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Treffen am Wochenende: München im Ausnahmezustand: Das müssen Sie über die Sicherheitskonferenz wissen

Zur Sicherheitskonferenz werden in der bayerischen Landeshauptstadt etwa 600 Teilnehmer erwartet. Teile der Innenstadt werden komplett abgesperrt. Einige Dinge, die man dazu wissen muss.

Der erste Tag der 55. Münchner Sicherheitskonferenz

Der erste Tag der 55. Münchner Sicherheitskonferenz: Verteidigungsministertreffen der Anti-IS-Koalition mit 13 Verteidigungsministern

DPA

Dauer

Die Hauptkonferenz im Luxushotel "Bayerischer Hof" unweit von Marienplatz und Fußgängerzone beginnt am Freitagmittag und endet am Sonntagmittag. Allerdings gibt es schon in den Stunden und Tagen vor der eigentlichen Konferenz zahlreiche Veranstaltungen zu außen- und sicherheitspolitischen Themen - an verschiedenen Orten in der Stadt.

Teilnehmer

Konferenzleiter Wolfgang Ischinger erwartet in diesem Jahr eine Rekordzahl von etwa 600 Teilnehmern. Darunter sind rund 30 Staats- und Regierungschefs und etwa 90 Minister aus aller Welt.

Prominente

Neben Bundeskanzlerin Angela Merkel wird wohl US-Vizepräsident Mike Pence der prominenteste Redner in München sein. Aus den USA werden zudem der kommissarische US-Verteidigungsminister Patrick Shanahan und die Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, erwartet, ebenso wie Präsidententochter Ivanka Trump und ihr Mann Jared Kushner. Mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu haben zwar zwei weitere der prominentesten Gäste abgesagt. Über mangelnden Andrang können sich Ischinger und sein Team aber nicht beschweren.  

Themen

Das Programm ist vollgestopft, die Liste der Themen wieder lang. Es geht um die Zukunft Europas, das transatlantische Verhältnis, den Streit über die Nato-Verteidigungsausgaben, das Ende des Abrüstungsvertrags INF, die Weltmacht China, Iran, aber natürlich auch um Krisenherde wie Nahost und Afghanistan.

Sicherheit und Demos

 Die Polizei will wegen der gestiegenen Gästezahl diesmal mehr Personal einsetzen: Insgesamt sollen 4400 Beamte die Veranstaltung sichern, vergangenes Jahr waren es 4000. Ein linksgerichtetes Bündnis hat - wie immer - zu Protesten aufgerufen.

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fin / dpa