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Lübecks Studenten atmen auf Die medizinische Fakultät ist gerettet


Eigentlich sollte die Mediziner-Ausbildung in Lübeck den klammen Kassen zum Opfer fallen. Lübecks Bürger und Studenten protestierten aufs heftigste. Nun hat Bundesforschungsministerin Schavan zusätzliche Bundesmittel bereitgestellt - der Studiengang ist gerettet.

Die medizinische Fakultät der Universität Lübeck ist gerettet. Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) sagte am Donnerstagabend zusätzliche Mittel von 25 Millionen Euro für die Forschung in Schleswig-Holstein zu, wie die Landesregierung am Freitag bekanntgab.

Das Finanzierungskonzept sieht vor, dass das GEOMAR-Institut für Meereswissenschaften in Kiel zusätzlich 25 Millionen Euro vom Bund erhält. Dadurch würden beim Land Mittel frei werden, um das Medizinstudium in Lübeck zu erhalten und gleichzeitig die Sparpläne zu erfüllen, sagte eine Sprecherin des schleswig-holsteinischen Wissenschaftsministeriums.

Wissenschaftsminister Jost de Jager (CDU) kündigte an, bis September ein Konzept zur Entwicklung der Hochschulen in Schleswig-Holstein zu erarbeiten. Darin soll festgehalten werden, dass die medizinische Fakultät in Lübeck erhalten bleibt. Vorerst soll die Zahl der Medizin-Studienplätze nicht verringert werden.

Der ursprüngliche Plan sah vor, ab dem Wintersemester 2011 keine Studienanfänger mehr im Fach Medizin anzunehmen. Dagegen hatten Studenten und Lübecker Bürger wochenlang demonstriert.

APN APN

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