Russland und USA Diplomatischer Showdown in Genf: die Ausgangslage vor den schwierigen Verhandlungen

Portraits von Joe Biden und Wladimir Putin
Verhandlungen zwischen US-Präsident Joe Boden und Russlands Präsident Wladimir Putin
© picture alliance
In Genf beginnen am heutigen Montag Verhandlungen zwischen US-amerikanischen und russischen Diplomaten über die Lage in der Ukraine – und auch darüber, wie eine Sicherheitsordnung in Europa zukünftig aussehen wird. Worum geht es bei den Verhandlungen? Und kann es zum Krieg kommen? Ein Überblick.

Worum geht es bei den Verhandlungen?  

Um Krieg, der verhindert werden muss. Seit Wochen zieht der Kreml an der Grenze zur Ukraine Truppen zusammen: Insgesamt stehen nach Schätzungen etwa 100.000 Soldaten kampfbereit. Nicht einmal vor der Annexion der Krim 2014 hatte Wladimir Putin ein solches Aufgebot geschickt. Westliche Politiker fürchten, Putin könnte seine Truppen im Nachbarland einmarschieren lassen. 2014 zettelte der Kreml den Krieg in der Ostukraine an, unterstützt seitdem Separatisten, die sich von der Ukraine losgesagt haben, versorgt sie mit Waffen, schickte mehrfach Truppen zur Unterstützung. Die Separatistengebiete sind auch finanziell von Russland abhängig.   


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