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+++ Manchester-Ticker +++

News zum Anschlag: Polizei bestätigt: Explosion war Anschlag, Täter tot

May und Corbyn setzen Wahlkampf aus +++ USA beobachten Situation in Manchester +++ Sängerin Ariana Grande "am Boden zerstört" +++ Welle der Hilfsbereitschaft in Manchester +++News zum Anschlag in Manchester.

Manchester Anschlag Dienstagmorgen

Manchester am Morgen danach: Die Innenstadt ist fast vollständig von der Polizei abgeriegelt worden

+++ 8.03 Uhr: Polizei bestätigt Anschlag +++

Die Ermittler in Manchester haben bestätigt, dass es sich bei der Explosion beim Ariana-Grande-Konzert um einen Anschlag handelt. Offenbar hat ein Attentäter die Tat begangen, er starb noch in der Konzerthalle.

+++ 7.42 Uhr: May und Corbyn setzen Wahlkampf aus +++

Wegen der Explosion bei dem Konzert von Ariana Grande setzen Premierministerin Theresa May und Oppositionsführer Jeremy Corbyn ihren Wahlkampf aus. Die Vorsitzende der konservativen Tories und der Chef der Labour-Partei haben sich darauf geeinigt, die Kampagne für die vorgezogene Neuwahl am 8. Juni "bis auf Weiteres" zu unterbrechen, meldet die Nachrichtenagentur Press Association. 

+++ 6.44 Uhr: Solidarität aus Paris und Nizza nach Explosion in Manchester +++

Die Bürgermeister von Paris und Nizza, die in den vergangenen Jahren Tatort schwerer Terroranschläge waren, drücken nach der Explosion in Manchester ihr Mitgefühl aus. "Heute steht Paris an der Seite Manchesters", schreibt die Bürgermeisterin der französischen Hauptstadt, Anne Hidalgo, auf Twitter. "Meine Gedanken sind bei den Opfern und ihren Familien." Der Rathauschef von Nizza, Christian Estrosi, erklärt: "Solidarität mit den Einwohnern von #Manchester."


+++ 6.22 Uhr: Bundesregierung spricht von "schrecklichen Nachrichten" +++

Der Sprecher der Bundesregierung, Steffen Seibert, zeigt sich nach der Explosion in Manchester mit knapp 20 Toten bestürzt. "Schreckliche Nachrichten aus Manchester", schreibt Seibert bei Twitter. "In Gedanken bei den Toten, dem Leid der Verletzten + denen, die ihre Liebsten noch suchen."

+++ 5.54 Uhr: US-Behörden beobachten Situation in Manchester +++

Das US-Innenministerium beobachtet nach der Explosion mit mindestens 19 Toten im britischen Manchester die Situation. Derzeit gebe es keine Anzeichen dafür, dass auch für US-Ziele eine unmittelbare Gefahr ausgehe, heißt es in einer Stellungnahme des US-Innenministeriums. "Wir arbeiten mit unseren Kollegen im Ausland zusammen, um weitere Details zur Ursache der Explosion zusammenzutragen." Das Ministerium fordert US-Bürger in der Region auf, der Unglücksstelle fern zu bleiben. Kellyanne Conway, die Beraterin von US-Präsident Donald Trump, spricht den Hinterbliebenen ihre Anteilnahme aus. "Beileid, Hilfe und Gebete für Manchester", schreibt sie auf Twitter

+++ 5.41 Uhr: Justin Timberlake: "Wir müssen uns lieben" +++

Der amerikanische Popstar Justin Timberlake spricht nach der verheerenden Explosion am Rande eines Konzerts den Angehörigen der Opfer sein Mitgefühl aus. Im Kurznachrichtendienst Twitter erklärt er: "Meine Gedanken und Gebete sind mit allen, die von diesem schrecklichen Vorfall in Manchester betroffen sind. Wir müssen besser werden. Wir müssen UNS LIEBEN."

