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Gaza-Krieg Israel lässt UN-Ermittler nicht rein


Ein UN-Komitee soll ermitteln, ob bei den Militäroperationen im Gaza-Krieg gegen Menschenrechte verstoßen wurde. Doch Israel lässst die Mitarbeiter nicht einreisen.

Der zur Untersuchung des Gaza-Kriegs angereiste UN-Kommission wurde die Einreise nach Israel verweigert. Der Sprecher des israelischen Außenministeriums sagte: "Wir werden nicht mit ihnen zusammenarbeiten und sie werden nicht nach Israel einreisen".

Bereits im August bei der Einsetzung des UN-Komitees hatte Israel seine Vorbehalte deutlich gemacht, aber erklärt, dass noch keine Entscheidung über eine Zusammenarbeit getroffen worden sei. In einer Erklärung des israelischen Außenministeriums hieß es, die Entscheidung sei nach internen Diskussionen gefallen und wegen der "zwanghaften Feindschaft" der Kommission gegen Israel getroffen worden. Das Komitee wird von dem kanadischen Professor für internationales Recht, William Schabas, geleitet, dem Israel Voreingenommenheit vorwirft.

Bei dem Gaza-Krieg im Juli und August dieses Jahres waren mehr als 2100 Palästinenser und 70 Israelis getötet worden. Die Kommission soll Verantwortliche für strafbare Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht und die Menschenrechte im Zuge der militärischen Operationen im Gazastreifen ermitteln.

haw/DPA DPA

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