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Kampf um Kobane: Beobachter melden 21 getötete IS-"Religionspolizisten"

Der Kampf um Kobane geht mit unverminderter Härte weiter: Bei US-geführten Luftangriffen sollen mehr als 20 Mitglieder der IS-"Religionspolizei" ums Leben gekommen sein - unter ihnen auch ein Däne.

Explosion in Kobane: DIe Stadt an der syrisch-türkischen Grenze wird seit Wochen von der Terrormiliz Islamischer Staat angegriffen

Explosion in Kobane: DIe Stadt an der syrisch-türkischen Grenze wird seit Wochen von der Terrormiliz Islamischer Staat angegriffen

Bei Luftangriffen der USA und ihrer Verbündeten auf die Terrormiliz Islamischer Staat in der nordsyrischen Stadt Kobane sollen mindestens 21 Extremisten ums Leben gekommen sein. Die Opfer hätten zur "Religionspolizei" des IS gehört, berichtete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Freitag. Auch ein IS-Kämpfer aus Dänemark sei getötet worden. Die Extremisten versuchten zugleich erneut, die Verbindung zwischen Kobane und der Türkei abzuschneiden.

Die Verteidiger von Kobane warten weiterhin auf die Verstärkung aus dem Nordirak. Die 150 Peschmerga-Kämpfer halten sich in der Türkei nahe der Grenze zu Syrien für ihren Einsatz in der Stadt bereit. Eine Vorhut hatte am Donnerstag die Lage in Kobane erkundet, war dann aber wieder in die Türkei zurückgekehrt. Die Peschmerga sollen dabei helfen, die belagerte Stadt gegen die Extremisten zu verteidigen.

jen/DPA / DPA