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Klimakonferenz in Cancún: "Die Natur wartet nicht auf die Konferenz"

Der Klimagipfel in Kopenhagen war gescheitert. In Cancún ruft UN-Generalsekretär Ban Ki Moon mit einem dramatischen Appell dazu auf, sich auf konkrete Schritte gegen die Erderwärmung zu einigen.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat den Ministern beim Klimagipfel in Mexiko eindringlich ins Gewissen geredet. "Je länger wir zaudern, desto mehr müssen wir zahlen - wirtschaftlich, ökologisch und in Menschleben", sagte er in Cancún bei der Eröffnung der Ministerrunde. Der Weltklimarat habe klar gezeigt, dass die Emissionen in der nächsten Dekade ihren Höhepunkt überschritten haben müssen. "Um das zu erreichen, brauchen wir hier Ergebnisse." Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) bezeichnete die Verhandlungen unterdessen als schwierig und langsam.

Sicher lasse sich in Cancún kein perfektes Werk erzielen, sagte Ban, es gebe aber durchaus Fortschritte in den Bereichen Waldschutz, Anpassung ärmerer Staaten an die Folgen des Klimawandels, Technologietransfer und Finanzfonds. Nötig seien Fortschritte bei den schwierigen Themen Treibhausgas-Reduktionsziele, Überprüfungsregeln und Zukunft des Kyotoprotokolls. "Lasst uns nicht vergessen: Die Natur wartet nicht, während wir verhandeln", mahnte Ban die Vertreter von über 190 Staaten, davon rund 20 Staats- und Regierungschefs. In vier Jahrzehnten gebe es voraussichtlich neun Milliarden Menschen auf der Erde und zugleich müsse der Treibhausgasausstoß um 50 Prozent gesenkt werden.

Unerwartet langsame Verhandlungen

Derweil gehen die Verhandlungen auf der Konferenz nach Aussagen von Umweltminister Röttgen unerwartet langsam voran. Selbst Verfahrensfragen für die letzten Konferenztage seien noch offen. Es sei noch nicht vorauszusagen, ob es ein Ergebnis geben werde oder nicht. "Ich glaube allerdings, dass es tatsächlich eine andere Atmosphäre hier ist als in Kopenhagen", sagte er nach seinen ersten Gesprächen in Cancún. Die Atmosphäre sei konstruktiv. Keiner wolle erneut erklären, dass man nicht zu einem Ergebnis in der Lage gewesen sei. "Es geht auch darum, ob die Vereinten Nationen ein Handlungsformat zur Lösung dieses globalen Problems darstellen oder nicht."

Cancún habe bessere Erfolgsaussichten als Kopenhagen, weil die Staaten nicht einen großen Sprung machen müssten. "Wir haben aus der Erfahrung von Kopenhagen die Methode geändert und das ist die der schrittweisen Bewegung." Die EU sei beim Kyotoprotokoll bereit zu einer zweiten Verpflichtungsperiode, "aber sie muss auch klimapolitisch wirksam sein", erläuterte Röttgen mit Verweis auf große Schlupflöcher.

So dürfe keine heiße Luft aus der ersten Kyotoperiode übernommen werden. Russland und andere Staaten haben nach dem Zusammenbruch des Ostblocks wesentlich weniger Kohlendioxid ausgestoßen, als im Kyotoprotokoll genehmigt. Kyoto-2 dürfe sich nicht selber neutralisieren, indem diese heiße Luft aus der ersten Verpflichtungsperiode in die zweite übernommen werde.

swd/DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(