Der US-Präsident kritisiert explizit den deutschen Kanzler. Die Huthis aus dem Jemen greifen in den Konflikt ein. Alle Entwicklungen zum Irankrieg im Newsblog.
Wichtige Updates
Thomas Krause
Bei einem iranischen Raketenangriff auf ein Dorf im Zentrum Israels sind nach Angaben von Rettungskräften elf Menschen verletzt worden. Mehrere Gebäude in dem Dorf Eshtaol wurden bei dem Einschlag am Samstag schwer beschädigt, berichten AFP-Journalisten. In derselben Region waren zu Beginn des Iran-Kriegs vor einem Monat neun Menschen durch eine iranische Rakete getötet worden.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Thomas Krause
Der iranische Oppositionelle Reza Pahlavi warnt in den USA vor Friedensverhandlungen mit der derzeitigen Führung in Teheran. Diese werde Gespräche nur nutzen, um Zeit zu gewinnen und zu betrügen, sagt der im Exil lebende Sohn des gestürzten Schahs auf einer Konferenz von US-Republikanern in Texas. Die Teilnehmer empfingen ihn mit stehendem Applaus. Pahlavi kündigt an, die Bevölkerung im Iran zu einem geeigneten Zeitpunkt erneut zu landesweiten Protesten aufzurufen. Pahlavi bringt sich selbst als möglichen Anführer einer Übergangsregierung ins Spiel. US-Präsident Donald Trump hat sich wiederholt skeptisch über Pahlavi geäußert.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Thomas Krause
Das israelische Militär will nach Darstellung eines Sprechers die iranische Waffenproduktion „in wenigen Tagen“ weitgehend zerstört haben. Die Streitkräfte würden in diesem Zeitraum „die Angriffe auf alle wichtigen Komponenten der (iranischen) Militärindustrie abschließen“, sagte Armeesprecher Effie Defrin am Abend (Ortszeit) vor Journalisten.
„Das bedeutet, dass wir den Großteil der militärischen Produktionskapazitäten zerstören haben werden“, fügte er hinzu. „Das Regime wird lange Zeit brauchen, um sie wieder herzustellen.“
„Das bedeutet, dass wir den Großteil der militärischen Produktionskapazitäten zerstören haben werden“, fügte er hinzu. „Das Regime wird lange Zeit brauchen, um sie wieder herzustellen.“
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Thomas Krause
US-Angriffsschiff „USS Tripoli“ in der Golfregion angekommen
Das amphibische Angriffsschiff „USS Tripoli“ der US-Marine ist in der Golfregion eingetroffen. Das normalerweise in Japan stationierte Schiff sei am Freitag in der Region angekommen, teilt das für den Nahen Osten zuständige US-Militärkommando Centcom im Onlinedienst X mit. Die Verlegung des Schiffes schürt Spekulationen über einen möglichen Einsatz von US-Bodentruppen im Iran-Krieg.
Die „USS Tripoli“ sei das Flaggschiff eines Kontingents von „etwa 3500“ Marineinfanteristen und Matrosen, erklärte Centcom. Zu der Gruppe gehörten auch „Transport- und Kampfflugzeuge sowie Ausrüstung für amphibische Angriffe“, heißt es weiter.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Thomas Krause
Der Iran erlaubt nach pakistanischen Angaben die Durchfahrt von 20 weiteren Schiffen unter pakistanischer Flagge durch die Straße von Hormus. Wie der pakistanische Außenminister Ishaq Dar mitteilt, dürfen künftig zwei dieser Schiffe pro Tag die Meerenge passieren.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Thomas Krause
Bei fünf Angriffen auf Gesundheitseinrichtungen im Südlibanon sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) neun Sanitäter getötet und sieben weitere verletzt worden. WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus teilt mit, die wiederholten Angriffe beeinträchtigten die Gesundheitsversorgung in der Region beträchtlich. Inzwischen seien vier Krankenhäuser und 51 Gesundheitszentren geschlossen, während andere Einrichtungen nur noch mit reduzierter Kapazität arbeiteten.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Thomas Krause
Mehrere Golfstaaten melden erneut Schäden nach Angriffen aus dem Iran. In den Vereinigten Arabischen Emiraten wurde nach Angaben des Betreibers bei einem iranischen Raketen- und Drohnenangriff ein Metallwerk schwer beschädigt. Das Werk befindet sich in der Khalifa Industrial Zone Abu Dhabi. Eine nicht näher genannte Anzahl von Mitarbeitern sei verletzt worden, heißt es vom Betreiber.
