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Köln: PKK-Anhänger stürmen RTL-Redaktion

Großeinsatz der Kölner Polizei: Anhänger des inhaftierten PKK-Führers Abdullah Öcalan sind in die Redaktionsräume von RTL eingedrungen. Sie wollten den Sender zur Verbreitung ihrer Forderungen zwingen. Nach stundenlangen Verhandlungen griffen die Einsatzkräfte ein.

In Köln sind etwa 30 Sympathisanten der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK in eine Redaktion des Fernsehsenders RTL eingedrungen. Sie verlangten, dass ihre Forderung nach Freilassung des inhaftierten PKK-Führers Abdullah Öcalan gesendet werde, sagte am Mittwoch ein Sprecher von RTL-Deutschland. Verantwortliche des Senders und die Polizei seien im Gespräch mit den Eindringlingen, um sie zum Verlassen der Redaktionsräume des Magazins "Explosiv" zu bewegen.

Außenminister Guido Westerwelle (FDP) verurteilte das Eindringen der PKK-Anhänger in die RTL-Redaktion. Dieser Angriff auf die Meinungsfreiheit in Deutschland sei nicht akzeptabel. "Deutschland und die EU stufen die PKK als terroristische Organisation ein und haben das auch der Türkei gegenüber immer wieder deutlich gemacht", heißt es in einer Erklärung des Außenministers.

mad/DPA / DPA