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Präsident der Philippinen : Rodrigo Duterte: "Ich war schwul und wurde später geheilt"

Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte ist für seine kontroversen Aussagen berühmt-berüchtigt. Nun sorgte er bei einer Ansprache für weiteres Aufsehen, als er zugab, früher homosexuell gewesen zu sein.

Der Präsident der Philippinen, Rodrigo Duterte

Der Präsident der Philippinen, Rodrigo Duterte

AFP

Er hat Ex-US-Präsident Barack Obama schon als "Hurensohn" beschimpft und verharmlosende Aussagen über Vergewaltigungen von sich gegeben. Nun sorgt der umstrittene Präsident der Philippinen, Rodrigo Duterte, mit einer Aussage über Homosexualität erneut für Aufsehen.

Bei einer Rede vor Philippinos in Japans Hauptstadt Tokio beschuldigte den Oppositionspolitiker und seinen politischen Rivalen Antonio Trillanes IV homosexuell zu sein. In diesem Zusammenhang gestand er vor der Menge ein, dass er früher selbst schwul gewesen sei, bevor er seine jetzige Ex-Frau Elizabeth Zimmermann traf, berichtet unter anderem CNN. Er sei außerdem "ein bisschen schwul" gewesen, als er noch mit ihr verheiratet war. Aber er "wurde wieder ein Mann", als er mit ihr in einer heterosexuellen Beziehung gelebt habe.

Verschiedene Aussagen über Homosexuelle

Der 74-jährige Duterte fügte hinzu, dass er "geheilt" wurde, nachdem er seine jetzige Partnerin Honeylet Avanceña traf: "Ich wurde wieder ein Mann! Also haben mich schöne Frauen geheilt", sagte er seinen Landsleuten. "Danach habe ich gutaussehende Männer gehasst. Ich bevorzuge jetzt schöne Frauen."

In der Vergangenheit hatte sich Duterte unterschiedlich über Homosexualität geäußert. So nannte er 2016 den US-Botschafter im Land einen "schwulen Hurensohn". Im Jahr darauf äußerte er, dass er gegen die gleichgeschlechtliche Ehe in den Philippinen sei, welches überwiegend katholisch ist. 2015 hatte er hingegen gesagt: "Gleichgeschlechtliche Ehen sind gut. Jeder verdient es glücklich zu sein."

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Quellen: CNN, "The Independent", "Newsweek", "U.S. News"

rw