abbildet, stieg hingegen um 0,2 Prozent auf 4.646 Zähler.
Der Hang Seng der Sonderverwaltungsregion Hongkong lag zuletzt mit 1,0 Prozent im Minus. Der australische S&P ASX 200 verlor 0,4 Prozent auf 8.926 Punkte.
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Jessica Kröll
Infolge der israelisch-amerikanischen Angriffe sind im Iran 60 Passagierflugzeuge außer Betrieb genommen worden. Im Krieg seien sieben Flughäfen Ziel von Bombardierungen geworden, berichtet die Zeitung „Shargh“ unter Berufung auf den Verband der iranischen Fluggesellschaften. Ob die Flugzeuge zerstört oder beschädigt wurden, war zunächst unklar. Die größten Schäden durch die Luftangriffe seien an den Flughäfen Mehrabad in Teheran sowie in der nordwestlichen Metropole Tabris und in der Wüstenstadt Kaschan, einem beliebten Touristenziel, entstanden. Besonders betroffen waren dem Verband zufolge die Airlines Mahan Air und Iran Air.
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Alexandra Kraft

Eine Rückkehr Teherans zu Verhandlungen über eine dauerhafte Beendigung des Iran-Krieges würde US-Präsident Donald Trump zufolge keine Rolle spielen. „Es ist mir egal, ob sie zurückkommen oder nicht“, sagt Trump vor Journalisten auf dem Luftwaffenstützpunkt Joint Base Andrews vor den Toren der US-Hauptstadt Washington. „Wenn sie nicht zurückkommen, ist das für mich in Ordnung“, fügt er hinzu.
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Alexandra Kraft

Trump attackiert den Papst scharf
US-Präsident Donald Trump attackiert das Oberhaupt der Katholischen Kirche, Papst Leo XIV., in einem außergewöhnlichen Akt. Der Papst sei „schrecklich“ in Bezug auf Außenpolitik, schreibt der Republikaner auf der Plattform Truth Social. Der Papst ist ebenfalls US-Amerikaner.
Trump schreibt weiter, der Papst sollte „dankbar“ sein, da er nur Papst geworden sei, weil er US-Amerikaner sei – damit man besser mit Trump umgehen könne. „Wenn ich nicht im Weißen Haus wäre, wäre Leo nicht im Vatikan“, behauptet Trump, der sich häufig bei seiner Politik auf den christlichen Glauben bezieht.
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Alexandra Kraft

Bereits vor Beginn der angekündigten US-Blockade iranischer Häfen meiden viele Öltanker Schifffahrtsdaten zufolge die Straße von Hormus.
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Alexandra Kraft

Die Ölpreise steigen nach den gescheiterten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran. Auch die Ankündigung einer Seeblockade der Straße von Hormus treibt die Preise weiter nach oben.
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Alexandra Kraft

Seeblockade der Straße von Hormus soll beginnen
Die von US-Präsident Donald Trump angekündigte Seeblockade der Straße von Hormus durch das US-Militär soll am Montag beginnen. Ab 10.00 Uhr US-Ostküstenzeit (16.00 Uhr MESZ) werde der Seeverkehr für Schiffe blockiert, die iranische Häfen anlaufen oder verlassen, kündigte das US-Regionalkommando für den Nahen Osten (Centcom) auf der Plattform X an.
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Eugen Epp
Die iranischen Revolutionsgarden warnen erneut davor, dass sich Militärschiffe der Straße von Hormus nähern. Dies würde als „„klarer Verstoß gegen die bestehende Waffenruhe betrachtet“, heißt es in einer Mitteilung Abend. Die Meeresenge sei ausschließlich für die friedliche Durchfahrt ziviler Schiffe geöffnet, nicht jedoch für Militärschiffe. Jegliche Annäherung, „unter welchem Vorwand auch immer“, werde von den Garden als Bruch der Waffenruhe gewertet und daher auch entschlossen und konsequent beantwortet.
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Eugen Epp
Aus dem Umfeld der US-Regierung heißt es, der Iran habe es bei den Verhandlungen in Pakistan abgelehnt, seine Uran-Anreicherung zu beenden. Auch wolle der Iran seine Anlagen zur Uran-Anreicherung nicht offenlegen. Ebenfalls abgelehnt habe der Iran ein Ende der Finanzierung für die extremistischen Gruppen Hamas, Hisbollah und Huthi. Zudem habe der Iran die Forderung zurückgewiesen, die Straße von Hormus vollständig zu öffnen. Im Sommer 2025 hatte die US-Regierung nach Angriffen auf den Iran noch erklärt, die nuklearen Fähigkeiten des Irans seien vollständig vernichtet worden.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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