++ 5.24 Uhr: Theresa May gedenkt der Opfer +++

"Wir sind daran, alle Einzelheiten dessen, was von der Polizei als entsetzlicher Terroranschlag behandelt wird, herauszuarbeiten. All unsere Gedanken sind bei den Opfern und den Familien von allen, die betroffen sind."

+++ 5.20 Uhr: Ariana Grande: Bin "am Boden zerstört" +++

Die US-Sängerin Ariana Grande zeigt sich nach der verheerenden Explosion am Rande ihres Konzerts in Manchester "am Boden zerstört". "Aus tiefstem Herzen: Es tut mir so leid. Mir fehlen die Worte", twittert die 23-Jährige.

+++ 5.10 Uhr: Trudeau spricht nach Explosion in Manchester Mitgefühl aus +++

Kanadas Premierminister Justin Trudeau hat nach der verheerenden Explosion auf einem Popkonzert in Manchester den Angehörigen der Todesopfer sein Mitgefühl ausgesprochen. "Kanadier sind durch die Nachricht des schrecklichen Angriffs heute Abend in Manchester geschockt", schrieb Trudeau auf Twitter. "Bitte nehmt die Opfer & ihre Familien in eure Gedanken auf."

+++ 4.27 Uhr: Nach Explosion in Manchester: May will Krisensitzung abhalten +++

Die britische Premierministerin Theresa May wird am Dienstag eine Krisensitzung der Regierung abhalten. Sie drückt den Angehörigen der Explosionsopfer von Manchester ihr Mitgefühl aus. "Wir sind daran, alle Einzelheiten dessen, was von der Polizei als entsetzlicher Terroranschlag behandelt wird, herauszuarbeiten", erklärt sie. Die britische Nachrichtenagentur PA berichtet unter Berufung auf eine Quelle in der konservativen Partei, der Wahlkampf der Premierministerin werde ausgesetzt.

+++ 4.25 Uhr: Polizei in Manchester ruft zur Wachsamkeit auf +++

Die Menschen in Manchester sollen nach der Explosion wachsam bleiben und im Verdachtsfall die Anti-Terror-Hotline anrufen. Das sagt der Polizeichef des Großraums Manchester, Ian Hopkins, in der Nacht.

+++ 4.07 Uhr: Welle der Hilfsbereitschaft in Manchester +++

Nach der Explosion in Manchester helfen zahlreiche Privatpersonen den verstörten Konzertbesuchern. Anwohner bieten Schlafplätze an und Taxifahrer kostenlose Mitfahrgelegenheiten, wie der Nachrichtensender Sky News berichtet. Ein Hotel in der Nähe soll Dutzende Kinder aufgenommen haben. In der Multifunktionshalle hatte die US-Schauspielerin und Sängerin Ariana Grande ein Konzert gegeben. Vor allem Kinder und Jugendliche hatten das Popkonzert besucht. 

+++ 3.36 Uhr: Labour-Chef Corbyn bestürzt über Manchester-Explosion +++

Nach der verheerenden Explosion in Manchester zeigt sich der Chef der britischen Labour-Partei, Jeremy Corbyn, auf Twitter bestürzt. "Furchtbarer Vorfall in Manchester. Meine Gedanken sind bei den Betroffenen und unseren großartigen Rettungsdiensten", schreibt er.

+++ 2.19 Uhr: BBC: Polizei schließt Terroranschlag nicht aus +++

Nach einem BBC-Bericht könnte es sich bei der Explosion zum Ende eines Konzerts in Manchester auch um einen Terroranschlag handeln. Experten zur Terrorbekämpfung hätten bereits Kontakt mit dem Innenministerium in London aufgenommen, berichtet der Sender. Auf Bildern sind Konzertbesucher mit Beinverletzungen zu sehen. Zeugen berichten von einem lauten Knall. Die Ursache dafür ist unklar. Auch Sprengstoffspezialisten waren im Einsatz.

nik/DPA/Reuters