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  • Vergessen vom G7-Gipfel – wie Viehhirten mit der Dürre leben

Trockenheit in Kenia Vergessen vom G7-Gipfel – wie Viehhirten mit der Dürre leben

  • 04. Juni 2017
  • 16:05 Uhr
Typische Siedlung (Manyatta) der Gabra bei Maikona im Norden von Kenia (Marsabit County). Der letzte Regen liegt fast ein Jahr zurück. 
Typische Siedlung (Manyatta) der Gabra bei Maikona im Norden von Kenia (Marsabit County). Der letzte Regen liegt fast ein Jahr zurück. 
© Roland Brockmann
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Typische Siedlung (Manyatta) der Gabra bei Maikona im Norden von Kenia (Marsabit County). Der letzte Regen liegt fast ein Jahr zurück. 
Die Kamele des 73-jährige Nomade Boru Kote konnten der Dürre bislang trotzen, aber von 45 Ziegen blieben ihm nur vier.
Verendetes Rind. Kühe gelten als besonders wertvoll in der Region.
Gano Dido Halakhe, 37, hatte vor der Dürre über hundert Ziegen und Schafe, davon blieben ihr nur sieben. Auch ihre beiden Esel zum Wassertransport starben. Ihr Junge hilft ihr beim Viehhüten, geht nicht zur Schule
Gerade mal noch knapp acht Kilo Mais (aus einer Hilfslieferung) hat diese Familie zum Überleben. Tee oder Speiseöl sind plötzlich Luxus. 
Typische Feuerstelle in einem Gabra-Zelt. 
Kame sora Sake aus El- Isacko Mala hat vor einem Monat ihr Kamel verloren... Inzwischen bereut sie, dass sie ihre Ziegen und Schafe nicht rechtzeitig verkauft hat.
Bone Guyo Wario ist wegen ihrem Mann in den Ort Kalacha gezogen, beide leben dort trotzdem in einer Manyatta. Vor der Dürre hatte das Paar 45 Ziegen und  Schafe, heute nur noch sechs. Mit dem Knüpfen von Matten verdient die junge Mutter etwas dazu. "Mein Kind soll auf jeden Fall die Schule besuchen", sagt Bone, "wir müssen uns anpassen."
Düne bei North Hoor. Die Düne bedeckt nicht das ganze Land, aber das Bild zeigt doch den Klimawandel.
Von der Hilfsorganisation Misereor finanziertes Auffangbecken bei Korr, dass sich nach ersten Regenfällen sofort gefüllt hat.
Davon profitieren vor allem die hier lebenden Borana - ein Nachbarstamm der Gabra.
Die Gabra Yattane Ali Wario Ganu, 40,  ist die letzte im Ort, die noch Kühe hat. Bei ihr betteln  die Menschen nun nach Milch. Kuhmilch gilt als besonders wertvoll. 
Der G7-Gipfel versagte bei der Hilfe für Afrika. Ein Berliner Fotograf besuchte die Hirten im Norden Kenias. Mit nur etwas Hilfe könnten diese traditionell lebenden Menschen die Dürre überstehen.

Immer mehr Flüchtlinge aus Afrika wagen den verzweifelten Weg über das Mittelmeer nach Europa. Aber die dringend nötige Hilfe für Afrika hat keine Priorität für die Mächtigen der Welt. Das zeigte sich gerade wieder beim G7-Gifel in Taormina auf Sizilien. Nachdem US-Präsident Donald Trump kein Interesse zeigte, die dringend nötige Hunger-Hilfe für Afrika mit zu finanzieren, drückten sich auch die übrigen Teilnehmer vor ihrer Verantwortung.  "Dieser G7-Gipfel ist ein Desaster für die hungernden Kinder in Afrika und Arabien", fasste Marwin Meier von World Vision das Ergebnis zusammen.

Vergessene Menschen

Dabei tut Hilfe dringend not. Mit Hilfe von Misereor reiste der Fotograf Roland Brockmann ins Dürregebiet im Norden Kenias. Dort zerstört die Trockenheit die Lebensgrundlagen der Gabra. Die meisten von ihnen sind Viehhirten, die noch traditionell in sogenannten Manyattas (Zelten) leben.  Ihre Tiere - Kamele, Rinder und Ziegen - sind für die Gabra nicht nur einzige Lebensgrundlage, sondern auch ihr ganzer Stolz. Die Regierungen Kenias haben dem Norden wenig Beachtung geschenkt, sie haben sich auf den fruchtbaren Süden des Landes fokussiert. Während Kenia inzwischen den Status eines Schwellenlandes anstrebt, leben die Menschen im Norden wie vor 50 Jahren. Die meisten Gabra können weder lesen noch schreiben. Sie sind denkbar schlecht für die jetzige Notlage vorbereitet. In den siebziger Jahren wurde die Zahl der Gabra auf rund 30.000 geschätzt. Inzwischen hat sich die Bevölkerungszahl allerdings nahezu verdoppelt. Gleichzeitig erhöhte sich der Viehbestand, während die Weidefläche gleich groß blieb. Seit Dezember hat es dort nicht geregnet. Es wuchs kein Gras, die Tiere sind zu Hunderttausenden verendet. Sogar die zähen Kamele haben nicht durchgehalten. Nur langfristige Hilfsprojekte können helfen, Alternativen zur Viehzucht zu schaffen und eine Abkehr von traditionellen Vorstellungen zu begleiten.

Langfristige Hilfe nötig

Ohne ihr Vieh darben auch die Menschen. Viele überleben nur durch Nothilfe-Verteilungen. Bei dem überwiegenden Sandboden ist Ackerbau nicht möglich. Tatsächlich stünden die meisten Gabra-Viehhirten heute allerdings besser da, wenn sie ihren Viehbestand nach den ersten Anzeichen einer bevorstehenden Dürre im Dezember - trotz niedriger Preise - rechtzeitig verkauft hätten, sagt Brockmann. Doch das fällt den traditionell denkenden Menschen schwer. "Aber ich muss meine Tiere doch täglich sehen", berichtete eine Gabra-Frau, die hunderte Ziegen und Schafe verloren hat, jetzt nahezu nichts mehr besitzt. Doch gerade im ursprünglichen Lebensstil sieht der Journalist den besonderen Reichtum der Region.  "Ich empfinde das als einen kulturellen Schatz. Wer lebt denn noch so wie die Gabra? Die Leute sind sehr freundlich und Neuem durchaus aufgeschlossen. Während reiche Rancher riesige Gebiete Kenias für am animal wildlife interessierte Touristen beanspruchen, geraten die traditionell lebenden Menschen aus dem Blick."

Langfristig werden die Gabra umdenken müssen, lernen eigenverantwortlich auf klimatisch bedingte Veränderungen zu reagieren, sagt der Fotograf. Doch dafür bräuchten sie Unterstützung von außen. Einfache Projekte wie das von Misereor finanzierte Regenauffangbecken helfen, auf Dauer brauchen die Menschen auch Unterstützung im Vieh- und Ressourcenmanagement. Beides sind keine schwierigen Aufgaben.

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