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Parteiversammlung in Essen: Piraten spielen schon mal Bundestag

Bei einer "Unkonferenz" in Essen stellen sich die Piraten bereits vor, wie es im Bundestag sein könnte. Denn da wollen sie hin. Ein Trainingslager für künftige Parlamentarier soll es aber nicht sein.

Der einstige Piraten-Popstar Marina Weisband hat eine Gitarre in der Hand. Im "Unperfekthaus" in Essen wird laut diskutiert und leise getwittert. Denn die #link; www.stern.de/politik/piratenpartei-deutschland-91241632t.html;Piratenpartei# hat sich getroffen, um sich auf den Einzug in den Bundestag vorzubereiten. Ihre ehemalige politische Geschäftsführerin Weisband setzt sich auf ein Sofa, klimpert los und singt dazu.

Die Atmosphäre ist locker bei den etwa 140 Piraten, die angesichts ihrer geringen Erfahrung mit der Parlamentsarbeit mal spielen wollen, was auf eine Bundestagsfraktion zukommen könnte. Was zahlt man einem wissenschaftlichen Mitarbeiter? Wie geht man mit den Medien um? Wie transparent ist das Verhältnis von Partei und Fraktion? Ein Trainingslager für künftige Abgeordnete soll das aber nicht sein.

Das "Unperfekthaus" in Essen trägt den richtigen Namen für die lose Zusammenkunft. Denn "Barcamps", so nennt man diese Treffen ohne vorherigen Plan und Tagesordnung, werden auch als "Unkonferenzen" bezeichnet. Ein "Barcamp" ist in der Sprache derer, die überwiegend im Internet zu Hause sind, eine lose Zusammenkunft von Arbeitsgruppen, bei der am Anfang nicht feststeht, was dabei herauskommen soll. So ist es auch hier.

Den Regierenden auf die Finger klopfen

Aber ein bisschen Strategisches fällt doch noch ab: Mit Kleinen Anfragen in den Landtagen wollen die Piraten den Regierungen mehr als bisher auf die Finger klopfen. "Ein supergeiles Mittel", findet Mirko das. Er trägt Schlips, auf seinem Arm sind Sterne tätowiert. Auf der Bühne zwischen Technik und Kabelsalat hockt der nordrhein-westfälische Landeschef Joachim Paul im Schneidersitz. Der 55-Jährige kennt den Landtag schon und weiß: "Anfragen, ja wirklich ein geiles Mittel."

Dann ergreift ein etwa älterer Basispirat das Wort. Er will seinen Namen nicht verraten. Mit norddeutschem Einschlag mahnt er: "Wir müssen lernen, die Sprache des Wählers zu sprechen. Und nicht nur die Sprache der Medien." Es wird fleißig alles notiert, jeder Zweite hat ein Laptop auf dem Schoß und noch mehr Mitglieder tippen irgendwas auf ihrem Smartphone oder wischen über die Oberfläche des Handys. Im "Piraten-Pad", einer Art Notizblock im Internet, wird alles festgehalten. Jetzt also: "Aufruf: Stellt kleine Anfragen".

Andreas Sträter, DPA / DPA
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(