Aus Katar heißt es am frühen Abend (Ortszeit), das Golfemirat sei im Laufe des Tages Ziel eines Angriffs mit mehreren aus dem Iran gestarteten Drohnen gewesen. Alle anfliegenden Drohnen seien erfolgreich abgefangen worden, teilt das Verteidigungsministerium weiter mit.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Thomas Krause
Die saudi-arabische Ost-West-Pipeline wird einem Medienbericht zufolge inzwischen mit ihrer vollen Kapazität genutzt. Durch die Röhre zur Umgehung der vom Iran blockierten Straße von Hormus würden sieben Millionen Barrel Öl pro Tag gepumpt, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf einen Insider. Der staatliche Ölkonzern Aramco lehnt eine Stellungnahme ab. Aramco-Chef Amin Nasser hatte Anfang März erklärt, dass die Pipeline bald voll ausgelastet werde.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Tim Schulze
IDF schließt nächste Angriffswelle auf Iran ab – Raketeneinschläge in Israel
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben erneut Ziele der iranischen Führung in der Hauptstadt Teheran angegriffen. Eine weitere Angriffswelle sei abgeschlossen worden, teilt das Militär mit. Dabei seien Entwicklungs- und Produktionsstätten für verschiedene Waffensysteme und Luftabwehrsysteme getroffen worden.
Unter den angegriffenen Zielen ist dem israelischen Militär zufolge auch das Hauptquartier der iranischen Organisation der Marineindustrien. Die Institution ist unter anderem für die Entwicklung und Konstruktion von Kriegsschiffen und U-Booten zuständig.
Gleichzeitig wird in Israel über neue Raketenangriffe aus dem Iran berichtet, in mehreren Gegenden im Süden des Landes hat es am Nachmittag (Ortszeit) Raketenalarm gegeben. Iranische Geschosse schlagen Medienberichten zufolge im Gebiet der Rot-Meer-Hafenstadt Eilat ein. Aktuell liegen keine Berichte über Verletzte oder Schäden vor.
Unter den angegriffenen Zielen ist dem israelischen Militär zufolge auch das Hauptquartier der iranischen Organisation der Marineindustrien. Die Institution ist unter anderem für die Entwicklung und Konstruktion von Kriegsschiffen und U-Booten zuständig.
Gleichzeitig wird in Israel über neue Raketenangriffe aus dem Iran berichtet, in mehreren Gegenden im Süden des Landes hat es am Nachmittag (Ortszeit) Raketenalarm gegeben. Iranische Geschosse schlagen Medienberichten zufolge im Gebiet der Rot-Meer-Hafenstadt Eilat ein. Aktuell liegen keine Berichte über Verletzte oder Schäden vor.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Tim Schulze
Irans Präsident Massud Peseschkian hat mit harten Vergeltungsschlägen gegen Nachbarländer gedroht, falls die Infrastruktur oder Wirtschaftszentren im Land attackiert werden. In einer „Botschaft an die Länder der Region“ schreibt Peseschkian auf der Plattform X: „Wenn ihr Entwicklung und Sicherheit wollt, lasst nicht zu, dass unsere Feinde den Krieg von eurem Boden aus führen.“
Zuvor hatten israelische und US-Luftstreitkräfte laut iranischen Angaben ihre Angriffe auf Stahlwerke sowie Anlagen der Rüstungs- und Energieinfrastruktur in mehreren iranischen Provinzen ausgeweitet.
