Reilly zeichnet positives Bild für Opel Merkel trifft sich mit Fraktionschefs in Rüsselsheim


Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist am Montag im Opel-Werk Rüsselsheim mit den Unions-Fraktionsvorsitzenden aus Bund und Ländern zusammengetroffen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist am Montag im Opel-Werk Rüsselsheim mit den Unions-Fraktionsvorsitzenden aus Bund und Ländern zusammengetroffen. Sie wurde in dem Autowerk von Opel-Chef Nick Reilly begrüßt. Bei der Konferenz der Fraktionsvorsitzenden sollte es unter anderem um das Erscheinungsbild der schwarz-gelben Koalition in Berlin gehen. Weitere Themen waren die Bildungs- und Finanzpolitik. Um die Sanierung von Opel ging es nicht, weil die Opel-Mutter General Motors (GM) auf staatliche Bürgschaften verzichtet hat. Trotzdem war die Zukunft des Autobauers natürlich Thema.

Merkel sagte, sie hoffe, dass nach der schwierigen Zeit für Opel das Unternehmen nun eine gute Entwicklung im Schoße seiner Mutter General Motors nehme. Offenbar werde "die Freude und Kraft, mit der die Mitarbeiter dabei sind, beim Mutterkonzern gut gewürdigt."

Opel-Chef Nick Reilly betonte am Rande des Treffens, dass Opel schon im nächsten Jahr wieder die Gewinnzone ansteuern wolle: "Wir wollen 2011 den Break Even schaffen." Die Absage der Bundesregierung an Staatsbürgschaften für Opel werde daran nichts ändern, betonte Reilly weiter. Opel sei zwar enttäuscht gewesen, respektiere aber die Entscheidung.

Die Pläne für Opel basierten auf einer "langsamen Erholung", sagte Reilly. Da der deutsche Markt auch in Folge der Abwrackprämie in einer Depression sei, setze Opel verstärkt auf den Export. Gute Chancen sehe er in China, Australien und Chile.

DPA/AFP DPA

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