Solarenergie Bundesregierung kappt Förderung


Die Solarförderung soll nach dem Willen der Bundesregierung gekürzt werden. Ende März soll die Reform des Erneuerbare Energien Gesetzes im Bundestag beschlossen werden.

Die geplanten Kürzungen bei der milliardenschweren Solarförderung rücken näher. Das Bundeskabinett billigte am Mittwoch die von Union und FDP ausgehandelten Einschnitte ohne Änderungen. Die entsprechende Reform des Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) soll jetzt Ende März von den Fraktionen selbst im Bundestag auf den Weg gebracht werden. Dies beschleunigt das Verfahren gegenüber einer Regierungsinitiative, so dass die Kappungen ab Juli greifen können.

Die Förderung neuer Dachanlagen soll um 16 Prozent sowie für Solarparks auf Freiflächen um 15 Prozent gekürzt werden. Bei Konversionsflächen wie ehemalige Truppenübungsplätze oder belastete Industriegebiete sind es elf Prozent. Auf reinen Ackerflächen wird es gar keine Förderung mehr geben, um eine Konkurrenz mit dem Anbau von Nahrungsmitteln zu verhindern. 80 Prozent der Solaranlagen sind in Deutschland allerdings auf Dächern installiert. Im Gegenzug zu den Kürzungen, wird die Förderung des Eigenverbrauchs - also nicht ins Netz gespeister Strom - ausgebaut.

Reuters Reuters

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