Zuvor hatten israelische und US-Luftstreitkräfte laut iranischen Angaben ihre Angriffe auf Stahlwerke sowie Anlagen der Rüstungs- und Energieinfrastruktur in mehreren iranischen Provinzen ausgeweitet.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Sarah Schierack
Zum ersten Mal seit Beginn des Irankriegs hat die Huthi-Miliz in den Konflikt eingegriffen und Israel mit Raketen beschossen, wie die Deutsche Presse-Agentur und weitere Medien melden. Die israelische Armee berichtet am frühen Samstagmorgen via Telegram von einem Angriff aus dem Nachbarland Jemen, die Flugabwehr sei im Einsatz. Die Rakete wurde Medienberichten zufolge erfolgreich abgefangen, Verletzte oder Schäden habe es nicht gegeben.
Die Huthi-Miliz hatte zuvor die "volle und unerschütterliche Solidarität" mit Teheran angekündigt. Man habe eine Salve ballistischer Raketen gegen "sensible militärische Ziele" in Südisrael gefeuert, meldete der Huthi-nahe TV-Sender Al-Masirah unter Berufung auf einen Sprecher. Demnach kündigte die Miliz an, ihre Angriffe fortsetzen zu wollen.
Die Huthi-Miliz hatte zuvor die "volle und unerschütterliche Solidarität" mit Teheran angekündigt. Man habe eine Salve ballistischer Raketen gegen "sensible militärische Ziele" in Südisrael gefeuert, meldete der Huthi-nahe TV-Sender Al-Masirah unter Berufung auf einen Sprecher. Demnach kündigte die Miliz an, ihre Angriffe fortsetzen zu wollen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Annette Berger

US-Präsident Trump kritisiert Kanzler Merz für die ausbleibende Hilfe bei der Sicherung der Straße von Hormus. Der Republikaner attackierte bei einem Kongress in Miami im US-Bundesstaat Florida erneut zunächst die Nato-Verbündeten Frankreich und Großbritannien – und kam dann auf Deutschland zu sprechen: „Der deutsche Bundeskanzler - das sind alles meine Freunde - Friedrich. Der deutsche Bundeskanzler, er sagte: 'Das ist nicht unser Krieg'. Trump schob nach, dass dann der Ukraine-Krieg auch nicht der der USA sei.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Rune Weichert
Die iranische Hauptstadt Teheran wird erneut von Explosionen erschüttert. Wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtet, waren am Samstag gegen 01 Uhr Ortszeit (Freitag 22.30 Uhr MEZ) im Osten der Stadt rund ein Dutzend Detonationen zu hören. Im Laufe des Tages waren bereits mehrere Regionen des Landes von erneuten Luftangriffen getroffen worden.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Rune Weichert
Bei einem iranischen Raketenangriff werden nach israelischen Angaben mindestens ein Mensch getötet und zwei weitere verletzt. Ein älterer Mann sei in Tel Aviv seinen schweren Verletzungen erlegen, teilt der Rettungsdienst Magen David Adom am Abend mit. Zwei weitere Menschen seien leicht verletzt worden. Zuvor hatte die israelische Armee vor iranischen Raketenangriffen gewarnt, in Jerusalem waren Sirenen zu hören. In Jericho im besetzten Westjordanland gab es Explosionen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Rune Weichert
Das israelische Militär beginnt nach Angaben eines Sprechers am späten Abend eine erneute Angriffswelle gegen Hisbollah-Ziele in der libanesischen Hauptstadt Beirut. Bereits wenige Stunden zuvor waren Angriffe gegen die proiranische Miliz geflogen worden. Weitere Einzelheiten werden zunächst nicht genannt. Am Abend hatte nach Militärangaben auch eine neue Angriffswelle gegen den Iran gestartet. Zu den Zielen machte das Militär zunächst keine Angaben.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
DPA · AFP · Reuters · SID
due / nik / km / urb / tkr