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Liberia: Milizen im Mordrausch

Cholera breitet sich aus, es gibt weder Essen noch Wasser, vor der US-Botschaft in Monrovia stapeln sich die Leichen - und keine Aussicht auf Frieden: Im Stundenrhythmus kommt es im liberianischen Bürgerkrieg zu Massakern.

Nach vier Tagen relativer Entspannung sind die Kämpfe um die liberianische Hauptstadt wieder voll entbrannt. Das Diplomatenviertel in Monrovia ist nach Augenzeugenberichten unter heftigen Beschuss geraten. Seit Tagesanbruch seien mindestens 15 Mörsergranaten auf das Viertel Mamba Point abgeschossen. Weitere 10 Granaten seien in der Innenstadt eingeschlagen. Ein Kind kam ums Leben, als eine Mörsergranate auf eine Schule fiel, in der Zivilisten Zuflucht gesucht hatten. Nach Angaben des britischen Senders BBC kamen in dem Granatenhagel anderswo in Monrovia insgesamt acht Menschen ums Leben. In dem Gebiet halten sich derzeit tausende Flüchtlinge auf. Der Sondergesandte der Vereinten Nationen für Liberia warnte vor einer völligen Katastrophe im Land.

Lebensmittel und sauberes Wasser werden knapp

Regierungssoldaten hätten die Rebellen der Bewegung "Liberianer vereint für Versöhnung und Demokratie" (LURD) von zwei strategisch wichtigen Brücken am Stadtrand zurückgedrängt, sagte Verteidigungsminister Daniel Chea am Freitag. Die Brücken waren in den vergangenen Tagen stark umkämpft. In der zum Teil verwüsteten liberianischen Hauptstadt werden Lebensmittel und sauberes Wasser nach Angaben von Hilfsorganisationen langsam knapp.

Nach Angaben von Augenzeugen wurde unter anderem die Station des katholischen Rundfunksenders Radio Veritas von zwei Granaten getroffen und beschädigt. Die Angriffe waren die schwersten seit Montag. Bewohner suchten in Panik in einer nahe gelegenen Schule Zuflucht. Anschließend versammelten sich aufgebrachte Menschen in den Straßen und forderten die USA zu einer raschen Intervention auf.

"Wenn nichts getan wird, haben wir eine Katastrophe"

Der UN-Sondergesandte Jacques Paul Klein sagte, Liberia sei schon jetzt in den Wirren des Bürgerkriegs weitgehend zerstört worden. Hoffnung gebe es nur bei einer schnellen Stationierung internationaler Truppen. "Wenn nichts getan wird, haben wir eine Katastrophe", erklärte Klein in New York.

Der Gesandte, ein US-Militärberater und ehemaliger Leiter der UN-Mission in Bosnien-Herzegowina, begrüßte die angekündigte Entsendung von Friedenstruppen aus Nigeria. Zugleich äußerte er aber Zweifel, ob die Soldaten wie zugesagt schon in einer Woche eintreffen könnten. Auch Klein forderte die USA zu einer engagierteren Rolle in dem westafrikanischen Land auf.

USA bieten zehn Millionen Dollar Unterstützung

Der amerikanische UN-Botschafter John Negroponte hat erklärt, dass die US-Regierung so gut wie entschieden habe, keine Soldaten nach Liberia zu schicken, sondern das Land mit finanzieller Hilfe zu unterstützen. Die Stationierung einer Interventionstruppe wollen die USA mit zehn Millionen Dollar unterstützen.

In den seit einer Woche andauernden Kämpfen sind bisher mehrere hundert Menschen ums Leben gekommen. Es ist bereits die dritte erbitterte Schlacht um die Herrschaft in dem westafrikanischen Land in weniger als zwei Monaten. Waffenruhe-Vereinbarungen wurden mehrfach gebrochen.

Taylor stellt Rücktritt in Aussicht

In den vergangenen drei Jahren haben die Rebellen der Vereinten Liberianer für Versöhnung und Demokratie (LURD) den größten Teil des Landes unter ihre Herrschaft gebracht. Inzwischen sind ihre Kämpfer in Außenbezirke der Hauptstadt Monrovia vorgedrungen. Präsident Charles Taylor hat seinen Rücktritt in Aussicht gestellt, will das Land aber erst mit der Ankunft ausländischer Truppen verlassen.

Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.