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Ehemaliger Ministerpräsident Lothar Spät ist an Demenz erkrankt

Lothar Späth bei einer Preisverleihung in Berlin im Jahr 2010
Lothar Späth bei einer Preisverleihung in Berlin im Jahr 2010
© DDP
Politische Weggefährten machen sich große Sorgen: Lothar Späth, ehemaliger Ministerpräsident von Baden-Württemberg, ist an Demenz erkrankt. Ihm gehe es "Leider nicht gut", sagte seine Tochter.

Der langjährige frühere Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Lothar Späth (CDU), ist an Demenz erkrankt. Dem 78-Jährigen gehe es "leider nicht gut", sagte Späths Tochter Daniela Späth-Zöllner der Zeitung "Bild am Sonntag" aus Berlin über den Gesundheitszustand ihres Vaters. "Er ist in einem Pflegeheim untergebracht und wird gut betreut", fügte sie hinzu.

EU-Kommissar Günther Oettinger (CDU), ebenfalls ehemaliger Regierungschef in dem Bundesland, sagte dem Blatt, Späth erkenne "aufgrund seiner schweren Demenzerkrankung auch langjährige Weggefährten kaum noch wieder". Ein kleiner Freundeskreis aus Stuttgart besuche ihn in seinem Heim im Großraum Stuttgart regelmäßig. "Wir machen uns große Sorgen und denken sehr oft an ihn", sagte Oettinger.

Der baden-württembergische CDU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl am kommenden Sonntag, Guido Wolf, sagte der Zeitung, er sei traurig, dass Späth "aufgrund seiner schweren Krankheit als Ratgeber nicht mehr an unserer Seite sein" könne. "Wir vermissen ihn und wir denken an ihn, er fehlt uns", ergänzte Wolf. Späth hatte in den Jahren 1978 bis 1991 an der Spitze der baden-württembergischen Regierung gestanden.

kis AFP

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