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Kim Jong Il in China: Kein Durchbruch bei Gesprächen über Atomwaffenprogramm

Die Gespräche der chinesischen Führung mit Nordkoreas Militärmachthaber Kim Jong Il in Peking haben keinen Durchbruch für eine Wiederaufnahme der Verhandlungen über ein Ende des nordkoreanischen Atomwaffenprogramms gebracht.

Die Gespräche der chinesischen Führung mit Nordkoreas Militärmachthaber Kim Jong Il in Peking haben keinen Durchbruch für eine Wiederaufnahme der Verhandlungen über ein Ende des nordkoreanischen Atomwaffenprogramms gebracht. In seinem Gespräch mit Chinas Staats- und Parteichef Hu Jintao hat Kim Jong Il nur seine Bereitschaft erklärt, "mit China daran zu arbeiten, günstige Bedingungen für eine Wiederaufnahme der Sechser-Gespräche zu schaffen", wie die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua zitierte.

Erst nach der Rückkehr Kim Jong Ils nach Nordkorea bestätigten beide Länder am Freitag seinen "inoffiziellen" China-Besuch seit Montag. Bei seinem Treffen mit Hu Jintao habe sich der Militärführer unverändert für eine nuklearwaffenfreie koreanische Halbinsel ausgesprochen. Details wurden nicht genannt. Kim Jong Il habe China auch für seine Rolle als Gastgeber der Sechser-Gespräche gedankt.

An den im April 2009 von Nordkorea einseitig abgebrochenen Gesprächen nehmen auch die USA, Südkorea, Japan und Russland teil. Nordkorea hatte wiederholt die Aufhebung der amerikanischen Sanktionen gefordert, bevor es an den Verhandlungstisch zurückkehrt.

DPA / DPA